Das Schweigen bleibt immer [Akibels Schar] Teil II

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Gansekiel
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Beitrag von Gansekiel » 09.09.2003 - 21:25

Der Ab nickte dankend Kuriel zu.
Er wirkte sehr erleichtert.

Rakariel hatte leider keinen guten Blick auf den Hals des Abtes, denn dieser war durch sein Ornat verdeckt. Der Ab indes schien auf die Antwort der Michaelitin zu warten.

Akibel
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Beitrag von Akibel » 10.09.2003 - 00:14

"Mitgenommen? Der Junge schläft jetzt, aber sein Körper befindet sich auf dem Weg der Besserung. Kein Raphaelit, und damit auch nicht Rakariel, hätte vorher die Hände vom Körper des Knaben genommen. Macht Euch keine Sorgen, er wird leben, und es geht ihm wieder gut.

Und natürlich bleiben wir, solange ihr es wünscht. Wir sind die Engel des Herrn. Wir hören und gehorchen."

Akibel hatte verwundert die Augenbrauen hochgezogen. "Ein Päckchen, das wir zurück nach Nürnberg tragen sollen? Davon wurde uns in Nürnberg nicht berichtet. Um was handelt es sich denn?"

Akibel war ernsthaft überrascht. Es war ja beinahe so, als würden sie hier als eine Art Urielit benutzt. Nur dass sie nicht nur ein, sondern sechs Engel waren, und anstelle von Schriftstücken eingewickelte Kästchen transportierten. Die Michaelitin war jedoch sehr angetan davon, dass Dival offenbar überhaupt nicht interessierte, dass eines der Päckchen geöffnet worden war.

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Beitrag von Gansekiel » 10.09.2003 - 01:39

"Es handelt sich um das gleiche Päckchen, das ihr hergebracht habt.", meinte der Ab nun etwas verwirrt. Sicher hatte man den Engeln nicht unnötig viele Informationen gegeben. Und sicher hatte man ihnen in Nürnberg gesagt, dass sie zu tun hatten, was er verlangte.
"Bei den jetzigen Situationen halte ich es für besser, wenn Ihr das Päckchen selbst zurückbringt. Es einem Boten zu überlassen ist zu gefährlich! Ich lasse Soror Regiana rufen, sie zeigt euch eine Cella, sagt ihr auch, wenn ihr etwas zu essen wünscht. Ich muss mich nun dringend um diese ganze Angelegeneheit kümmern... bitte sucht mich morgen früh nach der Andacht wieder auf.", sagte der Ab nun und stand auf um zur Tür zu gehen, wo er einem jungen Templer der dort gewartete hatte, den Auftrag gab, sofort Soror Regiana zu holen, die auch sofort darauf kam.
Rakariel sah an dem Templer keine Tätowierung und auch nicht an der Soror.

Regiana war eine junge Frau, höchstens 16, doch dienstbeflissen fragte sie die Engel sofort ob sie lieber zuerst essen wollten oder sich waschen oder in ihre Cella.

_Samiel_
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Beitrag von _Samiel_ » 10.09.2003 - 20:44

Samiel stand währenddessen die ganze Zeit vollkommen stumm am Rand der Schar. Auf seiner Miene konnte man kaum etwas erkennen, aber der Tod dieser Frau und überhaupt diese Umgebung nahmen ihn sehr mit. Wie konnte sich diese Frau einfach so töten? War da vielleicht ein geheimer Krieg zwischen den Orden? All diese Fragen geisterten dem stillen Engel durch den Geist während er sich mit einer kühlen Geste vom Abt verabschiedete. Aber das Schlimmste war, daß sie jetzt in Urielland waren. Es war seine Heimat und als solche empfand sie Samiel auch, aber er betete, daß er keinen seiner alten Kameraden treffen würde. Natürlich war es ziemlich unwahrscheinlich, da Urieliten ständig auf Reisen waren aber Tief in seinem Inneren fürchtete er sich schon vor einer solchen Begegnung. Mit einem geistigen Seufzer wischte er seine Bedenken weg, sah Akibel an und wartete auf ihre Antwort. Im Moment waren seine Gedanken sowieso ganz wo anders.

Akibel
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Beitrag von Akibel » 10.09.2003 - 21:02

Akibel blieb stehen und sah den Ab mit ernster Miene an. Sie wusste nicht, WIE tief die Nervosität des Ab ging, aber es war wohl schon so schlimm, dass er eines der Sakramente der Angelitischen Kirche vergaß. Hätte Osariel ihr nicht bestätigt, dass dieser Mann tatsächlich Dival war, sie hätte wiederum an seiner Identität gezweifelt.

