Das Schweigen bleibt immer [Akibels Schar] Teil II

Das Archiv aller fertig gespielten Gruppen
Gesperrt
Lokeshiel
Beiträge: 28
Registriert: 24.07.2003 - 12:04
Kontaktdaten:

Beitrag von Lokeshiel » 05.10.2003 - 02:43

Lokeshiel warf Osariel einen Blick zu. Sollte er sich weiter um die Begine und ihren Schwur kümmern... ein weiterer Blick zu dem Templer versicherte ihm, das der Roberto wohl nicht gesehen hatte.

Nein, ich denke nicht, Akibel. Die Begine war die einzige... neben dem Spion, den ihr wohl nicht geschnappt habt.

Er verließ hinter Rakariel endgültig die Cella und donnerte die Tür vor der Begine zu. "Los jetzt, vielleicht erlaubt der Herr uns den Ab noch zu retten." Seine dünne Stimme hatten einen eigenartigen Unterton.

Kuriel
Tarbas
Tarbas
Beiträge: 107
Registriert: 08.09.2002 - 18:50
Wohnort: Osnabrück
Kontaktdaten:

Beitrag von Kuriel » 05.10.2003 - 11:20

Kuriel zog sein Flammschwert und stieß die Tür mit einem wuchtigen Tritt aus den Angeln. Langsam betrat er das Haus. Sein Blick huschte von rechts nach links, suchte den gesamten Innenraum nach einem Gegner ab. Es war niemand zu sehen. Wieso auch? Kuriel war sich sicher, dass der Flüchtige eh schon erreicht hatte was er wollte. Gut, vielleicht war dies sein Haus und vielleicht würden sie hier Spuren oder Hinweise finden, die auf den Flüchtigen hinweisen, aber wie es aussah hatten sie fürs erste versagt. Eine Tatsache die besonders unter der Berücksichtigung, dass Veralis gestern angekommen war an Brisanz nicht unterschätzt werden sollte. Für den Todesengel war offensichtlich was hier gespielt wurde.

Mit einer eleganten Bewegung verstaute er sein Flammschwert. Akibel betrat vorsichtig hinter dem hochgewachsenen Gabrieliten den Raum. "Du brauchst nicht vorsichtig sein, hier ist nichts. Zumindest nichts mehr. Die haben genau erreicht was sie wollten und wir haben uns wie Anfänger vorführen lassen!" sagte Kuriel kühl.

Erzählerin
Verena
Beiträge: 674
Registriert: 10.06.2002 - 17:19
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Erzählerin » 05.10.2003 - 11:51

Akibel betrat hinter Kuriel den Raum und sah sich auch kurz um, bevor sie auch ihr Schwert wegsteckte. Sie durchquerte das Zimmer und öffnete die Vordertür des leeren Hauses, die nur angelehnt war. Sie starrte kurz in die neblige Düsternis hinaus.

"Samiel, komm schnell herein. Ist hier irgend etwas, was dich die Spur wiederfinden lässt?"

Kuriels Bemerkung beantwortete sie mit einem schwer zu deutenden Blick in seine Augen. Keine Ahnung, ob es Trauer war; irgend etwas schien ihre Gefühle vollkommen in das Innere der Michaelitin zu drängen, wo man sie kaum sehen konnte. "Lass uns schnell sehen, ob wir hier noch irgend etwas finden. Kleidung. Eine Waffe. Irgend etwas", sagte sie dann und sah sich im Zimmer um. Sie suchte nach einer Kerze oder einem anderen Licht, das man anzünden und damit vielleicht besser sehen konnte.

Ihre gedanklichen Botschaften waren immer noch nur für ihre Geschwister im Kloster zu hören.

"Ja, die Spionin ist fort, Lokeshiel. Aber es ist gut, dass nur die Begine Roberto noch gesehen hat. Bitte vergesst nicht, mir mitzuteilen, ob der Ab noch zu retten war. Ich will wissen, ob wir nicht nur eine gefährliche Spionin, sondern sogar die Mörderin des Ab entkommen haben lassen.

"Rakariel, Lokeshiel, wenn ihr das Zimmer des Ab betretet, sagt mir bitte auch sofort bescheid, ob die beiden merkwürdigen Kästchen noch in seinem Zimmer sind. Wenn ja, nehmt sie sofort an euch. Wenn nicht, wissen wir, was die Spionin bei sich hatte.

