Finsternis - Teil I - Canticum et Silentium

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Tajoel
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Beitrag von Tajoel » 02.08.2004 - 15:42

Mit in den Mundwinkel geklemmter Zunge und zusammengezogenen Augenbrauen saß Bruder Jacques auf seinem kleinen Holzschemel neben dem Hintereingang der Küche und befreite eine um die andere Kartoffel von ihrer erdigen Schale. Sorgsam teilte er sie in der Mitte und ließ sie mit einem leisen „platsch“ in den wassergefüllten Topf zu seiner linken gleiten. Schwester Celine hatte ihm den nun schon wieder halb leeren Weidenkorb zu seiner rechten bereits drei Mal wieder aufgefüllt als er dachte, er sei fast fertig. Gelangweilt wischte er sich den Schweiß mit dem Ärmel seiner Kutte von der Stirn und lehnte sich kurz, das Schnitzmesser in die Kartoffel gesteckt zurück und schloss die Augen um sich einen kleinen Sonnenstrahl, der sich seinen Weg durch die dichte Wolkendecke gebahnt hatte ins Gesicht scheinen zu lassen. Ein leises Rascheln drang an sein Ohr und der junge Monachen grunzte. „Nicht noch einen Korb Celine, 4 Stück sind echt genug.“
Doch die erwartete Antwort blieb aus. Statt dessen verdunkelte ein plötzlicher Schatten den Sonnenstrahl der noch kurz zuvor die Nase des Kirchendieners umspielt hatte und er erkannte das Rascheln von gefiederten Flügeln.

„Ich grüße dich Diener der Mutter Kirche.“

Wandte sich eine junge, ruhige Stimme an ihn und Jacques schlug eilig die Augen auf. Keine drei Meter vor ihm war eine kleine Urielitin auf dem Hof gelandet, den Bogen an ihren schmächtigen Leib gedrückt und die Schultern leicht hängend. Entgegen dieser für einen Engel untypischen Haltung ruhte der wache und durchdringende Blick ihrer dunklen Augen auf seinem Gesicht und Jacques sprang wie von des Widersachers Schergen gestochen auf, wobei er geräuschvoll seinen hölzernen Schemel umwarf und die ungeschälte Kartoffel samt des darin steckenden Messers in den Topf fallen lies.

„Verzeih mir meine Unachtsamkeit, Himmlische, wie kann ich euch dienen.“

Stammelte er hektisch und knubbelte, das Haupt ergeben gesenkt, nervös seine rissigen Finger.
„Ich wurde gesandt um meinen Platz Camuels Schar einzunehmen, wo kann ich ihn finden.“

Entgegnete der junge Engel sanft.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - -

„Da vorne ist es.“

Mit einer Handbewegung wies die junge Nonna der Urielitin den Weg und zog sich dann zurück. Tajoel stellte sich auf die Zehenspitzen und lugte durch den grauen Torbogen in den Klostergarten. Die kühle Atmosphäre der steinernen Klostermauern hatten ihr nach ihrem langen Flug gut getan und bereits etwas erholt hielt sie nun nach der Schar Ausschau. Zögerlich löste sie ihre Finger von der rauen, steinernen Säule, an der sie sich bislang festgehalten hatte und setzte den nackten linken Fuß auf die Erste der drei grob aus dem Stein gehauenen Stufen, die in den Garten hinunterführten. Durch die Büsche waren leise Stimmen und das Rascheln von Federn zu hören und Tajoel hielt kurz inne Ihr Blick wanderte zu Boden. Fünf nackte Fußspuren? Verwundert zog sie eine Augenbraue hoch. Vielleicht zwei Gabrieliten? Sie erinnerte sich an die Nachricht... .
Mit einem Seufzer richtete sie sich wieder auf und trat nun hinter dem Busch hervor, der sie bislang vor den Blicken der anderen verborgen hatte.
Sie wartete eine Lücke in der Konversation ab und erhob dann ihre ruhige Stimme.

