Tormentum Malorum - Inplay

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Manuel
The_Waffalo
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Beitrag von Manuel » 14.12.2004 - 13:51

Zu früh gefreut. Natürlich musste wieder irgend jemand eine Sondebehandlung erhalten.
Manuel ließ sich nichts anmerken und schaute Jussiel, Kentariel und Varcanel hinterher, welche die Cellae verließen bevor er sich Timikael mit seinem üblichen Maskengesicht zuwandte. Während er seine Worte in ihre Gedanken fließen lies, senkte er seinen Kopf etwas und schaute sie durchdringend an.

***Da du schon geruht hast als ich mit den Informationen von Abrik wiederkam, fasse ich es kurz für dich zusammen.
Im Moment sind wie die einzigen Engel hier, die andere Schar ist in wichtiger Mission unterwegs.
Die Stadt wird von einem weitläufigen Tunnelsystem durchzogen, dort befinden sich auch ein Großteil der Schmieden des Diadochen. In dieser Unterstadt hausen Morlocks, Krüppel die der Schrottbaron für sich schuften lässt und denen er im Gegenzug Schutz gewährt. Da die Gefahr bestand, dass Traumsaat über die Tunnelsysteme in die Stadt gelangen könnte, nahm Abrik einen der Unterstadtbewohner gefangen und befragte ihn.
Die Informationen waren umfassend.
Allerdings ergäbe sich ein Konflikt, wenn der Körper des Toten bei den Angeliten gefunden werden würde, und die Patroullien in der Stadt sind zu stark um die Leiche mit einem Karren hinauszubefördern.
Mehr musst du im Moment nicht wissen, über den Rest unserer Mission kläre ich dich unterwegs auf.

Ob du stumpfsinnig bist oder nicht Timikael, spielt keine Rolle. Du kannst dich gern mit Vorschlägen einbringen, über deren Relevanz entscheidest allerdings nicht du, sondern ich.
Das einzige was für dich zählt sind meine Befehle. Ich führte das eben nur deswegen aus, weil du diese Hintergründe zum Anlass nehmen solltest, besonders gründlich zu arbeiten. In einer hektischeren Situation erwarte ich Gehorsam und Gründlichkeit - auch ohne entsprechende Hintergründe. Und zwar weil du ein Todesengel bist. Deine Pflicht ist es nicht, Leichen zu produzieren, sondern Gottes Wille auf Erden durchzusetzen. Und wenn Gott will, dass du Leichen entsorgst, dann wirst du das tun. Ohne Wiederrede.

Informationen können auch im nachhinein noch vermittelt werden, aber Taten könnten zu spät kommen!

Jetzt geh aufs Dach und tu was ich befohlen habe. ***


Diese Ansprache war nur in Timikaels Geist zu hören, die anderen konnten sie nicht wahrnehmen. Die letzten Worte unterstrich Manuel mit einer entsprechenden Geste. Er würde jetzt und hier keine weiteren Wiederworte entgegennehmen. Wenn Jussiel nicht so schweigsam gewesen wäre, hätte er ihre Rollen vertauscht. Vielleicht sollte er vorsichtig damit sein, dieser Gabrielitin wichtige Aufgaben zuzuweisen.

Der Michaelit würde in der Cellae warten, bis die beiden mit der Leiche aus dem Keller nach oben kamen und sich ihnen dann anschließen.

Timikael
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Beitrag von Timikael » 14.12.2004 - 18:45

>>Lass es mich so ausdrücken, du bist nicht Gott und nicht mein Sklaventreiber, du bist gerademal der Anführer dieser Schar, aber solange ich meinem Anführer nicht mehr Vertraue als jedem verdammten Laubfrosch - denn die können auch verdammt viel Krach machen und sich unglaublich aufblähen - kannst du lange darauf warten dass ich dir und deinen Befehlen wie ein Hund hinterherlaufe.<<

Mikael fuhr sich mit der über und über tätowierten Hand unter das Kopftuch und massierte ihre Schläfen.

