[Regentropfen 3] In den Süden

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Iliniel
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Beitrag von Iliniel » 26.06.2005 - 11:03

Iliniel hatte die Blicke des Raphaeliten auf sich gespürt. Es schien ihr irgendwie nicht besonders wohl zu sein. Ansonsten verhielt sie sich wie immer sehr ruhig.

Das Essen kam dann natürlich rechtzeitig. (So konnte sie ihre Finger beschäftigen) Sie aß sehr langsam und fast schon etwas andächtig. Sie würde am liebsten nicht bei der ganzen Zusammenfassung zuhören. Schließlich waren in kurzer Zeit drei Engel in ihrer nächsten Nähe gestorben. Und laut ihrem Traum, war sie natürlich daran schuld gewesen ... Da war es wieder ... ihr Problem. Sie aß nicht weiter ihren Apfel, der Appetit war wieder vorbei. Sie drehte ihn nur gedankenverloren in ihren Händen.

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Beitrag von jaina » 28.06.2005 - 08:14

Taímel kniete immer noch nahezu bewegungslos auf seinem Meditationshocker. Eine kurze Sekunde lang überlegte er, wie eine bestmögliche Zusammenfassung ihrer Schargeschichte - bei diesem Gedanken zuckte ganz kurz ein ironisches Grinsen über das Gesicht des RAmieliten, dnen schließlich waren sie noch nicht sehr lang zusammen unterwegs - aussah.

Dann jedoch öffnete er die Augen und begann - ohne irgendjemanden speziell anzusehen - zu sprechen:

"Unsere erste Mission war, jemandem Geleitschutz zu geben. Davon sind nur noch die Bewahrerin der Wege..." Nur eine ganz leichte, kaum sichtbare Kopfbewegung in Richtung Iliniel ließ vermuten, dass er diese überhaupt wahr genommen hatte "...und ich übrig. Die Michaelitin und der Schwertarm der Schar starben und die Heilerin wurde ersetzt."

Diese Worte ließen nichts ahnen, von deren Unfähigkeit - von der zumindest Taímel bis zum Grunde seines Herzens überzeugt war. Aber es ging ja auch darum, mit möglichst wenig Worten, und so wenigen Informationen wie er nur überhaupt hergeben musste diese Geschichte zu erzählen.

"Durch Tauriel erhielten wir den Auftrag, einer Wegbeschreibung zu folgen. Wieder verloren wir einen Gabrieliten - diesmal in einem Kloster nicht weit von hier."

Ja - so war das gut. Kurz hatte der Bewahrer des Wissens seine Worte nochmals überdacht. Prägnant, alle wesentlichen Informationen waren enthalten und er hatte nicht übermäßig viel reden müssen.
Und ohne noch einem seiner Geschwister einen Blick zu schenken schloß Taímel wieder seine augen und es machte fast den Anschein, als würde er sich weiter seiner Meditation widmen...

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Beitrag von Tauriel » 29.06.2005 - 14:32

Der Michaelit zog eine Augenbraue hoch.

"Nun, das war nicht ganz die Ausführlichkeit, die ich gerne gehabt hätte, Taímel, aber trotzdem danke.", meinte er ruhig und setzte dann selbst an, zumindest die letzten Ereignisse zusammen zu fassen.
Er erwähnte vor allem das bebilderte Buch, in dessen Umschlag diese seltsame Nachricht zu finden gewesen war:

"... 'In den Bergen jenseits der Straße von Gibraltar, liegt das Kloster Sharasim. Von da aus wende dich gen Sonnenaufgang und folge den Tälern, bis Regentropfen deine Haut berühren. Suche den Ursprung und dort wirst du Frieden ...' Wir waren bei eben jenem Kloster auf der Suche, als Dashiel unter seltsamen Umständen - die auch Taímel bisher nicht weiter aufklären konnte - in den verlassenen Ruinen von uns ging und wir somit gezwungen waren, wieder hierher zurück zu kehren und um Verstärkung aus Gabriels Reihen zu bitten.", schloss er seinen Bericht ab und lächelte in die Runde, ehe Tauriels Blick auf Iliniel hängen blieb.
"Bitte teile uns doch deine Ergebnisse bezüglich des hiesigen Kartenfundus mit.", gab er freundlich nickend das Wort an die Urielitin ab und biss mit Appetit in den zu einer Art Ei geformten Reis.

