Schwarzes Gold [Tamiels Schar]

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Gansekiel
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Beitrag von Gansekiel » 28.03.2006 - 18:12

Die Templer und Markus sowie sein Begleiter trafen sich am Tor. Die Templer schienen sich zunächst zu weigern einzutreten - Markus schien sich zu weigern nach draußen zu kommen, so dass sie sich direkt am Tor unterhielten.

Was Felix vorschlug konnte man leider nicht hören.
Aber bisher war noch nichts wildes passiert.

Dann sah man am Tor sicher die weiteren Templer auftauchen, die sich bei der Allee aufhielten. Etwa 300m vom Tor entfernt.

Kurze Nervostität am Tor folgte. Und erhitzte Gespräche wie es schien.
Eine weitere Tür eines der Häuser öffnete sich.

Und daraus kam Frau Fugger hervor, wie Nathaniel sofort erkannte. Die Frau hatte eine Waffe dabei die sie auf ein Kind gerichtet hatte, das sie vor sich herführte.

Selbst von oben sah Nathaniel, dass den Templern am Tor das Herz bei dem Anblick in die Kriegsröcke rutschen drohte.
Aber: er hatte freies Schussfeld. Und sie hatte ihn noch nicht einmal gesehen. Ob er von hier ben treffen konnte? Es war verflucht weit. Selbst für einen Urielitenbogen. Mit etwas Glück vielleicht...

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Beitrag von Ibn » 29.03.2006 - 09:36

Tamiel! Dort unten ist die Fugger! Sie ist gerade aus einem Haus gekommen und hält ein Kind als Geisel. Was soll ich tun? Ich könnte sie erwischen!

Nathaniel stieg so weit ab wie er sicher sein konnte, dass er von unten nicht gesehen wurde. Er versuchte ein besseres Schussfeld zu bekommen. Er wollte die Fugger nicht töten, aber er war sich nicht sicher, ob er sie von dieser Entfernung nur ausreichend verletzten könnte.

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Beitrag von Tamiel » 29.03.2006 - 10:32

Tamiels Augen weiteten sich, als Nathaniel seinen Verdacht bestätigte, um wen es sich bei der Figur handelte, die dort aus einem der Häuser gekommen war.

Ein Kind... als Geisel!
Der goldene Engel fühlte, wie seine Handinnenflächen feucht und sein Hals trocken wurden. Akribisch bemühte er sich, mehr durch die Wolken hindurch zu erkennen, doch seine Augen waren einfach nicht scharf genug.
Sollten sie sofort handeln oder doch noch einen Moment warten?
Tamiel zwang sich zur Ruhe.

Heiliger Michael, erhöre mein Gebt und schenke mir und der Schar die nötige Weisheit in dieser Situation.. sandte er ein kurzes Stoßgebet an seinen Erzengel, fasste dann die Hasta fester und sandte die heilige Eingebung an seine Schar weiter..

*Wir werden eingreifen müssen. Die Templer sind alle an ihren Posten und es geht hier um das Leben eines Kindes. besser wird die Situation wohl ohnehin nicht werden. Nathaniel, versuch die Frau so zu verwunden, dass sie außer Gefecht ist. Alle anderen: Wir greifen ein!*

Noch eine Sekunde wartete der goldene Engel, dann ließ er sich durch die Wolken nach unten fallen, das Zeichen, dass es losging. Ein sanftes, ätherisches Blau umhüllte seine Gestalt, das Banner seines Ordens flatterte stolz im Wind und mit emporgehobener Waffe hielt der Michaelit auf die Frau Fugger zu.

"Haltet ein! Es ist aus! Ergebt euch der Macht der heiligen Kirche und der Erzengel! Ihr werdet keine Schonung erfahren, wenn ihr euch uns widersetzt!" donnerte die Stimme des Engels gen Boden, war laut und deutlich zu vernehmen.

(Ross und Reiter, Korona, die Stimme)

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Beitrag von Tahariel » 30.03.2006 - 18:06

Vasiarel hatte bereits Mühe gehabt, sich zu beherrschen, als er von der kindlichen Geisel erfahren hatte. Als der Michaelit nun den Angriffsbefehl gab, hielt ihn nichts mehr zurück.
Darauf bedacht, nicht in die Schußbahn des Urieliten zu geraten, ging er in einen halsbrecherischen Sturzflug über, um der Ketzerin zur Not das Kind mit Gewalt zu entreißen, ehe sie begriff, was da auf sie zustürzte.

