Jägersucher - INPLAY

Das Archiv aller fertig gespielten Gruppen
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Klunker
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Beitrag von Klunker » 10.11.2005 - 19:37

Tahel sah das alle angekommen waren und hörte Zinaels Befehl. Leicht irritiert von Aruniel verhalten und seinem kalten Gesichtsausdruck, beschloss sie ihn während des Flugs soweit wie möglich im Auge zu behalten und wenn möglich Zinael bescheid zusagen.
Jetzt ging es erstmal um den Weg ...
So fort brach sie auch ihren Bahnen aus und flog ein Stück vorraus um dort frei durchatmen zu können. Zwischen ihrer Schar war sie viel zu abgelenkt.

Dann konzentrierte sie sich und schulg instinktiv Nord-Westliche Richtung ein. Es war fast so, als würde der Wind und die Luft ihren Flügeln sagen, in wie sie sich zu drehen hatten, wo der richtige Weg lag. Ihr ganzer Körper wusste den Weg noch bevor sie ihn wirklich realisiert hatte. Sie brauchte nur der Spur zu folgen, dieser unsichtbaren Spur, die Uriel für seine Engel zeichnete.
( Die wege des Heern)

Danke, Gott, dass du mich in deiner Gande führst

Sie machte eine Geste die den anderen bedeutete: Folgt mir, hier geht's lang! und flog in etwas schnelleren Tempo vorraus.

Oh neiiiin ich bin ja so aufgeregt..

Ta-mil
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Beitrag von Ta-mil » 13.11.2005 - 13:21

Zuerst folgten die Engel einem alten Kanallauf nach Norden und schließlich glitt sie weiter über die Regenwälder nördlich von Nürnberg. Das Wetter war günstig, kein Regen prasselte auf die Schar hernieder. Zinael gab jedem über Handzeichen seine primäre Beobachtungsrichtung und beobachtete währendessen die anderen Engel. Dem Bewahrer der Wege ließ er etwas langsamer fliegen, da sie zwar schnell dasein mußten, aber es brachte auch nichts, wenn sie dann ausgelaugt waren. Unter sich sahen sie das Kloster Banz mit seinen wehrhaften Mauern, nur knappe zwei Stunden von Nürnberg entfernt, war es noch nicht Zeit für eine Pause, aber trotzdem stellt Zinael die Frage per Handzeichen an alle.

Bild
Das ist ein Bild, allerdings fehlt da die Mauer und es ist inzwischen ein wenig waldiger. :twisted:

Gabriel
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Beitrag von Gabriel » 14.11.2005 - 21:06

Finnyael hatte den Flug trotz all ihrer Gedanken genießen können und war dann später zu dieversen Liedern umgeschwenkt, die sie im Geiste sang.

Heraus, heraus die Klingen,
Laßt Roß und Klepper springen;
Der Morgen graut heran,
Das Tagewerk hebt an!
Heraus, heraus die Klingen,
Laßt Roß und Klepper springen;
Der Morgen graut heran,
Das Tagewerk hebt an!


So hatte sich die Gabrielitin die Zeit des Fluges angenehmer gemacht und deutete Zinael auf sein Zeichen, dass sie noch fit war und keine Rast brauchte.

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Beitrag von Cassiel » 16.11.2005 - 13:46

Cassiel blieb während des Fluges in Finnyaels Nähe. Sie vertrieb sich die Zeit damit, ihre Begleiter zu beobachten und die Landschaften unter sich. Leise summte sie eine Melodie vor sich hin.
Auf Zinaels Zeichen nach einer Pause, antwortete sie ebenso wie Finn, dass sie noch keine benötigte. Cassiel fühlte sich kräftig genug, auch noch einen weiteren Streckenabschnitt zurückzulegen.

Klunker
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Beitrag von Klunker » 16.11.2005 - 23:31

Tahel schwirrte förmlich um Zinael herum, teils wegen der Aufregung, teils weil sie abgebremst worden war und hoffte es sei ihm Antwort genug.
Trozdem beschaute sie die Anlage sehr neugierig.

