Das Schweigen bleibt immer [Akibels Schar] Teil II

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Akibel
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Beitrag von Akibel » 06.10.2003 - 17:32

Akibel stockte dank ihrer aktiven Macht nicht im Flug, als Rakariels schockierende Nachricht sie erreichte. Ansonsten hätte sie das sicher getan. Jetzt war es wirklich die Mörderin des Ab, die sie verfolgten. Trotzdem deutete Rakariel ein betretenes Schweigen an, dass Akibel die Nachricht nicht allzu gut zu verkraften schien. Wenigstens schien sie trotzdem sofort weiterzudenken.

"Ja, Rakariel. Tu das bitte. Und wenn noch Zeit ist, könntest du dir dann auch die Leiche der Angreiferin auf der Treppe ansehen? Und bitte teile mir mit, ob diese Frau irgendwie stark nach Fisch riecht. Ihre Kleidung vielleicht. Die Person, die wir gerade verfolgen, riecht nämlich sogar derart stark nach Fisch, dass Samiel sie dadurch verfolgen kann. Und sage mir, möchtest du Osariel mitnehmen? Vielleicht könntest du dem Jungen ja sogar schon einige Fragen stellen."

_Samiel_
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Beitrag von _Samiel_ » 06.10.2003 - 18:07

Samiel schickte in Gedanken noch ein kurzes `ja, ich werde sie bekommen´ an Akibel und dann rannte er schon los um genügen schwung für den Start zu bekommen. In seinen Augen flammte wieder die Jagd Lust auf.

Mit drei mächtigen flügelschlägen war er in der Luft und versuchte schon den Geruch zu verfolgen. Er durfte keine Zeit verlieren, er musste sie kriegen.

Schnell und ohne dabei auf Akibel oder sonstjemanden zu achten schnellte er dem Duft entlang und versuchte mit seinen Augen die Spionin zu finden. Bereit wie ein Adler hinunter zu stürzen um seine Beute zu fangen.
Zuletzt geändert von _Samiel_ am 06.10.2003 - 19:30, insgesamt 1-mal geändert.

Akibel
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Beitrag von Akibel » 06.10.2003 - 18:12

Ihrerseits versuchte Akibel, Samiel so schnell wie möglich hinterher zu kommen. Sollte sie ihn verlieren, das nahm sie sich vor, würde sie über der Stadt kreisen und zumindest die Gassen unter sich im Auge behalten.

"Kuriel, nimm keine Rücksicht auf mich, wenn ich zu langsam bin. Versuch einfach Samiel hinterherzukommen."

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Beitrag von Kuriel » 06.10.2003 - 19:35

Dem Todesengel mit den silber-grauen, imposanten Flügel fiel es relativ schwer in der engen Gasse zu starten. Zu weit war seine Spannweite und richtig viel Anlauf konnte er auch nicht nehmen. Akibel hatte er zwar schnell wieder aufgrund seines Kraftvorteils eingeholt, aber er machte sich wenig Hoffnungen noch Samiel zu erwischen. Zumindest konnte er ihn noch sehen.

Sag dem Urieliten nur, dass er keine Dummheiten machen soll, um den Rest werde ich mich kümmern. ließ der Todesengel Akibel wissen.

Kuriel glaubte nicht daran, dass sie die Flüchtige noch fangen würden. Er war zwar der Letzte der aufgab, doch hatte er nicht den Eindruck als wenn es hier noch etwas zu gewinnen gäbe.

Angestrengt versuchte er unter sich irgendwelche Besonderheiten festzustellen. Einen Angriff oder eine Falle war nach wie vor möglich und er hatte keine Lust in einen Hinterhalt zu geraten.

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Beitrag von Foresmir » 06.10.2003 - 22:12

Akibel, die Frau die ihr sucht hat rötliches Haar, das wohl geflochten ist, laut der Begine. Mehr konnte sie mir nicht sagen, außer noch, dass die Frau recht jung war."

