Ein seltsames Grab und ein Feuerball [Gålels Schar] Teil II

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Agariel
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Beitrag von Agariel » 21.02.2003 - 23:32

Agariel starrte mit leichter Neugier das riesige Loch an, als er von der Michaelitin angesprochen wurde antwortete er: "Mir ist noch nie etwas wie dies untergekommen, auch gelesen hab ich über ein solches Ereignis noch nichts."

"Vielleicht wird eine Unterredung mit den Überlebenden mehr Aufschlussreiches bringen.", dachte sich der Ramielit als er in die dunkle Tiefe des Loches starrte.

Kyriel
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Beitrag von Kyriel » 22.02.2003 - 08:10

Als die Menschen die Engel sahen wurden sie ruhiger, und hörten auf wie wilde Mäuse herumzulaufen. Sie blieben stehen und sammelten sich im Innenhof. An ihrer Spitze stand ein gut gebauter Mann, anscheindend sowas wie ein Anführer.
Er schreit: " Ich bin Marius, der Abt dieses Klosters, ich kann euch berichten, wenn ihr nur bitte näherkommen würdet. Es ist so schwer so laut zu sprechen."
Ihr merkt wie eine gespenstische Stille herrscht, un man nur etwas knistern und brutzelkn aus dem Loch hört und von dem nahen trockenen Büschen um das Loch, die in Brand geraten waren.

Carniel & Heljahriel: Wenn ih genau hinhört könnt ihre leichses Ächzenn hören, und euch steigt ein verbrannter Geruch in die Nase, aber nicht von Holz sondern von Fleisch.

Nathaniel & Quiesciel : Ihr überblickt den Himmel könnt aber keien Traumsaat oder etwas ähnliches endecken, was diesen Feuerball bewirkt hätte.

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Beitrag von Clawdeen » 22.02.2003 - 11:24

Equestriel nickte nur, natürlich mehr zustimmend zu sich selbst, dann flog sie das für sie kurze Stück auf eine der Mauern, wo die Templer der herannahenden Michaelitin bereitwillig Platz machten.

"Seid so gut und berichtet rasch, Ab Marius. Sollten weitere Überraschungen auf uns warten, wäre ich gern informiert."

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Beitrag von Carniel » 22.02.2003 - 12:38

Carniels Nasenflügel blähten sich etwas als der schnupperte. Mehr wie ein instinktiv reagierendes Tier erschnupperte er den seltsamen Geruch der von dem Loch aufstieg. Nicht das er viel Erfahrung mit Löchern hätte die von riesigen Feuerbällen geschlagen wurden, aber so etwas wie verbranntes Fleisch gehörte da sicherlich nicht zu.
Verdutzt legte der Gabrielit etwas den Kopf schief und offenbarte so eine entblößte Halsseite welche in einer angenehm kräftigen Wölbung zur Schulter überlief.
Vorsichtig begab er sich etwas näher zu dem Loch und blickte hinunter. Durch seinen Bodenposition stand er dadurch zwar im Qualm und seine Augen begannen zu Tränen, aber hatte ebenfalls einen viel bessren Blick als aus der Luft.

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Beitrag von Heljariel » 22.02.2003 - 17:53

Heljariel hatte sich an der anderen Seite des Lochs postiert. Er ging paar Schritte am Loch entlang, wachsam, ob er etwas auffälliges entdecken würde. Seine Augen zeigten ihm nur Carniel, der an der anderen Seite stand. Aber plötzlich, als er paar Schritte in Carniels Richtung ging, roch er etwas. Verblüfft blieb er stehen und versuchte den Geruch zu identifizieren. Er ging paar Schritte zurück. Nichts. Paar Schritte vor. Wieder dieser Geruch..nach etwas verbranntem...verbranntem Fleisch? Erschrocken blickte er zu Carniel, sah, dass dieser es auch bemerkt hatte. Er wollte zu ihm eilen, da vernahm er ein leises, kaum hörbares Ächzen.
Carniel! Da ist jemand oder etwas!

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Beitrag von Jerathel » 23.02.2003 - 10:47

