Lebensfäden - Dramatis Personae [Die Schar]

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Gabriel
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Lebensfäden - Dramatis Personae [Die Schar]

Beitrag von Gabriel » 26.09.2005 - 15:52

So, hier kommen die Charktere rein.

Cynthiel -> Michealit Sigil
Cetariel -> Urielit Sigil
Sephirel-> Ramielit Sigil
Destiniel ->Raphaelit Sigil
Ashvariel -> Gabrielit Signum
Samoniel -> Gabrielit Signum
Zuletzt geändert von Gabriel am 12.12.2005 - 22:18, insgesamt 6-mal geändert.

Cynthiel
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Beitrag von Cynthiel » 26.09.2005 - 16:05

Name: Cynthiel
Orden: Michaelitin

Alter: 13
Geschlecht: weiblich
Größe: 1,50 m
Gewicht: 45 kg (+ ca. 15 kg Flügel)
Statur: schlank

Augen: grau
Haare: blond, etwas längere Locken (Schulterlang)
Haut: normal
Flügel: hell weiß (Flügelspannweite: 9,6 m)


Erscheinung:
Cynthiel hat lange blonde Locken. Früher einmal hatte sie den typischen Pagenschnitt … aber sie bemerkte dass sich nunmal ihr Körper etwas veränderte, warum sollte sie dann nicht ihre Haare wachsen lassen. Die blonden Locken bändigt sie ihn einem hohen Pferdeschwanz. Sie ist sehr schlank und hat eine hübsche Figur. Ihr Gesicht strahlt die meiste Zeit sehr viel Wärme und Freundlichkeit aus. Ihre Flügel sind in der Sonne fast etwas zu grell.

Ihr Rock ist gepflegt, kann aber auch manchmal Gebrauchsspuren aufweisen. Eines ihrer Votivbänder trägt sie bei ihrem Haarzopf, wobei die Enden des Bandes mit in die Locken fallen. Andere hat sie um ihre Hüfte und um Ihre Unterarme gewickelt. Falls sie Ärger mit ihrem Orden bekommen sollte, würde sie sich wieder eine "normale" Frisur schneiden lassen. Allerdings sind ihr nur die Blicke egal.

Charakter:
Auch wenn man es ihr nicht ansieht … aber in ihrer Freizeit schnitzt sie am liebsten Holzfiguren. Sie ist sehr geschickt mit ihren doch recht dünnen Fingern. Sie mag das warme Material in ihren Fingern. Außerdem liebt sie die Wälder, vor allem die Bäume. Die Natur sieht sie als die schönste Schöpfung Gottes an. Deswegen wird es auch niemanden wundern, dass ihre Schulterplatte ein graziler grüner Baum schmückt.

So freundlich ihr Gesicht auch ist und vor allem die lachenden Augen wirken … man sollte sich nicht in ihr täuschen. Sie kann von jetzt auf gleich zu einer gnadenlose Furie werden. Ihre Mimik und Gestik hat sie vollkommen unter Kontrolle. Es kann auch sein, dass sie jemanden diese Freundlichkeit nur als Maske präsentiert, nur um im nächsten Moment zuzuschlagen. Außerdem ist sie ein furchtbarer Morgenmuffel. In der Früh tut jeder Engel gut daran ihr aus dem Weg zu gehen. Zumindest die erste Stunde.

Signum:
- Die Seele der Schar (gut)
- Die Stimme (sehr gut)
- Innere Ruhe (gut)
- Ross und Reiter (mässig)

Sigil:
- Die Hand Gottes (gut)
- Korona (sehr gut)
- Tohu wa Bohu (schlecht)
- Herr über den Leib (mässig)


Vorzüge:
- guter Flieger
- sehr guter Nahkämpfer
- Naturbursche
- künstlerisch begabt


Schwächen:
- aufbrausend (launisch)
- Morgenmuffel
- manchmal zu selbstsicher und doch sehr von sich überzeugt.
- Wegen der Frisur wird hinter vorgehaltener Hand über sie geredet.


Sprachen:
Latein
Common

Ausrüstung:
- Schwert
- langer Dolch
- Schnitzmesser und ein kleines Stück weiches Holz (oder mehrere)



Cynthiel war während ihrer Postulantenzeit relativ ruhig und zurückhaltend. Aber das war nicht lange so. (Andere Engel können ja sooo gemein sein.) Schnell wurde ihr klar, dass sie sich gegenüber den anderen immer und jederzeit beweisen musste. Sie wurde lauter und auch auffälliger … aber durch die ständigen Herausforderungen jeder Art, auch immer besser.

Es stellte sich recht schnell heraus, dass sie einen persönlichen Konkurrenten hatte. Nemorael lief ihr ständig über den Weg und oft trainierten sie beide hart, um sich gegenseitig zu überbieten und einfach besser zu sein. Cynthiel empfand ihn als störend und wirklich furchtbar. Immer wieder versuchte er sie bei anderen schlecht zu machen. Sie fing dann an, genauso ihre Mitstreiter gegen ihn aufzuhetzen. Sehr oft musste man die miteinander prügelnden Engel von einander trennen. Daraufhin folgten meist gemeinsame Bussen, bei denen sie sich mit giftigen Blicken anfunkelten.

Endlich kam ihre Signumsweihe und damit bekam sie auch eine eigene Schar. Endlich! Eigentlich empfand sie den Himmel der Michaeliten schon als Heimat, aber solange sich Nemorael auch dort aufhielt, wurde dieses Heimatgefühl schnell in den Hintergrund gedrängt. Sie wollte so schnell wie möglich weg. Sie bekamen am Anfang die normalen „Paßt–auf-den-auf“ – Aufgaben und kleinere Erkundungsflüge.

Nach mehreren erfolgreich abgeschlossenen Missionen, wurde die Schar wieder in nach Roma Aetherna zitiert, um die Sigilweihe zu empfangen. Stolz führte sie ihre Schar wieder zurück und war seltsam berührt, als sie nach so langer Zeit wieder ihren Heimathimmel vor sich sah. Dort blieben sie auch eine Woche und schon am dritten Tag lief ihr Nemorael über den Weg, der es noch nicht geschafft hatte, seine Sigilweihe zu empfangen. Überheblich und selbstsicher trat sie ihm in den Weg, die darauf folgenden Wortgefechte gingen zugunsten Cynhtiels und ihr ging es dann wirklich sehr gut. Sie fühlte sich als heimliche Siegerin und wahrlich überlegen.

