Tormentum Malorum - Inplay

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Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 18.01.2005 - 08:50

Es gab einen guten Grund, warum man das Stahlwerk vor kurzem aufgegeben hatte.
Es war unübersichtlich, deswegen schlecht zu verteidigen und bot jeadem Angreifer tausende Möglichekiten sich zu verstecken.

Wenn Kolpakov nicht sehr viele Männer übrig hatte, die hier Wache schoben, während die Anderen arbeiteten, dann war das Stahlwerk praktisch nicht zu halten.

Dennoch umfing sie eine trügerische Ruhe, nachdem sie gelandet waren. Nichts deutete darauf hin, dass Traumsaat hier war. Kein einziges Geräusch außer dem ihrer Schritte umfing die Engel. In Manuels Korona blitzten Metallene Gerätschaften und Streben, Mauern und seltsame Gebilde auf, die alle durch die dunklen Schatten, die sie warfen, seltsam verzerrt wirkten.

Auf dem ganzen Gelände wuchs keine einzige Pflanze mehr. Bis auf ein paar dornige Büsche. Zumindest sah es wie dornige Büsche aus.

Die Engel gingen in ihrer Formation und mit gezogenen Schwertern weiter, doch sie wurden nicht behelligt bis sie eines der Gebäude aus Backstein und mit seltsamen Tonnen davor umrundet hatten. Hier waren mehrere Büsche, die Blätterlos und seltsam knorrig verwachsen vor dem riesigen Eingangstor wuchsen.

Manuel deutete auf eine Art Kellerzugang, hinter dem womöglich das Lag was sie suchten, doch dann plötzlich bewegte sich der Busch neben Jussiel.
Für die Gabrielitin war es nur ein kurzer Moment, indem sie geglaubt hatte, der Busch hätte sich im Windhauch ein wenig bewegt, doch es gab hier keinen Wind.
Erst als der Busch den Kopf drehte, wurde ihr klar, dass sie hier mitnichten ein Gewächs vor sich hatte.
Und sehr plötzlich bewegten sich auch die anderen Büsche.

Cutter
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Beitrag von Cutter » 18.01.2005 - 18:59

Jussiel war wachsam und bis zur kleinsten Federspitze in bereitschaft versetzt worden, als die Schar auf dem trostlosen und unwirklichen Gelände des Stahlwerkes landeten.

Hier also gewannen die gottlosen Menschen den Stahl um ihn zu noch gottloseren Waffen und Gerätschaften zu formen.

Als die Engel langsam weitergingen um sich dem Kellergewölbe zu nähern, sah Jussiel auf einmal aus den Augenwinkeln, wie sich einer der Büsche bewegte.
Nur einen Augenwink später loderte das Feuer Gabriels auf seiner Seele auf.

<<<Traumsaat!>>>

Kaum für das Auge merkbar, schnelllte die lodernde Klinge hoch und durchtrennte im nächsten Moment den vermeidlichen Kopf der Kreatur vom restlichen Körper.

Der Kampf hatte begonnen und in Jussiel loderte die Flamme auf, die auch seine Seele entflammte.

Manuel
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Beitrag von Manuel » 21.01.2005 - 12:41

Die Gabrieliten waren kampferprobt, sicher. Trotzdem war noch keiner vorher in einer Todesschar gewesen. Sie waren Einzelkämpfer, nicht gewohnt mit anderen zusammenzuarbeiten da normal keiner mit ihnen mithalten konnte. Jetzt aber war das anders.
Wie schon zuvor auf dem Schiff hielt sich Manuel eher zurück. Er beschränkte sich vorerst aufs beobachten und koordinierte seine Streiter mit gedanklichen Befehlen.

Alle Dornbüsche des Areals hatten sich als erstarrte Traumsaat herausgestellt die jetzt begannen, die Engel zu attackieren. Und sie wurden vom Licht angezogen - von Manuel. Die Gabrieliten wären nicht besonders gut zu erkennen gewesen in der Dunkelheit und mit ihren schwarzen Röcken, aber ihre Flammenschwerter verrieten sie. Vier entflammte Seelen die den Tod säten und deren wütendes Geheul vom Wind getragen wurde als sie rauschend durch Luft und Fleisch schnitten. Der flackernde Feuerschein der Schwerter spiegelte sich in den wutverzerrten Gesichtern ihrer Träger wieder.

Manuel beschränkte sich darauf, dass ihm jemand den Rücken freihielt und versuchte zu vermeiden, dass sich die Gabrieliten gegenseitig in die Quere kamen. Sein Körper strahlte noch heller, denn er wollte seinen Todesboten eine bessere Sicht verschaffen und vor allem - er musste sehen wer wo stand. Die schlechte Sicht machte nämlich nicht nur der Traumsaat zu schaffen, auch Manuel konnte seine Engel kaum auseinanderhalten. Vielleicht wurde die Traumsaat as Nebeneffekt von ihm abgelenkt und sie hatten so noch leichteres Spiel.