"Ich grüße euch."

Camuel
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Beitrag von Camuel » 02.08.2004 - 15:59

*Dann freue ich mich schon auf die Zusammenarbeit der kommenden Tage.* Soso. Die Ramielitin hatte sich also informiert. Ausgezeichnet. Nur ihr distanzier-freundliches Verhalten konnte er nicht so recht einordnen. Nun - vielleicht würde sich das mit der Zeit legen.

Und was war das?
Ein Urielit. Das konnte doch nicht... Camuel betrachtete Tajoel lange und ausgiebig. Das durfte einfach nicht. Was sollte er mit dem kleinen Gemüse anfangen? Er war Camuel! Nicht irgendein Frischling, der von der Flugplattform des römischen Himmels gefallen war!
"Grüße... was kann ich für dich tun, o Hüter der Wege?" fragte er - reserviert, doch höflich.

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Beitrag von Tajoel » 02.08.2004 - 16:10

"Du mußt Camuel sein, richtig?"
Tajoel mußte den Kopf in den Nacken legen um den Blick des Michaeliten überhaupt erwiedern zu können, doch das Lächeln auf ihren Lippen strahlte ein ruhiges Selbstbewußtsein aus als sie fortfuhr.

"Mein Name ist Tajoel von den Urieliten. Ich wurde aus Mont Salvage geschickt um an Naomiels statt in deiner Schar zu dienen."

Ihre Blick ging kurz durch die übrigen Gesichter der Runde und mit einem kleinen Schrecken stellte sie fest wie groß ihre künftigen Schargeschwister waren. Trotzdem wich die Zuversicht nicht aus ihren Zügen, als ihr dunkler Blick die hellen klaren Augen des Michaeliten wiederfanden.

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Beitrag von Jalaniel » 02.08.2004 - 19:50

Jalaniel Blick war bei Ankunft der Ramielitin auf sie gerichtet. Als Camuel alle vorstellte, nickte sie ihr knapp zur Begrüßung zu. Sie war wirklich sehr groß ... und sowas von ... ordentlich ... Der große Hammer irritierte sie etwas. So etwas als Waffe eines Engels ... ist sehr ungewöhnlich. Wirklich mehr als ungewöhnlich ...

Dann trat eine junge Urielitin in ihr Blickfeld ... und irgendwie musste sie ihr einfach zulächeln. Sie konnte sich irgendwie gut vorstellen, wie der große ... einzigartige Camuel etwas ... enttäuscht ist, wenn ihm eine so junge Urielitin unterstellt wurde. Dieser Gedanke gefiel Jalaniel und sie schenkte Tajoel ein überaus freundliches Lächeln zur Begrüßung. Jetzt sah die Welt nicht mehr ganz so schwarz aus ... wie noch vor ein paar Augenblicken.

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Beitrag von sariel » 02.08.2004 - 20:47

Pariel hielt sich etwas im Hintergrund, war doch die Stimmung Camuels wohl alles andere als wirklich gut...war er etwa gekränkt? Nun denn,..wenn es so war so hielt er sich ganz gut.
Als ihr Michaelit sie der Reihe nach vorstellte nickte auch er leicht zur Begrüßung, und schmunzelte beim anblick der globigen Waffe des Engels des Jeremiel. So etwas sah man selten bis kaum, und so wurde sein Lächeln noch etwas breiter und ehrlicher.
Als dann sein Blick schließlich auf die Urielitin glitt legte auch er etwas enteuscht den Kopf schief...vermisste er doch jetzt schon schmerzlich Naomiel.
ABer er konnte daran nichts ändern...und begrüßte sie nickend in ihrer Schar.

