Ein seltsames Grab und ein Feuerball [Gålels Schar] Teil II

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Quiescel
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Beitrag von Quiescel » 02.02.2003 - 18:54

"Aber ja, natürlich. Vielleicht sehen wir ja noch mehr... Könige, oder wie das Wort war."

Quiescel lachte leise und strahlte ihre Geschwister aufmunternd an. Sie begriff nicht ganz, auf was Equestriel hinauswollte, sondern freute sich tatsächlich nur darauf, langsam über das Land hinweggleiten zu können. Immerhin konnte man so das hübsche Italien viel besser sehen! Sowohl tief - weil Equestriel das immer lieber mochte - als auch langsam setzte sie ihre Flugstrecke fest. Beinahe war sie neidisch auf Heljariel, der hinten bei Carniel fliegen durfte, während sie sich an die Spitze der Schar setzen mußte. Einige Male drehte sie sich um, um die Gegend hinter ihnen auf Verfolger zu überprüfen, und streifte jedes Mal Carniel. Erleichterung machte sich in der Urielitin breit. Der Gabrielit sah gut aus. Er würde es ganz sicher schaffen. Mit einer freudigen Wärme im Herzen setzte sie ihren Flug fort und suchte mit ihren scharfen Augen den Horizont nach ersten Anzeichen für St. Enna ab. Weit konnte es nicht mehr sein.

Kyriel
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Beitrag von Kyriel » 02.02.2003 - 20:11

Quesciel und Nathaniel: Ihr seht die entfernten Türme des Klosters am Ende des Horizonts auftauchen. Ihr könnt sehen das der feuerball auf das Kloster zukommt, langsam aber sicher.

Schar: Ihr bemerkt einen großen flammenden Ball am Ende des Horizonts der sich langsam der Erde zuneigt.

Heljariel
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Beitrag von Heljariel » 02.02.2003 - 21:05

Heljariel gefiel der Flug. Carniel konnte gut mithalten, das freute ihn. Es machte Spaß mit einer schönen Brise dahinzugleiten, ab und zu den Blick schweifen zu lassen und die Landschaft zu geniessen. Quiescel flog munter vorne her, Nathaniel dicht hinter ihr. Aus Jux legte Heljariel einen Spurt ein, umkurvte Nathaniel und zischte wieder davon. Lachend drehte er sich nach Nathaniel um und winkte, der nahm natürlich gleich die Verfolgung auf. Heljariel versuchte noch schneller zu fliegen, hatte aber natürlich keine Chance gegen Nathaniel, so sog er nochmal tief die frische Luft ein und wollte - das Lächeln in seinem Gesicht gefror. Da war etwas...was helles, es näherte sich langsam...

Quiescel, Nathaniel!!! Mein Gott, was ist das???

Agariel
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Beitrag von Agariel » 02.02.2003 - 22:59

Auch Agariel genoss den Flug. Endlich waren sie wieder in der Luft und Carniel hatte sich auch erholt. Er sah etwas verwundert zu wie Heljariel und Nathaniel ein Wettfliegen veranstalteten. Doch als Heljariel plötzlich aufschrie, zuckte der Ramielit kurz auf und sah Richtung Horizont. Er hatte eine schreckliche Ahnung.

Quiescel, Nathaniel, was seht ihr mit Euren urielitischen Augen? Ist es Fegefeuer was dort am Horizont brennt?

Nathaniel(2)
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Beitrag von Nathaniel(2) » 03.02.2003 - 13:53

"Ich weiss es nicht" sagte er erschrocken. Er hielt kurz inne um einen sicheren Stand in der Luft zu bekommen. Seine Gedanken überschlugen sich. "Es bewegt sich aufs Kloster zu!" schrie er dann und stürzte ohne nachzudenken und ohne auf die anderen zu achten so schnell er konnte auf das Kloster zu. Vielleicht konnten sie noch das schlimmste verhindern...

Heljariel
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Beitrag von Heljariel » 03.02.2003 - 16:55

Oh verdammt! Nathaniel, warte!

Heljariel wandte sich atemlos zu Equestriel um.

Wir müssen zum Kloster, vielleicht schaffen wir es noch rechtzeitig die Leute rauszuholen!

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Beitrag von Carniel » 03.02.2003 - 18:51

Im Gegensatz zu den anderen weiteten sich Carniels Augen nicht. Im Gegenteil, sie verengten sich zu Schlitzen als er gen Horizont blickte und dieses Ding anstarrte. Der Gabrielit war sicherlich kein Gelehrter aber schnell formte sich der Gedanke in seinem Kopf das dies auf keinen fall Traumsaat war.
Ungläubig schüttelte er den Kopf und ließ sich jetzt bei seinem Flügelschlag etwas tiefer fallen um schneller zu werden, ein stechender Schmerz in seiner Flügelmuskulatur erinnerte ihn aber daran das er dennoch nach allen anderen ankommen würde.

