Urieliten Charakter

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Moriel
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Urieliten Charakter

Beitrag von Moriel » 18.05.2002 - 09:31

Ich werde Moricaley genannt (neuzeitiger Engel name ist: Moriel). Im Volksmund so etwas wie "erdferkel".
Meine geringe Körpergröße und mein meist zerzaustes Auftreten prägten meinen Namen. Es ist ebenfalls ein alter Name stammend, anscheineind, aus einer vergessenen Zeit, desswegen wohl auch die ungewöhnliche Endung. Meine Heimat ist:

"Montsalvage", eine Festung errichtet auf den zerrissen Trümmern der sagen umwobenen Ruinen von Montsalvage (grenzland Spanien/Frankreich).

Ich wurde damals mehr schlecht als recht zu einem "Urieliten" erzogen, für mich war nie viel Zeit übrig, sie haben mich übersehen oder einfach nur vergessen. Doch ich besitze naturbedingt, die Grund-Charakteristik eines Urieliten.

Mein Inneres-Wesen ist androgyn, ich vereine männlich und weiblich zu gleichen teilen. Äußerlich eher kindlich, neutral...doch ich bin alt geworden..,alt....

Pro-Urielit Chaktere:
- Ich bin Naturverbunden, ein Kamälion.
Niemand wird mich sehen, niemand wird mich hören.
Selbst ein anderer Urielit wird seine schwierigkeiten haben,
mich aufzuspüren.
- Ich bin gern allein. Ich hasse Menschenmassen.
- Ich bin zäh, ausdauernd und ein guter Flieger.
- Ich benutze die Armbrust, sie liegt mir besser in der Hand!
Meine Reaktionszeiten und Schnelligkeit wird geschätzt und anerkannt.
Dafür ist die Treffsicherheit etwas geringer.

Contra-Urielit Chaktere:
- unendliche neugier
- abneigung gegen Autoritäten, daher nicht immer kontrollierbar.
- verspielt

Ich besitze jedoch eine dunkle Seite...
Ich habe ein Geheimnis.
Ich werde es nur im äußersten Notfall preisgeben.
Mein Schatz....meinen geliebtes Kleinod........mein....
Zuletzt geändert von Moriel am 20.05.2002 - 20:26, insgesamt 1-mal geändert.

Lunael_
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Beitrag von Lunael_ » 24.05.2002 - 00:14

Seid gegrüsst
Mein Name ist Lunael, ein Kind des Ordens der Urieliten. 22 Monate und 16 Tage sind vergangen seit ich das letzte mal zu Tische sass im Hause Montsalvage. Eine Mission führte mich in den Nordosten, nach Deutschland, wo ich gemeinsam mit meiner Schar dem ketzerischen Treiben des Stadtfürsten von Zapfendorf ein Ende bereiten sollte.