"Osariel, hast du schon den Namen der Begine?"

"Und ich werde vielleicht ein wenig länger brauchen. Es gibt für mich noch einiges am Klostertor zu klären; es sieht so aus, als hätten die Templer die Fliehende einfach durchgelassen."

Kuriel
Tarbas
Tarbas
Beiträge: 107
Registriert: 08.09.2002 - 18:50
Wohnort: Osnabrück
Kontaktdaten:

Beitrag von Kuriel » 05.10.2003 - 12:15

Kuriels Miene verfinsterte sich. Akibel war nicht auf seinen Kommentar eingegangen. Zumindest nicht verbal. Er hatte schon den ganzen Morgen das Gefühl, dass etwas nicht mir ihr stimmte. Vielleicht war der Druck einfach doch ein bisschen zuviel für sie. Kuriel wusste, dass die Schar in einer Situation war, in der es erforderlich sein könnte anders zu handeln als es die Kirche gebot. Er selbst hatte kein Problem damit, er hatte es schon oft genug getan. Nur was würde passieren wenn Akibel schwächeln würde? Der Gabrielit entschloss sich, wenn das hier so weitergehen würde, Akibel zur Rede zu stellen. So oder so spitzte sich die Situation unangenehm zu und was dem Todesengel überhaupt nicht schmeckte, war die Tatsache, dass es bisher keinen Feind gab den man mit dem Schwert bekämpfen konnte.

_Samiel_
Minx
Minx
Beiträge: 41
Registriert: 28.06.2003 - 17:02
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Beitrag von _Samiel_ » 05.10.2003 - 14:20

Stumm und mit leicht gesenkten Kopf trat er in das Haus. Er blickte kurz mit niedergeschlagenen Augen durch das Zimmer und nickte dann nur kurz Akibel zu. Er wusste das er versagt hatte, das dies alles nur seine Schuld war. Doch es war noch ein kleiner Hoffnungsschimmer da, an den er sich klammerte.

Samiel stellte sich in die Vordertür und schloß die Augen. Immer noch spürte der die Heilige Kraft in seinen Glieder und so brauchte er sich kaum anstrengen um wieder diesen Fisch geruch zu riechen.

Er öffnete wieder die Augen und sah Akibel an. "..Ja..ich kann den Geruch des Spions noch riechen....doch er ist schon eine Weile weg..." Missmutig sah er Akibel an und wartete auf neue befehle die er natürlich ausführen würde obwohl er kaum noch die Flamme der jagd in sich spürte.

Akibel
Verena
Verena
Beiträge: 126
Registriert: 25.05.2003 - 11:25
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Akibel » 05.10.2003 - 14:48

"Sehr gut", sagte Akibel leise, und ganz kurz flammte freudige Hoffnung in ihrem Augen auf. "Lass uns weitergehen, leise. Sicher flieht die Frau jetzt in ihren Unterschlupf, und dort wo sie hingeht, gibt es sicher noch mehrere ihrer Art. Wir müssen achtgeben, nicht in eine Falle zu gehen.

"Samiel, du gehst voraus. Kuriel, du gehst direkt hinterher, und ich werde unseren Rücken im Auge behalten. So kannst du rasch sowohl bei mir als auch bei Samiel sein, wenn aus einer Richtung ein Angriff kommt. Bitte sage mir immer gleich, wenn du etwas verdächtiges siehst, Samiel. Und wenn die Frau in irgendeinem Gebäude oder Loch verschwindet, werden wir ihr auf keinen Fall folgen. Dann halte bitte an und sage mir Bescheid.

"Und haltet bitte beide eure Waffen bereit", sagte Akibel und zog wieder ihr Schwert. Sie nickte Kuriel und Samiel aufmunternd zu. Vor allem Samiel sah so aus, als ginge ihm sein Versagen bei der List der Spionin sehr zu Herzen. Es war gut, dass er noch nicht wusste, dass die Frau den Ab ermordet hatte. Dann würde er sich sicher noch viel mehr grämen, und das konnten sie in dieser Situation nicht gebrauchen.

