Kloster Peringeux - Inplay - Treffen der Engel

Das Archiv aller abgebrochener Gruppen
Cassandra
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Beitrag von Cassandra » 03.08.2004 - 12:55

Auf Zephakiels Frage zuckte Cassiel nur mit den Schultern. Sie wusste nicht so recht, was sie von dem Michaeliten zu halten hatte. Sie blickte ihm mit einem leisen Seufzen nach und widerstand ebenfalls nur schwer dem Drang, ihm nachzueilen und weitere Fragen zu stellen.
Den Blick immernoch auf Veroxiel gerichtet, sagte sie nur: „Wir sollten uns auch auf den Weg machen. Je früher wir im Kloster sind, desto früher werden wir sicher erfahren, was es mit dem ganzen hier auf sich hat.“ 'So langsam bin ich wirklich neugierig.' fügte sie in Gedanken hinzu.
Entschlossen folgte sie dem vorauseilenden Michaeliten.

Zephakiel
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Beitrag von Zephakiel » 03.08.2004 - 13:47

Zephakiel nickte zustimmend, ob der Wahrheit in Cassiel´s Worten.
Es war wirklich sinnvoller sich zum Ziel ihrer Reise zu begeben und dort Antworte zu erhalten, als ein paar hundert Meter davor auszuharren und wilde Mutmaßungen anzustellen. Aber selbst ein paar hundert Meter waren für ihn schon wieder fast zu viel, so gespannt wie er darauf war, was sie erwarten würde.
Und so machte er sich als dritter auf zum Kloster, bester Laune, da der Herr ihnen einen wunderschönen Tag geschenkt hatte und er endlich die letzte Etappe auf dem Weg zu seiner Weihe beginnen konnte.

Kenjiel
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Beitrag von Kenjiel » 03.08.2004 - 14:56

Der Weg hinauf war länger als es zuerst den Anschein hatte und der grobe Schotter, der an einigen Stellen den Weg bedeckt hatte, war nicht gerade angenehm für bare Engelsfüße.

Nun spreizte er noch einmal die Flügel um sie anschließend ordentlich anzulegen und überprüfte sein Äusseres wobei er sich eine Haarsträhne von der Stirn wischte.

'Sowas! Ein unaufmerksamer Haufen' -dachte er insgeheim als er vor die schwere Holzpforte trat.
Schließlich waren inzwischen genug Engel über das Kloster geflogen, das man in erwartungsvoller Vorfreude die Torflügel bereits hätte aufstoßen können.
Nach einem genervten Kopfschütteln griff Veroxiel nach der alten Kordel mit dem liebevoll verzierten Graugußgewicht die an der rechten Seite des Torbogens herunter hing.
Durch das Tor, im Innenhof der Abtei konnte man ein leises läuten vernehmen das sich mit dem geschnatter einiger Gänse mischte.

"Wie ein Bittsteller...!" grummelte Veroxiel leise or sich hin als er einen Schritt zurück trat um auf das Öffnen des Eingangs zu warten.

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Beitrag von _Dariel_ » 03.08.2004 - 15:45

Sich teilweise leise unterhaltend gehen die 3 jungen Engel den Pfad auf das Klosters zu. Vom Boden aus wirkt es noch kleiner und kompakter als es schon aus der Luft den Anschein hatte. Ihr erinnert euch an eure Lektionen im Himmel bezüglich Verteidigungsmaßnahmen und erkennt im Bau des Klosters eine klassische Variante einer kleinen Trutzburg.
Eure Gespräche verstummen als ihr die letzten Schritte auf das Tor hin macht. Ein leichter Luftzug umspielt euch als ihr das massive Tor betrachtet. Geschwärztes, schweres Eichenholz, umrahmt von einer dicken Steinmauer versperrt euch den Weg ins Innere.
Unschlüssig schaut ihr euch an. Dies ist sicherlich ein großer Unterschied zum großen dicht bevölkertem Himmel, in dem ihr fast jede Sekunde von Angehörigen der Kirche umgeben wart und man versuchte euch die Kleinigkeiten des allgemeinen Lebens abzunehmen.
Nichts rührt sich und von drinnen ist auch kein Laut zu vernehmen, bis einer von euch an einer seitlich montierter Schnur zieht und ein Klingeln ertönt.
Nach kurzer Zeit hört man wie das Tor entriegelt wird und ein junger Mann mit kurzgeschorenen dunklen Haaren, hellen Augen und mit einer Novizentracht bekleidet vor euch steht. Er verbeugt sich tief als er euch sieht und lächelt erfreut. Mit einer einladenden Geste ihm zu folgen geht er durch einen kurzen dunklen Gang in einen kleinen Innenhof. Lautes Quacken ist zu hören als mehrere Gänse euch bemerken und erschreckt aufkreischen. Euren jungen Führer scheint dies nicht zu groß zu interessieren als er euch durch einen Gang hindurch zu einem kleinen Zimmer führt und die Tür öffnet. In dem Raum sitzt ein kleiner älterer Herr in den Roben eines Abs der euch freundlich anlächelt und dabei aufsteht.