(Davids Flinkheit)

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Beitrag von Ibn » 30.03.2006 - 20:42

Nathaniel hatte schon, sobald er Fugger und die Geisel sah, sorgfältig mit dem Zielen begonnen. Er hatte eigentlich nur auf Tamiels Befehl gewartet. Er war ganz ruhig und konzentriert.

Dadurch, dass die Fugger eine recht kleine Geisel genommen hatte, ragte ihr Ellbogen recht weit vom eigenen Körper weg. Das perfekte Ziel für Nathaniel um die Frau zu verwunden, ohne dass sie gleich sterben würde und gleichzeitig das Kind halbwegs frei zu bekommen.

Als sie dann auch noch einen kurzen Moment stehn blieb, war es die Gelegenheit für den Urieliten und er liess den Pfeil vom Bogen schnellen.

Mit einem zufridenen Lächeln verfolgte Nathaniel den Pfeil und sah, wie er exakt sein Ziel traf. Er zertrümmerte den Ellbogen der Fugger. Durch die zerrissenen Muskeln und Sehnen war es ihr auch nicht mehr möglich ihre Waffe zu halten, sodass diese zu Boden fiel.

Der Blick der Ketzerin wechselte verständnislos zwischen Arm und Pfeil, dessen Wucht so groß war, dass er nun im Boden steckte. Sie schien gerade gar nicht verstanden zu haben was da gerade passiert war.
Zuletzt geändert von Ibn am 05.04.2006 - 14:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Cutter » 30.03.2006 - 23:51

Rupeshiel hatte die Handaxt fest umschlungen und schluckte kräftig als auch sie hinabstieß, jedoch nicht auf die Frau Fugger, denn Vasariel und Tamiel taten dies ja schon. Rupeshiel taxierte kurz und schaute ob sie nicht den Templern am Tor helfen konnte, die Ketzer in Schach zu halten.

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Beitrag von Cassandra » 02.04.2006 - 13:38

Kiraniel hielt sich hoch außerhalb der Kampfdistanz. Doch ihr Blick huschte stetig von einem ihrer Schargeschwister zum anderen. Die Raphaelitin hatte die Fäuste geballt und hätte nur zu gern ihre Geschwister im Kampf unterstützt, doch Tamiels Befehl lautete anders und sie würde sich daran halten.

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Beitrag von Tamiel » 05.04.2006 - 10:39

Ein winziger Windhauch fuhr an Tamiels Körper vorbei, im nächsten Moment zuckte die Frau, auf die der Michaelit zuhielt, unbeholfen zusammen und krümmte sich zur rechten Seite, während das Kind, das sie zuvor festgehalten hatte, den abrupt nachlassenden Druck der Arme als erstes Zeichen der Freiheit erlebte.
Die Fuggerin war getroffen.

Tamiel sah seine Chance gekommen. Mit einem lauten, flappenden Geräusch stellte er die Flügel auf, bremste seinen Fall kurz über dem Boden ab und stürmte gleich mit gerichteter Waffe auf die Frau zu, die offensichtlich Mühe hatte, ihren Schmerz zu ignorieren.
„Es ist aus! Streckt die Waffen, ergebt euch der Macht Gottes und der Kirche!“ Der blaue Schimmer um Tamiel nahm an Intesität zu und mit einem resoluten, furchtlosen Ausdruck schritt er vor, um die Ketzerin in Gewahrsam nehmen zu können.

*Los! Vasiarel und Nathaniel, knöpft euch die anderen Ketzer vor! Rupeshiel, flieg und öffne das Tor für die anderen Templer, aber bring dich nicht unnötig in Gefahr. Kiraniel, du bleibst erst mal noch oben, ich will nicht, dass dir etwas.. passiert. Du kommst erst, wenn es sicher ist und jemand Hilfe braucht.*

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Beitrag von Gansekiel » 06.04.2006 - 06:27

Frau Fugger glotzte noch imemr ungläubig auf Ihren Arm, dann auf den Michaeliten der angebraust kam.
Das Kind war entsetzt einige Schritte davongestolpert, aber dann ebenso stehen geblieben und guckte mit großen Augen zu dem Engel hinauf, der direkt auf sie herabzustürzen schien.
Mit einem entsetzten Quieken ließ es sich zu Boden fallen und rollte sich ängstlich zusammen.