Dann wurde die Schar in die Nähe von Lissabon geschickt, um dort einen wichtigen Kleriker zu begleiten, der dort Verhandlungen geführt hat. Seit dem letzten Besuch war sie einfach zu selbstsicher und immer wieder in Tagträumen versunken, ihrem ewigen Feind wieder einmal um Meilen voraus zu sein. Der Urielit flog voraus um den Weg zu überwachen und vor möglichen Angriffen zu warnen. Er warnte auch vor einem Traumsaatangriff, doch Cynthiel reagierte nicht schnell genug und nicht mit dem Eifer, der von ihr gewohnt war. In dem Kampf starben der Urielit und der Kleriker, den sie beschützen sollten. Ein Tiefschlag für die gesamte Schar … vor allem für die Michaelitin. Nach Rückkehr zum nächstgelegenen Himmel Mont Salvage, wurde die Schar dort aufgelöst und Cynthiel zurück in die ewige Stadt geschickt. Was sie dort erwartete war voraus zu sehen. Nemorael hatte seine Sigilweihe, eine Schar, die geschlossen hinter ihm stand und nun war er derjenige, der auf sie hinab sah.

Ashvariel
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Beitrag von Ashvariel » 26.09.2005 - 16:56

Allgemeines:

Name des Engels: Ashvariel
e-mail: Joe-Geronimo@web.de
Orden: Gabrielit
Geschlecht: Männlich
Größe: 1,51
Gewicht: 44 Kg + 14 Kg Flügel = 58 Kg
Augenfarbe: Schwarz
Haarfarbe: Ein dunkles grau mit helleren Strähnen
Hautfarbe: Porzellanweiß
Flügel: (Farbe/Größe) ein helles Grau mit dunkleren Spitzen, etwa 8 meter Spannweite
Alter: 9

Charakter:

Ashvariel ist ein sehr schweigsamer Engel, er redet fast nur wenn er aufgefordert ist oder er Informationen hat die für die Anderen wichtig sein könnten.
Er hat ein sehr introvertiertes und kaltes Wesen, welches durch sein Aussehen und sein stilles Auftreten noch verstärkt wird. Seine schwarzen Augen scheinen oft nur ins Leere zu starren und sein Blick schweift ab und an durch die Gegend als suchte er etwas längst Verlorenes.
Seine mittellanges Haar, welches bis kurz unter die Schulter reicht, trägt er meistens von einem schwarzen Band gehalten als Schweif nach hinten, wobei das ordensgemäße Stirnband natürlich nicht fehlt.
Dazu kommen noch zwei schwarze Stulpen für die Arme, die über den Rücken mit einander verbunden sind und ihren Halt schlieslich an der Schulterplatte finden.
In Missionen ist sein Auftreten ein anders, seine Konzentration ist so anwesend, das man die Spannung förmlichen spüren kann. In Kämpfen offenbart er dann sein wirkliches Wesen, er kämpft gnadenlos, brutal und mit allen Tricks die er kennt, für ihn gibt es nur ein Ziel und das heißt Siegen, egal wie. Menschen sind für ihn nicht von Bedeutung, er sieht sie vielmehr als ein Hindernis an, die ihn in seinen Möglichkeiten einschränken gegen die Traumsaat zu kämpfen. Schlimmer noch macht er die Menschen oft dafür verantwortlich dass es die Traumsaat überhaupt gibt und damit auch für all seinen Schmerz. Menschen sind für ihn die das Sinnbild für Schwäche, weil sie sich vom Bösen verführen lassen und er verabscheut sie auch dafür das sie ihn an seine eigenen Schwächen , seine Gefühle, erinnern.


Mächte:

[gut][ausreichend][schlecht][gar nicht]


Signum:

Goliaths Kraft [sehr gut]
Davids Flinkheit [gut]
Samsons Haar [ausreichend]
Daniels Geschick [schlecht]


Fertigkeiten: (Vorzüge/Schwächen:)
  • sehr guter, brutaler Nahkämpfer
  • Achtsam
  • Zäh

  • Gefühlskalt und Gnadenlos
  • Kompromislos
  • Verzweifelt und Verbittert
  • Dunkles Geheimnis
  • Alpträume


Sprachen:
  • Latein

    er hat nie die Notwendigkeit eingesehen eine andere Sprache zu lernen



Waffen und Ausrüstung:

Waffen:
Flammenschwert

Manna (Geld):
Keines

Ausrüstung:
Eine schlichte graue, Schulterplatte; Einen schwarzen Waffengurt mit Schwertscheide; Ein kurzer schwarze „Rock“, bis knapp unter die Knie; Schwarze Stulpen für die Arme; Waffenpflege-Set in einer braunen Tasche die an seinem Waffengurt befestigt ist; eine Kette mit einem Schwingenkreuz aus Eisen; ein „Hygiene-Beutel“ (mit Seife, Shampoo, Zahnbürste, etc.)


Zusätze:

Ängste:

Das seine Mühen vergebens sein werden
Das seine Geliebte der Hölle anheim fiel

Ziele/Träume:

Dabei zusein wenn „Das Böse“ entgültig besiegt wird
Der beste Schwertkämpfer unter den Todesengeln zuwerden

Dinge die der Charakter gern hat:

Meditieren
Schwertkampf üben
Alleine lange Spaziergänge machen
Musik hören

Dinge die der Charakter hasst:

Seine Gefühle, weil er sie für Schwächen hält.
Laute, Unachtsame Wesen (Engel als auch Menschen)
Schwäche

Chargeschichte:

Zu Beginn seiner Zeit im Himmel in Nürnberg schien er ein relativ unauffälliger Engel zusein. Er suchte wenig den Kontakt zu Anderen und war an Wettstreiten mit anderen nicht interessiert. Vielmehr widmete er sich viel der Meditation und dem Gebet.
Sicher er erledigte sein Pflichtpensum mit Eifer und Disziplin, aber es gab nichts was ihn aus der „Masse“ herausstechen lies.
Bis er eines Abend bei der Andacht, die Tochter des Klerikers Adrianus Meierhof kennen lernte. Ihr Name war Jamari, und ihr gelang es als einziges sich mit ihm anzufreunden.
Bald verbrachte er viel Zeit mit ihr und sie wurden oft zusammen gesehen, wie sie sich unterhielten, spazieren gingen, oder auch selten ausgelassen rumtobten.
Seine Leistungen fingen hier zum ersten Mal an sich zu verändern, er wurde von Stunde zu Stunde besser und man konnte ihm ansehen wie er mit jeder Faser seines Seins danach strebte besser zu werden.
Es schien ihm gut zu gehen und er schien vielen Leuten glücklich, bis zu jener schicksalshaften Nacht. Er wollte nach seinem Schwertkampf Training noch einmal Jamari besuchen und ging deshalb zu ihr nach Hause. Doch dort fand er sie nicht, ebenso fehlte von ihrem Vater jegliche Spur.
Schnell benachrichtige er den Vorsteher des Himmels und eine große Suche begann.