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Beitrag von Camuel » 02.08.2004 - 21:16

"Ist das so", murmelte Camuel "Nun denn, Tajoel. Du weißt sicher, welche Ehre es ist, als Engel, der eben erst von Gott dem Herrn zum Dienst auf Erden geschickt wurde, in einer Schar wie dieser zu dienen?"
Camuel lächelte - und es war ein ehrliches Lächeln.
"Wenn du in noch keiner Schar warst, so erschrick nun nicht..."
*...denn ich heiße dich willkommen in meiner Schar. Wisse, daß ich viel von dir erwarte. Mehr vielleicht, als du dir zutraust. Aber wisse auch, daß wir nur über uns hinauswachsen können, wenn wir uns Herausforderungen stellen und nicht vor ihnen kapitulieren. Willkommen also in dieser Schar, möge sie dir immer Beispiel sein.*

"Nun, verehrte Em," wandte er sich an die etwas deplaziert wirkende Frau, "da wir vollzählig sind - weis uns in die Details unseres Auftrages ein. Was wir bisher gehört haben, macht uns große Sorgen und ich denke, ich spreche für uns alle, wenn wir diesem Frevel so schnell wie nur möglich sein gerechtes Ende setzen können."
Das Erstaunen, sowohl über Rupeshiels Auftreten, wie auch Tajoels Jugend schien wie weggewischt, ja selbst Jalaniel konnte seiner Stimme nichts gereiztes mehr anhören. Sie klang gefaßt, geschäftsmäßig und entschlossen.
"Wollen wir dazu vielleicht hinein - oder in den Garten gehen?"

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Beitrag von Cutter » 02.08.2004 - 21:28

Rupeshiel stellte sich nun mit in die von dem Michealiten vorgegeben V-Foramtion.
Es konnte ja nicht schaden, mal nicht wie aufgescheuchte Hühner auf dem Platz verteilt zu stehen, sondern wie es so ein Michealit gerne hatte in Reih und Glied.
Rupeshiel lächelte der Urielitin noch ehrlich zu, ehe ihre Blicke nochmals den Raphaeliten und die Gabrieliten streiften und sie ihnen, als sie nach hinten ging, ihnen beiden nochmal zunickte.
Als Camuel auf den Auftrag zusprechen kam, dachte Rupeshiel daran, dass sie ja nun bei weitem mehr wußte, als die gesamte Schar und es interessierte sie sehr, auf welchem Stand Camuel war., denn Ab Arbogast hatte ihr ja gesagt, sie solle sich von Camuel instruieren lassen.
*Camuel, der oberste Diener des wissenden Erzengels, sagte mir, ich solle mich von dir, über den Auftrag, instruieren lassen. Könntest du diesen Umstand, bei Zeiten, berücksichten. Es könnte ebenso hilfreich sein Tajoel aufzuklären.*
Die Stimme der Ramielition war nüchtern gehalten. Es ging hier schließlich um Informationen, die wichtig waren.

Rain
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Beitrag von Rain » 02.08.2004 - 23:13

Die Em ihrerseits legte den Kopf schief, konnte sie sich doch ein verstohlenes Grinsen nicht gänzlich verkneifen.
"Eure Entschlossenheit ehrt euch, Camuel von den Michaeliten, aber ich denke auf die Informationen, die ihr nicht sowieso schon habt könnt ihr wohl noch eine halbe Stunde warten, zumindest um es euch in eurer Cella gemütlich zu machen."
Sie hob eine Hand und winkte einen vorbeihuschenden Monachen mittleren Alters mit srohblondem, wirrem Haarschopf und grünblauen Augen heran: "Jean hier wird euch zu eurer Unterkunft geleiten. Wir treffen uns dann später zur Vesper in meinem Arbeitszimmer. Zuvor muss ich euch allerdings noch Lyrael entführen", womit sie sich lächelnd der Sarielitin zuwandte und zwei Schritt auf sie zutrat.
"Schön, dass du wieder da bist; man hat dich schrecklich vermisst, und Marcellus ist beinahe ohnmächtig geworden als er hörte dass du wieder da bist." Trotz ihres mittleren Alters ließ das Lächeln, welches jetzt die Lippen der Em zierte, sie wieder wie ein junges Mädchen aussehen; dann wandte sie sich wieder an die Stimme des Herrn:
"Bitte verzeiht, aber es ist wirklich wichtig, da außerdem alle hier sehr aufgeregt wegen eurer Ankunft sind. Ich denke wir können besser später reden, wenn sich alle wieder beruhigt haben. Jean wird euch dann nachher zu mir bringen."
Lyrael indessen blickte an Camuel hoch:
*Bitte entschuldige mich, ich verspreche ich beeile mich bald wieder da zu sein... wenigstens.. um mich richtig zu verabschieden... Bis später* sandte sie an ihn, nickte den anderen noch einmal sanft lächelnd zu und verschwand dann mit der Em in die Klosteranlage.