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Beitrag von Kenjiel » 03.08.2004 - 17:03

Veroxiel ging auf den Ab zu und kniete nieder.
"Gott mit dir, Fresenius, ehrwürdiger Vorsteher diese Klosters. Mein Name ist Veroxiel und ich wurde zu dir gesandt um in diesen Mauern in Ruhe und Demut mein zukünftiges Handeln zu überdenken." sprach er mit ruhig harmonischer Stimme.
Dann wies Veroxiel förmlich auf die jungen Engel hinter sich und fuhr fort. "Dies, ehrwürdiger Abt, sind Postulanten die ich am Fuß der Abtei vorfand." Danach trat der junge Michaelit beiseite und machte eine einladende Geste, das nun auch sie vor den Abt treten sollten.

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Beitrag von Zephakiel » 03.08.2004 - 17:29

Zephakiel war seit betreten des Klosters sehr darum bemüht, eine möglichst würdevolle Haltung zu wahren. Ein Unterfangen das sich als nicht einfach darstellte.
Nicht nur seine Schwingen standen ihm dabei im Weg, sondern auch sein langer Köcher und natürlich sein Bogen, welcher abgespannt nochmals mehr Platz einnahm als es gewöhnlich der Fall war.
Die Anwesenheit weitere Engel, vor und hinter ihm, machte es ihm auch nicht unbedingt leichter.
Trotzdem hatte er es bis zu dem kleinen Zimmer geschafft und versuchte nun beim Vortreten, weder am Türrahmen, noch an Veroxiel anzuecken.
Vor dem Ab verbeugte er sich schließlich so tief wie möglich und machte die Abwesenheit eines Kniefalls, durch einen respektvollen Tonfall wett.
"Seid gegrüßt, ehrenwerter Ab Fresenius.
Ich bin Zephakiel, Postulat im Orden der Bewahrer der Wege.
Durch die Güte von Ab Guillaume, der Stimme des Erzengels Uriel, wurde mir die Ehre zu teil mich hier, in gesegneter Stille und Ehrfurcht, auf meine heilige Weihe vorbereiten zu dürfen."
Nachdem er die Worte gesprochen hatte, machte auch Zephakiel Platz, damit einer der anderen Postulaten vortreten konnte.

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Beitrag von Cassandra » 04.08.2004 - 11:51

Als sie den Innenhof des kleinen Klosters betraten, sah sich Cassiel aufmerksam um. Tatsächlich wirkte diese Anlage sehr winzig. Mit einem verträumten Lächeln im Gesicht, blieb sie kurz stehen und beobachtete eine kleine Gruppe Gänse, die aufgeregt schnatternd über den Innenhof liefen.
Die anderen waren bereits weitergegangen und die junge Gabrielitin bemühte sich, wieder zu der Gruppe aufzuschließen.
Da sie als letztes das kleine Zimmer betreten hatte, versuchte sich Cassiel vorsichtig an den anderen Engeln vorbei, weiter nach vorn zu schieben, sie wollte schließlich auch etwas sehen. Während sich Veroxiel und Zephakiel bereits bei Ab Fresenius vorstellten, musterte Cassiel noch etwas den Raum, in dem sie sich befanden. Viel gab es da nicht zu sehen. Der Raum war sehr klein, so dass die Gruppe Engel, die eng zusammengedrängt stand, gerade Platz darin fand. Außerdem gab es hier keinerlei Zierrat oder Schmuck, das Zimmer war einfach und zweckmäßig eingerichtet.
Der Ab war ein kleiner, freundlich wirkender, älterer Herr, der mit einem Lächeln den Worten der Engel lauschte, bisher aber noch kein Wort gesagt hatte.
Als Zephakiel geendet hatte, trat nun auch Cassiel vor: „Seid gegrüßt, ehrenwerter Ab. Mein Name ist Cassiel vom Orden der Gabrieliten. Auch ich wurde hierher gesandt, um mich in diesem Kloster, auf meine bevorstehende Weihe vorzubereiten.“ Während sie sprach, hatte Cassiel den Blick ehrfürchtig zu Boden gerichtet. Jetzt sah sie auf, deutete ein kurzes Nicken an, als Zeichen, dass sie geendet hatte und reihte sich wieder in die Gruppe, der hinter ihr stehenden Engel ein.

Michael
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Beitrag von Michael » 13.09.2004 - 21:04

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