Ein seltsames Grab und ein Feuerball [Gålels Schar] Teil II

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Nathaniel(2)
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Beitrag von Nathaniel(2) » 29.01.2003 - 14:40

Nathaniel verschränkte die Arme vor der Brust und sah stirnrunzelnd zu, wie Quiescel versuchte die Krone zu entfernen. Einen Moment lang war er versucht ihr zu helfen, doch dann entschied er, dass wenn Quiescel es nciht schaffte, er erst recht keine Chance haben könnte. Carniel vielleicht. Er wollte etwas sagen, doch hielt er sich zurück, weil er nicht Equestriels Autorität unterlaufen wollte. warum sollte man die Krone überhaupt abnehmen? Ihm waren diese Statuen unheimlich. Warum hatte man die Frau mit Steinen bedeckt. Er warf einen Blick auf Heljariel, der sich dazu auch noch nicht geäussert hatte, doch dessen Gesicht war ausdruckslos. "Warum fliegen wir nicht weiter? Ich meine, wir werden doch irgendwo gebraucht !?" fragte er nicht ganz überzeugt.

Quiescel
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Beitrag von Quiescel » 29.01.2003 - 15:25

Quiescel nickte langsam, als sie Nathaniels Worte hörte. Das hier mochte sehr interessant und mysteriös sein, aber er hatte recht, sie hatten einen Auftrag. Es war nicht an ihnen, diese Sache zu erforschen. Die Urielitin sah sich nach Equestriel um, schenkte Carniel einen verschämten Blick - Wie peinlich! Ich Schwächling! - und lief schon wieder einige Schritte auf die freie Ebene zu, von der sie starten könnten.

Heljariel
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Beitrag von Heljariel » 29.01.2003 - 16:00

Heljariel wusste nicht, was er davon halten sollte. Er war neugierig, was es mit der statue auf sich hatte, aber da sie anscheinend nichts an ihr verändern konnten...was sollten sie noch tun? So ungewöhnlich war es schließlich auch nicht. Er nickte Nathaniel zustimmend zu und wartete, was die andern sagen würden. Trotzdem...er wär gern noch - nur für einen kurzen Moment... - hiergeblieben...

Carniel
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Beitrag von Carniel » 29.01.2003 - 17:47

Carniel hatte sich etwas die Schläfen massiert während Quiecel an der Krone gezogen hatte. Kurz fragte er sich wie sie das hatte so schnell erkennen könnte, lächelte sich dann aber i sich hinein und musste natürlich zugeben das sie deutlich besser so etwas wahrnehmen würde als er. Als sich nichts tat als die kräftige Urielitin daran zog verwunderte ihn dafür umso mehr und machte ihn unsicher.
Er selbst schwankte immer noch leicht hin und her und hatte dringend Ruhe nötig, aber das konnte oder besser musste warten wie er feststellte. Eher benebelt als wirklich fragend schaute er zu seiner Michaelitin. Zu seiner Michaelitin, wie seltsam das er schon so dachte. Er würde sich erst wieder bewegen wenn sie es sagte nicht vorher. Aus seiner Sicht gab es so oder so nicht allzu viele Möglichkeiten irgendetwas zu tun. Man flog nach Roma und erklärte das vorläufige scheitern denn sie würden viel zu spät kommen um noch irgendetwas bei ihrer Mission reißen zu können, sie flogen ihrer Mission nach und zwar auf der Stelle, oder gönnten sich noch einen Tag ruhe an dieser Statue und hatten so auch Zeit sie näher zu betrachten.
Mit gerunzelter Stirn stellte Carniel fest das er den anderen eine Last war und das gefiel ihm nicht im Geringsten.

Agariel
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Beitrag von Agariel » 29.01.2003 - 22:49

Agariel hatte sich die Bemühungen von Quiescel Stirn runzelt angesehen. Mmmh...wenn dann könnte höchstens ein Gabrielit die Krone bewegen, aber wir müssen weiterfliegen sonst ist unsere Mission gescheitert bevor sie richtig begonnen hat...bei allem Forschungsdrang. Wenn ich wieder im Himmel der Ramieliten bin werde ich dem Abt von diesem Ort berichten. Aber ob Carniel weiterfliegen kann.... Während er auf eine Entscheidung von Seiten der Michaelitin wartete, schaute er sich die Statue aus der Nähe an.

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Beitrag von Clawdeen » 31.01.2003 - 14:11

"Genug!", sagte Equestriel und es klang fast ein wenig ärgerlich. Scheinbar war sie in Gedanken gewesen und hatte die Geschehnisse darum erst viel später als andere anderen realisiert.