Der von Medina abgestelle Frater hingegen trat unruhig von einem Fuß auf den anderen; offensichtlich wurde er nicht ganz mit der Präsenz der Himmlischen fertig... oder war er mehr als einfach nur nervös?
"A... also.... wenn ihr mir dann bitte folgen würdet, verehrte Boten des Einen" meinte er stockend und führte die nun vollständige Schar unter Camuels prüfendem Blick ebenfalls ins Klosterinnere, wählte aber einen anderen Weg, der direkt in obere Stockwerke der Anlage zu führen schien.
Das Kloster beziehungsweise dessen Innerstes machte einen sehr sauberen und ordentlichen Eindruck; der Boden war blank und glänzte nur so vor Sauberkeit. Was auffällig erschien war das Leise Summen und der raunende Gesang, der überall in der Luft zu hängen schien; scheinbar übten die Monachen und Beginen gerade ihre Stimmen und auf ihren Instrumenten.
Insgesamt machte nichts und niemand so wirklich den Eindruck, als wäre man in Angst vor einem Haufen unberechenbarer Ketzer verfallen... für die Verhältnisse, die unter den Umständen eigentlich hätten herrschen müssen war es geradezu gespenstisch ruhgi und harmonisch.

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Beitrag von Tajoel » 02.08.2004 - 23:44

Tajoel hatte nur lächelnd genickt als Camuels Stimme in ihrem Kopf erklungen war, lediglich ihre Wangen hatten sich leicht rosa verfärbt.
Einigermaßen erleichtert hatte sie festgestellt, dass anstatt eines zweiten Gabrieliten, eine Sarielitin unter den geflügelten Mitgliedern ihrer Schar war. So würde sie nicht in die Verlegenheit kommen müssen, zu fragen, wer von ihnen nun Jalaniel sei. Vorsichtig reihte sie sich nun ebenfalls hinter Camuel ein, der das Wort an eine Frau- offensichlich die Em des Klosters gerichtet hatte. Zwar verstand sie nicht, worum es ging, doch es konnte nicht schaden ein wenig aufzupassen. Ihr blick glitt hinüber zu Jalaniel, die ihr freundlich zulächelte. Tajoel erwiederte das Lächeln zaghaft und schob sich unauffällig ein wenig in Richtung der Gabrielitin.
Sie wollte es nicht wagen zu tuscheln, während Camuel sprach, doch mußte sie die Gelegenheit beim schopfe ergreifen sobald sie sich bot, bevor sie wieder etwas vergass... .

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Beitrag von Jalaniel » 03.08.2004 - 06:33

Und schon wieder stimmte Jalaniels Vermutung nicht ... Camuel war überaus freundlich zu der Urielitin. Nichts zeigte, dass er unzufrieden mit der Zuteilung war ... Nun ... um so besser für die Kleine. So wurde sie freundlich aufgenommen und alle waren glücklich ... wie herzallerliebst ...

