Tormentum Malorum - Inplay

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Timikael
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Beitrag von Timikael » 04.07.2005 - 17:53

Timikael machte einfach kurzen prosess als der Mordsverdächtige nicht nachgieb.
Während er von Jussiels Schulte hing, gab zog sie ihm mit dem stumpfen Ende seins eigenen Dolches eins über dass er glatt ohnmächtig wurde.

"Von dem Aufstand krieg ich nur nochmehr Kopfwehl." erklärte sie ohne großes Mitleid. Immerhin hatte er sich anderweitig nicht beruhigen lassen und davon abgesehen war das hier die wei effizientere Methode.
Sie behielt ihn und den Menschenhaufen trotzdem nicht aus den Augen, bis sie sich auch nur einen halbwegs brauchbaren Weg hindurch gebahnt hatten.

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 06.07.2005 - 16:59

Kentariel war mittlerweile zu Jussiel und Timikael vorgedrungen und half nun einen Weg durch die schaulustige Menge zu bahnen, während Jussiel den Ketzer trug.

Die meisten Menschen gingen dem hässlichen Gabrieliten nur allzugerne aus dem Weg, aber bei den vielen Neugierigen musste er dennoch einige Male die Menschen beiseite drängen, da die Vorderen kaum nach hinten ausweichen konnten.

*Wohin mit dem Kerl? sollen wir den bis zum Konvent schleifen?* fragte er in die Runde und drückte ein paar überaus neugierige Kerle bei Seite, die feststellen mussten, dass Kentariel zwar noch einen Kopf kleiner aber dafür wesentlich stärker war und sie sich plötzlich zwischen einem Wagen und dem Todesengel eingequetscht sahen und die Szene jetzt auch gar nicht mehr witzig fanden.

"Was jammert ihr? Geht aus dem Weg wenn man es euch sagt!" schnautzte er. Nicht zu fassen, was die sich alles trauten hier. Da schadeten ein paar blaue Flecke und angeknackste Rippen nicht.

Manuel
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Beitrag von Manuel » 06.07.2005 - 19:17

Die Menschen trauten sich ganz schön was - rempelten Gabrieliten an. Manuel beobachtete mit grimmiger Miene und flatterte über dem Geschehen.
"Macht Platz für die Streiter des Herrn, zur Seite!" gebot der Michaelit mit imponierender Stimme von oben. Hier und da zuckten Menschen zusammen und wichen sofort zurück, einige andere starrten mit aufgerissenen Augen zu Manuel auf.

<<< Gut gemacht. Wir übergeben ihn den Templern, sie kommen gerade die Gasse hoch und werden gleich hier sein. Dann kehren wir zum Konvent zurück. Wenn die Menschen unverschämt werden, zeigt ihnen ruhig dass man Engeln respektvoll gegenübertreten sollte. >>>

In den neu geschaffenen Raum drängten sich einige Augenblicke später die hastig gerüsteten Ramieliskämpfer. Sie wenigstens wussten die Engel mit dem nötigen Anstand zu behandeln... den gefassten Mörder hingegen weniger.
Er war älter als gedacht, bestimmt schon über die vierzig hinaus. Blonde Bartstoppeln und strähniges, strohblondes Haar hatten sich mit Schmutz und Blut von seiner aufgeplatzten Lippe vermischt.
Der Mann verdrehte die Augen und blinzelte heftig als er an die Templer überreicht wurde welche ihm di Hände mit rauhen Seilen banden. Bevor er sich richtig wehren konnte sorgte ein Panzerhandschuh in seinem Gesicht dafür, dass er nicht wieder auf dumme Gedanken kam. Templer waren in der Hinsicht wenig zimperlich.

<<< Wir kehren zum Konvent zurück. >>> entschied Manuel und ließ sich in Richtung Stadtmitte abdriften. Er warf einen kritischen Blick zu den Männen in dem hohen Turm, dem Donnerturm, welcher mittels Technologie den Luftraum über der Stadt freihielt. Es waren zu jeder Zeit zwei Männer auf dem Turm die alles im Auge behielten was sich bewegte.
Was diese Technologie wohl mit Engeln anstellte...?

Bei der Rückkehr zum Konvent hatten die Handwerker ihre Arbeit noch immer nicht wieder aufgenommen, vielmehr standen überall, auf dem Dach, auf den Straßen herum die Leute zusammen und tuschelten. Sie scheuten sich auch nicht mit dem Finger auf die Engel zu zeigen...