Schliesslich wurden die beiden außerhalb Nürnbergs in einem kleinen verlassenen Dorf gefunden. Der Kleriker Adrianus war versucht worden und hatte in seiner Glaubensprüfung versagt. Nun wurde klar das es sich um eine Falle der Traumsaat handelte. Es kam darauffolgenden zu einem großen Kampf zwischen Gabrieliten und Templern auf der Einen und Adrianus und einigen Kreaturen auf der Anderen Seite.

Als Adrianus erkannte, das es ausweglos geworden war weiterzukämpfen, weil die Engel die Überhand gewannen, als er erkannte welchen Frevel er begangen hatte und das er in seiner Glaubensprüfung versagt hatte, verfluchte er die Versuchung und das er ihr erlegen war. Da schoß eine Flammensäule aus der Erde und verschlang ihn und viele die in seiner Umgebung waren. Nur wenige Entkamen diesem Inferno und auch Jamari wurde ein Opfer der Flammen.

Dies alles musste Ashvariel, der sich einem der Suchgruppen angeschlossen hatte, mit erleben. Daraufhin verfiel er zunächst in eine tiefe Depression und begann an diesem Erlebten zu Verzweifeln.
Irgendwann schaffte er es diese Phase zu überwinden, er hatte sich entschlossen dies als eine Prüfung und als Warnung des Herrn anzusehen. Er war ein Todesengel und deshalb nicht dazu geschaffen glücklich zusein. Nur zu Dienen war seine Aufgabe.
Als er wieder an den Übungenteilnahm wurden seine Leistungen rasant besser, jedoch war sein Kampfstill nicht mehr von der Reinheit, die alle anstrebten erfüllt, vielmehr schien ein eisigkaltes Feuer in ihm zubrennen, welches im Kampf besitzt von ihm ergriff und ihn mit einer Entschlossenheit, Brutalität und Grausamkeit kämpfen lies die viele schockierte.
Er hatte für sich entschlossen das in seinem Leben kein Platz für Freude sei und nur durch die Fleiß und Eifer er seinen inneren Frieden erlangen könnte. Und dies wurde den Anderen auch nach und nach bewusst, am Ende seiner Ausbildung gehörte er zu den besten Kämpfern des Himmels und wartet nun nur darauf auf die Traumsaaten losgelassen zuwerden um über sie den Zorn des Herrn zubringen.

Cetariel
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Beitrag von Cetariel » 26.09.2005 - 17:42

Name: Cetariel
Orden: Urieliten
Alter: 13
Geschlecht: weiblich

Größe: 1,49m
Gewicht: 41Kg, 14Kg Flügel = 55Kg
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: Schwarzbraun
Hautfarbe: Dunkel (braungebrannt)

Statur: muskulös
Flügel: weiß

Beschreibung:
Cetariel wäre, wenn nicht als Engel, dann sicherlich als kleine spanische Tänzerin durchgegangen. Obwohl kindlich, ist ih Körper muskulös und ihr Gesicht rassig, ein wenig kantig. Ihre Haare, die sie nur im Flug oder Kampf zum Zopf bindet, fallen breit und lokig bis unter ihre Schultern.
Sie sehr auf Körperpflege bedacht, vorallem auf der ihrer Haare und Gefieder; Doch beim fliegen, oder der Erfüllung ihres Auftrags hat sie kein Problem damit, auch ordentlich schmutzig zu werden.
Außerdem hat es Wasser ihr angetan; sie geht gerne Baden, ob in Flüssen oder im Meer; egal - Hauptsache sie ist allein dabei.

Ihr Flugstil ist - halsbrecherisch; Das bekommt sie nicht nur von anderen Orden zu hören; Aber noch ist ihr nicht passiert, deswegen macht sie sich darum auch keine Sorgen. Sie liebt das Fliegen, und wenn sie es tut, sieht es sehr weich und elegant aus.
Ihr Talent am Bogen ist auch nicht zu unterschätzen, aber ihrer Meinung nach sehr Verbesserungswürdig.

Aufgrund ihrer Fähigkeiten - und der Fähigkeit sich gut zu verstecken, wird sie oft als Bote oder Erkundungsengel vorrausgeschickt; Was den Botendienst angeht, das schmeckt ihr garnicht.

Persönlichkeit:
Cetariel ist seeeehr temperamentvoll. Jedes Wort, jeden Satz unterstreicht sie mit aller Art von Gesten und Mimik, und kann, wenn sie will, sehr überzeugend wirken. Sie geht gern auf andere zu, auf Menschen wie auf Engel, doch kann auch zurückhaltend sein, wenn zwei sich unterhalten, oder sie unsicher ist.
In welcher Stimmung sie ist, erkennt man einfach, in dem man sie ansieht. Das findet sie selbst nicht so toll, ist aber für andere sehr wichtig.
Denn wenn sie wütend wird (und das kann unter Umständen sehr schnell gehen), wird sie zur Furie. Gnade dem, den es trifft; Glück für den, der ihr nicht dabei im Kampf gegenübersteht. Denn sie es ist, vergisst sie über ihre Wut alles andere um sich herum. Einige Urieliten berichteten ihr, das sie dann - völlig unbewusst - ihre Fähigkeit "Wie ein Dieb in der Nacht" einsetzt.
Außerdem ist sie ein wenig rebellisch - nicht daß sie ungehorsam wäre, sie erledigt ihre Aufgaben gut, und nicht selten auch Dinge darüber hinaus - sie macht es allerdings oft auf ihre Weise. Viele wissen und aktzeptieren das - schätzen es teilweise sogar. Diejenigen, die etwas ernstes dagegen haben, aktzeptieren es spätestens nach einem ihrer Wutanfälle

Mächte: schlecht mäßig mittel gut sehr gut

Signum:
Die Kraft des Boten: [gut]
Die Wege des Herrn: [sehr gut]
Erleuchtete Augen: [gut]
Wasser aus dem Stein: [mäßig]

Sigil:
Assisi: [mäßig]
Augen des Wächters: [gut]
Blutspur: [mäßig]
Wie ein Dieb in der Nacht: [sehr gut]

Vorzüge:
Gute Bogenschützin
Schnelle und sehr gute Fliegerin
Kann gut Schwimmen
Kann sehr unauffällig sein

Schwächen:
- Temperamentvoll
- Wird leicht wütend
- Ist unzufrieden mit ihren Fähigkeiten

Sprachen:
Latein
Common (gängigste Dialekte)