Die Züge des Ramieliten wurden etwas weicher, wenn auch eine gewisse Anspannung immer noch zu sehen war.
"Danke für deine Hilfe. Ich möchte nun, dass du mir schwörst, niemandem zu sagen, dass Roberto hier ist, hast du verstanden?"
Osariel schaute sie eindringlich an.
"Und deinen Namen will ich wissen."

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Beitrag von Gansekiel » 06.10.2003 - 22:47

Prälat Bernardo Veralis sah nun auch Rakariel auffordernd an. Er wartete immer noch auf einen Bericht, was hier passiert war.

Im Hintergrund hörte man ganz leise, wie eine Begine am Bett des Abtes begann ein Gebet zu sprechen.


Samiel konnte von dort oben viele Gerüche ausmachen. Fisch, Fleisch, Bratenduft, Gemüse und Menschen, alles mischte sich über der Stadt und vor allem dem Markt. Unter ihm wandten einige Menschen den kopf hoch um den fliegenden Engel zu betrachten.


Die Begine nickte Osariel dankbar zu.
"Natürlich Natürlich... ich verspreche es in Gottes Namen. Achja... mein eigener Name. Ich heiße Anja... doch bitte sagt mir, was ist mit Roberto? Wieso macht ihr soviel Aufhebens um den kleinen Lausebengel?", fragte sie dann und Osariel konnte sich des Eindrucks nicht erwehren dass sie äußerst neugierig war.

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Beitrag von Akibel » 07.10.2003 - 08:09

"Danke Osariel, das hilft uns sicher weiter."

"Samiel! Es gibt im Kloster jemanden, der die Frau gesehen hat! Sie hat geflochtenes rotes Haar!"


Während sie angestrengt nach vorn in den Nebel starrte, weil sie doch vermutete, irgendwo dort vorn Bewegung in der Luft knapp über der Stadt zu sehen, wickelte Akibel den Informationsaustausch ab.

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Beitrag von Gansekiel » 07.10.2003 - 12:13

Nebel. Für die Engel am Himmel beinahe undurchdringlich, obwohl er bereits begann sich in der Morgensonne etwas zu lichten.
Man konnte das Wasser des Flusses erahnen und auch die Dächer der Gebäude.

Im Nebel waren vereinzelt die verschwommenen Figuren von Menschen zu sehen. Sie schienen keinem besonderen System zu folgen, liefen scheinbar zielos hierhin und dorthin... kamen oder gingen vom Markt, der eben erst aufgebaut wurde.
Dennoch waren nun schon einige auf den Straßen.

Rotes Haar...
Vielleicht war es von hier oben zu sehen. Vielleicht wenn er tiefer ging.
War da nicht etwas, jemand in der Nähe des Marktes? Ein roter Harschopf einer schwarzen Gestalt, die grade in eine schmale Gasse abbog?

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Beitrag von _Samiel_ » 07.10.2003 - 14:01

Vorsichtig beäugte Samiel die schwarze Gestalt, er musste tiefer gehen um sie besser sehen zu können. Er musste sicher gehen. Schnell flog er ein Stück tiefer und gab ein kurzes Stoss gebet von sich um seine Augen zu Stärken.

`Akibel, ich habe gerade jemanden mit rote Haar enteckt, ich weiss aber nicht ob es sich um die richtige Person handelt . Trotzdem werde ich meinen Bogen bereit halten.`

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Beitrag von Erzählerin » 07.10.2003 - 22:27

"Gut, Samiel. Wenn es sich tatsächlich um eine Frau mit langem, geflochtenen Haar handelt, schieße einfach. Wenn du es mit dir vereinbaren kannst, töte sie, und wenn du dir dann immer noch nicht sicher bist, ob sie es wirklich war, beschreibe mir und Kuriel ihre Lage, fliege weiter und suche nach mehr Frauen mit langen,geflochtenen, roten Haaren. Es wäre unglaublich wichtig, dass die Ketzer keinen Erfolg haben. Das wäre wichtiger als alles andere."