Kaos
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Beitrag von Kaos » 17.11.2005 - 17:16

Aruniel schnitt die Luftlinie der Urielitin einmal kurz, was vor allem wegen seiner plötzlichen Schnelligkeitsentwicklung (Macht Flinkheit) erstaunte.
Dann signalisierte er der urielitin mit unmissverständlichen Zeichen dass sie Ordnung waren sollte und dass seine Kraft noch ausreiche.
Kindsköpfe... ein weiterer Grund warum auf die Augen des Herrn zu selten verlass ist...

Amatiel
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Beitrag von Amatiel » 18.11.2005 - 19:44

Ailadiel folgte Aruniel nicht in seinen Flugmanövern, versuchte stattdessen eine Art Ideallinie zu fliegen – je kürzer der Weg desto mehr Kraft blieb für den Kampf, und desto weniger pausen benötigte man.
Auch sie gab Handzeichen nach vorn – keine Pause.
Ailadiel schloss die Augen und ließ den Wind an ihren haaren zerren, während sie in freudiger Erwartung die Lanze in ihren Händen drehte.

Ta-mil
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Beitrag von Ta-mil » 18.11.2005 - 22:11

Zinael wieß den Urieliten, dass es wohl noch gute drei Stunden weitergehen würde, wenn die Winde günstig standen, dann konnten sie vielleicht sogar die Wartburg erreichen. Unter ihnen waren die ersten Ausläufer des Mitelgebirges zu sehen und irgendwo links von ihnen mußte die Festungsanlage von Coburg sein, aber diese anzufliegen würde nichts als Verzögerung bringen. Das Wetter war immer noch mit ihnen, aber das konnte sich im Gebirge auch schlagartig ändern.

Klunker
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Beitrag von Klunker » 20.11.2005 - 12:59

Erschrocken durch Aruniel bremste Tahel apprubt ab und hoffte nicht mit Zinael zusammen zu stossen. Sie wich steil nach unten aus und erlitt einen unangenehmen Zusammenprall mit einem Vogel.
Das Vögelchen trudelte in der Luft und schien leicht benommen und Thael spürte ein Ziehen im linken Flügel. Doch was sie noch mehr spürte war wut...Das war doch wohl die Höhe!
Sie versicherte sich kurz das der Vogel nich ernsthaft verletzt war und flog,darauf achtend niemanden die Flugbahn zu schneiden, zu Aruniel, so dicht das ihre Flügel sich fast berührten.

"was soll das, du bessere Taube ?!" schrie sie in Aruniels Richtung, wissend das er es wohl kaum im Flug hören würde. Trozdem, das tat gut.
"Was wäre wenn das kein Vogel sondern einer aus unserer Schar gewesen wäre ? Dann könnte Ailadiel sofort mit dem Flügel flicken anfangen!! Du Spinnst wohl!"


Nachdem sie sich so Luft gemacht hatte, nahm sie wieder ihre position neben Zinael ein. Seine Weisung quitierte sie mit einem kurzen nicken und fragte dann selber ob sie vorfliegen und die Wetterbedingungen prüfen sollte, da das Wetter im Gebrige etwas vollkommen anderes war als das über freiem Land.[/i]

Ta-mil
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Beitrag von Ta-mil » 23.11.2005 - 12:21

Zinael folgte der Führung des Urieliten, langsam näherte sich die Sonne dem Horizont, als sie in der Ferne die Silouette der Wartburg erkennen konnten. Kurz gab er die Zeichen, wieder eine Flugformation einzunehmen, im dem Fall hieß es dass sie ein Dreieck bildeten, immer die beiden Engel eines Teams zusammen. Die Flugplattform war auf dem alten Pulverturm errichtet worden und bot der Schar genug Platz um zu landen.

Zinael nickte seiner Schar zu und machte noch schnell die Bewegungen, mit denen er seine Muskulatur wieder lockerte. Schließlich war es nicht gut, die Flügel nach so einem langen Flug einfach in Ruhestellung zu bringen. "Ein guter Flug.", meinte er knapp zu den anderen Engel, "Ich schaue beim Ab vorbei und ich denke ihr könnt euch wenn ihr wollt erst einmal in die Cealla zurückziehen, das Badehaus ist hier auch empfehlenswert."

Mit diesen Worten drehte er sich um und trat an den Rand der Flugplattform, es war einfach sich in den Hof hinuntergleiten zu lassen, als den doch recht engen Turm hinabzusteigen.