>>Zusätzlich will ich mal lieber noch erwähnen hab'n, dass irgendwelche schwachsinnigen Drohungen das wäre Ketzerei mir in etwa genauso egal sind wie irgendwelche Strafen. Vielleicht solltest du es mit einer deiner Mächte versuchen, wenn du es nich hinkriegst, auch nur ein wenig vertrauenerweckend zu sein, das wäre allerdings das Ende jeder freiwilligen Handlung meinerseits. Wenn ich jetzt tue was du befielst, dann ist dass nur weil ich garantiert nich darauf abziele innerhalb der Schar Krieg zu haben.<<

Daraufhin öffnete sie die Tür und versuchte so leise wie auf die Flugplattform zu kommen.

Cutter
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Beitrag von Cutter » 14.12.2004 - 19:00

Jussiel war in Handumdrehen wieder in der Cella.
Timikael war schon weg.
Es musste wirklich ein Donnerwetter gegeben haben, denn Manuel hatte es vorgezogen, dies unter ihnen zu lassen.

Mit geschultertem Hanfseil stand Jussiel nun abwartend vor Manuel und musterte die Züge des Michealiten, denn seine Gesten verrieten dem Feramenser mehr als nur ein Wort es jemals konnte.

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 14.12.2004 - 19:11

Kentariel zog prüfend die Luft ein.
"Ich werd hier kein Essen anrühren!" murmelte er dann angeekelt.
"Gott im Himmel, sind die eklig!" mit den Worten ging er hinüber zu einem Stapel der Reissäcke und folgte dabei seiner Nase.

Ein paar Stubser gegen einige der unteren Säcke und er hatte gefunden was er suchte.
Einer der Säcke enthielt keinen Reis. Das spürte er.
Dafür ein streng eingewickeltes Bündel, das in mehrere Lagen Stoff zusammengeschnürt worden war.

Dennoch roch es ein wenig. Nicht so, dass es sofort auffiel, wenn man nicht wusste was es war, schließlich war es ein altes Gemäuer, aber dennoch fand Kentariel es scheuslich eine Leiche zu den Vorräten zu legen.
Mit einigen Handgriffen hatten die beiden Gabrieliten die anderen Säcke weggezerrt, die über der Leiche lagen.
Und als Kentariel nachsah, was diese enthielten, grinste er.
Diese Säcke enthielten gar keinen Reis, sondern alten Hafer. Pferdefutter.
Na gut, seinetwegen konnten die Pferde das ja fressen.

"Geh vor und räum mir Hindernisse aus dem Weg" meinte er dann zu Varcanel und hob den Sack anschließend auf seine Arme.
Sein zäher Körper hatte unter der Last ganz ordentlich zu schleppen, aber man würde ihm garantiert nichts anmerken.
Zumindest nicht bis zu Plattform.

Und Varcanel wusste genau was mit "Hindernisse aus dem Weg räumen" gemeint war.

Der andere Gabrielit verschaffte ihm freien Weg und schirmte ihn zusätzlich vor neugierigen Blicken ab, so dass sie die Flugplattform erreichten, ohne dass es jemand gewagt hätte sie wirklich allzulange anzusehen.
Seine Flügel boten Sichtschutz von hinten und Varcanel von vorne, und ziemlich sicher hatte niemand bemerkt, was er da dabei hatte.

Kentariel atmete kaum heftiger, als sie die Plattform erklettert hatten.

Manuel
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Beitrag von Manuel » 16.12.2004 - 21:20

Diese Antwort behielt Manuel ebenfalls unter ihnen.
Er hatte sich fertig gerüstet, da stand schon Jussiel mit dem Seil in der Tür, gerade nachdem Timikael hinausgegangen war.
Manuel nickte nur und reckte das Kinn nach oben, woraufhin er der stillen Gabrielitin nach oben folgte.