Annalies hingegen versuchte mit einemv erzweifelten Schrei den Pfeil aus dem Boden zu reißen um ihren Arm freizubekommen, aber schließlich musste sie aufgeben. Der Pfeil steckte zentimetertief im Dorfmatsch. (D5/6)


Anstatt die Waffen zu strecken tat Markus das genaue Gegenteil, er riss sein Gewehr hoch, während die Männer am Tor versuchten es den Templern vor der Nase zuzuwerfen..

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Beitrag von Cutter » 06.04.2006 - 13:16

Rupeshiel preschte auf das Tor zu und sah noch im Letzten Augenblick, wie Markus, der am Tor stand, seinen Donnerstock hob und auf Tamiel zielte.
Tief sog die Ramielitin die Luft in ihre Lungen ein um einen Lauten Schrei auszustoßen und mit zogener Handhaxt in Markus reinzufliegen und die Axt mit aller Wucht die ihr zu Verfügung stand in seine Arme, mit welchen er den Stock auf Tamiel ausgerichtet hatte, einzuhacken. Der Stock sank in sekundenschnelle hinab, als die ersten Blutsspritzer in Rupeshiels Gesicht spritzten und im nächsten Moment ein Schuss gelöst wurde und der Donner durch das Lager klang während die Ramieliten und Markus in der Zündfontäne und den danach aufkommenden Rauch für einen kurzen Moment nicht mehr zu sehen waren.

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Beitrag von Tahariel » 06.04.2006 - 23:11

Nur kurz erwog Vasiarel, dem Befehl des Michaeliten sofort Folge zu leisten - dann jedoch entschied er sich, das Kind zuerst aus der Gefahrenzone zu schaffen. Rasch ergriff er es und stieß sich wieder vom Boden ab, sah sich um, wo es am ehesten in Sicherheit sein würde.

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Beitrag von Gansekiel » 07.04.2006 - 07:35

Am sichersten war es eindeutig außerhalb des Dorfes.
Das konnte der Gabrielit klar erkennen, da waren immerhin keine Ketzer mit Donnerstöcken.

Und was ihm ebenfalls an dem zappelnden heulenden Bündel in seinen Aremn auffiel war, dass das Kind eine unschöne Platzwunde an der Stirn hatte.
Jemand musste es geschlagen haben!!!

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Beitrag von Ibn » 07.04.2006 - 17:12

Nathaniel war nach seinem Schuss ebenso hinab schnell gestiegen, wie seine Schargeschwister, um leichter und besser die Ketzer ins Vesier nehmen zu können. Er wollte gerade auf Markus anlegen und schießen, als er sah, daß Rupeshiel sich, ganz gegen Tamiels Anweisung, auf Markus stürtze und dem Urieliten so die Möglichkeit zum Schuss auf den Ketzer nahm.

Er richtete seinen Pfeil auf den anderen Ketzter, der etwas entfernt von Markus stand und versuchte das Tor zu schliessen. Nathaniel zog den Pfeil gerade ganz zurück und wollte ihn gleich zum Schuß loslassen, als er aus den Augenwinkeln sah, wie Rupeshiel auf Markus einhackte. 'Sie wir schon zurecht kommen', dachte sich der Urielit und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf den anderen Ketzer. Dann hörte er das Donnern des Gewehrs, nahm noch wahr, wie die Ramielitin und der Ketzer in einer Rauchwolke verschwanden, als ihn der Irrläufer des Gewehrs mit voller Wucht in der Brust traf.

Nathaniel wurde von dem Schlag zurück gerissen, sein Pfeil flog ziellos in die Ferne. Sein letzter Gedanke, bevor er auf den Boden aufschlug und vor Schmerz das Bewustsein verlor war, 'Nicht schon wieder!'

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