So führten wir eine 120 Mann starke Truppe von Templern aus dem Gabrielitenhimmel in Nürnberg nach Norden. Als wir die Stadt erreichten war die Nacht bereits hereingebrochen und unsere Soldaten waren sehr erschöpft von dem langen Fußmarsch, also beschlossen wir, ein Lager aufzuschlagen. Wir kampierten hinter einem kleinen Hügel nahe des Westtores um vor den Blicken der Wachen geschützt zu sein.
Während unsere Templer ruhten hielten wir Engel einen Rat ab und beschlossen, uns zu trennen. Derael und Arondel blieben im Lager, während wir anderen drei uns in die Lüfte erhoben um die Stadt und das darum liegende Land zu erkunden. Wir teilten uns erneut auf, ich flog über die Stadtmauern, da ich dank meiner gut ausgebildeten Fähigkeit im fliegen gute Chancen hatte, zu fliehen, wenn mich jemand entdecken sollte, während Imrael der Heiler und Fathanel das Umland absuchten. Gerade als ich die zerfallene Kirche erreicht hatte ertönte plötzlich ein Heulen, das von den Hunden der Hölle ausgestossen sein musste. Darauf das durchdringende Geräusch ihrer vorsintflutlichen Donnerstäbe gefolgt von einem lauten Schrei. Erschrocken blickte ich nach Westen, wo ich Fathanel stürzen sah. Imrael eilte ihm sofort zur Hilfe, ein weiterer Donner erschallte und ich sah seine Flügel bersten. Auch er fiel.
Als sich der Sturm gelegt hatte gelang es mir, aus der Stadt zu fliehen. Ich erreichte unbemerkt unser Lager und konnte so Arondel Bericht erstatten.
Im Morgengrauen bereiteten wir gemeinsam mit unseren Templern eine Angriffswelle vor um in die Stadt einzudringen, da wir Hoffnung hatten, dass zumindest einer der beiden noch am Leben war. Als der erste Sonnenstrahl durch die Wolken brach marschierte unser kleines Heer angeführt von dem Gabrieliten Derael vor dem Westtor der Stadt auf. Arondel und ich waren nach Norden gezogen hinter den Mauern nach unseren Freunden zu suchen, während die Stadtwachen mit den Templern beschftigt waren.
Es dauerte nicht lange und die Stadt schien Menschenleer, die Männer hatten sich am Westtor gesammelt um unseren Stosstrupp abzuwehren, Frauen und Kinder hatten sich in den Häusern versteckt. Nun erhoben Arondel und ich uns über die Mauern und begannen mit unserer Suche, welche nicht lange dauern sollte. Mitten auf dem Marktplatz waren spöttisch zwei Holzkreuze aufgerichtet, daran mit Nägeln geschlagen hingen Imrael und Fathanel.
Im Sturzflug stiessen wir hinab zu ihnen, doch noch bevor wir den Boden erreichten kam aus den Fenstern der Häuser ein Hagelsturm aus bleiernen Kugeln. Durch ein geschicktes Flugmanöfer konnte ich mich gerade noch über die Dächer retten, von wo aus ich sehen musste, wie Arondel, Imrael und Fathanel von den Kugeln zerfleischt wurden. Ohne zu zögern flog ich gen Westen und hiess Derael, das Zeichen zum Rückzug zu geben, doch Baron Thomas' Söldner folgten uns. Als wir hinter dem Hügel im Westen verschwunden waren gaben sie jedoch auf und kehrten in die Stadt zurück.
Der Verlust, den wir erlitten hatten war zu schwer. Nurmehr 17 Templer hatten die Schlacht überlebt und drei unserer Freunde hatten durch die verteufelte Wissenschaft, die sie in ihrer Sprache Technik nennen den Tod gefunden.

Derael lies hier erneut ein Lager aufschlagen, während ich zurück nach Nürnberg flog um den Gabrieliten Bericht zu erstatten.
Noch in der selben Nacht verliess ein zweites Heer von 800 Mann den Himmel um die Stadt Zapfendorf zu belagern. Was konnten Schwertlanzen und Hastas gegen die Werkzeuge der Versuchers schon ausrichten? Die Einzige Möglichkeit, den Feind zu übermannen ohne übermäßig viel Blut aus den eigenen Reihen zu vergiessen war, die Stadt nach von der Versorgung abzutrennen.

Die Belagerung dauerte 22 Monate und 8 Tage an, und mit jedem Tag wuchs mein Hass auf die vorsintflutlichen Teufeleien und mein Durst nach Rache brachte mich beinahe um den Verstand. Endlich kam der Tag, den wir lange befürchtet, und dennoch erhofft hatten. Heute sollte alles ein Ende nehmen. In der Stadt braute sich offensichtlich etwas zusammen. Derael und ich standen auf dem kleinen Hügel westlich der Stadt und konnten von hier aus den ganzen Marktplatz frei einsehen. Mindestens dreihundert Söldner hatten sich dort versammelt, und zwischen ihnen stand ein großer Kasten mit langen Rohren. Derartige... Dinger... hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen, doch ich war mir sicher, dass es sich wieder um eine Teufelei handeln musste.
Ein gewaltiger Schlag, lauter als jeder Donner, den mein Ohr bisher vernahm durchbrach die Stille, und einen Augenblick später sprang an der Nordbarrikade die Erde auf und mit ihr wurde etwa ein dutzend von Söldnern durch die Luft geschleudert oder gar in Stücke gerissen. Ein weiterer Donnerhall ertönte und ein weiteres dutzend der Söldner fand den Tod. Einer solchen Waffe war ich in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet. Derael liess das Heer versammelt und rief zum Sturm auf die Stadt auf, während ich mich auf den Weg zum Himmel der Gabrieliten machte um Verstärkung zu holen.
Es dauerte wenige Stunden, bis ich mit einer Streitmacht von etwa 90 Kriegern des Ordens der Gabrieliten nach Zapfendorf zurückkehrte. Unser Templerheer war bereits zum grössten Teil zerschlagen, doch die Tore der Stadt standen offen. Wir ein Fegefeuer fielen die Gabrieliten über die Stadt her. Bald schon war das Schreckensding zerstört und die Tore der Stadt durchbrochen. Häuser standen in Flammen, sogar die Rinnsteine der Straßen brannten lichterloh. Als die Schlacht fast geschlagen war und viele Männer und auch Engel den Tod gefunden hatten, ich stand gerade auf den Überresten der alten Kirche, hörte ich einen Schrei, ein bekanntes und doch so verhasstes Geräusch. Den Schmerzensschrei eines Freundes. Ich fuhr herum und meine Augen schweiften über die Dächer, bis ich den Turm erblickte, das Höchste Gebäude der Stadt, der Sitz des Diadochen.
Auf einem Balkon in der obersten Etage stand er, der Stadtfürst Thomas, und vor seinen Füßen kniete ein Engel mit gebrochenen Flügeln. An sienem Rücken blitzte silbern die Klinge eines Schwertes. Wie Dornen, die mein Herz umschlangen war der schmerz, fast unerträglich, selbst für einen Engel. Auch Derael war gefallen, mit letzter Kraft umklammerte er den Gürtel des Barons, der verzweifelt versuchte, die Last abzuwerfen.
Nun gewann erstmals der Hass die Macht über mich. Ich griff in meinen Köcher und zog den letzten Pfeil, den ich noch hatte. Ohne lange zu zielen schoss ich ihn ab und er traf den Diadochen mitten ins Herz. Mit einem letzten Ruck griff Derael nach dem Arm und riss Baron Thomas mirt sich.
So stürzten sie gemeinsam in die Flammen.