Waffen:
Urielitischer Langbogen
Langdolch

Ausrüstung:
- 2-Fach Köcher, 25 Pfeile im ersten, fünf Brandpfeile und einige Karten im Zweiten Fach
- Einige Ersatzvotivbänder
- Umhängetasche
- Kohlestift
- Pfeilspitzen
- Wasserschlauch und ein paar Notrationen
- Feuerstein
- Seife
- Ersatzbogensehne

Destiniel
Tanya
Tanya
Beiträge: 26
Registriert: 26.09.2005 - 18:09

Beitrag von Destiniel » 26.09.2005 - 19:21


Name des Engels: Destiniel
Orden: Orden des Raphaels
Geschlecht: weiblich
Größe: 1,56m
Gewicht: 42/62kg mit Flügel
Augenfarbe: silbern
Haarfarbe: weiß
Flügel: (Farbe/Größe) hellgrauweiß/10,3m
Alter: 13

Charakter:
Destiniel liebt Menschen für das was sie waren, sie bewundert die Sterblichen wegen ihren Leistungen in ihrem kurzen Leben. Wann immer sie konnte hilft sie ihnen.
Ansonsten macht sie um ihre Kräfte nicht so viel aufsehen und ist recht zurückhaltet.
Seit Destiniel mal gesehen hat was sie anrichten kann, wenn sie ihre Kräfte umdreht hat sie Angst davor die Kontrolle zu verlieren. Hier und da tut sie was sie für richtig hält, sei es auch gegen die Anordnungen der Befehlsgeber. Was ihr schon eine Menge Rügen eingebracht hat.

Beschreibung
Wie alle Engel des Raphaels sind auch die Haare von Destiniel weiß und lang. Meistens trägt sie die den Traditionen entsprechend und ab und zu auch offen. Ihr Körper wird von dem typischen weißen Rock und ein rückenfreies Top bedeckt ihre doch schon fast entwickelten weiblichen Formen und eine silberne Schulterplatte schützt einen Teil des Oberkörpers. Ihr Körper ist im Ganzen trainiert aber die Muskeln nicht all zu sehr ausgeprägt. Destiniels schmales Gesicht zeigt humorvolle Augen, eine grade Nase und einen schmalen Mund. Ihre schlanken Unterarme sind mit weißen Stulpen bedeckt, die über den Handrücken gehen.

Mächte:

[gut][ausreichend][schlecht][gar nicht]

Signum:
Das sehende Auge [gut]
Heilende Hand [gut]
Knochenfeld [schlecht]
Mein Leib [ausreichend]

Sigil:
Benedeiung [schlecht]
Bittere Galle [ausreichend]
Krankheiten heilen [gut]
Spinnen des Lebensfaden [gut]

Scriptura:
Asche zu Asche
Kelch des Lebens
Lazarus

Fertigkeiten: (Vorzüge/Schwächen:)

  • Geschickt
  • Medizinische Kenntnisse
  • Wissenschaftliche Kenntnisse
  • Ausweichen
  • Zurückhaltend
  • Rebellisch

Sprachen:
  • Latein
  • Common des Raphaelslandes


Waffen und Ausrüstung:

Waffen:
Einen großen Dolch mit leicht gebogener Klinge

Ausrüstung:
Umhängetasche mit verschiedenen Heilungsmaterialien, kleine Gürtelbeutel mit Kräutern,


Dinge die der Charakter gern hat:
Sie freut sich jedes Mal wenn sie die Zufriedenheit in den Augen der Verletzten sieht, nach dem sie diejenigen geheilt hat.

Dinge die der Charakter hasst:
Insgeheim hasst sie die Unterdrückung der Kirche gegenüber den Menschen. Seit sie miterlebt hat das auch Engel sterblich sind, kommen ihr immer mehr Zweifel am richtigen Weg der Kirche.


Das erste woran sich Destiniel erinnte war das Gesicht einer Begine, welche sich über sie beugte und sie willkommen hieß im Himmel der Raphaeliten.
Sie wollte antworten, aber nicht ein Wort kam ihr über ihre stummen Lippen, sie konnte sich einfach nicht erinnern wie man sprach obwohl sie wusste dass sie es konnte.
Doch mit etwas Aufregung erlebte der junge Engel Destiniel ihre Ersten Tage auf Erden. Die Begine unterrichtete sie in der Sprache und lehrte sie sich wieder an das nötigste zu erinnern.
Die nächsten Monate verbrachte Destiniel damit zu lernen wie man die ihr gegebene Kraft zum heilen einsetzen konnte, wie man auch ohne die göttliche Kräfte Menschen heilte mit Hilfe von Kräutern und Pflanzen und wenn es nicht anders ging mit Medizin, die nach Rezepten aus der Zeit davor stammten.
Ein wenig lernte sie auch zu kämpfen, aber in ihren Augen auch nur zur Verteidigung. Die großen Hastas waren ihr zu unhandlich und so beschränkte Destiniel sich auf den Kampf mit langen Dolchen wenn es denn mal nötig war. Dann kam endlich der Tag wo sie ihre Weihung empfing und aus den Händen des Pontifex’ ihr erstes Votivband, welches sie mit Stolz um ihren rechten Unterarm band. Freudig strahlend erhob sie sich mit den anderen Engeln in den Himmel von Roma Aeterna und kurz darauf wurde sie einer Schar im Osten zugeteilt. Mit dieser Schar zog sie einige Jahre durch die Länder, von einem Auftrag zum anderen und als es Zeit für sie wurde ihr Sigil zu empfangen flog sie zurück nach Gratianopel und zusammen mit anderen Engeln vollzog sie das Ritual für das Sigil.

Zufrieden mit sich flog sie wieder zurück zu ihrer Schar und hatte von da an genügend Zeit ihre neuen Kräfte zu gebrauchen im Kampf gegen Ketzer und Traumsaat. Bei einem dieser Kämpfer lernte sie schmerzlich das nicht nur Menschen sterblich sind. Im Kampf gegen die Traumsaat sah sie mehr als einen Engel sterben und nicht einmal die Macht Raphaels konnte ihnen mehr helfen.
Von da an begann in ihr die ersten Zweifel an der Kirche zu regen, aber sie sprach sie nie aus. Sie behielt sie tief in ihrem Inneren.
Auch lernte sie während der harten Kämpfen auch noch was, das ihr mehr Angst machte, sie lernte was ein wütender (in diesem Fall) eine Raphaelitin anrichten konnte wenn sie ihre Kräfte umdrehte um Schaden anzurichten.

Mit der Zeit lernte Destiniel die dunkle Seite ihrer Kräfte genauso gut zu beherrschen wie ihre heilende Seite.