***Du sollst weder mir noch irgendwelchen Befehlen hinterherlaufen, sondern sie ausführen. Ich bin dein Michaelit und darum wirst du tun was ich befehle.
Außerdem solltest du versuchen, nicht so emotional zu reagieren, das verklärt nur deine Sichtweise auf die Tatsachen. Vertrauen - und da wirst du zustimmen müssen - kann nach vier Tagen noch keine Basis sein. Du hast mir bis jetzt auch noch keinen Anlass gegeben.
Des weiteren brauche ich mich keiner Drohungen zu bedienen und habe auch keine ausgesprochen.
Wenn du dich der Aufgabe nicht gewachsen fühlst kannst du hier bleiben. Ich brauche keine Problemfälle, die Mission ist heikel genug.***
antwortete er ruhig auf die Provokation der Gabrielitin.
Den persönlichen Angriff ignorierte Manuel völlig. Im Moment hatte er sich nach der langen Ruhephase wieder gut unter Kontrolle.
Der Michaelit trat hinter Jussiel aufs Dach und sah, dass die Anderen schon ihre Flügel als Sichtschutz ausgebreitet hatte. Manuel tat es ihnen gleich und zeigte auf die Leiche.
<<< Wie besprochen: wir binden den Korpus an drei Seile die ihr tragen werdet. Ab jetzt spricht niemand mehr laut. >>>

Kurz musterte er die dunkle Stadt und die Flugplattform. Die Handwerker lieferten gute Arbeit und niemand beobachtete sie.

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 10.01.2005 - 13:22

Es war ein ziemlicher Packen Arbeit, den Toten bis zu einem Ausläufer des Strandes zu schaffen, wo sie ihn ungesehen verbrennen und vor allem ungesehen landen konnten.

Kentariel dachte sich schon, dass es ihnen immerhin Gelegenheit gab sich die Gegend einmal genauer anzusehen, aber auf dem Hinweg hatten sie mit dem Gewicht des Toten und einigen heftigen Windböen genug zu kämpfen.
Am Strand war das Wetter trübe und Wolken peitschten über die aufgewühlte See.

Bild

Sie mussten nur etwas Treibholz zusammensuchen. Ihre Schwerter würden den Rest erledigen.
Eigentlich hatte dieses stinkende Ding keine Feuerbestattung verdient, aber Kentariel hielt diesbezüglich lieber den Mund und starrte nur auf die Flammen, die den düsteren Strand ein wenig erleuchteten.

* was haben wir jetzt vor Manuel?*

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Beitrag von Varcanel » 11.01.2005 - 09:05

Langsam beruhigte sich der Atem Varcanels wieder. Der Flug hierher war anstrengend gewesen, er war es nicht gewohnt große Lasten zu transportieren. Der Wind wehte ihm immer wieder Strähnen seines Haares ins Gesicht, doch das ignorierte er wie so vieles.
Während die stinkenden Überreste des Leichnams langsam durch die reinigenden Flammen geläutert wurden, wurden in ihm Erinnerungen geweckt. Die Situation war eine gänzlich andere gewesen - damals vor etlichen Jahren. Doch es gab auch Gemeinsamkeiten.
Er hatte damals zum ersten Mal einen Ketzer gerichtet. Und auch heute stand er hier vor den Überresten eines Feindes der Kirche, die sich langsam in dichten schwarzen Rauch auflösten.
Eines Feines der Kirche, das war der entscheidende Punkt. Er glaubte schon länger nicht mehr, dass alles was im Namen Gottes auch tatsächlich von ihm gewollt war. Er wünschte sich einmal mehr sein Vater würde ihm ein Zeichen geben. Ihn darin bestätigen, dass er hier war um den Menschen zu helfen. Doch der Herr schwieg weiterhin...

Kentariels Stimme holte ihn zurück in die Gegenwart. Mit starrer Miene blickte er zu Manuel - er erwartete keine großen Abenteuer unter dessen Führung.

Cutter
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Beitrag von Cutter » 11.01.2005 - 19:16

Langsam drand der leicht süßlich beißende Geruch in die Nasen der Gabrieliten als sie die Leichen verbrannten.
Eine kühle Brise wehte en Geruch hinfort aufs Meer hinzu.
So gingen sie alle von dieser Welt....der eine so, der andere so und doch blieb am Ende nichts von ihnen übrig.
Der Herr wischte alles von dieser Welt.

Jussiel schaute zum Horizont und wieder einmal stellte er sich die Frage, auf die er wohl erst eine Antwort finden würde, wenn er wieder bei seinem Vater wäre.
Was würde mit seiner Hülle passieren? Zwar war seine Hülle makelos, so wie Er ihn geschaffen hatte, doch....sein Blick streifte Kentariel....doch waren nicht alle damit gesegnet. Würde Kentariel so vor seinen Vater treten müssen, wenn er geläutert werden würde.
Jussiel schauderte es und er bekam bei dem Gedanken unmerklich eine Gänsehaut.
Wie grässlich. Sich eingestehen zu müssen, dass man versagt hatte, seine Hülle so rein zu halten wie seinen Geist.