Eine kleine schwarze Gestalt trat aus einem der Kloster-Gebäude ins Licht. Die Menge macht ihr augenblicklich Platz, sobald sie sie bemerkte.
Auf den ersten Blick schien sie einfach nur aus Dunkelheit zu bestehen. Selbst die Schwingen die im Moment eng am Körper angewinkelt waren, aber im ausgebreiteten Zustand bestimmt über 9 Metern Spannweite besaßen, hatten eine tief schwarze Färbung.
Doch als sie endgültig aus dem Schatten des Gebäudes trat erwies sich dies als Täuschung, die Flügel waren zwar dunkel aber eher von einer erdenen Farbe denn wirklich schwarz.
Ihre Kleidung war aber tatsächlich völlig schwarz. Der weite Kriegsrock, die Schulterpanzer, das Haarband, alles war unverziert und hatte die selbe schlichte Farbe, auch wenn der Überzug Feuer abweisende Tinktur die Gestalt ein wenig glänzen lies. Das einzige was von diesem Farbschehma abwich waren die von dem Haarband zurückgehaltenen, feuerroten Haare des Engels und sein fast schon blasses Gesicht. Über seiner linken Schulter war der Knauf eines Schwertes zu sehen um den ein Vitoband gewickelt war.
Sein linker Unterarm wurde von einem Panzer geschützt der aus dem selben Material wie die Schulterpanzer gemacht schien.
Alles in allem war klar das dieser Engel ein Krieger war, ein Gabrielit, aber sein fein geschnittes, kindliches Gesicht und die freundlichen grünen Augen machten es schwer ihn sich in der Schlacht vorzustellen.
Eben diese Augen musterten nun besorgt das Kloster und wanderten dann zum Michaeliten. Ein ehrleichtertes Lächeln erschien auf den mit dem Signum verzierten Zügen des, trotz seiner anderthalb Meter Größe, zweifelsohne jungen Gabrieliten.
"Vieleicht bin ich für euch eine Überraschung aber ich hoffe keine die euch missfallen wird." Er sprach in perfektem Latein und sein Tonfall war respektvoll.

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Beitrag von Kyriel » 23.02.2003 - 12:02

Abt Marius blickte sich um, Nun sah auch er den jungen Gabrieliten durch die Menge schreiten. Endlich, er hatte sich schon gefragt wo dieser blieb. Nun hatte er einen Punkt wo er anfangen konnte der Michaelitin zu schildern. Er atmete noch einmal tief durch und fing dann an zu laut und deutlich in Latein an zu sprechen:

„Das dort ist Jerathel, ein Gabrielit in unserem Kloster. Er Kam vor einigen Sonnenuntergängen zu uns, aus Nürnberg mit einem Schreiben von der Äbstissin, das er hier auf seien neue Schar warten soll. Doch nun zu dem Feuerball der uns suchte. Ich kann euch nicht viel dazu sagen. Wir gingen hier unserem normalen Alltag nach, als plötzlich unsere Beobachter den Feuerball am Himmel sahen. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und es entstand eine Hektik. Wir beteten das er nicht zu uns kommen würde, doch er senkte sich unweigerlich und unaufhaltsam auf unser Kloster zu. Glücklicherweise verfehlte er unser Kloster und schlug dort in den Weiden ein. Sofort habe ich ein Templertruppe losgeschickte, die Menschen davon fernzuhalten, denn man weiß ja nicht was so aus diesem Loch kommen könnte. Doch nun seit ihr, die Engel des Herrn, ja angekommen und werdet das Blatt zum Guten wenden. Ihr nehme an ihr kennt euren Auftrag, wenn ihr dennoch irgendwelche Fragen habt wendet euch an mich. Wenn ihr etwas braucht, wendet euch an die Leute im Kloster oder mich, denn wir werden euch es bereitwillig zur Verfügung stellen.“

Nach dieser längeren Rede, senkte er seinen Kopf zu Boden und blieb einfach regungslos stehen. Der junge Gabrielit hatte sich in der zwischen Zeit durch die Menge gebahnt und stand vor der Mauer, zwischen dem Abt und der Michaelitin.

Equestriel
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Beitrag von Equestriel » 23.02.2003 - 12:32

Equestriel hörte dem Ab zu, der zu sprechen begonnen hatte, als ihr eine Unruhe in der Menge auffiel. Leicht abgelenkt suchte sie nach dem Grund selbiger und im selben Augenblick wurde ihr klar, was die Unruhe auslöste: Ein Engel hatte sich aus den Gemäuern gelöst und schritt geradewegs zu ihr hin und zu ihr hinauf.
Instinktiv stemmte Equestriel die Hände in die Hüften und mit leicht geöffnetem Mund hörte sie sich den Bericht des Abs an, ohne den fremden Engel auch nur einen Augenblick aus den Augen zu lassen.
Als Ab Marius geendet hatte, machte sie nur eine ablehnende Geste in seine Richtung zum Zeichen, dass sie für den Moment nichts anzufügen oder zu fragen hatte.

Der Gabrielit hatte sie mittlerweile erreicht und mit hochgezogenen Augenbrauen sah Equestriel zu ihm hoch, der nahezu einen halben Meter größer als sie war.

"Vieleicht bin ich für euch eine Überraschung aber ich hoffe keine die euch missfallen wird." Er sprach in perfektem Latein und sein Tonfall war respektvoll.

"Überraschung? Oh nein, ich bin natürlich gewohnt, dass - wo auch immer ich mich mit meiner Schar befinde - irgendwo in der Nähe jemand vom Orden der Gabrieliten ist, der sehr nach Anschluss sucht.", sagte sie sarkastisch wie auch zugleich leicht resigniert.
"Ich dachte eigentlich, der Himmel der Gabrieliten hätte weitaus größere Probleme zu lösen, als irgendwelchen Scharen quer durch Italien zu folgen, aber dass es anders ist, erklärt zugleich einiges. Wenn ich das also richtig sehe, bist du mir und meiner Schar zugeteilt worden? Gibt es dafür Beweise?"

