Jägersucher - INPLAY

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Kaos
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Beitrag von Kaos » 15.12.2005 - 18:03

Arunile lacht leicht auf.
"Nein, ich will die Narben behalten."
Auch wenn sie meinen tot bedeuten...
"Es sind teile von dem Panzer eines Traumsaatwesens und Knochensplitter von... nicht so wichtig." Er biss sich leicht auf die Zunge.
Offenes Herz ja... gesichtenonkel nein... hüte die erinnerung an sie in dem du schweigen hältst außer im guten über sie...
Die Wunden waren tadellos gereinigt und bereits mit heilpasten bestrichen, schienen aber die fremdkörper nicht abstosen zu können was zu den entzündungen führte.

Gabriel
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Beitrag von Gabriel » 15.12.2005 - 18:14

"Also, die Splitter müssen da raus. Das steht ausser Frage, denn sonst wird sich das immer wieder entzünden." folgerte Finnyael und sah sich eine Wunde genauer an. "Man müsste da mit ein er Pinzette oder einem Skalpel ran." spekulierte Finnyael. "Die Narben würd es nicht größer machen, und wir sehen ja an den entzündeten Stellen, wo die Splitter sitzen. Willst du sie jetzt raus geprockelt haben oder willst du das auf nach der Jagd verschieben?" fragte sie offen.

Kaos
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Beitrag von Kaos » 15.12.2005 - 18:24

Vergib mir mein Freund, ich werde sie in ehren halten...
Aruniel griff in seinen beutel, hohlte ein kleines rotes Tuch aus teuer aussehendem Stoff heraus.
"Die Knochensplitter müssen alle da drauf. ALLE."
Ich werde sie nahe beim herzen targen sie wie die anderen... ihr werdet nicht vergessen werden...
Als er das Tuch auffalltete kahmen ein paar sauber gereinigte Knochensplitter verschiedner Größe und ein paar größtenteils verbrannte Federn zum Vorschein.
Aber ich darf nicht versagen...
Er reichte ihr eine Ledertasche in der sich allerlei kleinzeug, eine schreibfeder, auch sehr verbrannt, ein paar Pfeilspitzen, der Knauf eines Schwertes, des wohl vergoldet gewesen ist und teile eines medizinbestecks befinden.
"Nimm dir dieses Pinzettending, aber sei vorsichtig."
Ich nehm einfach malan dass es eins von den spitzen dingern is...

Gabriel
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Beitrag von Gabriel » 15.12.2005 - 18:36

Finnyael fand das schon reichlich komisch, dass Aruniel alle Überreste seiner Freunde sammelte. Irgendwie morbide..
Doch Finnyael nahm sich die spitze Pinzette und kniff ihre Augen zu Schlitzen zusammen. "Jetzt wird es weh tun." warnte sie ihren Ordensbruder und fing an in der ersten offenen Wunde rumzuprockeln. Finnyael war das ganze mehr als unangenehm, vor allem, wenn man gleich direkt ein paar Türen weiter ein großes Lazarett hatte...aber ausgemacht war nunmal ausgemacht udn ehe ihr Bruder weiter mit der Entzündung rumlief, würde sie ihm, die Knochen rausholen.
Die Wunde blutete stärker und Arunile musste es wirklich wehtun, doch dann spührte Finnyael etwas kleines hartes unter der Haut des Gabrieliten und Finnyael drückte die Pinzette zu, ehe sie das erste Knochenstück langsam heraus zog um den Bruder nicht noch mehr zu verletzten.
Vorsichtig ließ Finnyael das erste Knochenstück in das rote Tuch fallen und tupfte die Wunde ab, ehe sie sich der nächsten entzündeten Stelle widmete, die es zu behandeln galt.
"Sag, wann es genug ist. Ich glaube nicht, dass du auf einmal alles Stücke rausgezogen haben willst."

Kaos
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Beitrag von Kaos » 15.12.2005 - 18:39

Aruniel verzog bei der ganzen behandlung keine Miene, schein erstaunlich ruhig.
"Man sollte keine Arbeit unbeendet lassen, auch eine Schlacht kann man nicht nach der hälfte unterbrechen."
Er verkrmpft die rechte Hand um ein Bein des Hockers auf dem er saß.
"Also bring es zu ende."
Er schloss seine Augen und schien ebenfalls zu meditieren zu beginnen.