"Es ist noch nicht zu spät, Samiel. Uriel möge dich leiten, und Michael möge dir neuen Mut schenken. Verzage nicht, es ist noch nicht vorüber!"

Dann nahm Akibel erneut Kontakt zu ihren drei Geschwistern im Kloster auf.

"Samiel hat die Spur wieder aufgenommen. Wir verfolgen die Mörderin weiter."

Foresmir
Isael
Beiträge: 108
Registriert: 25.11.2002 - 20:27
Kontaktdaten:

Beitrag von Foresmir » 05.10.2003 - 15:06

Kaum das die Tür vor ihm zugeschlagen wurde, öffnete Osariel sie wieder und erblickte die Begine, die grade dabei war sich mit verwirrter Miene zu entfernen.

"Halt!"
Osariels Stimme hallte durch den Gang und ließ mehrere der Klosterbewohner erschrocken herumfahren. Mit ernstem Gesicht deutete er auf die Begine. "Ich muss euch kurz sprechen!"

Unter den verwunderten Blicken der anderen kam die Frau zu Osariel gelaufen. Im Flüsterton began der Ramielit zu sprechen.
"Dieser Junge in unserer Cella untersteht dem persönlichen Schutz meiner Schar. Schwöre bei Gott, dass du niemandem sagst, dass du ihn hier gesehen hast, bis ich oder ein anderes Mitglied meiner Schar es dir wieder erlaubt!"

Osariels Blick haftete auf dem der Begine und schien sie förmlich zu durchbohren.

Gansekiel
Snickers
Snickers
Beiträge: 4448
Registriert: 22.06.2002 - 17:52
Wohnort: Aichach
Kontaktdaten:

Beitrag von Gansekiel » 06.10.2003 - 01:13

Die Begine blieb erschrocken stehen.

"Es tut mir wirklich leid, das sich so einfach eingedrungen bin, doch hörte ich die Tür mehrmals auf und zugehen und wie jemand durch das Kloster rannte, die Frau die mir entgegen kam hätt emich beinahe umgerannt und sie kam aus diesem Gang... deswegen wollte ich nachsehen. Und... eigentlich wollte ich sehen was Roberto treibt, da er euch hätte bereits vor mehreren minuten hätte holen sollen. Offenbar hatte er gebummelt... ich... wollte ihn nur zur Rede stellen warum schon wieder... doch wenn ihr euch seiner annehmt, so werde ich mich euren Weisungen natürlich fügen.", demütig senkte sie ihr Haupt und wartete was Osariel dazu sagte.


Rakariel und Lokeshiel kamen in den Raum in dem man den Ab auf ein Bett gelegt hatte. Der Templer der sie dorthinführte brachte sie dabei auch durch dessen Arbeitszimmer, das sie vom Abend her schon kannten.

Auf den ersten Blick konnten die Engel folgendes erkennen:
Mehrere Templer waren dabei einen toten jungen Mann in der Tracht eines Gabrielsnovizen hinauszutragen, sie gingen dabei nicht eben sonderlich respektvoll mit dem Toten um sondern schleiften ihn mehr.
Der Novize war durch das Schwert eines Templers beinahe geköpft worden. Zumindest ließ die Präzission der Wunde darauf schließen. Hier hatte jemand mit einer scharfen Waffe durchgezogen.
Die Päckchen waren nicht zu sehen.

Ein Zimmer weiter war noch eine zweite Blutlache am Boden und hier war jemand darum bemüht dem Ab zu helfen, dieser lag auf dem Bett und schien nicht bei Bewusstsein, sein Atem ging nur noch sehr flach. Er blutete so stark aus einer Wunde an der Brust, dass Rakariel zunächst nicht einmal die Wunde genau finden konnte, zwei offenbar heilkundige Beginen hatten den Mann bereits ausgezogen und versuchten zumindest die Wunde durch Abdrücken zu versigeln, doch schien es kaum etwas zu helfen. Offenbar waren sie beide noch nicht dazu gekommen viel mehr zu unternehmen.


Das Haus schien auf den ersten Blick ein Wohnhaus zu sein, doch niemand war zu Hause. Der Geruch nach Fisch führte Samiel direkt hindurch und die drei Engel landeten auf der anderen Seite in einer Gasse. Der Geruch war auch hier noch immer ganz leicht zu vernehmen. Er führte geradewegs in die Stadt Richtung Markt.