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Beitrag von Iliniel » 01.07.2005 - 08:03

Der Ramielit wurde einfach nicht sympathischer. Egal, aus welchem Blickwinkel sie ihn sah. Immer wieder versuchte sie sich einzureden, dass er doch bestimmt ganz nett sein kann. Aber langsam war sie es einfach leid. Taimel war einfach nur ... seltsam und ... naja ... anders.

Bei seiner Zusammenfassung der Zusammenfassung der Zusammenfassung hob sie einfach nur eine Augenbraue nach oben. Als sie dann ihre Ergebnisse mitteilen sollte, unterdrückte sie einen leisen Seufzer.

"Es ist nicht viel, was ich herausgefunden habe. Allerdings fand ich es äußerst seltsam, dass ich erst nach einigen Anläufen und tatsächlich mit Hilfe von einem Codewort an diese Karten gekommen bin. Sie liegen also nicht in der zugänglichen Abteilung des Kartenraumes.

Es gab auch nur eine Karte für diese Umgebung, wohin wir fliegen wollen. Ich werde auf jeden Fall eine herstellen, wenn wir dort wieder unterwegs sind.

Es gibt Dorf im Osten des Klosters. Es müsste eine halbe Stunde Flugzeit von dem Kloster entfernt liegen. Hinter diesem Dorf gibt es Berge. Der Archivar sagte mir, dass hier Metall und Kohle abgebaut wurde. Das ist leider alles, was ich herausfinden konnte."

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Beitrag von Tauriel » 01.07.2005 - 12:14

Iliniel wurde ein dankendes und für einen Michaeliten ohnehin sehr freundliches Lächeln geschenkt, ehe Tauriel nickte.

"Danke, das ist dennoch immerhin etwas. Wir werden mit dieser Information zurande kommen müssen. Und ich denke, dass das auch zu schaffen ist."

Er zwinkerte Navarael zu und spielte damit auf einen ihrer damaligen Aufträge im hohen Norden an, wo sie auch einfach nur noch der Nase nach hatten fliegen können. Dann wandte sich der Michaelit wieder der ganzen Schar zu.

"Nun, wir werden morgen gleich nach Gottesdienst und Frühstück aufbrechen, um keine weitere Zeit zu verlieren. Sucht zusammen, was ihr braucht, lasst eure Waffen weihen und betet dafür, dass wir diesmal nicht einen ähnlichen Rückschlag erleiden.", verkündete er mit einem schiefen Grinsen, wurde dann aber wieder auf eine zuversichtliche Weise ernster.
"So wie wir jetzt ein gemeinsames Gebet halten werden, wenn ihr das Essen beendet habt."

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Beitrag von Cutter » 01.07.2005 - 14:29

Seelenruhig hörte sich Jussiel die Berichte an und nahm ab und an, einen weiteren Reisbal um ihn gemütlich zu essen.
Der Gabrielit, begann die Informationen, genauso wie den Reisball zu verdauen und machte sich Gedanken, wie diese Mission nun weitergehen würde.
Morgen früh nach der Messer würde er auf jedenfall zu den Gladiern gehen um sein Schwert, dass den zweiten Teil seiner Seele beinhaltete, erneut zu weihen, auf dass sein Feuer nicht erlöschen möge.

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Beitrag von Tauriel » 06.07.2005 - 10:35

Als alle das Abendessen beendet hatten, brachte Tauriel das Tablett vor die Tür, wo es sicher auch gleich einer der Monachen oder Beginen mitnehmen würde.
Dann kam er mit einem fröhlichen Lächeln in die Runde seiner Schar zurück und strich sich kleine Reiskrümel von seinem Rock, der glatt gezogen wurde, ehe er sich auf seinem Meditationshocker niederließ und wartete, dass alle soweit Ruhe fanden, um das versprochene, gemeinsame Gebet zu halten.

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Beitrag von Raphael » 29.10.2005 - 16:05

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