Gabriel
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Beitrag von Gabriel » 15.12.2005 - 18:50

Etwas überrumpelt, schaute Finnyael Arunile an. "Is ja dein Arm.." dann machte sie weiter und prockelte in einer weiteren eitrigen Wunde rum und fragte sich, wieviele Knochensplitter dass den noch werden würden.

Einige Knochensplitter weiter und einige aufgeplatzte Eiterwunden später, ließ Finnyael, die Pinzette sinken und hlote ihr eigenes erste Hilfe Kit raus. Da hatte sie wenigsten noch was ordentliches zum desinfizieren. Famiriel hatte ihr nämlich mal gesagt, dass sowas sehr wichitg war und seitdem hatte sich Finnyael an diesen Ratschlag gehalte.
So desinfizierte Finnyael mit nassen Tupfern den Arm von Aruniel, ehe sie seine Selbe auf ein paar weiße noch ungebrauchte Wickel strich und diese dann auf den Arm pappte. Jetzt musste sie nur noch den Verband umlegen. Dies tat sie für eine Gabrielitin recht geschickt und nach ein paar Minuten, saß der Verband fest und Finnyael war mit ihrem Werk halbwegs zufrieden, obwohl Famiriel immer bessere Verbände gemacht hatte.
Den Blick auf das Tuch mit den Knochen vermied sie, denn sie wollte ehrlich gesagt nicht wissen, wieviel sie Aruniel da rausgezogen hatte.
Die Zeit würde sowieso zeigen, ob sie gute Arbeit geleistet hatte und sich auch wirklich nichts entzünden würde. Ansonsten müsste Aruniel zu einen Raphaeliten, denn wenn sie Mist gebaut hätte, wäre das sehr fatal für seinen arm.

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Beitrag von Kaos » 15.12.2005 - 18:57

"Ich habe zu danken." Aruniel faltete das Tuch zusammen, steckte es wieder weg.
Hm der verband sitzt ein wenig zu locker, hm werd ich nacher noch anziehen müssen, aber ansonsten ganz gut...
Er war ein wenig bleich geworden aber hatte bei der ganzen Behandlung keine Miene verzogen oder auch nur reagiert.
"A und das bleibt bitte unter uns, ich brauche denke ich nicht erklären warum."
Er packte auch die anderen Sachen wieder sorgfältigst an ihre plätze und verstautre alles wieder.
"Hm aba eine Frage möchte ich mir noch erlauben." Er musterte sie ein wenig.
"Was meintest du damit du würdest die Seele eines Bruders, also die Klinge eines Bruders bei dir tragen?"

Gabriel
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Beitrag von Gabriel » 15.12.2005 - 19:03

Finnyael atmete aus und war erleichtert, dass es vorbei war. Auf die Frage von Aruniel schüttelte sie den kopf. "Nicht ich trag die Seele eines Bruders mit mir. Der Zinael trägt die." sagte sie knapp. "Ich hab nur was anderes bei mir." setzte sie noch hinterher und setzte sich wieder auf den Meditationshocker und legte das Etwas mit dem Roten Tuch wieder auf ihren schoß.

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Beitrag von Kaos » 15.12.2005 - 19:06

"Entschuldige, dann muss ich mich wohl verhört haben."
Er nickte leicht, sein Blick ruhte in ihren Augen, schien deren tiefe ergründen zu wollen, seine Züge nahezu ausdruckslos.
Die Augen sind der Spiegel der seele... hm mal sehen...

Gabriel
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Beitrag von Gabriel » 15.12.2005 - 19:09

Aruniel sah ungewöhnlich aufgeweckte und offene Augen, aber auch Augen, die immer fragend drein zu Blicken schienen und die Feuer hatten aber auch ganz versteckt etwas schelimisches an sich hatten.

