Die Gralsjünger-Intime

Das Archiv aller fertig gespielten Gruppen
Gansekiel
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Beitrag von Gansekiel » 15.02.2003 - 06:56

Fra Nils lächelte- auf seine alten Tage wurde das Leben wirklich noch einmal interessant. Ob er den Ritt durchhielt... ach egal! Wenn es wirklich etwas gab, was er ausrichten konnte... der Engel war zu ihm gekommen, also handelte es sich sicher um ein Artefakt.
Er war gespannt was es war.

Yiel
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Beitrag von Yiel » 28.02.2003 - 15:18

Yiel kannte das Wetter in diesen Breiten nur zu gut und hielt sich im Kloster auf als die beiden anderen Engel eintrafen.
"Sie werden in Kürze eintreffen." War der schneidende Satz von Norel, der wie ein Blitz die Luft erst durchschnitt und dann spannungsgeladen hinterließ.
Yiel der mit der Art des Gabrieliten vertrauter war, als ihm recht war nickt darauf bedächtig. Leicht stütze er sich auf seinen Stab und einen kurzen Moment hörte man nur die Tropfen die auf den Boden traffen.

"Alle Spuren führen nach Casonne. Das kleine Dorf nahe unseres Versteckes sollte voll hinter uns stehen. Ich hoffe das Problem mit dem Michaeliten und Ramieliten werde ich mit Hilfe eines Giftes beheben können. Ihr solltet also keinen Schluck Wasser nehmen den ich der Schar anbiete...
Es gibt jetzt kein zurück mehr, ich hoffe das wisst ihr."

Mit sachten Gesten die ruhe ausdrückten unterstrich Yiel seine Worte. Seine Stimme die sowohl Hoffnung wie auch die Gefahr ausdrückte vibrierte angenehm in der Luft. Seine Augen die fehl am Platz in einem so jungen Körper wirkten haftete auf den beiden anderen Engel.

Norel
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Beitrag von Norel » 28.02.2003 - 15:57

"Du hast mein Schwert!" kam es von Norel, der die Hand um den Knauf des flammenden Rächers legte. "Die Schar ist schwach, der Führer ist unfähig." kam der nüchterne Bericht des Gabrieliten, während er in einer nahen Anrichte eine Injektionsnadel und ein kleines Fläschchen hervorholte. Ungeniert löste er die Spange welche den schwarzen Waffenrock an seinem muskulösen Oberkörper hielt und schraubte das Fläschchen ans Ende der Injektionsnadel. "Einer der beiden Raphaeliten leidet unter Wahnvorstellungen, der Urielit ist naiv und macht sich lächerlich." Er rammte sich die Nadel knapp oberhalb seiner schlanken Hüfte in das blasse Fleisch und verzog dabei kurz den Mund. "Der Ramielit ist jung und schwach." Er blinzelte leicht, während die klare Flüssigkeit durch die Spritze in seinen Körper tropfte. Er lehnte an der Kommode und atmete einmal tief durch, ehe er die dünne Metallnadel aus sich heraus zog. Kurz stützte er sich noch ab, ehe er mit wenigen Handgriffen binnen kurzer Augenblicke alles verräumt und sich wieder komplett bekleidet hatte. Die anderen Beiden wussten von seiner Sucht. Es war kein Thema.

Zaphiel
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Beitrag von Zaphiel » 01.03.2003 - 16:40

Die langen Haare von Zaphiel hingen ihr ins Gesicht, und ihre Miene zeigte, wie gerne sie bei diesem Wetter flog. Ich habe einen Mönch aufgetrieben, der uns bestimmt helfen kann. Ich werde morgen mit Fra Nils in die richtige Richtung ziehen, um unser Kleinod eine kleinen Beschau zu unterziehen ... Hatschüü ... Zaphiel schüttelte kurz ihren Kopf und spritzte dabei Yiel gleich mit Nass, der es bis dahin schaffte, trocken zu bleiben. Ich mag dieses Wetter nicht. Okay, begrüßen wir die Schar doch einmal, Norel, Du kannst Dir ja überlegen, ob Du mich morgen begleiten magst, und was meint ihr? Vielleicht sollten wir uns erstmal nicht mehr in Casonne direkt sehen lassen? Oder gibt es noch Menschen, die unserer Hilfe bedürfen? Zaphiel schaute die zwei fragend an...