Die Brandung wurde lauter und der Wind begann sich zu ändern.
Jussiel schaute hinauf zu den grauen Wolkenfesten am düsteren Horizont.
Bis Kentariel als erster seine Stimme erhob.
Wie würde es nun weiter gehen?

Timikael
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Beitrag von Timikael » 13.01.2005 - 20:04

Ein neckisches *Gut gekontert Manuel!* war alles was der Michaelit noch von Mikael zu hören bekam.
Denn anders als Manuel dachte, war der Gabrielitin durchaus bewusst was ihre Aufgaben waren.
Den ganzen Flug über gab sie nichts von sich und tat wie ihr geheißen war, bis sie landeten.

Mittlerweile leckten die Flammenzungen über den gesammten eingewickelten Körper und ver breiteten den stechenden Geruch von verbrennendem Fleisch, der für jeden der Gabrieliten hier eine ganz eigene Bedeutung zu haben schien. Auch Timikael schwelgte in Erinnerungen, in Erinnerungen an ähnliche Gerüche die Bilder in ihrem Geist mahlten, die wiederum von pochendem Schmerz gerahmt, bald darauf zurück in die vergessenen Nieschen ihrer Gedanken glitten.
Sie beobachtete die anderen Engel, auf deren Gesichter sich das züngelnde Licht der Flammen mit den tanzenden Schatten der Nacht abwechselten.

Mikael atmete tief durch und ließ den vertrauten Geruch durch ihre Lungen ströhmen, während ihr Blick wie hypnotisiert in die Flammen wanderte und ein sanftes, abwesendes Lächeln auf ihre Lippen trat.

"Und nun?"
Hier draußen würde niemand sie höhren, trotzdem war ihre Stimme gedämpft.
Sie hatte den Respekt vor dem Tod in all den Jahren noch nicht verloren.

Manuel
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Beitrag von Manuel » 14.01.2005 - 12:25

Ursprünglich hatte er vorgehabt, die Leiche zu beschweren und im Meer zu versenken. Aber die Gabrieliten hatten ihn überzeigt, dass es besser wäre sie zu verbrennen - Manuel hatte ihnen zugestimmt. So würde es keine Überreste geben mit denen man etwas anfangen konnte.
Nur verhielten sich seine Gabrieliten etwas komisch seit das Feuer brannte.
Aufmerksam studierte er deren Gesichter und ließ ihnen etwas Zeit. Todesengel spürten eine starke Affinität zum Feuer und seit ihrem Aufbruch hatten sie kaum Zeit auf innere Einkehr verwendet. Erst als er von den anderen angesprochen wurde wandte er den Blick ins Landesinnere.

Passte denn hier niemand auf?
<<< Wie bereits erwähnt werden wir uns zum Stahlwerk begeben. Die Arbeiter dort sind vor einiger Zeit vor der Traumsaat geflohen, es konnte nicht gehalten werden. Laut Frater Abrik soll sich dort in einer der Stützwände aus Blech, welche verhindern soll das Erde in die tieferen Regionen rutscht, einen geheimen Zugang zum Tunnelsystem geben. Die Kreaturen des Widersachers haben sich Zugang verschafft.
Wir werden also ziemlich sicher in Kampfhandlungen verwickelt werden.
Nachdem wir das Werk ausfindig gemacht haben nehmen wir von oben einen Überblick und je nach Lage sehen wir weiter. Auf jeden fall werden wir Offensiv vorgehen.
Wenn ihr Fragen, Anmerkungen oder Vorschläge habt, dann wäre jetzt die Zeit dafür... Wenn wir erst dort sind könnte es zu spät sein. >>>


Manuel hatte während er redete schon die Flügel ausgebreitet und erhob sich in diesem Augenblick in die Lüfte.
Die Dunkelheit ließ nur manche Konturen aus dem Schattenmeer auftauchen, über das die Schar hinwegjagte.