"Ein König...ein König ist ein Herrscher gewesen in alten Zeiten, vorsintflutlichen Zeiten, soweit ich weiß. Sicherlich wäre Agariel dir mit Informationen weit aus dienlicher als ich, was das betrifft, aber in jedem Fall sei gewarnt, Quiescel, denn nach dem, was man mich lehrte, erinnern sie doch stark an die Diadochen, die der Heiligen Angelitischen Kirche heute so zusetzen. Es würde mich also keinesfalls wundern, wenn dieses....Ding...hier aus einer solchen Zeit kommt oder ein neuerlicheres Werk von Diadochen ist, schließlich erzählte uns der Ab ja auch, dass wir mit den Machenschaften eines solchen rechnen müssen. Da wir nicht wissen können, wie weit die Abartigkeiten fernab der Lehre des Herrn verlaufen, könnte es sich um eine Falle handeln, aber vielleicht gar um die Überreste einer armen Gläubigen, die man lebendig in flüssigen Stein goss, um ihrer Seele habhaft zu werden....wie auch immer, haltet euch jetzt fern."

Equestriel wusste weniger als es den Anschein hatte und bei einigen Dingen war sie sich beinahe sicher, dass sie puren Unsinn von sich gab, doch diente es ja letztlich einem guten Zweck: Ihre Schar zu schützen, die sie einen Augenblick lang vernachlässigt hatte und zudem für Ordnung zu sorgen - die sie ebenso kurz hatte schleifen lassen.

"Carniel, wie fühlst du dich? Bist du in der Lage, die Reise fortzusetzen?", sandte sie dem Gabrieliten, um ihm damit die Möglichkeit zu geben, ihr auf dieselbe Art zu antworten und eine mögliche Schwäche einzugestehen, ohne sich Blöße zu geben.
Es konnte nicht mehr weit sein bis St. Enna und eventuell sollten sie auch weiterfliegen, wenn das bedeutete, Carniel im Fluge zu stützen, denn die Zeit drängte und sie waren bereits im Dorf zuvor aufgehalten worden. Wenn die Angelitische Kirche die Plattform verlieren würde....nicht auszudenken, auch nicht auszumalen, welchen Ärger sie dann bekommen würde. Und Equestriel hatte nicht vor, auch nur im Ansatz negativ aufzufallen!

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Beitrag von Quiescel » 31.01.2003 - 16:10

Quiescel blieb stehen und drehte sich neugierig zu Equestriel um, als sie ihr das Wort "König" erklärte. In Stein gegossene Menschen? Was für eine schreckliche Vorstellung! Das Machwerk eines Monachen? Unwillkürlich wischte sie sich die Hände an ihrem Gewand ab. Und so etwas hatte sie angefaßt!

Die Urielitin spähte auf die Wiese und in den Himmel hinaus, in den sie sich vielleicht bald wieder erheben würden. Sie schenkte Carniel einen warmen Blick. Sie freute sich sehr, daß er wieder bei Bewußtsein und bei ihr war.

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Beitrag von Carniel » 31.01.2003 - 20:48

Carniel schien den Gedanken von Equestriel wie durch einen dicken Nebel war zu nehmen und schaute sie etwas verdutzt an. Scholt sich für diese Dummheit augenblicklich einen Narren, da er zu spät erkannt hatte warum man ihn auf diese Weise angesprochen hatte.
Flüchtig schaute er dann kurz zu den anderen und dann auf den Boden. Als wenn da etwas sehr interessantes zu finden gewesen wäre.

Ich… werde eine Belastung sein und der Schar im Notfall nicht helfen können. Eine Meditationsphase könnte das ändern, damit würde aber ein weiterer Tag verloren gehen.

Selbst der Gedanke hörte sich so an als wenn Carniel bei jedem Wort mit den Zähnen knirschen würde. Diese Schwäche einzugestehen tat mehr weh als jede Wunde. Er war einer der besten seines Ordens und hielt die anderen auf. Und was mochte nur Quiescel von ihm denken wenn sie das wüsste. Carniel runzelte etwas die Stirn. War das nicht eigentlich völlig egal, stellte er sich selbst die Frage. Oder sollte das nicht viel mehr egal sein.

