Schwarzes Gold [Tamiels Schar]

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Tahariel
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Beitrag von Tahariel » 10.03.2006 - 12:33

Der Todesengel zuckte die Schultern:
"Naja.. je nachdem wie fanatisch die sind könnte sie das allerdings auch zu Selbstmordaktionen herausfordern.. so nach dem Motto, jetzt ist eh alles wurscht. Allerdings, wenn wir diese Fugger als Geisel hätten.." - sein Gesichtsausdruck wurde nachdenklich.

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Beitrag von Tamiel » 11.03.2006 - 10:43

Etwas unbehaglich hatte es gewirkt, als Tamiels Hand bei den Einwänden der Schargeschwister mit der Hand durch seinen Schopf gefahren war. Doch dann nickte er nur.
„Ja, das ist richtig, das.. hab ich nicht bedacht. Danke, Nathaniel und.. Kiraniel..“
Auch auf den Wangen des Michaeliten setzte sich ein leicht roter Schimmer ab, einerseits aus Verlegenheit über seine Unbedachtheit, andererseits darüber, dass Kiraniel sich um seine Sicherheit sorgte, auch wenn sie es nur rein ordenstypisch tat.
„Es wird wirklich besser sein, einen der Templer dort hinein zu schicken.“ Erst, als er es aussprach wurde Tamiel klar, dass er diesen Gedanken anfangs einfach nicht gehabt hatte, da er nicht wollte, dass es so aussah, als würde er die Menschen vorschicken. Verheizen sozusagen. Aber der Verdacht war ja nun durch Nathaniels Einwand aus dem Weg geräumt und der Michaelit sah Felix kurz mit aufforderndem, vertrauendem Blick an.

Kurz darauf ruckte sein Blick zu Vasiarel und er schluckte einmal kräftig. „Das mir dem Selbstmord ist gar nicht so weit hergeholt.. Und die Fugger als Geisel zu nehmen sollte eine der Prioritäten sein. Sie wird uns nicht nur am meisten erzählen können über diese ganze Sache, sondern ist eben auch Herr Fuggers Schwester.“

Ein kräftiges Nicken diente wohl dem Zweck, Tamiel Überlegungen für den Moment abzuschließen und das Ergebnis für annehmbar zu markieren.
„Also!“ begann er und sah mit erhobenem Kinn die Umstehenden an. „Wir werden es so machen: Einer der Templer geht ins Dorf und schlägt den Ketzern einen Handel vor, dass er sie sicher über die Berge bringen könnte. Zwei oder drei weitere Templer halten sich im Hintergrund und tun so, als seien sie sein Gefolge, locken so vielleicht weitere Ketzer an.
Der Rest der Templer hält sich bereit, am besten schleichen sie ein Stück weit ums Dorf herum. Ihre Aufgabe wird es vor allem sein, die Kinder zu schützen.
Wir werden uns in der Luft halten und abwarten, ich werde unsere Schritte koordinieren. Am besten machen wir es so, dass Nathaniel und Vasiarel sich hauptsächlich um den Kampf kümmern, also die Ketzer töten oder kampfunfähig machen. Ich werde zusehen, dass ich die Fugger in die Finger bekomme zusammen mit Rupeshiel und Kiraniel wird sich zunächst im Hintergrund halten, damit ihr nichts passiert. Sie wird nur zur Not eingreifen.
Bevor wir aber irgendetwas tun, wird sich Nathaniel nun kurz dort im Dorf umsehen, um uns ein genaueres Bild der Örtlichkeiten zu geben.
Ist das in Ordnung? Habt ihr noch Einwände oder Fragen?“

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Beitrag von Gansekiel » 11.03.2006 - 12:19

Felix nickte zu allem.
"Ja das klingt in Ordnung" meinte er dazu, offenbar hatte er slebst auch keine sehr viel bessere Idee.

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Beitrag von Tahariel » 14.03.2006 - 20:07

"Heißt, daß wir erst in die Luft steigen können, wenn die Katze aus dem Sack ist, oder? Immerhin sind diese Ketzer nicht blind, und in der Luft sind Engle nunmal ziemlich leicht auszumachen.." ergänzte Vasiarel seinen neuen Michaeliten, sah ihn aber fragend an, ob dieser es anders gemeint hatte.