Beliel
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Beitrag von Beliel » 27.09.2005 - 11:50

Name:Sephirel

Spieler:Beliel

Orden:Ramielit

Alter:Schwer zu sagen,äusserlich wirkt er wie 14.

Aussehen:
Sephirel ist ein eher schmächtiger Engel von durchschnittlicher Grösse.Sein
vormals schwarzes Haar, welches das feingeschnittene Gesicht umrandet,ist ihm bereits
völlig ergraut.Er trägt es nach der Sitte seines Ordens extrem lang.Seine Blasse(Beinahe
allerbasterfarbene) Haut,steht im krassen Gegensatz zu seinen Augen.Diese sind von einem
so dunkelem Braun,das sie fast(aber nur fast)schwarz wirken.

Einen noch Grösseren Kontrast Bildet seine Stimme,wenn man sie denn zu höhren kriegt.
So zerbrechlich,wie seine Erscheinung wirkt,so Stark und Befehlsgewohnt schallt sie selbst.
Es gibt Michaeliten die daführ ihre Flügel verkaufen würden.Er verzichtet jedoch darauf be-
sonders Laut oder schroff zu reden,ausser er wird gereizt.
Er achtet stehts darauf,peinlich gepflegt auszusehen und sich so von "niederen Wesen"
(Also allen Nichtengeln,ausser den höchsten Würdenträgern)abzusetzen.

Ausrüstung:
-Ein kleiner Rucksak
-Schreibutensilien
-Ein abgewetztes Notizbuch
-Lupe
-Diverse Plastikbehälter
-Kurzschwert
-ein wenig Proviant
-Furiels Dolch(mehr Talismann als Waffe)
-Seife,Kamm,Nadel und Faden

Kräfte:

Signum:
* Ikone: Der Charakter ist in der Lage, alles einmal Geschehene in sein Gedächtnis zurückzurufen und genau wiederzugeben.(gut)
* Innere Ruhe: Mit dieser macht ist der Charakter in der Lage in Kampf- und Stresssituationen einen klaren Kopf zu bewahren.(gut)
* In Zungen reden: Der Charakter kann anderen Ramieliten, die kilometerweit von ihm entfernt sind, Nachrichten übermitteln, die diese mit seiner Stimme gesprochen in ihrem Kopf hören.(geht so,er hat bis jetzt wenig gebrauch davon gemacht)
* Samsons Haar: Der Charakter ist in der Lage, die Schwächen seines Gegners auszumachen und zu nutzen.(gut,Er hat den praktischen Wert dieser Kraft schätzen gelernt)

Sigil:

* Babylons Sprachen: Der Charakter ist für kurze Zeit in der Lage, alle Sprachen zu verstehen und zu sprechen, die er hört oder liest.(gut)
* Das 8. Gebot: Der Körper des Charakters ist in der Lage zu erkennen, ob sein Gegenüber die Wahrheit sagt oder lügt.(sehr gut,er ist ein misstrauischer Bursche)
* Prophet: Der Charakter ist in der Lage, Ereignisse mit hoher Wahrscheinlichkeit vorherzusagen.(schlecht,bei aller Mühe treffen seine Prognosen selten zu.)
* Streiter des Herrn: Der Charakter ist in der Lage, die Wahrscheinlichkeit einer kämpferischen Handlung vorauszuahnen und zu berechnen und ist seinem Gegenüber somit im Vorteil.(mittel,er arbeitet daran.)

Stärken:
-Sprachbegabt
-Kann Lesen und Schreiben
-Wissen über die Technologie,der Ketzer:Jedoch eher bruchstückhafte und
mythisch verklärte Gerüchte.
-Geschikter Bastler
-Umgänglich:Er geniest die Gesellschaft anderer Engel und versucht eine
gute stimmung in der Schar zu halten.
-Loyal bis in den Tod:er will nie wieder jemanden verlieren an dem er
hängt.
-Guter kämpfer:Naja......für einen Rami zumindest
-Schöne Stimme
-Makeloses Äüsseres
-Ähm...hüstl..Kann ein wenig nähen.

Schwächen:
-Schuldgefühle(gegenüber seiner letzten Schar)
-(Selbst)Zweifel.-Mag es darum nicht, wenn seine Fähigkeiten offen angezweifelt werden
-Albträume
-Mag keine Menschen(er hält sie ,seit Furiels tot ,für schwach und hinterhältig.Es fällt ihm unendlich schwer ihnen zu vertrauen oder sich mit ihnen zu verbrüdern.Mit dieser Meinung geht er jedoch nicht hausieren.
-Stolz
-Zu neugierig
-Technikbesessen
-Sauberkeitsfimmel:Was ihn angeht



Was bisher geschah:
Sephirel war seit seiner Weihe ein Problemkind.War er doch von Anfang
an, mit nagenden Selbstzweifeln geschlagen.Ständig in Angst,mit seinen
Brüdern und Schwestern nicht mithalten zu können,war er reizbar und wenig umgänglich.Ein Eigen
brötler,still und verschlossen.
Das erkannten seine Ausbilder.Jedoch erkannten sie auch den fast manischen Eifer mit dem er an
sich und seinen Gottesgaben Arbeitete.Keine noch so unwichtige Aufgabe,die er nicht mit absoluter
Hingabe erfüllte.Er hatte Talent,ohne Frage,doch er wandelte auf einem schmalen Grad.Gerüchte kamen
ihm zu Ohren.Lose Fragmente und wirre Spekulationen,über die Vorsintflutlichen.Über die Macht ihrer
verderbten Technik,und ihrer dunkelen Geheimnisse.Zweifel stiegen abermals in ihm hoch.......

Natührlich war es richtig,den schwachen,unsteten Menschen diese Macht zu verwehren.Aber war es klug,
sie darum nur in den Händen der Ketzer und der Traumsaat zu Wissen?War sie nicht ein blosses Werkzeug,
die in den Händen der Boten Gottes,seinen Willen verrichten würden?War es nich Fügung das sie,ob spährlich,
noch immer existierte?Was wäre, wenn einer seiner Brüder,sich ihrer bemächtigen würde.Nicht um sie bloss zu
studieren,sondern um sie auch einzusetzen.Niemand könnte mehr gegen die Kirche bestehen.Nicht die Dämonen,
nicht die Diadochen und erst recht nicht die Häretiker.Gottes Reich würde auferstehen,und der welcher dies
erst ermöglicht hatte,würde in einem Atemzug mit den Erzengeln genannt werden.

Sepirel war bereit diese schwere Bürde auf sich zu nehmen und klug genug es für sich zu behalten.Es
waren gefährliche Gedanken,eines eitelen Geistes.......