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Beitrag von Kyriel » 01.02.2003 - 00:28

Romariel und Xantariel standen die ganze Zeit etwas im Hintergrund. Sie beschauten sich die Statue und wussten nicht s recht was sie davon halten sollten. Als Quiesciel sich der Statue näherte und versuchte die Krone herunter zu zeihen, musste Romariel ein wenig schmunzeln. Aber sie hatte Recht, die Krone sah merkrwürdig aus, aber wie dem auch sei, sie hatten jetzt wichtigeres zu tun. Sie mussten in das Kloster. Romariel hatte mitbekommen, wie Carniel gesprochen hatte und merkte das es ihm alles nicht gefiel. Er kannte die Situation und wusste wie unangenehm für ihn war. "Ich denke wir sollten fliegen, und ich bin mir sicher das Carniel es auch schaffen wird. Ihr könnte ja vornewegfliegen und ich werde mit Carniel fliegen. Unser Ziel sollte es sein sos chnell wie möglich in St. Enna zu sein." Er warf einen Blick zu Michaelitin und danach zu Carniel. Er sah in die Augen des Gabrieliten und sah wie ein funkeln vorbeihuschen.

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Beitrag von Clawdeen » 01.02.2003 - 10:52

Equestriel lächelte kühl.
"Ja....meine Rede."
Urplötzlich klatschte sie in die Hände.
"Ich bin sicher, dass auch Carniel keine Schwierigkeiten haben wird, den kurzen restlichen Weg zurück zu legen. Eine noch längere Rast können wir uns jetzt nicht erlauben, dazu wird im Kloster noch Zeit sein. Lasst uns aufbrechen....aber bitte, lasst es uns auch nicht überstürzen. Ich würde gern ein wenig gemächlicher fliegen. Zum einen hat mich unsere Reise bis hierher doch ziemlich erschöpft, zum anderen kann es nicht schaden, wenn wir uns die Gegend bis zum Kloster etwas genauer ansehen. Quiescel, du stimmst mir bei letzterem sicherlich zu, oder?"

Ihre Worte waren reine Taktik. Die Reise war gemächlich genug verlaufen, beinahe zu gemächlich, so dass sie nun etwas unter Zeitdruck zu stehen schienen. Equestriel war sich sicher, dass ihre Schar sofort erkennen würde, dass sie keineswegs so ausgelaugt war wie sie vorgab zu sein, aber das spielte keine Rolle. Es war die einfachste Lösung, um Carniel´s Sorge zu zerstreuen und ihn nicht bloß zu stellen, fand sie.
Quiescel würde wohl kaum zögern, ihren Anteil zu ihrer Idee beizusteuern, vielleicht hätte auch Heljariel aus ihrer Warte dazu etwas zu sagen.

Carniel
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Beitrag von Carniel » 01.02.2003 - 14:44

Tief atmete Carniel durch. Das hörte sich gut an. Das würde er sicherlich schaffen. Kein Problem. Das würde schon gehen. Das musste gehen.
Wie ein Dogma wiederholte Carniel dies immer wieder für sich in Gedanken und folgte einfach den anderen beim start und ließ sich von diesen die Richtung zeigen. Völlig darauf fixiert mit den Flügeln zu schlagen.

Heljariel
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Beitrag von Heljariel » 01.02.2003 - 17:15

Alles klar. Ich habe nichts dagegen einzuwenden. Ein etwas gemächlicheres Fliegen würde auch mir entgegenkommen.

Sobald alle in der Luft wahren, ließ Heljariel sich etwas zurückfallen, so dass er neben Carniel flog. Es war ein gefährliches Manöver, was er vorhatte. Er konzentrierte sich, und flog wie zufällig von einem windstoß gerissen näher an Carniel, so dass ihre Flügel sich für einen kurzen Moment berührten. In diesem Moment sandte er ihm mit Hilfe von Mein Leib etwas Stärkung zu. Entschuldigend für den kleinen Zusammenstoß nickte er Carniel zu, und flog wieder in normaler Linie weiter. Er hätte Carniel auch offensichtlich helfen können, aber er vermutete, dass dies Carniels Stolz verletzen würde. So würde Carniel aber nur bemerken, dass er sich etwas besser fühlt, denn das obligatorische Kribbeln, was derjenige fühlt, an dem Mein Leib angewendet wird, lässt sich durch die dicken Federn der Flügel hindurch nicht spüren.
Erleichtert bemerkte Heljariel, dass Carniels Flügelschläge nun etwas kräftiger klangen. Zufrieden flog er weiter.

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Beitrag von Carniel » 02.02.2003 - 13:56

Der frische Wind musste ihm gut getan haben, denn er konnte den anderen viel besser folgen als er erwartet hatte. Natürlich machte sich der stämmige Gabrielit keine weiteren Gedanken darüber nahm es aber mit einem strahlenden Lächeln zur Kenntnis.

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