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Beitrag von Yiel » 02.03.2003 - 12:17

"Bevor du irgendetwas machst suchst du dir eine Decke und trocknest dich ab..." gab Yiel amüsiert zurück und schaute nun auf seinen von Regenwasser beträufelten Körper.

"Es dauert nicht mehr lange und die Menschen brauchen höchst wahrscheinlich nie wieder unsere Hilfe, da werden sie die paar Tage auch noch durchhalten. Wenn es allzu schlimm kommt werden wir die Schar trennen müssen."

Yiel zuckte es mit den schultern und breitete dabei etwas seine Schwingen aus. Seufzend setzte er sich dann wieder in Bewegung das monotone Pochen fortsetzend, als er der Schar entgegen zur Landeplattform ging.

Zaphiel
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Beitrag von Zaphiel » 04.03.2003 - 15:48

Zaphiel tat wie ihr geraten und trocknete sich erstmal in ihrer Zelle gründlich ab, und auch neue Kleidung zog sie sich an. "Tja, ab jetzt wird es interessant... Ich bin ja mal gespannt, wie die Schar wirklich so ist." Sie nahm ihre Sachen zusammen und ging dann nochmal in die Bibliothek, um ihre Recherche fortzusetzen. Hätte sie doch solche Dinge nur geübt, als sie noch genügend Gelegenheit dazu hatte... Wenn das so weitergeht, mußte sie vielleicht doch noch ihre Kathedrale aufsuchen, und das mochte sie ja nun garnicht gern haben. Seit einem Zwischenfall, bei dem ein anderer Engel ihre Kathedrale betrat und darin gelesen hatte wie in einem offenen Buch hatte sie viel Respekt vor der Nutzung ihrer Kathedrale. "Naja, morgen kann ich erstmal mit Fra Nils zum Gral fliegen, öh, gehen, wie auch immer... Dann werden wir weitersehen..."

Ihr Schwert unter Tüchern verborgen durchwanderte sie die Klostergänge zur Bibiothek...

Yiel
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Beitrag von Yiel » 17.03.2003 - 21:05

[Nähere Ausführung zum Plot]

Man konnte für einen kurzen Moment sehen wie Yiels Lächeln gefror als er die rechte Schulter von Kharniel drückte. Es war ein kurzer Moment der für den Raphaeliten hingegen in die läne gezogen wurde bis zum unerträglichen.
Viele glaubten die Gabrieliten waren die Meister über den Körper, mit ihrer unglaublichen Kraft und ihrem Geschick das von keinem Orden übertroffen wurde. Die meisten Raphaeliten wussten es allerdings besser, so auch Yiel. Der Körper stellte natürlich ein Mittel zum Zweck da und Yiel verstand es als seine Aufgabe dieses Mittel zu formen zu lenken udn zu leiten. Und kein Gabrielit hatte soviel macht über seinen eigenen Körper wie Yiel über andere hatte.
Er spürte das Kribbeln in seinen feingliedrigen Fingern, hörte plötzlich das leise Rauschen der roten Essenz in den Adern des Michaeliten. Der Kontakt reichte vollkommen, es war die rechte Zeit und der rechte Moment.
Es war kein rechtes indizieren von Gift was Yiel praktizierte. Er befahl mehr dem Körper die passenden Stoffe zu bilden. Er konnte fühlen das ihm seine Kraft treu blieb und das Gift sich langsam in dem Körper des Michaeliten ausbreiten würde. Traumwandlerisch suchte er nach den Komponenten des anderen Giftes und veränderte seine Struktur, komponierte etwas völlig neues und ließ das alte langsam praktisch unsichtbar werden.
Dies alles dauerte nur Sekunden aber für Yiel war es eine ganze Sinfonie an Eindrücken und Erinnerungen gewesen. Nachdem er seinen Satz gesagt hatte und er sich zu dem Ramieliten begeben hatte nutzte er auch bei diesem die Berührung um sein Gift in den Kreislauf zu bringen.
Yiel spürte dabei keine Reue aber das lockere Lächeln verschwand von seinem Gesicht spurlos und soetwas wie Resignation amchte sich in ihm breit. Sie wussten zuviel... er würde mit den anderen sich etwas neues einfallen lassen müssen um sie zu beschäftigen.