Die Templer auf den Brüstungen musterten interessiert die ankommenden Engel und ein Monach lief - noch bevor sich Zinael hinunterschwang - in den Turm hinein - um sie zu begrüßten. Rechtzeitig bremste er, als er sah, dass der Todesengel sich hinunterbegeben wollte.

Kaos
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Beitrag von Kaos » 23.11.2005 - 17:43

Aruniel landete relativ hart, fast schon plump, streckte sich ein wenig.
Endlich am Ziel... morgen dann kämpfen und töten... könnte ein schöner Tag werden...
Er legte die Flügel an, dreht den Kopf leicht wobei mein sein genick laut knacken hören konnte.
Viel besser...
"Ailadiel," er wandet sich der Prüferin zu, " Wenn es euch genehm ist würde ich euch gerne im Laufe des Abends sprechen. Mir deucht es wäre doch wichtig zu wissen wie ihr kämpft da ihr es ja ohne zweifel tun werdet. Eine Frage der Abstimmung im Kampf, sonst entbehrt es jeglicher Ästhetik und würde im chaos enden."
Er verneigte sich leicht und ging dann die Enge Treppe nach unten um sich zu der Cella führen zu lassen.

Ta-mil
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Beitrag von Ta-mil » 30.11.2005 - 12:04

Elegant landet Zinael bei dem Monachen und blickte ihn kurz an. "Bringt meine Geschwister in eine Cella und erklärt ihnen die Räumlichkeiten." Der Monach nickte und der Todesengel sprach weiter, "Der Ab ist in seinen Räumen?" "Ja." Die ernste Mine des Gabrieliten zeigte für einen Moment so etwas wie ein Lächeln, dann wandte er sich dem Haupthaus zu und stieg die Stufen hinauf zum Arbeitszimmer des Abtes.

Kurz klopfte Zinael, dann trat der Todesengel ohne auf ein Herein zu warten ein, der Ab wollte gerade anfangen böse Worte zu verlieren, als er den Todesengel als solchen und nicht als normaler Störenfried erkannte. "Ich grüße dich, Zinael. Seit ihr hier um zu jagen?" Der Gabrielit nickte, dies war nicht sein erster Einsatz hier und so war die Frage nicht weiter verwunderlich, "Wieviele Engel begleiten dich?" "Drei Geschwister, ein Bewahrer der Wege und eine heilende Hand. Die Wartburg wurde zu unserem Quartier ernannt." "Ich nehme an, du führst die Engel." Der Todesengel nickte und wandte sich dann der Karte zu, auch der Ab trat neben ihn und deutete auf eine Stelle zwischen Kassel und dem Campus Gabrielis. "Vier kleine und ein Muttertier, bisher keine Spezifizierung oder weitere Sichtung. Die Überreste sollten morgen hier eintrefen." "Gut, dann reden wir morgen. Ich brauche die aktuellste Karte der Gegend." Der Ab nickte und griff in das Regal, "Diese wurde vor zwei Monaten erstellt." Zinael nickte und wandte sich zum Gehen.

Draußen lenkte Zinael seine Schritte zum Cellabereich.

Amatiel
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Beitrag von Amatiel » 01.12.2005 - 20:18

Ailadiel sah Aruniel hinterher. „Das ist übrigens nicht gut fr die Gelenke...“ sagte sie leise, und strich sich über die feine Gänsehaut, die sich angesichts des ekligen Knirschens der gabrielitischen Gelenkscheiben über ihren Körper ausgebreitet hatte.
Sie packte die Lanze ein wenig fester, nickte den anderen zu, und ließ sich in den Hof segeln. Unten angekommen, löste sie das Band aus den langen silbrigweißen Haaren, und fragte den nächstbesten Kirchendiener nach dem Weg zur Waschcella.

Nach einem ausgiebigen Bad, und einigen interessanten Gedankengängen ob der neuen Mission, trat Ailadiel wieder auf den Hof, die noch leicht tropfenden Haare lose zu einem Zopf geflochten, und machte sich, nach einer abermaligen Belästigung eines Monachen, ebenfalls auf den Weg zur Scharcella.

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