Lokeshiel
Beiträge: 28
Registriert: 24.07.2003 - 12:04
Kontaktdaten:

Beitrag von Lokeshiel » 06.10.2003 - 09:33

Der Gabrielit schnaubte und sah sich wild im Zimmer um.

Das Päckchen ist nirgendwo zu sehen.

"Habt ihr hier ein Päckchen gesehen? In einen Stoff wie diesen hier gehült?" Er deutete auf sein schwarzsilbernes Gewand und starrte die Menschen an, die im Zimmer standen.

Akibel, wir müssen dieses Paket finden. Um jeden Preis. Wenn Emotionen über die Gedanken übermittelt wurden, dann würde die Michaelitin jetzt einen Wust aus mühsam niedergedrückter Panik und einem beginnenden Wutanfall mitgeliefert bekommen. In seinen dunklen Augen blitzte es gefährlich.

Foresmir
Isael
Beiträge: 108
Registriert: 25.11.2002 - 20:27
Kontaktdaten:

Beitrag von Foresmir » 06.10.2003 - 10:03

Die Augen des Ramieliten weiteten sich.
"Du hast eine Frau weglaufen sehen? Wie sah sie aus?"

"Akibel, ich rede grade mit der Begine. Sie hat die Frau gesehen, die ihr sucht. Ich befrage sie nun dazu und werde dir umgehend Bericht erstatten."

Erzählerin
Verena
Beiträge: 674
Registriert: 10.06.2002 - 17:19
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Beitrag von Erzählerin » 06.10.2003 - 10:31

Akibel empfing Samiels Eindrücke und die Nachrichten Lokeshiels und Osariels. Zuerst schickte sie ihre Gedanken an Samiel und Kuriel. Wäre sie nicht unter dem Einfluss der Inneren Ruhe gestanden, ihre Augen hätten sich vor Hektik geweitet.

"Zum Markt? Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Sobald sie am Markt ankommt, haben wir sie verloren, denn dort sind viel zu viele Menschen. Wir müssen fliegen. Samiel, kannst du von hier aus starten? Ich und Kuriel werden es auch versuchen, aber wenn wir es nicht schaffen, dir nachzukommen, musst du sie allein verfolgen. Aber folge ihr wiederum nicht in Gebäude oder Höhlen, sondern melde mir nur deren Position.

"Lokeshiel sagte mir gerade, dass die Päckchen gestohlen wurden. Wir müssen sie einfach erwischen! Und wenn du sie erkennst, schieße sie sofort nieder. Die Päckchen müssen wieder ins Kloster."


Akibel sah zu Kuriel und lief wieder zur Vordertür hinaus. Sie würde jetzt nicht aufgeben, egal wie gering die Chancen noch waren, obwohl der erfahrene Gabrielit ihnen bereits eine Niederlage bestätigt hatte. Die Michaelitin hoffte auf Kuriels Kampfgeist. Hoffentlich würde er jetzt auch noch einmal alles geben, obwohl er die Sache vorhin schon abgehakt hatte.

Auf der Treppe standen die Häuser nicht halb so dicht wie in der Gasse, zu der die Tür hinausführte. Wenn, dann würde sie dort starten können. Akibel faltete draußen die Flügel auf und versuchte, sich in die Lüfte zu erheben, immer ein Auge in den nebligen Himmel richtend - nach Samiel. Der Kampf des Urieliten um Erfolg war noch nicht vorüber! Hoffentlich hatte er ihren Worten zugehört und wendete noch einmal seine ganze Kraft und Schnelligkeit als ein rächendes Auge Gottes auf.

Sie antwortete auch noch jeweils einzeln Lokeshiel und Osariel.

"Ja Lokeshiel, das müssen wir. Bete für uns, denn es wird knapp. Die Spionin ist im Begriff, auf dem Stadtmarkt zu verschwinden, wenn unsere Flügel und Klingen sie nicht noch rechtzeitig erreichen."

"Sehr gut, Osariel. Tu das bitte. Und sage mir bitte auch noch ihren Namen."