In den Augen der Michaelitin stand eine leise Erwartung. Sie hatten eine Mission erfüllt und den Gegenstand sicher hierher getragen. Sogar noch einem Diener der Kirche das Leben gerettet. Sie glaubte nicht, dass er ihnen absichtlich den Segen der Heimgekehrten Schar verwehrte. Oder etwa doch?

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Beitrag von Gansekiel » 10.09.2003 - 22:10

Da die Engel der jungen Frau nicht gleich antworteten übernahm das der Ab.
"Nun ich denke, sie sollten etwas zu essen bekommen und sich waschen können, heute ist wahrlich genug geschehen. Ich hoffe ihr haltet es für angemessen, wenn ihr morgen etwas ausgeruhter und in sauberer Kleidung meinen Dank und Lohn für euren gelungenen Auftrag annehmt.", meinte der Ab mit einem Blick auf das Blut, das sich auf Rakariels Rock und an seinen Händen befand und nur so gut es ging abgewischt worden war.

Akibel war sich nicht ganz sicher, ob der Ab nicht ganz einfach sich zuerst um die ganzen anderen Wirren kümmern wollte, ehe er der Schar zu ihrem Auftrag das Sakrament spendete. Er schien es eilig zu haben. Andererseits war es auch zu verlockend sich jetzt zu waschen und etwas zu essen.

Lokeshiel
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Beitrag von Lokeshiel » 11.09.2003 - 15:46

Er blickte zu den anderen Engeln, besonders zu Kuriel und dann zu Akibel. Dann runzelte er die Stirn und sah wieder zu dem Ab... Irgendwie schien auch ihm das ganze zu glatt gegangen zu sein... und gleichzeitig die Angst, die diesen Ort hier erfüllte...

Seine Finger hackten sich in der Gürtung seines Gewandes ein, und er sah wieder zu Akibel. Trotz allem schien auch er für eine Verköstigung und die Möglichkeit des Waschens empfänglich zu sein.

Bis übermorgen kann noch viel passieren, Akibel. Wir sollten unsere Kräfte schonen, egal wie glatt der Auftrag bisher gewesen zu sein schien. Du weißt sicher wie sehr das täuschen kann... vor allen Dingen da wir schlußendlich noch den Rückflug nach Nürnberg vor uns haben.

er versuchte seine zweifel und seine erregung, welche die athmosphäre der nervösität in ihm auslöste, aus seiner geistigen stimme zu verbannen und möglichst ruhig zu klingen. so ganz klappte das nicht.

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Beitrag von Akibel » 12.09.2003 - 10:15

"Das hier noch viel passieren kann, schwant mir auch, Lokeshiel. Hier ist einiges sehr, sehr merkwürdig. Aber solange wir weiterhin Acht geben, werden wir mit allem fertig werden."

Akibel sah Lokeshiel zuversichtlich an; seine Sorge war ihr nicht verborgen geblieben.

"Bitte bring uns zuerst in die Waschräume, Regina. Wir möchten den Tag von uns abwaschen." Akibel zwinkerte der jungen Begine zu.

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Beitrag von Gansekiel » 15.09.2003 - 08:43

Die Engel wurden mit allem versorgt, was sie sich wünschten, vielleicht auch als Ausgleich dafür, dass der Ab sie so schnell verlassen hatte.
Regiana zeigte den Engeln die Waschräume, die sehr comfortabel waren und führte sie dann zu ihrer Cella.

Noch immer waren die Boten Gottes verwirrt, darüber, dass der Ab sie so schnell hatte 'los werden' wollen. Andererseits war seine Sorge auch verständlich.

Ihre Cella war geräumig, so dass sie auch problemlos mit den zwei älteren Engeln und dem 6. Mitglied Platz fanden.
In der Cella sah es in der Tat so aus, als sei sie für mehr als 5 Engel gemacht.

Was auch aufällig war, waren etwas niedriger angebrachte Türklinken, ein ebenso niedriger Waschtisch und auch erniedrigte Fensterbretter und Türgriffe für den Schrank im Raum.
Die Cella lag mit Blick auf die Kirche des Klosters. [Siehe im Setting]
Und es wurde recht schnell wieder still.