Tajoel schenkte der Gabrielitin ebenfalls ein Lächeln zur Begrüßung. Die Gabrielitin zwinkerte ihr zu. Die Kleine schob sich "unauffällig" in ihre Richtung, doch Jalaniel schüttelte nur ganz kurz freundlich den Kopf und formte mit ihren Lippen unsichtbare Worte. "Jetzt nicht ... später ..." Sie gab ihrer Stimme keinen Ton, aber sie hoffte, dass Tajoel dies trotz allem verstehen würde.

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Beitrag von Camuel » 03.08.2004 - 12:06

"Hab dank, Fra und laß uns nun allein."
Camuel wartete, bis der Monach die Tür hinter sich geschlossen hatte.
*Nun, dann werden wir eben noch etwas auf eine tiefergehende Auftragsbeschreibung warten müssen*, fing er kurz darauf an und drehte sich zu seiner Schar um, *aber folgendes sei zusammenfassend nocheinmal gesagt:*
Der Michaelit machte eine kurze Pause, die er nutzte Rupeshiel und Tajoel kuz anzublicken.
*Kindermord! Der niederste Frevel, das größte Verbrechen ist hier begangen worden.* Wieder wartete er kurz, um seine Worte wirkken zu lassen. *Als wir aufbrachen wußte der ehrwürdige Ab Doron von sieben verschwundenen und einem getöteten - enthaupteten! - Kindern zu berichten. Wir sind hier um den Sünder zu finden, der diese Taten begangen hat... Angesichts ihrer Schwere liegt es nahe, daß der Widersacher selbst seinen ekeligen Pesthauch in diesem schönen Teil der Welt hinterlassen hat. Seid also wachsam und hart!*

Nachdem er geendet hatte, nahm er eine etwas bequemere Haltung ein, auch seine Züge wirkten nicht mehr so streng, wie noch zuvor.

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Beitrag von sariel » 03.08.2004 - 13:15

Pariels lächeln wurde noch etwas Breiter als Rupeshiel ihm noch einmal zunickte, und hauchte ihr ein leises "Willkommen.." entgegen, so leise das es kaum seine lippen verließ, denn er wollte Camuel nicht unbedingt in seinem Gespräche stören.
Die beiden neuen Engel hatten dann auch schon ihren Platz in der Formation eingenommen...als Camael die Em verabschiedete und sich wieder zu ihnen umdrehte, und seine Geistesstimme in Pariels Geist wiederhallte.
Schweigend lauschete er der Ausführung ihres Anführers und beobachtete die Reaktion der neuen Scharmitglieder auf diese doch sehr schwerwiegende Eröffnung.

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Beitrag von Cutter » 03.08.2004 - 13:54

Rupeshiels Eiskristalle fixzierten für einen kurzen weiteren Moment den Raphaeliten als er ihr die sanften Worte zuhauchte.

Ein kühles und doch zugleich sanftes Lächeln umspielte ihre blassrosanen Lippen, als sie sich neben Pariel stellte.

Dan erklang Camuels Stimme erneut in ihrem Kopf. Rupeshiel straffte ihren Ordensrock als Camuel geendet hatte, jedoch blieb ihr Gesichtsausdruck kühl und gelassen.
*SdS Camuel:Acu tetigisti*, Camuel. Soetwas können wir nicht dulden! Bitte gebe mir alle Informationen, die man dir schon zugetragen hat. Ich werde mich nachher kurzfristig zurückziehen um noch weitere Informationen zu sammeln, die uns nützlich sein könnten. Natürlich nur wenn es dein Wunsch ist, dass ich dies tun soll Camuel. Gib mir genaue Instruitionen, damit ich nach deinen Wünschen für den Auftrag arbeiten kann.*

Die Stimme Rupeshiels war energisch und voller Eifer, doch sie war auch noch weiterhin kühl und gefasst., als sie sich an ihren Scharführer wandte.
Scheinbar war dies nicht die erste Begegnung dieser Art, die die Ramielitin erlebt hatte.

_

* Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen

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