Abrik hatte ihm zwar erklärt wo das Stahlwerk liegen sollte, aber da sie keinen Urieliten hatten und die Landschaft vom Mondlicht kaum beleuchtet wurde, brauchten sie einige Zeit um ihr Ziel zu finden. [/i]

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 14.01.2005 - 13:06

* Ist sicher zemlich egal, ob wir bei Tag oder Nacht hinfliegen. Ich glaube es ist ein Gerücht, dass die Viecher bei Nacht aktiver sind, die greifen uns auch am Tag an... eventuell sehen sie uns nachts genausowenig, wie wir sie ... Tagsüber hätten wir mehr Überblick aber die auch... meinetwegen können wir los. * meinte Kentariel joval. Ohne die Hilfe eines Urieliten würden sie so oder so auch Tagsüber zwischen den Trümmern und Aufbauten des Stahlwerkes nicht viel sehen, wenn Traumsaat dort getarnt herumlief. Und IN den Tunneln war es so oder so egal.

Natürlich fehlte ihnen der Vorteil sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Sollten die Anderen das entscheiden.

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Beitrag von Cutter » 16.01.2005 - 16:51

Jussiel wägte die verschiedenen Einflüsse, die auf diese Mission fielen ebenso ab wie Manuel und Kentariel.
Kenariel hatte schon recht und außerdem hätten sie besdtimmt, wenn es noch irgendetwas gab was ihnen bei diesem problem helfen sollte, diese Utensilien oder Informationen erhalten. Es hätte nämlich noch weniger Sinn gemacht, die Engel einfach in den Tod zu schicken, denn schließlich waren sie Engel und die Menschen hatten verdammt nochmal ein Problem.
Also war es das Beste sich den besten Vorteil aus dieser Situation zu holen und schließlich hatten sie doch noch ihre Kräfte die ihnen helfen würden.

Jussiel nickte Kentariel zu. Er hatte dem nichts hinzu zu fügen.

Manuel
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Beitrag von Manuel » 18.01.2005 - 08:14

Es dauerte tatsächlich etwas bis sie die uralten Gebäude gefunden hatten. Die hügelige Landschaft hatte sie - oder Manuel, der führte ja - zwei mal in die Irre geführt.
Doch als sie nah genug heran waren, konnte man das Werk sogar riechen. Es stank geradezu nach Technik, Tod und Ketzerei.

Beim ersten Überflug ließ sich noch nicht sehr viel ausmachen, nur die Konturen der Gebäude konnte man im fahlen Licht erahnen - und selbst das wahrscheinlich nur, wenn man ein Engel war.
Manuel führte noch einen Überflug aus und man konnte geradezu spüren wie die Spannung stieg. Feine Härchen richteten sich im Nacken auf und man musste jeden Schatten zwei mal ansehen um sicher zu gehen, dass sich dort keine Traumsaat herumtrieb. Dazu kam noch das ungute Gefühl beobachtet zu werden.
Alles nur Vermutungen! Und Vermutungen hatten in der Planung eines Michaeliten nichts zu suchen.

<<< Der Eingang müsste auf der südlichen Seite liegen. Da diese ganze häretische Konstruktion leider viel zu viele Deckungsmöglichkeiten bietet, werden wir auf den Platz neben den beiden runden Türmen landen und uns langsam zu Fuß weiterbewegen. >>>

Gesagt, getan. Die vier Gabrieliten umgaben Manuel entsprechend seiner Anweisung in einem Kreis. Nicht um ihn zu schützen, sondern um nicht geblendet zu werden, denn der Michaelit erstrahlte nach und nach in immer heller werdendem Licht.
Es diente der besseren Sicht und gleichzeitig als Köder.

<<< Falls wir angegriffen werden, versucht beisammen zu bleiben. Geht nicht allein vor, wir wissen nicht was die Dunkelheit verbirgt. Und wenn möglich, kämpft am Boden. Eine Kollision in der Luft, weil man Gegner oder die Stahlstreben, die hier überall die Luft durziehen, nicht zu erkennen vermag, könnte weitaus verheerender sein. >>>

Langsam setzte sich die ungewöhnliche Schar in Bewegung.

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