[Regentropfen 1] Regentropfen

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Ta-mil
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Beitrag von Ta-mil » 12.05.2004 - 19:00

*SdS: Illiniel, schau, ob die Templer tot sind, aber geh kein Risiko ein. Nicht das es eine Falle ist. Niniel & Tamíel, bringt den Fra weg, so gut es geht. Misariel, folge mir, wir prüfen noch einmal den Strand aus sicherer Höhe.

Der Gabrielit bestätigte und nahm eine Flugposition neben der Michaelitin ein.

***

Facettenaugen ruhten auf der Szene und beobachten sie genau, ständig wurden zwischen den beiden Wesen Impulse ausgetauscht, welche aber die Engel nicht wahrnehmen konnten.

Iliniel
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Beitrag von Iliniel » 12.05.2004 - 22:30

Wenn das keine Gelegenheit war ... dann wusste sie auch nicht, wann sie eine bessere bekommen sollte. Sie nickte und flog näher an die Templer heran. Als sie weiter hinunter in Rictung Boden flog und sie sich noch einmal versicherte, dass niemand zusah, glitt ihre Hand schnell in einen Beutel unter ihrem Gewand und sie nahm sich von dort zwei Blätter die sie sich rasch auf die Zunge legte.

Was jetzt folgte, war nur Einbildung. Natürlich konnten die Kräuter nicht so schnell wirken ... aber Iliniel fühlte sich augenblicklich besser ... um vieles besser sogar. Nun konnte sie sich langsam wieder beruhigen und flog vorsichtig an die am Boden liegenden Templer heran. Sie achtete darauf, ob sich noch irgendwo ein Brostkorb hob und senkte oder ob sich von ihnen noch jemand bewegte.

Ta-mil
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Beitrag von Ta-mil » 14.05.2004 - 13:45

Die Facettenaugen sahen und ein andere Körper begann sich mit unglaublicher Geschwindigkeit zu bewegen ... der Sand wölbte sich in eine gigantischen Explosion unter den beiden Engel auf und ein weit aufgerissenes Maul raste auf sie zu. Der Überraschungeseffekt ließ die beiden zögern, in über dreissig Metern hatten sie sich vor dem Wurm sicher gefühlt, aber nun war dieser gesprungen. Eigentlich war es unmöglich, aber wer wollte es der Kreatur des Widersachers erklären.

Misariel sah, das Miroel als Ziel auserkoren war und betete zu Gabriel. Adrenalin schoß in seine Adern und ließ ihn noch schneller werden. Er legte die Flügel an und wollte Miroel aus der Sprungbahn des Wurmes reißen.

... Sekundenbruchteile vergingen ...

Miroel bemerkte den Gegner und wollte ausweichen, aber das Schicksal schien sich gegen sie zu wenden, als sie abdrehte bemerkte sie zu spät den jungen Gabrieliten, welcher zu ihr stürzte.

Die beiden Engel prallten aufeinander und ihre Flugbahnen endeten prompt, als sich das Maul der Kreatur um sie schloß, wurde es dunkel. Flügelknochen splitterten und ein halber Flügel blieb außerhalb des Wurmes, welcher wieder zu Boden gerissen wurde, scheinbar hatte ihn die Wirklichkeit bemerkt.

*SdS – alle: Flieht, bringt euch in Sich...

Schmerzverzerrt hörten sie die Stimme der Michaelitin, dann war es still ... die Erde bebte, als der Wurm auf den Boden aufschlug, wenn sie nicht das zuschnappen getötet hatte, so würde es der Aufprall wahrscheinlich tun. Kurz lag er still da, dann bewegte sich der Wurm wieder und schob sich in den Sand.

Alles hatte keine vier Sekunden gedauert und dann war da wieder dieser Nichtton ... die Stille, als würde die Welt gefrieren ... kein Tier war zu hören ... doch dann erhob sich ein einzelner Säurepfeifer und nahm Kurs hinaus in Richtung Strand zum Meer, wo nur der verschobene Sand und das Stück Engelsflügel darauf hin deuteten, was gerade geschehen war. Kein Sand bewegte sich mehr.

... Feuer entzündete sich, während blanker Stahl durch Fleisch gezogen wurde ... Gabriel und Michael vereint gegen die Saat ... Ihre Zeit schien abglaufen, aber sie wollten nicht allein gehen ... Sie wollten dem Widersacher diesen Erfolg nicht gönnen.

Iliniel
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Beitrag von Iliniel » 16.05.2004 - 18:04

Iliniel untersuchte gerade die Templer. Alle vier waren sie tot. Kurz fiel ihre Aufmerksamkeit auf einen Templer, doch sie wurde durch die Botschaft Miroels unterbrochen. Schnell sah sie auf und erhob sich in die Luft. Ihr Blick glitt rasch zum Strand. Kurz glaubte sie noch, dass sich der Sand bewegt hatte.