Timikael
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Beitrag von Timikael » 26.01.2005 - 19:52

Es war ja nicht so, dass sie nicht mit Traumsaat gerechnet hatten.
Es war vielmehr so, dass sie nicht damit gerechnet hatten von Bäumen und Gestrüpp angegriffen zu werden.
So hatten diese grotesken Unwesen einen Vorteil, der sich in dem Moment als den Engeln klar wurde, dass es sich hier um keine Gewächse handelte, offenbarte:
Sie waren nah. Viel zu nah um genau zu sein.

Der erste der das zu spüren bekam, war Mikael, als ein klauenartiger Chitinverwuchs nach ihr Griff und sich feinste Widerhaken in ihren Federn vergruben.
Ihr Körper reagierte auf die einzige, ihm bekannte Art.
Angriff - Gegenangriff.
actio – reactio.
Mikaels Arm holte mit dem Schwert aus noch bevor sie sich vollständig herumgedreht hatte.
Gedehnt nahm sie den Schmerz wahr, den durch ihr Gefieder pflügende Hakenklauen verursachten - denn die Macht Davids Flinkheit pulsierte in ihren Adern und ließen alles außerhalb ihrers Körpers in Zeitlupe vergehen.
So hatte sie Zeit mit dem entzundenen Schwert das Bein der Traumsaat abzuschlagen und sich von dem Griff zu befreien, noch ehe zwei Atemzüge vergangen waren.
Die nächsten Momente galten einzig und allein der Vernichtung der Kreatur, die schnell und direkt vonstatten ging.
Dann erst realisierte die Gabrielitin die etwas kleinere Traumsaat die ebenfalls in ihrer direkten Umgebung gestanden hatte und nun willkürlich mit ihrem stachelbewehrten Schwanz nach ihr schlug...

Es waren vielleicht noch vier oder fünf der Wesen soweit sie es überblicken konnte, denn es war nicht leicht die drahtigen Stacheltiere auseinander zuhalten und die Gabrieliten schlugen sich gut.
Zwar war die Dinger viel schneller als man es ihnen zugetraut hätte, doch ihre Größe machte sie angreifbar und die Schar wusste dies auszunutzen.
Nach und nach minimierte sich die Anzahl der Gegner.

Varcanel
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Beitrag von Varcanel » 26.01.2005 - 23:23

Die flammenden Schwerter zeichneten glühende Muster in die Dunkelheit. Aus großer Höhe mochte dieses Schauspiel an den zufälligen Tanz von Leuchtkäfern über einem Weiher gemahnen - hier unten offenbarte sich die tödliche Eleganz der Streiter Gottes.
Und so war es bald vorüber.

Varcanel ließ seinen Blick kreisen. Keine der Traumsaatkreaturen hatte überlebt. Zumindest keine in der unmittelbaren Nähe. Er bezweifelte, dass dies alles war was der Herr der Fliegen ihnen inmitten dieser Stahlskelette entgegenwerfen würde.
Voll Abscheu blickte er noch einmal auf die Kreatur, deren Leib er zuletzt in Stücke geschnitten hatte. Gelbgrüne, an Eiter gemahnende Flüssigkeiten - die grässliche Parodie von Blut - sickerten in den Schlackegrund unter ihnen.

Noch knisterte die Lohe seines Schwertes im leichten Wind, der vom Meer her über das karge Feld wehte. Noch einmal warf er einen Blick in die Runde. Dann erstarb das Feuer. Gabriels Zorn sollte nicht ohne Grund lodern.

<<<Und nun, Manuel? Wenn wir da hinein gehen sind wir ohnehin im Nachteil. Aber vielleicht sollten wir Vorkehrungen treffen - ansonsten fällt uns die Traumsaat auch noch in den Rücken...>>>

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 27.01.2005 - 10:04

Kenatriel blutete leicht aus einem Schnitt am Oberkörper. Eins der Dornbüsche hatte nach ihm gegrabscht.
Er hatte nicht gedacht, dass diese Traumsaat derartig schnell werden konnte.

Doch nun lebte keine mehr und auch sonst war es bis auf das Atmen der Engel totenstill.
"Da könnten durchaus noch mehr sein, ich habe nicht gezählt wieviele Gebüsche hier waren. Am sichersten wäre es, wir machen ein Feuer im Tunneleingang und reiben Manuel mit der Flammsalbe ein, dann kommt hier garantiert nichts rein." schlug er leise vor.

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Beitrag von Varcanel » 28.01.2005 - 14:39

Als Kentariel seinen Vorschlag machte, hob Varcanel die Augenbraue.
Das solltest du nach so vielen Jahren besser wissen, mein Kampfgefährte...