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Beitrag von Ibn » 14.03.2006 - 20:25

Nathaniel hatte sich gerade zum gehen umgewandt, als Vasiarel die Frage stellte. Der Urielit blickte kurz zurück und meinte nur, "nicht wenn wir uns in den Wolken verstecken. Da Kiraniel bei den Templern zurück bleibt, kann sie sich ein Bild von der Lage am Boden machen und ich eines vom Himmel und wir beide können Tamiel bescheidgeben wie die Lage ist und wenn es Zeit zum zuschlagen ist. Zumindest denke ich, hat sich Tamiel das gedacht." Nathaniel lächelte seinen Michaeliten freundlich an und machte sich dann auf den Weg zurück zu ihrem Landeplatz.

Dort angekommen stieg der Urielit mit kräftigen Flügelschlägen gen Himmel. Er achtete darauf erst noch einige hundert Meter, knapp oberhalb der Baumgrenze, von Aitrang weg zu fliegen und erst dann an Höhe zu gewinnen, damit er nicht auffällig wird. Dann flog er, in sicherer Höhe, Richtung Aitrang und machte sich ein Bild über die Lage.

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Beitrag von Tamiel » 15.03.2006 - 11:22

"Genau, so habe ich mir das gedacht", stimmte der Michaelit zu und atmete einmal kräftig durch.
"Wir müssen versuchen so lange wie möglich unentdeckt zu bleiben, damit so viele Ketzer wie möglich die Häuser verlassen. Ich denke, dass sie nciht rauskommen würde, wenn sie uns sehen. Und dann dürften wir Schwierigkeiten haben, an sie heran zu kommen."
Einmal nickte Tamiel zum Abschluss seiner Erläuterungen kräftig, sprach sich selbst damit die positive Entschlusskraft zu, die ihm sonst so oft fehlte.
"Gib gut acht, Nathaniel!" gab er dem Urieliten mit auf den Weg, dann hieß es warten.
Tamiel nutze die Zeit, sich ein wenig über die Waffenstärke der Templer zu informieren, außerdem einige Gebete zu sprechen.

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Beitrag von Gansekiel » 15.03.2006 - 14:48

die knapp 20 Templer, die sich im Wald bei Aitrang verschanzt hatten, waren recht typische Gabrieliten. Die meisten von ihnen waren als Späher und Krieger mit einem Schwert ausgestattet und eher leicht mit Kettenhemden oder darüber einem ledernen Harnisch gerüstet, einige von ihnen waren allerdings auch schwerer und eventuell gar mit zwei Waffen bewaffnet und in dicke Rüstungen "verpackt". Nur Gewehre hatten sie natürlich alle keine.
dafür fehlte es ihnen garantiert nicht an Härte und Siegeswillen.

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Beitrag von Gansekiel » 22.03.2006 - 08:47

Der Bericht des Urieliten fiel für Nathaniels Verhältnisse mager aus.

Der Urielit beschrieb kurz was er von oben erkennen konnte (Karte) und auch, dass er sie im Wald sehen konnte.. natürlich nur von oben.

*Alle Geislen scheinen in den Häusern zu sein, aber es sind Dorfbewohner am Tor und ein paar auch zwischen den Häusern.. vielleicht arbeiten die. Auf den Feldenr ist jedenfalls gar niemand. Wahrscheinlich dürfen sie nicht raus... aber ich habe glaube ich gerade einen Mann erkannt, der ist in einen Stall gehinkt. Vielleicht will er tatsächlich Pferde aussuchen, damit sie fliehen können*! schloss er seinen Bericht.

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Beitrag von Tamiel » 23.03.2006 - 11:18

„Pferde... dann sollten wir handeln“, entschied Tamiel prompt auf Nathaniels Bericht hin und sah mit ernster Miene in die Runde.
„Also, du, du und du“ - der Michaelit wies auf drei der etwas leichter bewaffneten Templer, die jedoch körperlich mit am fittesten aussahen – „ihr werdet versuchen, die Ketzer aus den Häusern zu locken. Also, einer geht vor ins Dorf, am besten vorne, durchs Haupttor, die anderen beiden bleiben ein wenig im Hintergrund. Die restlichen Templer teilen sich auf die beiden Tore auf, bleiben aber im Verborgenen.
Wir werden derweil hoch in die Luft steigen und von oben warten, bis wir zuschlagen können. Wenn wir es tun, stürmen die Templer vom Haupttor das Dorf und versuchen einerseits die Kinder zu retten. Am besten bleiben die Menschen in den Häusern... Andererseits müssen sie versuchen, zu den Geiseln vorzudringen. Einer muss auch schauen, dass keiner der Ketzer zum Stall gelangt. Die dürfen nicht fliehen.
Jemand muss dann so schnell wie möglich das Nebentor öffnen, damit die Templer hier vom Hügel auch reinkommen.
Am wichtigsten wird es sein, die Ketzerwaffen so schnell wie möglich außer Gefecht zu setzen, denn die stellen wohl die größte Bedrohung dar.“
Hier pausierte Tamiel einen Moment und ließ seinen Blick über die umstehenden Engel und Templer schweifen. Der Michaelit schien entschlossen und das blau seiner Augen leuchtete sanft in der Absicht, den Adressanten seiner Nachricht Mut zuzusprechen und in ihnen die nötige Stärke zu mobilisieren.