Sein Leben änderte sich,als er seiner ersten Schar zugeteilt wurde.Sephirel tat sich schwer mit seinen Schargeschwistern,
Sie waren zwar freundlich zu ihm,aber er war einfach zu lange Aussenseiter gewesen um sich von heute auf morgen
zu ändern.Der Gabrielit der Schar ,Furiel, war ein Stämmiger,recht
lauter Streiter Gottes,mit einem Lachen,das direkt aus einer iberischen Hafenkneipe zu stammen schien.Er hatte,wie Sephirel
später erfuhr viel Kontakt mit Menschen gepflegt und deren direkte,ungestelzte Art dabei lieben gelernt.
Ihm stiess die reservierte, verschwiegene Art des Engels besonders sauer auf,weshalb er beschloss ihn etwas aus der Reserve zu locken.
Nach drei Tagen freundschaftlicher fotzelei(so sah Furiel es zumindest.....)platzte dem jungen Ramieliten der Kragen.Er fühlte
sich gekränkt und nicht für voll genommen.Gereizt konterte er...war Furiel zum Anlass seinerseitz nachzusetzen.es wurde schnell
immer lauter und persönlicher ,bis Sephirel dem fast einen Kopf grösseren Gabrieliten schon an die Kehle Springen wollte.Da klopfte
sein Gegenüber ihm auf einmal freundschaftlich auf die Schulter und sprach:"Verzeih mir Bruder,ich wollte dich nicht kränken!"obgleich
er dabei schmunzelte,konnte er keinen Spott mehr in seiner Stimme höhren und in seinen Augen sah er etwas völlig neues.Respekt.

Furiels Freundschaft und die der anderen,liessen den jungel Engel innerlich aufblühen.Er legte sein Wortkarges,geziertes Verhalten ab wie eine alte Haut.
Er war selbst überascht wie erleichtert er sich fühlte.Die anderen hatten Vertrauen in seine Fähigkeiten,das spürte er.Er wurde gebraucht,
er war einer von ihnen.
er vergaß seine Ketzerischen Gedanken,mehr und mehr...... Bis eines Tages, sein Schicksal eine erneute kehrtwendung machte.

Eine Gruppe Versuchter,war ins Fadenkreuz der Kirche geraten.Sie hatten es geschaft ein ganzes Dorf aufzuwiegeln,das sich seitdem auf unerklährliche
Art und Weise behaupten konnte.Die wenigen überlebenden Templer,berichteten von einem der Sie Anführte.In seinem
Besitz befand sich ein Wunderwerk,vergangener Zeiten.Eine Art Muskete,die schneller schoss als ein Kind blinzeln konnte.
Rings um das Dorf waren Schneisen geschlagen.Es war unmöglich sich ungesehen anzuschleichen.Der Blutzoll für einen Frontalangriff,
wäre gewalltig gewesen.Die Schar wurde angewiesen,sich der Sache anzunehmen.Sie sollten Aus der Luft geziehlt den Anführer auschalten
und dann die einrückenden Templer unterstützen.

Die verlockung Arkanes Wissen zu erlangen wahren zu viel führ Sephirel.Gegen alle Befehle versuchte er den Ketzer lebend zu stellen.
Er hätte dies mit dem Leben Bezahlt,wenn Furiel ihn nicht aus der Schussbahn gestossen hätte.Der Gabrielit bezahlte dies mit dem Leben
und Sephirel mit Albträumen und Schuldgefühlen.Er schwor sich, nie wieder einen der seinen zu verliehren,koste es was es wolle......
Seine Restlichen Scharmitglieder,meldeten diesen Vorfall nicht weiter.Er war ihnen Dankbar.... und zugleich traurig.Er wusste Das Meneriel (der Michaelit) und Lorsoniel(der Urielit) kurz vor der Läuterung standen.Es war nur eine Frage der Zeit bis ihre Schar zerbrach und er einer neuen zugeteilt werden würde

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Samoniel

Beitrag von Samoniel » 29.09.2005 - 06:12

Name: Samoniel (aus dem Orden der Gabrieliten)
Geschlecht: weiblich
Alter: 9
Gewicht: 41 kg (31 kg + 10 kg)
Größe: 136 cm
Augenfarbe: silbergrau
Flügel: 5,8 m Spannweite
Federn: weiß mit dunklerem Kiel und Spitzen
Haar: Ist etwas mehr als schulterlang und tiefschwarz; sie färbt es also nicht rot, wie die meisten anderen Gabrieliten, und zwar weil sie das für übertriebenen Aufwand hält. Nur an ihren Haarspitzen kann man noch Reste von Dunkelrot erkennen, die von ihrem ersten und letzten Experiment in diese Richtung herrühren. Einen Grund, diese Überreste abzuschneiden, sieht sie nicht und wenn einer ihrer Altergenossen sich über ihren leicht merkwürdiges Aussehen lustig macht, ignoriert sie das einfach.
Ein paar Strähnen trägt sie eingeflochten und verziert mit rot-orangefarbenen Karneolperlen.

Aussehen: Samoniel ein Engel von kindlicher Schönheit, aber auf Menschen wirkt sie eher fremd als niedlich.
Ihre silbergrauen Spiegelaugen ziehen eine Mauer zwischen sich und der Welt, die, wenn sie nicht gerade verträumt in weite Ferne zu blicken scheinen, jeden Anflug von Verletzlichkeit in ihrem Blick zurückhalten können.
Heftigere Emotionen zeigt sie nur ihren himmlischen Brüdern und Schwestern, weil sie denen am ehesten vertraut – für Menschen hält sie ihren Sphinxblick reserviert.
Ihre Flügel trägt sie sehr stolz, stets nicht ganz zusammengefaltet, wodurch die größer wirken als sie wirklich sind. Das Ganze wirkt leicht trotzig, so als wollte sie sagen: „Na dann trau dich doch! Ich bin dir gewachsen, dafür garantiere ich!“
Ihr Körper wirkt sehr zierlich unter dem schweren, schwarzen Waffenrock, eher sehnig als muskulös, obwohl sie wie alle Gabrieliten ziemlich stark ist. Außerdem hat sie verhältnismäßig lange Finger und Zehen, die sie auch mit großem Geschick einzusetzen vermag – wo ein anderer sich bücken würde, benutzt sie einfach die Füße.