"Mit Sicherheit gibt es hier noch mehr Traumsaat. Wenn das alles wäre, hätte man wohl kaum eine Todesschar hierher gesandt, oder?
Aber ich bin mir nicht sicher, dass ein Feuer allein ausreichen würde. Die kleineren Biester könnte es draußen halten, wenn überhaupt. Wenn es Traumsaat gibt, die Feuer speien kann, gibt es mit Sicherheit auch welche, der es nicht schadet.
Außerdem dürfte es so bald recht stickig werden da drin...und mal ganz davon abgesehen: Woraus sollten wir denn hier ein Feuer machen?"
Und Varcanel ließ seinen Blick einmal kreisen. Das einzige, was soeben noch nach einer Art Holz ausgesehen hatte, hatte eben nur vorgegeben solches zu sein.

"Vielleicht...nun vielleicht wäre es das beste eine Wache hier zu lassen. In dem Gang können wir ohnehin nur hintereinander gehen..."
Dieser Vorschlag kam dem hochgewachsenen Todesengel nicht leicht über die Lippen, war wohl eher eine Folge des Gehorsams, der ihm über Jahre hinweg eingebleut worde war.
Und wenn Manuel sich dafür entscheidet, werde ich hier draußen bleiben - während die anderen die Tunnel erkunden. Wundervoll...

Cutter
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Beitrag von Cutter » 28.01.2005 - 15:58

Jussiel nickte Varcanel zu.
Auch er war der Meinung, zumindestens einen hier zu lassen.
Hintereinander kämpfen war wohl plantechnisch nicht das günstigste.
Außerdem würde er einem Schwertbruder eher vertrauen seinen Rücken frei zu halten, als ein paar lodernden Stümpfen.
Abwartend schaute Jussiel zu Manuel.
Wie würde der Michealit nun entscheiden.

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 28.01.2005 - 16:12

"Es gibt genug Holzbaracken hier für Feuer. Außerdem will ich nicht IM Tunnel eins anmachen sondern davor, so, dass die heiße Luft nach oben zieht. Zudem gibts eh mehr Eingänge als diesen Einen. Sprich da kommt überall Luft rein. Und wahrscheinlich auch Traumsaat, also ist es egal, ob hier jemand zurückbleibt, denn das wird uns nicht schützen. Einer allein könnte die Traumsaat wahrscheinlich auch gar nicht aufhalten. Da können wir ebensogut auch alle gehen. Mir wäre es nur lieber gewesen, es den Viechern nicht allzuleicht zu machen. Und was unsere Flammenschwerter verbrennen können, schafft ein Feuer hier draußen zumindest soweit, dass sich die Viecher weghalten. Etwas das gegen Feuer imun wäre könnte ein Wächter allein wohl gar nicht halten, also... was ist jetzt?!" fragte Kentariel ungeduldig.

Varcanel
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Beitrag von Varcanel » 28.01.2005 - 17:20

"Ja, kann sein", war die geknurrte Antwort.
Da war er wieder, der mürrische Varcanel, den sie schon kannten. Scheinbar war er nur kurzzeitig weniger eigenbrötlerisch gewesen - oder es hatte so geschienen.

Klar, und dann haben wir Traumsaat vor und hinter uns. Großartig...naja, warum sind wir sonst hier? Ach, soll Manuel das entscheiden. Ich habe meinen Teil gesagt. Als wäre es das Feuer, das die Schwerter gefährlich macht....verdammt, und ich habe meine Schwertlanze verloren!

Unruhig wanderten seine Finger über den Griff seines Schwertes und immer wieder glitt sein Blick hin zu dem dunklen Eingang in die Gänge unter der Diadochenstadt.
Eine gewisse Vorfreude hatte sich in ihm breit gemacht. Er hatte schon oft gegen Traumsaat gekämpft und war auch nicht nur einmal durch enge Höhlen gekrochen. Dennoch fieberte er dem Moment entgegen, in dem er seinen Fuß in die Dunkelheit setzen würde...

Manuel
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Beitrag von Manuel » 28.01.2005 - 18:38

In diesem Moment wusste Manuel, warum Todesscharen ohne Michaeliten entweder sehr simple oder klar umrissene Aufgaben erhielten.
Sie stellten schon fast eine Gefahr für die Allgemeinheit dar.
Seine Korona wurde wieder etwas schwächer. Er hatte sein Schwert nicht einmal ziehen müssen.