Zaphiel
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Beitrag von Zaphiel » 26.03.2003 - 14:44

Es war früh am morgen, und kaum ein Monach war auf den einsamen Gängen unterwegs, als sich ganz leise eine Wand öffnete, Zaphiel heraustrat und diese Wand wieder hinter sich schloss. "Die andere Schar wird nicht mehr lange schlafen, ich sollte mich lieber beeilen"
Sie schlich durch die Gänge bis sie endlich auf Yiel traf, um ihn darüber in Kenntnis zu setzen, dass sie bald Fra Nils folgen werde und ihm den Gral zeigen wird.

Yiel, kannst Du Norel noch Bescheid geben? Vielleicht sehe ich ihn nicht mehr.

Zaphiel überprüfte noch einmal, ob das Schwert zwischen ihren Flügeln richtig saß, ob ihre Kleidung verdeckte, was sie verdecken sollte und ob sie denn alles hatte. Dem Bibliothekar hatte sie gesagt, sie würde Feldforschungen betreiben.

Du weisst, wo Du mich im Notfall findest. Viel Glück und der Herr mit Dir.

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Beitrag von Gansekiel » 26.03.2003 - 15:34

Fra Nils hatte schon ungeduldig gewartet.
Wie ein kleiner Junge hatte er die halbe Nacht nicht schlafen können. ENDLICH passierte wieder etwas.
Auf seine alte Tagen war ihm doch glatt langweilig geworden.

Also hatte er Sack udn Pack längst fertig und wartete zusammen mit einem Esel auf Zaphiel.
Er fühlte sich gut heute Morgen und wenn sie sich ranhielten konnten sie Mittags schon in LaPieca sein.

Yiel
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Beitrag von Yiel » 31.03.2003 - 20:14

Nachdem Zaphiel aufgebrochen war, hatte auch Yiel begonnen seine Sachen zusammen zu suchen. Er musste nun wirklich kein Taktiker oder Gebildeter sein um zu ahnen wo die Schar anfangen würde. Auf dem Weg zum Scharquatier traf er noch Norel und erzählte ihm wohin Zaphiel aufgebrochen war und das er der Schar zufällig auf seiner Visite folgen würde um sie im Auge zu haben.

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Beitrag von Norel » 31.03.2003 - 20:22

Norel gab ihm zurück, dass er selbst seinem normalen Tagwerk, also Patrouillenflüge in der Umgebung, nachgehen würde.

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Beitrag von Gansekiel » 26.04.2003 - 08:14

Yiel hatte sich mit Zaphiel und Norel aufgemacht. Yiel war in LaPieca gelandet, während Zaphiel immer noch den raguelitischen Fra begleitete, und sie kamen gut voran.

Der Fra fragte Zaphiel begeistert aus, um was es denn ginge und ließ sich gerne nach La Pieca führen. Zaphiel war klug genug das Dorf zu umgehen und dann den Pfad zu wählen der zur Rechten des Dorfes nach oben in das Gebirge führte.

in LaPieca war die Stimmung recht gut. Trotz der Tatsache, dass gestern jemand gestorben war. Es hatte eine Geburt gegeben und der Engel des Herrn war wieder erschienen, um ihnen zu helfen.

Und Norel....

Zaphiel
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Beitrag von Zaphiel » 13.05.2003 - 10:11

Wie in ein urtümliches Heiligtum zogen sich die letzten Meter des Pfades zu den unscheinbaren Höhleneingängen es Berges, und schon allein Dieser erhabene Anblick liess Fra Nils seine Beschwerden (und seinen doch recht unbequemen Ritt) vergessen, und auch Zaphiel spürte die ganzen Steinchen unter ihren Füßen nicht mehr ganz so schmerzhaft.

Sie betraten einen Höhleneingang, der sich schon nach wenigen Metern in eine große Halle öffnete, die von Schutt beseitigt worden war und auch mit wunderschönen Stalagmiten an der Decke geschmückt war. Aus der ersten Zeit waren noch metallene Gehsteige und Treppen in die Wand geschlagen, und die eine oder andere verwitterte Schrifttafel wies auf Wunder hin, die der Zahn der Zeit schon längst vom Anblick der Welt gefegt hatte.

Willkommen in unserem Reich, verehrter Fra...

Sofort kam ein junger Bursche und nahm Fra Nils das Reittier ab, und Zaphiel nahm etwas zu trinken und reichte es jenem.

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