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Beitrag von Kyriel » 03.02.2003 - 19:09

Nachdem alle diesen Feuerball gesehen hatten versuchten sie alle so schnell wie möglich zum Kloster zu kommen um das schlimmste zu verhindern. Jedem Engel stand der Schweiß im Gesicht und er gab sein letztes, aber denn noch war es nicht gut genug. Der weg war zu lang und der Feuerball zu schnell. Alle Engel sehen wie der Ball die Erde trifft und und in seinem Umfeld Feuer und Rauch verursachte. Ihr seit noch nicht nah genug dran um zu sehen wie gross das Ausmass der Verwüstung ist. Ihr seht nur den Rauch über den Mauern und Türmen des Klosters.

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Beitrag von Quiescel » 04.02.2003 - 12:36

"NEIIIN!"

Quiescel schrie auf, als sie den Feuerball einschlagen sah, und beschleunigte ihren Flug auf eine Geschwindigkeit, von der Nicht-Urieliten nur zu träumen vermögen. Vielleicht konnten sie ja noch jemanden retten, vielleicht... Doch dann kam Quiescel in den Sinn, dass ihre Federn wie Zunder brennen würden. Nur die Gabrieliten würden hineingehen und retten können, was noch zu retten war. Der Urielitin kam eine andere Idee.

Ohne sich irgendwie zu verlangsamen schwenkte Quiescel vom direkten Kurs auf das Kloster ab und schoss in die Richtung davon, in der sie den Ursprung des Feuerballs vermutete. Sie musste unbedingt sehen, wo der Feuerball hergekommen war. Denn wo einer herkam, konnten weitere folgen, und sie würde nicht zulassen, dass eine weitere Flammenkugel das Kloster traf, während sich ihre Geschwister noch darin befanden.

Quiescel raste wenige Meter über Felsen, Wiesen und Baumwipfeln über der Erde dahin und spürte das vertraute Kribbeln ihrer Mächte in den schwarzen Linien über ihren Augen. Sie war bereit, sich jederzeit auf den Boden niederzulassen, um sich den Blicken derer zu entziehen, die das Kloster angegriffen hatten. Tränen der Wut und der Hilflosigkeit traten in ihre Augen.

"Equestriel, ich werde nachsehen, woher der Feuerball kam und euch warnen, wenn noch einer kommt. Quiescels Gedanken zitterten, ganz so, als würde sie mit tränenerstickter Stimme zu Equestriel sprechen.

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Beitrag von Nathaniel(2) » 04.02.2003 - 14:14

Nathaniel bremste in der Luft ab und riss sich die Arme schützend vor das Gesicht als die Hitzewelle ihn erreichte. Dann sah er Quiescel davonrauschen. "Nein!" dann flog er eine schmale Kurve und hetzte hinter ihr her. keiner sollte alleine fliegen, wenn die Traumsaat solche Macht besaß, und er war der einzige, der Quiescel einholen konnte. Er begann abzusinken und hinter Quiescel herzujagen. Meter um Meter holte er die Entfernung zu ihr auf.

Als er Kraft des Boten aktivierte, verbreitete sich eine kühle von seinen Tätowierungen ausgehend. die sofort den Schmerz linderten, der entstand wenn er mit den Flügeln schlug. sie hatten eine lange Reise hinter sich, und er würde bei diesem schlussspurt nicht plötzlich aufgeben.

Inzwischen Flog er nur noch einen sicheren Pfeilschuss hinter Quiescel und liess sich hinab gleiten um wie Quiescel dicht über den Boden hinwegzujagen.

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Beitrag von Kyriel » 16.02.2003 - 00:43

Es herrschete ein aufgeregtes treiben hinter den dicken Klostermauern. Menschen beteten um ihr Leben und dankten Gott dafür das er den feuerball von ihnen abgewendet hat. Viel Templer standen auf den MAuern und schauten über die Zinnen auf das LAnd vor dem Kloster. Der Feuerball hatte ein nicht all zu kleines Loch im Erdboden hinterlassen, und man sah nur eine schwarzes Loch. Dunkler Rauch quoll aus der Erde unt verteilite sich auf dem näheren Land. Er stieg nicht in dem Himmerl, doch bald konnte man ihn dem radius 20m um das Loch herum nur noch schwarzen Rauch sehen. Menschen und Vieh waren Gott sei dank nicht auf der Weide gewesen, und irgendwann schrie ein templer nur "Engel. ich sehe Engel am Himmel!!!"
Und tatsächlich, zwei Gestalten näherten sich dem Kloster und somit auch dem Loch. Bald darauf tauchten auch weitere geflügelte wesen hinter ihnen auf. Es dauerte nicht mehr lange und man konnte sie deutlich erkennen. Die Bewohner des Klosters hatten sich im Hoff und vor dem Kloster auf dem Felsplatoo gesammelt, und schauten abwechselnd auf das Loch und den Rauch und danach auf den nahenden göttlichen Beistand. Die Engelschar hatte sich ein Stück neben dem Loch in der Luft gesmmelt. Sie blickten aus einer höhe von 10m hinunter.