Nur ab und an hörten die Engel Stimmen draußen. Irgendwer war noch wach und obwohl man sich bemühte leise zu sein, schien es noch einige dringende Angelegenheiten zu geben, die geklärt werden mussten.

Das Abendessen, das den Engeln gebracht worden war, war ebenso reichhaltig wie köstlich und die meisten von ihnen fühlten mittlerweile die Reise in den Knochen und waren ganz froh ruhen zu können.

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Beitrag von Akibel » 15.09.2003 - 16:19

Akibel fischte mit ihren Essstäbchen die letzten Nudeln aus der kleinen Suppenschale, die sie in ihrer Linken balancierte. Dunkelheit senkte sich über das Kloster. Akibel war nachdenklich. Sie hatte zwar für jeden ihrer Geschwister, der sie ansah, einen warmen und aufmunternden Blick übrig, doch innerlich grübelte sie noch immer über das Erlebte nach. Wenn hier tatsächlich ein geheimer Krieg zwischen den Orden tobte, konnten sich überall Mörder in angelitischen Kutten herumtreiben, auch hier, mitten unter den Geistlichen von Divals Kloster. Doch Dival schien das zu wissen. Er war nervös genug. Er hatte höchstwahrscheinlich Sorge dafür getragen, Leib und Leben seiner treuen Diener zu schützen. Und hoffentlich auch sein eigenes.

Eigentlich war es nicht Akibels Angelegenheit. Der Auftrag war erfolgreich beendet, sie hatten alles bei Dival abgeliefert, keinen einzigen Fehler gemacht. Doch sie sah immer wieder das Bild vor sich, das sie in Lokeshiels Gedanken aufgefangen hatte. Die Begine, die ihre Waffe gegen einen Engel erhob. Wie weit war es schon gekommen?

Akibel stellte behutsam die Schale auf einem Tischchen ab und lief zu einem Kerzenständer hinüber. Mit einigen bereitliegenden Hölzchen entzündete sie die fünf weißen Wachslichter und ließ sich auf einem Hocker unter einem Fenster nieder. Das warme Kerzenlicht brach sich in ihren dunkelbraunen, freundlichen Augen.

"Wir haben das getan, was von uns verlangt wurde. Wir waren erfolgreich. Eigentlich müssten wir uns um nichts Sorgen machen. Aber ich sehe in den Blicken von einigen von euch, dass manche Engel in diesem Raum den gleichen Fehler machen wie ich. Sich nämlich trotzdem Sorgen zu machen."

Akibel lächelte dünn. Sie fischte das glänzende Holzpfeifchen aus den Falten ihres Gewandes. Ohne den Blick von ihrer Schar zu nehmen begann sie, es zu stopfen, mit traumwandlerisch sicheren, behutsamen Bewegungen.

"Im Moment haben wir keinen Auftrag. Ihr dürft heute abend tun, was immer ihr wollt. Geht im Kloster spazieren, oder geht fliegen. Was immer ihr möchtet. Doch ihr habt gehört, was der Ab gesagt hat. Es lauert Gefahr außerhalb des Klosters. Und vielleicht auch innerhalb. Seid einfach nur ein wenig vorsichtig. Ihr seid Engel, und ihr wisst, was ihr tut. Ich habe nicht vor, euch zu befehlen, hier in der Cella zu bleiben, nur weil ich besorgt bin über die Vorgänge außerhalb dieses Raumes. Manchmal ist es das beste, das zu tun, wovor man Angst hat, um die Angst zu verscheuchen. Man wächst daran und wird stärker.

"Aber ihr sollt auch wissen, dass ich die ganze Zeit über hier sein werde, wenn ihr mich braucht, und dass meine Gedanken offen sind für die euren. Und wenn manche von euch fühlen, dass sie zu erschöpft sind, um zu meditieren und vielleicht einschlafen werden, dann sorgt euch nicht. Ich werde wach sein, meditieren und nicht schlafen."

Akibel lächelte und hob ihre Pfeife zum Mund. Ein Zündhölzchen flammte auf, und sie nahm den ersten Zug. Weiße, würziger Rauch stieg aus dem Fenster in die Nachtluft hinaus.

Foresmir
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Beitrag von Foresmir » 15.09.2003 - 22:16

Genüsslich vertilgte Osariel die üppige Mahlzeit. Die sanfte Wärme des Essens suchte sich langsam von seinem Bauch ausgehend ihren Weg bis in alle Gliedmaßen und ließ den Ramieliten wohlig schaudern. Geschwind schnappte sich Osariel noch ein kleines, gewürztes Reisbällchen und steckte es sich in den Mund, womit er sein Mahl beendete.