Verwirrt und gehetzt glitt ihr Blick über den Sand. Was ist geschehen Die schmerzerfüllte Stimme der Michaelitin lag noch in ihren Ohren. Aber sie konnte trotz ihr von Gott gegeben Nacht nichts erkennen. Rasch flog sie noch höher, aber der Strand lag nun wieder ruhig da. Sie sah einen Flügel am Strand liegen ... aber ohne Körper. Sie erschrack. *MIROEL!! sag was!!* Keine Antwort.

Schnell flog sie zu Niniel und Tamiel. Mit weißem Gesicht sah sie die beiden an. "Miroel und Misariel sind ... sind weg. Es war wohl doch noch der Wurm im Sand versteckt. Lasst uns schnell von hier verschwinden. Wir können hier nichts mehr ausrichten. Es ist zu spät."

Die Urielitin machte sich große Vorwürfe. Sie hatte Miroel gesagt, dass der Wurm nicht mehr zu sehen ist ... und somit bestätigt, das vom Strand keine Gefahr mehr droht ... War sie zu unkonzentriert gewesen? Es lag eine schwere Last auf ihren Schultern. Sie war sich sicher, dass sie für den Tod der beiden Schargeschwister verantwortlich war ... wie konnte nur je wieder jemand ihrem Urteil trauen ... Konnte sie sich noch selber trauen?

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Beitrag von Rakiel » 17.05.2004 - 09:10

Niniel spürte die drohende Gefahr im Rücken und drehte sich noch im Laufen um. Für einen Augenblick blieb sie regungslos stehen. Erst als sie Miroels Worte vernahm, füllte sich ihr Gesicht mit Bitterkeit.

Rasch drehte sie sich um und half dem Monachen beim Laufen. Wissend blickte sie dabei Taimel an.

Wie aus dem Nichts - oder kam es ihr nur so vor? - landete Iliniel bei ihnen und stammelte irgentwas von einem Verschwinden Miroels und Misariels.
Böse funkelte die Raphaelitin sie an.

"Weg? Du meinst wohl tot. Fürchtest du dich so sehr vor unserem eigenen Versagen, dass du das Wort selber nicht mehr in den Mund nimmst?"

Mit grimmigem Blick spornte sie den Monachen zu einem noch schnelleren Tempo an. Sicherlich würde dieser bald zusammenbrechen.

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Beitrag von jaina » 18.05.2004 - 08:54

Taimel hatte nicht nur den Tod der beiden anderen Engel beobachtet, sondern auch das beinahe wahnwitzige Manöver des Gabrieliten. Ihn wunderte es nicht wirklich, dass so beide gestorben waren, und der einzige Grund warum er ihnen vielleicht etwas nachtrauerte war, dass die Schlagkraft der Schar zu stark geschwächt worden war.

Nun beobachtete er schweigend den Rest der Schar. Der Monach wirkte so als würde er jeden Augenblick zusammenbrechen. Und der Ramielit erinnerte sich, dass er schon von solchen Mitteln gehört hatte, die einem für kurze Zeit zu allen Kräften verhalfen, denen dann von einer noch größeren Schwäche folgte.

Und tatsächlich: Die Engel waren noch nicht sehr viel weiter gekommen als der Fra anfing zu wanken und dann erschöpft am Boden zusammenbrach.
Teilnahmslos sah ihm der Ramielit dabei zu, wobei zu seiner Verteidigung gesagt werden musste, dass die Teilnahmslosigkeit nur teilweise seine Schuld war.
Denn nahezu zeitgleich mit dem Zusammenbruch des Monachen hatte Taimel wieder einmal eine Stimme in seinem Kopf gehört:

"Taimel? Hier ist Abjarael - ich spreche aus dem Himmel der Urieliten zu dir! Ich soll von Ab Guillaume ausrichten, dass ein Michaelit mit Namen Tauriel zu euch unterwegs ist. Ihm ist jede Unterstützung zu gewähren, die er verlangt und Stillschweigen zu bewahren über den gesammten Auftrag!"

Rakiel
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Beitrag von Rakiel » 18.05.2004 - 13:22

Als wolle er den aufkommenden Zorn Niniels aufhalten brach der Monach plötzlich zusammen.
Sofort kniete die schwache Raphaelitin bei ihm nieder und versuchte ihn mit leichten Schlägen ins Gesicht wieder zu Bewusstsein zu bringen.

"Verdammt, wach schon auf! Iliniel, wir brauchen Hilfe."

Zorn und zugleich auch endlose Erschöpfung standen der Raphaelitin ins Gesicht geschrieben.

Ta-mil
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Beitrag von Ta-mil » 18.05.2004 - 19:18

OT: Es geht drüben weiter! :twisted:

Raphael
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Beitrag von Raphael » 29.10.2005 - 16:02

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