„Möge Gabriel unsere Waffen lenken und Michael uns die kriegerische List gewähren, die uns zum Sieg helfen wird. Ehre sei Gott in der Höhe. Mit seiner und der heiligen Erzengel Beistand werden wir dieses Gezücht des Widersachers tilgen. Seid klug und kämpft tapfer und im zu Ehren Gottes und der heiligen Mutter Kirche. Amen.“

Und wenn niemand mehr Fragen hatte oder etwas hinzufügen wollte, führte Tamiel seine Schar hinüber zu der Lichtung, von der sie ungesehen in den Himmel emporsteigen könnten.

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Beitrag von Gansekiel » 27.03.2006 - 07:21

Die Templer hatten nur meit einem "einstimmigen" Nicken geantwortet. Ansonsten verhielten sich die Männer und Frauen diszipliniert und sehr leise.

Ohne weitere Worte, nur auf ein paar Handzeichen ihres Anführers hin, hatten sich die Gruppen aufgeteilt. Er selbst und zwei weitere näherten sich langsam den Tor. So langsam, dass den Anderen zeit genug blieb ihre Plätze einzunehmen und die Engel ungesehen aufsteigen konnten.

Am Tor schließlich schien man irgendwann die sich nähernden Männer zu bemerken, denn ein Ruf hallte durch das kleine Dorf.

Nathaniel konnte erkennen, wie daraufhin aus einem Haus (E5) zwei Personen kamen. Eine davon kannte Nathaniel bereits als Ketzer aus dem Wald. Beide personen kamen ebenfalls langsam auf das Haupttor (Tor1) zugeschritten. Er konnte sie rufen hören, was denn los sei, während die Torwache etwas von "3 Templern" zurückbrüllte. Spätestens jetzt verkrochen sich die letzten Einwohner Aitranngs die draußen gewesen waren in ihren Häusern.

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Beitrag von Ibn » 28.03.2006 - 10:26

Tamiel. Es gehen zwei Leute gerade auf's Tor zu. Einer davon ist einer der Ketzer, die mir im Wald begegnet sind. Der Andere ist wahrscheinlich der Bekannte, bei dem sie Unterschlupf finden wollten und von dem sie im Wald gesprochen hatten. Die meissten Leute haben sich in die Häuser zurück gezogen als sie von den ankommenden Templern hörten, berichtete der Urielit seinem Scharführer und brachte sich in eine bessere Position um sehen zu können wer von den Ketzern im Wald das nun genau war.

Die ganze Zeit über schon hielt der Urielit seinen Bogen bereit um, wenn nötig, blitzschnell schiessen zu können.

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Beitrag von Gansekiel » 28.03.2006 - 10:30

Ziemlich sicher musste das dieser Markus sein, der Anführer der Diebe. Der der sich mit der Fuggerin gestritten aber schließlich geeinigt hatte. Er hinkte übel, aber nicht übel genug um nicht selbst zum Tor zu laufen.
Ein zäher Bursche.

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Beitrag von Tamiel » 28.03.2006 - 10:57

*Danke Nathaniel..* antwortete Tamiel und leitete die Nachricht auch an den Rest der Schar weiter.
Es war gut, jemanden mit scharfen Augen in der Schar zu haben, denn Tamiel hielt sie alle ein Stück weit in den dunstigen, tiefhängenden Wolkenschwaden, so dass man sie vom Boden aus nicht sofort sehen würde. Und von dieser Position aus konnte zumindest Tamiel nicht wirklich viel erkennen.
Die Hasta hielt er fest in seiner rechten Hand, in der Linken die Lanze, an deren Ende in den Wolken das Banner seines Ordens wehte.

*Wir werden noch ein wenig warten, bis alle Templer in Position sind und womöglich mehr Ketzer sich haben blicken lassen. Dann erst schlagen wir zu.*informierte er schließlich ein letztes Mal die Schar, bevor er sich ruhig in den Wolken hielt, jederzeit bereit hinab zu stürzen.

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