Akibels Worte nahm er mit einem Nicken auf und hätten die langen Haare seines gesenkten Kopfes nicht sein Gesicht verdeckt, hätte man sein Lächeln erblicken können. Als er den Kopf hob um etwas zu sagen, deutete nur noch ein Funkeln in seinen Augen darauf, dass Akibels Worte ihn berührt hatten.
"Sich Sorgen zu machen ist kein Fehler Akibel. Im Gegenteil. Wärest du sorglos, würdest du nur deine Schar in unnötige Gefahr bringen und ...", Osariel zögerte kurz, "... nicht die gute Führerin sein, die du uns allen bist."

Leicht errötet senkte der Ramielit sein Haupt, kramte mit nervösen Fingern sein Jojo hervor und begann damit zu spielen.

Akibel
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Beitrag von Akibel » 15.09.2003 - 22:20

Akibel schmunzelte über ihr Pfeifchen hinweg und zwinkerte Osariel zu, bevor ihr Blick wieder ins Leere glitt. Der Ramielit hatte sich mit diesem Kommentar nun vielleicht bei einigen unbeliebt gemacht. Im Augenwinkel sah Akibel Kuriels schwarzen Kriegsrock. Nun ja, es würde sicher nicht allzu schlimm sein.

Kuriel
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Beitrag von Kuriel » 16.09.2003 - 09:56

Kuriel stand mit dem Rücken zur Schar am Fenster und hörte Akibels Ausführungen zu. Er hätte am liebsten laut aufgelacht bei dem Gefasel was die Michaelitin da von sich gab, doch die Miene des Todesengels blieb unberührt wie immer. Akibel tat zwar so als wenn sie alles wüsste und sie wusste sicherlich auch viel, aber dieses ewige ‚Ich bin für Euch da. Ihr müsst keine Angst haben.’ war einfach lächerlich. Sicher, sie verhielt sich genau so, wie sich ein vorbildlicher Michaelit verhalten sollte, aber das Verhalten war einfach fernab jeglicher Realität. Wenn es hart auf hart kommen würde, war eh jeder auf sich allein gestellt und wenn der Moment kommen würde, in dem das Akibel begreift, könnte es für die Schar schon zu spät sein.

Ohne eine Regung starrte Kuriel weiter in die Nacht hinaus. Mit einem Punkt hatte Akibel jedoch recht: Hier lauerten mehr Gefahren als es den Anschein machte, doch Kuriel hatte keine Angst. Er war eher in freudiger Erwartung. Er hatte schon zu lange sein Flammschwert nicht mehr im Kampf führen können. Diese lange Kampfespause machte ihn innerlich nervös. Kuriel fühlte sich leer. Nur wenn er sein Schwert durch den Feind bohren konnte, fühlte er wieder dieses gute Gefühl. Dieses Gefühl zu leben und eine Aufgabe zu haben fehlte ihm immer in solchen Momenten des friedsamen Beisammenseins mit einer Schar.

Als Osariel zu Ende gesprochen hatte, drehte sich Kuriel plötzlich um. Hatte er das eben richtig gehört? Jetzt fingen einige Engel auch noch an zu glauben, was Akibel erzählte. Ja, sie war wirklich eine sehr gute Michaelitin. Sie würde diese Schar nicht wie Phinoel verraten, sondern auf ihre ganz eigene, kirchlich gewollte Michaelitenart. Er konnte das einfach nicht mitanhören. Er blickte Akibel ausdruckslos in die Augen und sagte: „Gut, ich werde draußen sein, falls ihr mich benötigt.“. Daraufhin verließ er mit großen Schritten das Zimmer und suchte den schnellsten Ausgang aus diesem Kloster. Er musste wieder den freien Himmel über sich haben.

Kuriel verließ das Gebäude und befand sich im Innenhof. Mit wenigen Flügelschlägen hob er sich empor auf das Dach in der Nähe der Kapelle. Der ganz in schwarz gekleidete Engel wurde scheinbar eins mit der Nacht und saß beinahe unsichtbar auf dem Dach mit Blick auf die Cella seiner Schar. Der Todesengel zog sein Flammschwert aus der Halterung und legte es über seinen Schoß. Er hatte das Gefühl, dass er es noch benötigen würde.

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