Gansekiel
Snickers
Snickers
Beiträge: 4448
Registriert: 22.06.2002 - 17:52
Wohnort: Aichach
Kontaktdaten:

Beitrag von Gansekiel » 06.10.2003 - 14:51

Die Gasse hinter dem Haus war für einen geübten Engel sicher kein Starthindernis, auch wenn es dort etwas Eng wurde, besonders, wenn man eine große Spannweite hatte. Zudem endete die Gasse recht bald an einem Haus und führte dort um eine Kurve. Für einen Urieliten sicher dennoch kein Problem.


Osariel befand sich mit der Begine auf dem gang vor der cella.
Die Frau sah ihn nun eifrig an, sichtlich darum bemüht seine Schelte von vorhin mit ihrer Hilfe wieder gut zu machen.

"ich... ich habe mich sehr gewundert, weil ich die Begine gar nicht kannte, sie war vom Gabrielsorden und hatte ... ich glaube rötliches Haar.. vielleicht war es geflochten.. ja ich glaube sie trug einen Zopf.. Sie schien noch recht jung zu sein und hat mich regelrecht umgerannt... nicht einmal entschuldigt hat sie sich."


Lokeshiels Frage brachte die anwesenden Templer und Monachen dazu ihre Köpfe zu schütteln.
"Nein, soetwas haben wir hier nicht gesehen"
Das Gemurmel das sich erhoben hatte, seit Rakariel im Raum des Abtes verschwunden war, verstummte plötzlich.
Bernardo Veralis stand in der Tür.

Hinter im zwei seiner Templer. Alle drei Männer wirkten äußerst ungehalten. Veralis schien sich dennoch zu nichts hinreißen zu lassen. Er sah Lokeshiel ruhig an.
"Berichte Gabrielit, was ist hier los!"

Rakariel
Screw
Screw
Beiträge: 73
Registriert: 16.10.2002 - 19:01
Wohnort: Schwabmünchen

Beitrag von Rakariel » 06.10.2003 - 16:28

Rakariel war in seinem Element.
Rakariel Schob eine der beiden Beginen fort und kniete sich neben dem Ab auf das Bett, wo er seine Hände neben die Wundränder legte. Der Raphelit mobilisierte seine Ausgeruhten Kräfte und durchströmte den Ab mit seiner Göttlichen Gabe, die Ihm sicherlich helfen würde.

Rakariel Fügte zusammen was zusammen gehörte und verschloss die Wunde wie er es gelernt hatte. Die augenscheinliche Schwäche stammte sicherlich vom Blutverlust. Auch die dunklen Ringe unter den Augen des Ab waren wohl darauf zurückzuführen. Der Raphaelit stärkte den Verwundeten damit die Selbstheilungskräfte sein Werk vollendeten und damit der Organismuss des Klostervaters schnellst möglich dass verlorene Blut ersetzen würde.

Doch etwas stimmte nicht, zwar hatte er alles gegen eine Stichwunde getan was sich in seinem Gedächtnis befand.

Das Herz schlug schneller, doch verschlechterte sich der Zustand des Ab bei jedem Schlag. Schlag für Schlag entfloh der Ab der Welt und Rakariel verstand nicht was dort geschah. Die Feinde hatten doch keine Giftklingen verwendet ? Gestern jedoch nicht ! Doch heute war heute und gestern hatte er den Anschlag ergebnisslos wenden können. Der Feind hatte gelernt und er hatte ihm in die Hände gespielt. Kräftig pumpte das Herz das Gift in das Gehirn des Urielitenab´s, Verteilte sich im gesamten Kreislauf.

Verzweifelt versuchte er dass Blut aus dem Körper des Ab zu ziehen, doch stand er jetzt auf verlorenem Posten.

Rakariel stieg vom Bett, sah die Begine an, die er auf die Seite geschoben hatte und schüttelte nur den Kopf. Die Atmung des Sterbenden setzte in einem Krampfanfall aus, der Ab war unrettbar und tot, und Rakariel zu erschöpft als dass er ihn von Gottes Pforte Zurückreissen hätte können.

„Er ist Tot Akibel“

„ich werde mich nun um den Kümmern der gestern den Anschlag überlebt hat.“


Rakariel überließ den Ab den Beginen und bereitet sich darauf vor, von dem Fremden an der Tür befragt zu werden. Schlieslich war es ein Irrtum

Gesperrt

Zurück zu „Archiv vergangener Scharen“