Wesen: Ihr Charakter ist nicht ganz leicht zu beschreiben; sie ist selbstherrlich und theatralisch, manchmal ziemlich depressiv, spöttisch und ironisch, dabei aber niemals humorlos, sanftmütig, einfühlsam, edel, treu und dann und wann, wenn die Situation es erforderlich macht, auch ausgesprochen heimtückisch.
Und ja, das ist alles ein und derselbe Engel.
Sie spricht nicht übermäßig viel, aber auch nicht zu wenig, und sie denkt immer genau, was sie sagt. Was weder heißt, dass sie immer sagt, was sie denkt, noch, dass sie nie lügt.
Sie hält eine gute Lüge tendenziell eher für ein Kunststück als für eine Sünde, und bisher ist ihr auch noch nie jemand auf die Schliche gekommen und hat sie gezwungen, sich dem Tenete zu stellen.
Zum Glück, denn sie lügt fast nur dann, wenn jemand nah dran ist, in ihre Privatsphäre einzudringen. Darum mag sie auch nicht gleich jeden Michaeliten, weil sie könnten ja eine Bedrohung darstellen.
Leoniel, de ihre letzte Schar geführt hat, mochte sie allerdings, aber der war auch ein sehr höflicher Engel, der die verschlossenen Kammern in ihrem Geist in Frieden gelassen und sie trotz ihrer gelegentlichen Widerspenstigkeiten nie zu irgendetwas gezwungen hat.
Für sie war eine Art netter großer Bruder.
Also…wie schon gesagt, ist Samoniel ziemlich stolz und mag es gar nicht, wenn man sich über sie lustig macht, aber richtig hochmütig ist sie nur selten. Und wenn, dann ist das nur ein Anfall, der sie manchmal in einem Zustand der Euphorie übermannt. Wenn sie denn mal Gelegenheit dazu hat, denn wie oft hat ein Todesengel Grund sich richtig zu freuen, geschweige denn, euphorisch zu werden?

Ein bisschen Vorgeschichte

Samoniel hatte in ihrer Postulantenzeit immer einen leichten Außenseitertouch. Sie war besser als der Durchschnitt und ziemlich stolz darauf.
Aber das war nicht das eigentliche Problem, das waren viele. Womit sie wirklich bei ihren Geschwistern aneckte, war ihre etwas radikale Art, ihre Umwelt zu beurteilen.
Für sie gab und gibt es nur:
Feinde, denen sie mit großer Ausdauer das Leben schwer macht
Leute, die ihr vollkommen gleichgültig sind, was in der Vergangenheit hin und wieder dazu führte, dass sie sie einmal grundlos demütigte und sie ein andermal total nett, wenn auch flüchtig grüßte, wenn sie sie traf. Und das ziemlich wahllos, von ihrer persönlichen Stimmung abhängig, denn die anderen interessierten sie ja nicht.
Freunde, denen es um jeden Preis die Treue zu halten galt, egal, wie übermächtig der Gegner war, von denen sie allerdings dasselbe erwartete. Für Freunde riskiert sie alles.
Und dann wäre da noch eine Vorstufe zum Freund, die sie für neue Schargeschwister reserviert. Sie ist zu dem Schluss gekommen, dass das ein entspannteres Klima mit sich bringt. Schließlich kann sie nicht einfach jeden zum Freund erklären, Gott bewahre!
Ihr bester Freund ist ein Gabrielit namens Keraphiel, den sie erst zwei Jahre bis aufs Blut bekämpft hat (und von ihm logischerweise genauso erbittert bekriegt wurde…) und dann plötzlich erkannt hat, dass sie eigentlich wunderbar zusammenpassten.
Genauer Wendepunkt war eine ziemlich hässliche Szene in Nürnberg, bei der einen Hand voll jüngerer Engel in einem Anfall von Grausamkeit, wie sie nur Kinder kennen, einen Katze von der Flugplattform herab werfen wollte, um festzustellen, ob sie auf ihren Pfoten landen würde (!).
Samoniel wollte das um jeden Preis unterbinden, war aber ganz allein gegen fünf andere und hatte daher ziemlich schlechte Karten, trotz einiger rhetorischer Meisterleistungen, die die anderen zur Weißglut reizten. Keraphiel platzte in diese Szenerie hinein (Samoniel dachte schon: „Jetzt ist alles aus!“), hörte sich beide Seiten an, packte dann ungerührt die arme Katze, die in der Hand eines der Engel baumelte, und schleuderte Samoniel das sich wehrende Tier mehr oder weniger in die Arme.
Na ja, wie es weiterging: Samoniel bekam einige tiefe Kratzer ab (weigerte sich später aber stolz, sie einem Raphaeliten vorzuführen), hielt das verängstigte Tier aber eisern fest und setzte es nach dem schlimmsten Flug ihres Lebens unten auf den Dächern Nürnbergs, wo die anderen es gefangen hatten, ab.
Als Keraphiel und Samoniel sich wieder trafen, war klar, dass sie sich nie wieder bekriegen würden. Irgendwie war es eine Art Packt gewesen, den sie da geschlossen hatten.


Mächte:
sehr schlecht / schlecht / mittel / gut / sehr gut

Mächte des Signum
• Daniels Geschenk - sehr gut
• Davids Flinkheit - sehr gut
• Goliaths Kraft - mittel
• Samsons Haar - gut

Fertigkeiten (Vorzüge/Schwächen):

• Schlagfertig – verbalen Angriffen kann sie ziemlich gut standhalten
• Wendige, mutige und zielsichere Kämpferin
• Selbstbewusst
• Gute Strategin, aber weil das nun mal Sache der Michaeliten ist, äußert sie ihre Meinung zu solchen Themen nur dann, wenn sie gefragt wird, sonst keiner einen Plan hat oder wenn ihr der bestehende Plan total hirnrissig vorkommt…
• Unbeugsamer Wille
• Rachsüchtig, darüber kann sie in Extremfällen sogar ihre Pflicht vergessen (sie würde das selbst übrigens nie als Schwäche betrachten…)
• Jähzornig, zwar dauert es eine Weile, bis man sie ausreichend gereizt hat, aber dann…
• Mangelndes Verständnis für Menschen – sie findet sie zwar interessant, aber wann sie wie reagieren und wieso ist ihr schleierhaft

Sprachen:
• Latein
• Gabrielsländischer Common

Verstehen kann sie die meisten Commondialekte, wenn sie sich ein bisschen bemüht (Latein ist dafür ja eine gute Basis), aber beim Sprechen tut sie sich schwer, weshalb sie es so weit wie möglich vermeidet. Außerdem mag sie den Common schlichtweg nicht, sie findet ihn plump und, wie soll ich sagen – eines Engels unwürdig. Eine ihrer kleinen Hochmütigkeiten.