<<< Eigentlich hatte ich euch für schlagkräftiger gehalten. Ich bin sehr wohl davon überzeugt, dass einer von euch diese wandelnden Gebilde aufhalten kann. Aber ich weiß nicht was dort drinnen lauert. Und ganz sicher werde ich meine Schar jetzt nicht aufteilen.
Des weiteren... das ist ein Stollensystem wie Kentariel richtig erkannt hat. Es gibt mehrere Eingänge, also wäre es nicht nur töricht, sondern darüber hinaus sinnlos eine Wache hier zu lassen. Und, bevor ihr alle vorschnell urteilt... >>>


Manuel ging entschlossen zu der in den Fels eingelassenen Metalltür und zog den Riegel auf. Zwar sträubte sich dieser etwas, aber unter der Kraft des Engels und mit einem quälenden Quietschen gab er schlussendlich nach und die Tür öffnete sich. Dahinter lag ein größerer Raum, vollgestellt mit Gerümpel, Fässern und Werkzeugen. An einer Wand türmten sich Metallbarren und -stangen, es gab eine Werkbank mit einer großen Waage und verschiedenartiges Messgerät.
Ungefähr in der Mitte des Raumes befand sich ein Prellbock, von dem aus zwei schmale Schienen in die dunkel Öffnung führten, welche der Tür gegenüberlag. Und sie war so breit, dass ein Engel keine Probleme haben sollte und mit etwas Gedränge sogar zwei nebeneinander hergehen konnten.

Irgendwie mussten die Arbeiter das Metall schließlich auch zu den unterirdischen Schmieden gebracht haben.
Langsam trat Manuel in den Raum und das Licht das von ihm ausging warf unheimliche Schatten an die Wände. Nichts regte sich - aber das musste nichts heißen. Er legte eine Hand auf seinen Schwertknauf

<<< Vergesst das mit dem Feuer. Es wird mehr Feinde anlocken als vertreiben. Sucht den Raum nach Traumsaat ab, schließt die Türe, sichert den Zugang zum Tunnel und seht nach ob ihr Fackeln oder eine andere Lichtquelle findet. Ich werde meine Korona nicht mehr lange aufrecht erhalten können. >>>

Timikael
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Beitrag von Timikael » 28.01.2005 - 20:59

<<Vielleicht tut sie dass auch bald nicht mehr wenn du vorne weggehst und uns alle damit blendest, während die erstbeste Traumsaat sich auf dich stürzt - nicht dass ich an deinen Kampfhäigkeiten zweifel... aber wir sind die Schwerter, du bist nur der dazugehörige Kopf und gewöhnlich läuft man mit dem Schwert voran.>> Wobei die Vorstellung das Manuel vier Schwerter im Rücken hatte.... Schwachsinn! Dank ihres Schädelsausens dachte sie schon den totalen Irrsinn zusammen.

Mikael trat in das vermeintliche Dunkel, dass bereits von Manuel erhellt wurde und schob sich an ihm vorbei. Sie sah von hinten betrachtet ein wenig zerrupft aus, hatte eben doch ein paar Federn gelassen, aber in einem Tunnel waren es ja auch keine hochkomplizierten Flugmanöver die einem das Leben retteten, sondern vielmehr eine ordentliche Portion Wachsamkeit und ein Schwert das schnell reagierte.
Beides - das wußte die Gabrielitin - war bei ihr im Moment mehr als ausreichend vorhanden.

Sie wartete bis die Anderen Manuels Anweisungen nachkamen, den Blick dabei aufmerksam ins Dunkel gerichtet, um dann voranzugehen.

Varcanel
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Beitrag von Varcanel » 29.01.2005 - 20:01

Obwohl er äußerlich ruhig blieb, musste Varcanel doch innerlich schmunzeln.
Sie hat Feuer, das muss man ihr lassen. Und sie ist nicht auf den Mund gefallen...alle mal besser als Jussiel...
Schnell verständigte er sich per Handzeichen mit Kentariel. 'du links, ich rechts lang', derweil Mikael in Richtung Gang sicherte und Jussiel die Tür versperrte.

Neben einem kopfgroßen Käfer, den er kurzerhand mit dem Flammenschwert in zwei Stücke schlug, fand er auf seiner Seite des Raumes auch eine Art Öllampe. Sie war zwar schon etwas älter und das Glas von Ruß geschwärzt, aber als er sie kurz schüttelte gluckste es recht vielversprechend.
Schnell entzündete er den Docht an seinem noch brennenden Flammenschwert - er war nicht so indoktriniert, dass er dies als Frevel betrachten würde - und tatsächlich breitete sich neben einem etwas strengen Geruch auch Lichtschein um ihn herum aus.

<<<Passt auf, hier gibt es Traumsaat an allen Ecken. Das hier war nur ein kleiner Dämon, aber vielleicht sind weiter vorne größere. Manuel, nimmst du die Lampe? Ich hätte gerne beide Hände frei, wenn es zum Kampf kommt...>>>

Tatsächlich nahm der Michaelit das Öllicht entgegen, woraufhin Varcanel sich neben Mikael stellte, sie kurz ansah und, ja...lächelte.

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