Equestriel war extrem genervt. Hielt man sie eigentlich für völlig unfähig, dass man ihr ständig irgendwelche Gabrieliten vor die Nase setzte auf dieser Mission?

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Beitrag von Jerathel » 23.02.2003 - 13:09

Es war offensichtlich das ihre Art Jerathel ziemlich verunsicherte.
"Ich ähm..." Obwohl immernoch in respektvollem Abstand, musste er zu ihr hinab sehen, was aber nichts daran änderte das er ein wenig verloren erschien.
"Ich habe ein Schreiben der Äbtissin." fing er sich schliesslich, wirkte aber weiterhin wie ein Kind das man gerade zugerechtgestutzt hatte.
"Stört......." er zögerte einen Moment und seine Stimme konnte sich nicht so ganz zwischen Verwirrung und Unsicherheit entscheiden "..stört es euch etwa das ich eurer Schar zugeteilt wurde ?"

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Beitrag von Clawdeen » 23.02.2003 - 13:23

"Agariel - komm bitte zu mir auf die Mauern. Es gibt hier ein Schriftstück, dessen Inhalt ich gern wüsste.", sandte Equestriel dem Ramieliten.
Für den Augenblick sollte das reichen. Die anderen waren wohl noch voll mit ihren zugeteilten Aufgaben beschäftigt und es schien der Michaelitin wenig vernünftig, sie jetzt wegen dem scheinbaren Zuwachs davon abzuhalten.

"Stören? Ja, es stört mich allerdings.", beantwortete sie dann die Frage des Gabrieliten. Er schien ein wenig in sich zusammen zu sinken, darum beeilte sie sich anzufügen:
"Aber das hat natürlich nichts mit dir zu tun! Ich bin Equestriel, wie du sicherlich vorhin vernommen hast....aber sag mir, Bruder, wie kommt es, dass ich dich aus dem Gemäuer kommen sah, als hättest du dich versteckt, du, Streiter des Herrn?"
Den letzten Teil betonte Equestriel ein wenig schärfer, an sich jedoch hatte sich ihr Ton gemildert und sie hielt ihre tatsächliche Wut zurück. Nein, dieser Engel konnte wirklich nichts dafür, dass sein Orden ihr auf Schritt und Tritt zu folgen schien.

Jerathel
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Beitrag von Jerathel » 23.02.2003 - 13:39

Jerathel schien weiterhin ziemlich irritiert, aber die Veränderung in Equestriel´s Tonfall hatte durchaus Wirkung. Die Tatsache das sie nichts gegen ihn persönlich hatte lies ihn zumindest ein bisschen "Mut" schöpfen.
Bei ihrem letzten Satz zuckte allerdings so etwas wie Schahm über sein Gesicht.
"Als ich den Feuerball kommen sah war mir klar das ich nichts hätte tun können um ihn aufzuhalten....... also ging ich ins Kloster und betete." Seltsamerweise wurde er schlagartig ein wenig sicherer.
"Der Herr hat mich erhört und uns geschützt"

Agariel
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Beitrag von Agariel » 23.02.2003 - 15:30

Agariel verfolgte das Gespräch von Equestriel und dem anderen Engel, einem Gabrieliten, flüchtig. Als er allerdings aufgefordert wurde zu landen, machte er ein paar Flügelschläge und schwebte dann langsam auf die Mauer zu. Er landete etwas weiter entfernt von den beiden Engeln.
Langsam und ohne Hast schritt er zu Equestriel die ihm aufgefordert hatte zu landen.
"Hier bin ich, Equestriel. Sie wollen das ich ihnen den Inhalt des Textes vorlese?"

Kyriel
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Beitrag von Kyriel » 23.02.2003 - 15:37

Romariel war die ganze zeit über bei Carniel geblieben, doch er wollte mit der Michaelitin Reden und auch schauen was im Kloster selbst passierte. Langsam erhob er sich in die Luft und schang sich zum Kloster herüber. bewust landete er im Innenhof, vielleicht um den Menschen Sicherheit zu geben. Er schaute hoch und sah nun drei Engela uf der Mauer stehen, Seine Michaelitin, Agarielund wer war der Engel neben ihm? Er wusste nicht was er jetzt machen sollte, jedoch blieb er erst einmal weiter dort unten stehen. Der Gabrielit sa wie die Lippen des RAmieliten Worte formten, jedoch konnte er nichts verstehe.


Hier der Brief:


Sei mir gegrüßt, Equetriel, vom Orden des Michael, Engel des Herrn,
ich schreibe dir, damit du einen talentierten jungen Engel, aus meinem Himmel, in deine Schar nimmst. Romariel und andere Gabrieliten, halten viel von ihm, und möchten das er mit euch fliegt. Sage Romariel das es der Wunsch Nürnbergs ist , dass er ihm alles beibringt was ein guter Krieger wissen muss.
Ich wünsche dir noch viel Glück und Erfolg auf deiner Mission
Der Herr sei mit dir und behüte deinen Weg

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