SCHAR: Ich seht die Menschen auf dem Plattoo stehen die euch glücklich anschauen. Unter euch seht ihr ein schwarzes Loch in dessen inneren weiter unten etwas rot glüht. Der schwarze Rauch schwillt aus dem Loch. [/list]

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Beitrag von Clawdeen » 18.02.2003 - 19:24

"Quiescel, Nathaniel, gebt acht und meldet sofort, wenn ihr etwas ungewöhnliches ausmachen könnt - keine Risiken!
Agariel, ist dir so etwas bekannt? Hast du so etwas schon einmal gesehen, davon gehört oder gelesen?
Carniel, achte darauf, ob irgendwer oder irgendwas dieses Loch verlässt oder sonstwie Gefahr droht für uns, das Land oder die Menschen - Heljariel wird dich unterstützen!"


Mit diesen klaren Worten drehte Equestriel ab und flog auf das Plateau zu, wo sie würdevoll landete.
Den meisten Menschen stand nicht nur Glück, sondern auch Angst oder gar Panik ins Gesicht geschrieben und Equestriel wollte sich lieber auf die Stimme verlassen, bevor die Situation doch noch ausufern sollte.

"Hört mich an! Ich bin Equestriel des Ordens des Michael und die anderen Engel sind meine Schargeschwister. Wir sind im Auftrag des Herrn aus RomaAeterna in dieses Kloster geschickt worden, so beruhigt eure Gemüter und habt keine Angst! Mit wem kann ich sprechen, der mir berichten kann, was vor sich geht in St. Enna?"

Die Dringlichkeit uns Ernsthaftigkeit lag bereits in den Worten, die Stimme verlieh ihnen zudem eine ernsthafte Art des möglichen Trostes und verfehlte seine Wirkung nicht.
Darauf wartend, dass sich jemand aus der Menge lösen würde, um ihr Antwort zu geben, ließ sie ihren Blick über die Menschen schweifen, lächelte angemessen dezent und deutete eine Art anerkennendes Nicken an, als ihr Blick an die Templer gelangte.

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Beitrag von Carniel » 18.02.2003 - 21:57

Nichts lieber als das!, schoss es Carniel durch den Kopf und er ließ sich wie ein Stein ein paar Meter fallen bis er wieder mit den Flügeln schlug. Sein Körper fühlte sich immer noch merkwürdig träge an und als der Wind in seine dunklen Schwingen griff verkrampften sich die Muskeln sofort.
Mit einem matten Stöhnen ließ er sich noch ein Stück weiter gleiten auf den Rand des Loches zu. Leicht in die Knie gehend kam er dort auf und verharrt in dieser gebückten Haltung ein oder zwei Sekunden. Sein Atem beruhigt sich langsam wieder und sein kräftiger Brustkorb der von Strängen von Muskelnfasern bedeckt war hob und senkte sich immer flacher.
Erst dann hob er sein feuerrotes Haupt wieder an und öffnete die hellblauen Augen die wachsam hin und her huschten. Prickelnd spürte der machtvolle Gabrielit wie seine Bewegungen von Stunde zu Stunde ihre alte Sicherheit und Gewandtheit und vor allem ihre Kraft wiedergewannen. Dennoch spürte er zu deutlich für seinen Geschmack das es nicht sein Körper war der das bewirkte.
Ärgerlich schob er den Gedanken beiseite. ‚Höre und gehorche und überlass andere Dinge anderen!’ hämmerte Carniel sich ein. Seine Michaelitin hatte ihm einen Auftrag gegeben der unmissverständlich war und für den er geschaffen war.
Er straffte seine ganze junge Statur und richtete sich zu seiner vollen Größe auf, die Arme verschränkt die Augen wachsam auf das Loch gerichtet. Immer wieder brachte er sich mit kleinen Schritten aus der Richtung des Qualmes, aber seine Haltung sowie sein Blick machten für jeden und alles, wie er selbst überzeugt war, deutlich das nichts hinaus und nichts hinein kam. Ob er körperlich wirklich dazu in der Lage war spielte in diesem Moment natürlich keine Rolle, in Befehlen ging der Gabrielit einfach voll und ganz auf.

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