Finnyael, schaute ihren Bruder direkt an und als es ihr zu bunt wurde, zwinkerte sie abrupt und lachte. Ein entwaffnendes und herzliches Lachen, dass man von einer Gabrielitin sonst nicht erwartet hätte.

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Beitrag von Ta-mil » 22.12.2005 - 12:03

Zinael Schritte führen ihn an der Heilerin vorbei, bevor er kurz stehenbleibt. "Ailadiel, hättest du dann noch Zeit, ich würde gerne mit dir reden?" Der Todesengel lauscht der Antwort und nickt dann. Seine Schritte führen ihn in das Badehaus der Burg, wo er sich als erstes ein Bad einläßt, schnell füllt sich der Raum mit Nebel, während Zinael sich draußen entkleidet. Nur die Klingen und ein Bündel mit besonderem Inhalt begleitet ihn hinein. Sorgsam legt er sie in den kleinen Schrank, bevor er sich wieder dem Bad zuwendet und etwas von den Ölen hineingibt, welche bereitstehen - es riecht nach Wald. Zinael kann zwar nicht sagen, wie der Baum heißt, von dem es kommt, aber das interessiert ihn auch nicht wirklich. Langsam taucht sein Körper in das große Becken, bis nur noch die Schwingen und der Kopf herausschauen. Genießend schließt er die Augen und atmet langsam den Duft ein.

Eine Ewigkeit oder waren es nur Minuten später ist Zinael wieder im Vorraum und kleidet sich an, nachdem er seinen Körper ausgibig mit Brandsalbe eingerieben hat. Niemals unvorbereitet sein, dass hatten sie ihm und seinen Geschwistern während der Ausbildung immer wieder eingebläut. Sorgsam legte er die beiden Futterale wieder an den Oberschenkeln an und begann dann seinen schwarzen Kriegsrock neu zu binden. Schließlich gürtete er noch das Schwert und machte sich, nachdem er seine Haare gebändigt hatte, auf die Suche nach Ailadiel.

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Beitrag von Amatiel » 01.01.2006 - 17:15

Die Raphaelitin war vor der Cella stehengeblieben, hatte zugesehen wie sowohl Zinael, als auch bald Aruniel, Cassiel und Finnyael die Cella betreten hatten.
Sie beschloss für sich, die Gesellschaft der Engel Gabriels nicht zu stören, und lenkte ihre Schritte weiter in den Hof. Dort blieb sie stehen, lauschte einen Moment. Niemand war im Hof, und so beschloss sie, für sich selbst ein kleines Ritual durchzuführen.
Sicher, ihr gehör war bei weitem nicht so gut wie das der Urielitin, dennoch reichte es, um das leise Säuseln des Windes von dem Zwitschern der Vögel zu unterscheiden.
Ailadiel holte tief Luft, als sauge sie die Geräusche, die Stille und den Frieden ein, schloß die Augen und ging in die Knie.

Eine Weile verharrte sie still, dann stand sie auf und stieß dabei die Lanze in die Luft. In einer halben Drehung beschieb sie mit der Lanze einen Kreis, lauschte dem Surren, lauschte, ob niemand in der Nähe war den sie verletzen könnte, bevor sie in die Luft sprang und ihre Übung weiterführte.
Insgesamt war der Kampfstil der Raphaelitin mehr ein Tanz im Wind, ein Tanz mit dem Feind, ein Spiel der Füße und der Flügel, in dem wohl trainierte und wohl platzierte Lanzenstöße und –streiche dem Feind schwer zusetzen mussten.
Schließlich landete Ailadiel wieder auf den Füßen und sank erneut in die Knie, während sie den Stab der Lanze auf den Boden stieß, um sich daran festzuhalten.