Kentariel
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Beitrag von Kentariel » 16.07.2005 - 13:29

Im Kloster hatte der Gefangene nichts zu lachen. Die Gabrieliten und Manuel sowieso nicht kannten keine Gnade.
Der Mann würde reden. Und wenn er gleich redete, würde er vielleicht schnell sterben.


"Wir können nicht... zulassen, dass ihr die Stadt übernehmt.." hörten sie. "Dieser Fra Abrik hat vorgeschlagen Tatjana nach Prag bringen zu lassen. Als GAST!", der Mann spucjkte das Wort "Gast" aus wie einen Fluch "Das darf nicht passieren." stöhnte er und kicherte dann.
"Ihr kriegt sie nicht. Ihr könnt vielleicht den Diadochen um den Finger wickeln, aber nicht sie! Ihr werdet sie niemals finden. Niemals!"

Cutter
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Beitrag von Cutter » 17.07.2005 - 19:48

Jussiels Augen verengte sich zu schlitzen als der Mann anfing zu reden.
Die Kirche wußte schon was sie tat und selbst ein Diadoch, eine Tochter eines Diadochen oder ein dahergelaufener Verrückter oder eine ganze Schar dieser Verrückten konnte nichts an der Entscheidung der Kirche ändern.
Sie war unumstößlich, doch etwas an der Auusage des Mannes ließ den Gabrieliten stutzen. Sollte das heißen, dass man die Tochter des Diadochen der Kirche entziehen wollte.
Jussiel Blick glitt zu Manuel. Das sollte doch etwa nicht ihre neue Aufgabe werden?

Manuel
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Beitrag von Manuel » 23.07.2005 - 12:42

Manuel ließ dafür Sorge tragen, dass der Mann die Vernehmung nicht überlebte - natürlich erst nachdem sie alle relevanten Informationen erhalten hatten. Er wollte nicht, dass er vielleicht doch noch auf freien Fuß gesetzt wurde, wenn er den Truppen des Diadochen übergeben würde - denn diese bestanden antürlich auf die Auslieferung des Attentäters um ihn nach lokalem Recht zu verurteilen.
Da eine komplette Schar mit dem Geleitschutzauftrag Tatjanas beschäftigt war, würden die Ketzer bestimmt versuchen etwas größeres aufzufahren als eine Horde fanatischer Flaggelanten.
Nach einer Unterredung mit Fra Abrik war folgendes klar:
Die Überbringung Tatjana Kolpakovs nach Prag hatte höchste Priorität.
Nur konnte die vorausgegangene Schar keiner einfach so warnen, weil es keinen Engel Ramiels in Pleskau gab.
Darum entschied Manuel, die einzige Lösung wäre der Tochter des Schrottgarons nachzufliegen und ihren Geleittrupp persönlich zu warnen - und auch gleich zu verstärken. Dann würde ihrer sicheren Ankunft nichts mehr im Wege stehen. Der Frater hatte gegen diesen Vorschlag nichts mehr weiteres einzuwenden.

Die Todeschar verbrachte noch eine letzte Nacht im Ramieliskonvent, bevor sie am nächsten Tag ausflog um ihrer neuen Aufgabe nachzugehen.
Es gestaltete sich als schwierig den Zug mit Tatjana ausfindig zu machen da sie abseits der Straßen campierten, doch der aufmerksame Urielit vereinfachte die Angelegenheit, indem er einfach die Todesschar fand statt anders herum.
Gegen die geballte Schlagkraft zweier Engelsscharen konnte und wollte anscheinend kein Ketzertrupp etwas ausrichten - und die vereinzelten Traumsaatangriffe waren keiner weiteren Erwähnung wert. Der Raphaelit behandelte die Wunden und ein paar Wochen später erreichte der Tross schließlich den Himmel zu Prag.
Tatjana wurde eine angemessene Unterkunft zugewiesen, die Schar, welche rsprünglich in Pleskau stationiert gewesen war umgehend dort hin zurückgeschickt und die ungewöhnliche Todesschar wurde wieder aufgelöst, da Mater Ecclesia ihrer Dienste im Moment nicht weiter bedurfte.

Nachdem dies bekannt gegeben war machte sich Manuel ohne ein weiteres Wort des Dankes oder des Abschieds nach Roma auf um zu seinem Himmel zurück zu kehren.

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