Akibel befahl Samiel mit Absicht nicht einfach, eine vielleicht Unschuldige niederzuschießen. Sie erklärte ihm einfach die Lage und hoffte, dass die Disziplin, die ihm in seiner Ausbildung beigebracht werden sollte, ausreichen würde, um ein menschliches Opfer zu riskieren und danach noch schnell genug zu sein, den wahren Täter aufzuspüren. Wenn Samiel das nicht wollte, oder nicht konnte, konnte sie das nicht ändern. Kein Michaelit würde das können. Zumindest war das ihre Meinung. Sie glaubte nicht wie andere ihrer Ordensgeschwister daran, dass die Strafe oder das Anschreien durch einen Michaeliten mehr halfen als zerstörten.

Es war letztendlich Samiels Entscheidung, die wohl über Sieg oder Niederlage der blutgierigen Ketzer entscheiden würde.

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Beitrag von Gansekiel » 08.10.2003 - 06:21

Als Samiel durch den Nebel tiefer ging wurde seine Sicht besser. Noch immer war es beinahe unmöglich mehr zu erkennen als Schemen in dem dunstigen Zwielicht. Doch die Gestalt hatte rotes Haar, das über ihre Schultern fiel.
Er konnte weder ein Gesicht erkennen, noch wusste er wirklich ob es eine Frau oder ein junger Mann war.

Aber dann drehte sich die Gestalt um und Samiel erkannte die helle Fläche eines Gesichtes, das jetzt durch den Nebel in seine Richtung gewandt war.
Auch andere Menschen in den Straßen daneben hatten sich umgedreht und sahen hinauf. Vielleicht hatte einer ihn gesehen und die anderen darauf aufmerksam gemacht oder es war sein Flügelschlag gewesen, der die Menschen hatte aufhorchen lassen.

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Beitrag von Foresmir » 08.10.2003 - 17:08

"Das werdet ihr noch früh genug erfahren, denke ich.", erwiderte Osariel knapp. Ehe die verdutzte Begine nachhaken konnte, drehte er ihr den Rücken zu und verschloss die Tür zur Cella zum bereits zweiten Mal vor ihrer Nase.
Irgendwie tat sie ihm fast schon leid, aber in diesen bangen Minuten war keine Zeit für ständige Freundlichkeiten.

Roberto saß immer noch am selben Platz und zitterte leicht.
"Erzähl mir mal, wie es hier sonst so ist und was du bisher gelernt hast." Der Junge schaute den Ramieliten, durch den plötzlichen Themenwechsel verwirrt, fragend an.
"Naja, ich interessiere mich nunmal dafür. Also erzähl schon. Ich bin ein guter Zuhörer." Osariel lächelte Roberto freundlich an.

Während der Junge zögerlich zu erzählen anfing, war Osariel in Gedanken bei seiner Schar und hoffte, dass sie die Mörderin des Abs stellen würden.

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Beitrag von Rakariel » 08.10.2003 - 22:57

Der Raphaelit machte sich auf den Weg zum Knaben des vergangenen Abends, der auf dem Wege der Besserung war. Irgendwie kroch ihm ein Gedanke in den Sinn. Sie hatte doch eine Tatoowierung !

Rakariel hoffte dass Akibel noch in Reichweite war .

Akibel, sie haben Tatoowierungen, ich glaube es waren Linien am Hals. Vielleicht ist es ein Zeichen der Vereinigung. Ich werde meine Theroie an einem zweiten toten Ketzer einer Probe unterziehen.

Irgendwie hatten Raphaeliten einen siebten Sinn für Leichenhallen und Lazarette.
Bald würde er den Raum in den Tiefen des Klosters erreicht haben. Und vieleihct würde er nicht einmal nach dem Weg fragen müssen.[/i]
Zuletzt geändert von Rakariel am 09.10.2003 - 15:12, insgesamt 1-mal geändert.

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