Nun, nachdem wieder Friede eingekehrt war konnte auch ich diesen Ort verlassen. Mein Rachedurst war gestillt, jedoch der Hass auf die ketzerischen Teufeleien, die meine Freunde getötet hatten blieb ungebändigt. So kehrte ich zurück nach Montsalvage, wo mich die Monachen für würdig befanden, die Sigil zu tragen. Eine grosse Ehre für mich, und dennoch kann ich nicht wirklich stolz darauf sein angesichts des Preises, den ich dafür zu zahlen hatte.


Pro Urielit:
-Ich fliege schnell und manövriere präzise
-Ich liebe Mensch, wie Tier und Pflanze
-Ich suche die Einsamkeit, kann mich jedoch einzelnen Kreaturen stark verbunden fühlen
-Ein Langbogen in meiner Hand ist eine tödliche Waffe
-Ich bin ein ausdauernder Wächter

Contra Urielit:
-Ich bin neugierig
-Aufgrund der Vorkommnisse ind er Vergangenheit habe ich eine gewissen Hitzköpfigkeit entwickelt
-Ich neige dazu, die Gesetze der Urieliten in Schaen Haartracht zu missachten

Moriel
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Beitrag von Moriel » 24.05.2002 - 07:26

Seid gegrüßt Lunael,
Engel aus gleichem Orden. Ich hörte von dem Kampfe und bin zutiefst
erschüttert von den Diadochen taten. Ich möchte mein Mitgefühl für deine verlohrenen Gefärten ausprechen und dir versichern das du hier neue finden wirst. Es wird neu Formiert und ich hoffe das ich alter Engel auch endlich wieder dabei sein werde....endlich wieder die luft von fremden Gefilden Atmen darf. Die Wahl des Michaeliten ist noch nicht getroffen.
-möge er weise und vorrausdenkend handeln, in diesen schweren Zeiten-
setzt euch trinkt ein glas von der Traube des vergessen.

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Beitrag von TyraeL1 » 05.06.2002 - 16:15

Seid mir gegrüßt ihr Beschützer des Waldes, der Felder, der Flüsse, der
Menschen und der Tiere. Ich lebte unbekannt und unentdeckt in den Bergen der Pyrenäen in Harmonie mit der Natur, doch die Gerüchte über das Unheil in der Welt drangen auch bis zu mir vor. Ich möchte mich des edlen Kampfes für das Gute anschließen, so bitte klärt mich auf: Wie geht dieser Kampf (dieses Spiel). Aus den Schriften der Aufklärung über diesen Kampf (dieses Spiel) ward es mir nur undeutlich ersichtlich.

pro Urielit:
-ich ziehe die Einsamkeit den Menschenmassen vor, doch versuche ich immer in Harmonie zu leben
-ich bin klug und geschickt in vielen Dingen
-ein jeder meiner schüsse mit dem Langbogen ist ein Treffer
-ich bin ein guter und schneller Reiter
-ich gehe mit allem Herzen in den Kampf

contra Urielit:
-ich bin nicht der allerschnellste (mit Bogen UND zu Fuß)
-Herrschaft und Tyrannei sind mir zuwider

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