Ihr Atem ging schwer, und ihre noch immer feuchten Haare hingen nun wild um ihr Gesicht, als sie Schritte vernahm. Schnell stand sie auf und sah sich um. Zinael lief in einiger Entfernung an ihr vorbei.
Ailadiel beobachtete den Todesengel eine Weile. Sicherlich fanden sie alle es lächerlich wenn Raphaeliten kämpften.
Die meisten von ihnen sahen in Ailadiel und ihren Geschwistern laufende Lazarette, wandelnde Nadeln, die einen zwischen zwei Kämpfen kurz wieder zusammennähten.
Als Zinael sich umdrehte und sie ansprach, hob Ailadiel verdutzt den Kopf und fragte sich prompt, worüber Zinael denn mit ihr reden wollte.
„Oh, natürlich Zinael, wann immer du willst.“ Ailadiel lächelte schüchtern und hob de Schultern leicht – wäre die Lanze nicht gewesen hätte man sie, die relativ kleine Raphaelitin mit den viel zu großen Flügeln, zwischen denen sie noch mal kleiner wirkte, gleich für verletzlich und zerbrechlich halten können.
„Ich warte dann hie-“ Doch Zinael war schon weitergelaufen.

Ailadiel seufzte, und setzte sich auf eine kleine Bank im Schatten einer merkwürdigen Pflanze.
Jetzt wollten schon zwei der vier Todesengel sie sprechen.
Sicher wollten sie beide von ihr versichert haben dass sie sich selbst verteidigen konnte, und dass sie sich garantiert nicht irgendwo vor der großen bösen Traumsaat verstecken würde.
Das würde sie ganz sicher nicht.
Auf Zinael Wartend, begann sie erst ihre Waffe zu pflegen, bevor sie sich ihren Haaren widmete und sie zurück in einen Zopf flocht, um sich dann im Schneidersitz auf die Bank zu setzen, und summend in den Himmel zu sehen.

Amatiel
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Beitrag von Amatiel » 01.01.2006 - 23:27

Der Geruch der frischen Brandsalbe verriet das kommen des Todesengels, als er sich langsam der Raphaelitin näherte. "Ailadiel."

Als der Geruch, der jeden Engel Gabriels so markant auszeichnete sich ihr näherte, stoppte das Summen abrupt, und Ailadiel ließ den Blick sinken, bis sie Zinael sah.
"Zinael?" antwortete sie, und stellte die Lanze aus der Hand neben sich ab, und machte ein Stückchen Bank für ihn frei.

Doch anstatt sich neben sie zu setzen, ging er auf dem Steinboden vor der Bank in Meditationshaltung. "Wie lange kämpfst du schon?"

Ailadiel hob eine Augenbraue. "Seit der Grundausbildung. Aber wenn du meinst seit wann ich zu den Reihen der Prüfer gehöre - seit mittlerweile fast 3 Jahren." Die sandfarbenen Tupfer auf ihren Flügeln wippten leicht, als sie die Flügel sacht bewegte, wie zum Untermalen ihrer Gedanken.

Zinael nickt und aus seiner gefrorenen Miene kann man nicht viel herauslesen. "Hast du Erfahrungen im Kampf mit unsichtbaren Gegnern?" Eigentlich ist diese Frage mehr obligatorisch, denn sonst wäre sie wohl kaum für diese Mission ausgewählt worden.

"Mein Kampfstil basiert auf Geräuschen - ich wage zu behaupten dass ich diese Art des Kämpfens recht gut beherrsche. Somit dürften unsichtbare Gegner kein großes Problem darstellen - Man kann sie hören. Und wenn doch nicht, gibt es genug Mittel sie sichtbar zu machen."
Ailadiel holte tief Luft. Hoffentlich hatte sie jetzt nicht zu großspurig geklungen.

Erneut nickte der Todesengel und sah in die Augen der Prüferin. "Dann sind meine Fragen beantwortet. Es ist mir eine Ehre mit dir zu fliegen, Ailadiel."

Die Raphaelitin zwang sich zu einem Lächeln. "Es ist eine Ehre mit dieser Schar fliegen zu dürfen, Zinael. Ich werde euch garantiert keine Last am Bein sein." Erleichtert löste sich ein Knoten in ihrer Brust. Das erste Gespräch war also gut verlaufen - und es war sogar fast das gewesen was sie erwartet hatte.

Mit ruhiger Eleganz erhob sich Zinael und wandte sich dem Turm mit der Flugplattform zu.

Ailadiel wiederum nahm ihre Lanze, stand auf und machte sich auf den Weg in die Cella, um auch das Gespräch mit Aruniel hinter sich zu bringen.

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