Was sie mag:

• Keraphiel
• Nürnberg, weil es so wunderbar verschachtelt und chaotisch ist
• Katzen, seit sie im Gewirr der Nürnberger Dächer einen Wurf junger Kätzchen entdeckt hat, die es irgendwie geschafft haben, fern der hungernden Menschen unten auf den Straßen zu überleben, ist sie vernarrt in diese Tiere
• das tintenschwarze nächtliche Meer (andre große Wasserflächen tun es zur Not auch…)
• Feuer
• Geschichten – schon so mancher Ramielit sah sich mit ihr zusammen auf längeren Reisen gezwungen, zum Märchenerzähler zu mutieren


Was sie nicht mag:

• Langweile / Unterforderung
• Schwäche
• Eindringen in ihre Privatsphäre
• Nichtssagendes Geplapper
• Zwang (natürlich nur, wenn er auf sie ausgeübt wird, auf andere Zwang auszuüben, stört sie eher weniger)


Waffen und Ausrüstung:

Bekleidung

• der gabrielitische schwarze Waffenrock, den sie mit einer breiten Schärpe (dünner, rötlich-schwarz gemusterter Batikstoff) und zwei schwarzen Ledergürteln befestigt
• einen gabrielitischen Schulterpanzer mit drei scharfen Zacken und einer wunderschönen Schlangenprägung, die allerdings im Lauf der Zeit schon etwas gelitten hat. Sie will sich trotzdem auf gar keinen Fall davon trennen.
• drei breite schwarze Stoffstücke, von denen sie zwei unter ihren Votivbändern um die Unterarme trägt und sich eines unterwegs als Stirnband um den Kopf bindet, um ihr langes Haar zurück zu halten
• ein Armband aus einem dünnen, dunkelroten Lederriemen, mehrmals ums linke Handgelenk geschlungen, den eine gerade einmal daumennagelgroße kupferne Mondsichel ziert

Waffen

• das obligatorische, unvermeidliche Flammenschwert, mit dem sie wirklich gut umgehen kann
• Drei Shuriken, nur so für den Notfall, falls das Ziel für ihr Flammenschwert zu weit weg ist

Ausrüstung

• Wasserbeutel
• etwas Proviant
• etwas Trockenfisch (nur für den Fall, dass ihr eine halbverhungerte Katze begegnen sollte…)
• Dolch
• mehrere Engelsfedern, die nicht von ihr stammen
• zwei dünne Pinsel
• schwarze Tusche
• Pergament
• Etwas Schnur und dünne Lederstreifen
• Haarbürste
• Flammensalbe
• Waffenfett und Schleifstein

Abgesehen von dem kleinen Dolch trägt sie all diese Dinge, wenn sie unterwegs ist, in kleinen Beuteln und aufrollbaren Ledertaschen, die sie mit einer Unmenge von Lederriemchen zusammenschnürt, auf dem Rücken zwischen den Flügeln

Elorael
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Beitrag von Elorael » 24.01.2006 - 23:56

Elorael Raphaelitin(Sigil)

Haare weiß
Augen Blau
Alter 14
Größe 1.55
Gewicht 60 kg(mit Flügeln)
Aussehen: Elorael hat eine Narbe seitlich an der Stirn, die sie als Andenken an ihre erste Schar behält.

Vorteile:
guter Nahkämpfer
schnelle Reflexe
Volkswissen

Nachteile:
Albträume
Sucht (Schlafmittel)


Mächte:
Signum:
Sehendes Auge (gut)
Heilende Hand (sehr gut)
Knochenfeld (mäßig)
Mein Leib (gut)

Sigil:
Bittere Galle (mäßig)
Krankheiten heilen(gut)
Spinnen des Lebensfadens (mäßig)

Charakter:
Menschen gegenüber ist Elorael sehr verschlossen und misstrauisch, wenn sie bestimmen könnte würde sie nur Umgang mit anderen Engeln haben. Insgesamt ist sie recht ruhig, aber immer für einen Übungskampf zu haben. Über ihre Spezialaufträge und –fähigkeiten spricht sie nicht wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, selbst sie nicht allein unterwegs ist.

Geschichte:
Elorael war ein fröhlicher liebevoller Signumsengel, sie fühlte sich wohl in ihrer Schar deren Mitglieder ihre Freunde geworden waren. Doch dann kam der Auftrag im Raphaelsland, sie sollten in einem kleinen Dorf nach dem Rechten sehen, da der dortige Pater von Traumsaatkreaturen geredet hatte. Als sie dort ankamen war der Pater verschwunden, sein Nachfolger war ein zwielichtiger Typ. Die Engel fanden in der Nähe des Dorfes eine versteckte alte Stadt die von Ketzern ausgenommen wurde. Leider wurden sie von den Ketzern bemerkt und angegriffen. Elorael stürzte ab und wurde bewusstlos, als sie wieder zu sich kam sah sie zu ihrem Entsetzen wie vier Ketzer gerade langsam ihren Gabrielen abschlachteten, die Anderen lagen zwischen mehreren Ketzerleichen schon tot am Boden.
Über die Sicht der sanften Raphaelitin legte sich ein roter Schleier.
Als einige Tage später eine zweite Schar kam, um sie zu suchen fanden sie die Raphaelitin allein mehr tot als lebendig inmitten eines Massakers.
Zurück im Raphaelshimmel waren Eloraels körperliche Wunden schnell geheilt, doch ihre seelischen gingen tiefer sie konnte sich wenn sie wach war nie an die Morde erinnern doch im Schlaf suchten sie die Gesichter ihrer Schar und der getöteten Ketzer heim. Um nie wieder hilflos zu sein wenn Freunden etwas geschah, übte sie von nun an verbissen ihre Kampf Fertigkeiten. Man sah sie nie mehr ohne ihr Schwert. So wurden die Prüfer auf sie aufmerksam und die Aufnahme in ihre Reihen half ihr gegen das Schlechte gewissen zumindest den Ketzern gegenüber. Sie erhielt ihre Sigil und lernte ihre neuen Mächte als Waffen zu benutzen unauffälliger, doch am Ende nicht minder tödlich. Schon mehr als ein gut getarnter Ketzer starb Tage nachdem sie ihn berührt hatte an einer praktischen Lungenentzündung.
Doch jetzt soll sie endlich wieder ein Schar zugeteilt werden, sie weiß noch nicht ob sie sich darüber freuen kann, einerseits könnte sie endlich eine neue Familie finden doch andererseits will sie nie mehr eine Familie die sie liebt sterben sehen

Ausrüstung:
Schwert (das so eben gerade noch als Kurzschwert durchgeht)
Verbandszeug, Kräuter, Gifte

Gabriel
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Beitrag von Gabriel » 25.05.2007 - 19:54

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