Das Erbe der Ragueliten - Dramatis Personae [Die Schar]

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Kleiner Held
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Das Erbe der Ragueliten - Dramatis Personae [Die Schar]

Beitrag von Kleiner Held » 04.05.2004 - 21:42

Hier dürfen die Spielercharaktere gepostet werden.
Vor dem Posten sollten die Charaktere der Spielleitung [mir] zur Durchsicht vorgelegt werden.

Vielen Dank, Olli

Simiel
Verena
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Beitrag von Simiel » 04.05.2004 - 22:16

Name: Simiel
Spieler: Verena
Orden: Ramieliten
Geschlecht: weiblich
Haarfarbe: dunkelbraun
Augenfarbe: blau
Größe: 1,50 m
Gewicht: 37 kg
Alter: 12 Jahre

Signumsmächte:
- Ikone
- In Zungen reden
- Samsons Haar
- Innere Ruhe

Sigilmächte:
-Prophet
-Streiter des Herrn
-Babylons Sprachen
-Das 8. Gebot

Vorzüge:
- gute Zuhörerin
- Lesen & Schreiben
- Sprachtalent
- guter Bogenschütze
- fromm

Schwächen:
- schüchtern
- Angst vor Angeliten
- abhängig von lebenswichtigen Tabletten
- verspielt
- fromm

Sprachen:
- Latein
- Common
- vorsintfl. Englisch
- vorsintfl. Tschechisch
- gebr. Japanisch

Waffen:
- Kurzschwert
- Kompositbogen (kurz)

Ausrüstung:
- 15 Pfeile in Hüftköcher
-Große Tasche
- Lederschnüre, Bindfaden und Nähzeug
- Lupe
- große Feldflasche
- Tinte, mehrere Federkiele
- zwei Stücke Pergament
- wasserabweisende Dokumentenrolle (Plastik)
- kleines Messer
- Schulterpanzer der Ramieliten (meist zweckentfremdet als Tragekorb)
- Gläschen mit Antiallergikum

Beschreibung:
Die kleine Simiel ist so blaß, daß sie schon fast weiß zu sein scheint. Die dunklen Linien des Sigil heben sich so kontraststark von ihrer Haut ab, daß sie fast wie Narben wirken. Wenn man Simiel berührt, so ist ihre Haut immer leicht feucht, doch nicht von salziger, sondern geschmackloser Flüssigkeit bedeckt; vielmehr Wasser als Schweiß. So schwach, wie sie ist, sieht sie auch aus, doch in ihren milchig blauen Augen ist echter, tiefer Glaube zu sehen - meist das Einzige, das Simiel trotz ihrer merkwürdigen Krankheit, die ihren Körper vor allem unter Anstrengung ohne die Tabletten beständig Wasser verlieren läßt, und dem Spott anderer Engel in ihrem bisherigen Leben als Ramielitin aufrecht gehalten hat.

Doch viele würden nicht so spotten, wenn sie wüßten, daß Simiels Kathedrale der Gedanken unter Wasser liegt, ein uraltes Gebäude in einem sonnendurchfluteten Korallenriff. Die mehr als überdurchschnittliche Lern-, Leistungs- und Speicherfähigkeit von Simiels Kathedrale der Gedanken, die rasch von ihren Ausbildern im Himmel zu Prag erkannt wurde, ist wohl das Einzige, das verhinderte, daß dem auf der Erde erschienenen Engel ein anderer, gesünderer Körper zur Verfügung gestellt würde...

Und Simiel nimmt gerne in Kauf, daß sie ihre Kathedrale der Gedanken, das Korallenmeer, manchmal nicht völlig in ihrem zarten Körper halten kann...

Nach ihrer Sigilzeichnung stellten die Täufer fest, dass Simiels Allergie auf die bei ihr verwendete Tätowierungstinte die Ramielitin töten würde. Nur die sofortige Injektion eines Antiallergikums konnte sie retten. Von nun an ist Simiel gezwungen, jeden Morgen eine Tablette einzunehmen, um nicht an einem allergischen Schock zu sterben.

Nach ihrer Sigilzeichnung erinnerte sich Simiel daran, dass sie einmal ein Mensch war. Auch wenn die wohl gesetzten Worte ihres damaligen Michaeliten Manuel eventuelle Zweifel an ihrem göttlichen Wesen ausräumen konnten – Manuel sagte ihr, sie, der körperlose Engel des Herrn, habe eben in die fleischliche Hülle eines Kindes einfahren müssen, um auf Erden seinen Dienst tun zu können -, fürchtet sie sich von nun an vor Angeliten und misstraut ihnen. Immerhin weiß sie nun, dass die Geistlichen der Kirche sie schon immer angelogen haben.
Zuletzt geändert von Simiel am 12.05.2004 - 14:27, insgesamt 1-mal geändert.

Cutter
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Beitrag von Cutter » 05.05.2004 - 22:05

Allgemeines:

Name: Aruniel
Spielername: Jussiel / Elbereth
Orden: Urieliten
Geschlecht: weiblich
Alter: 15 Jahre
Augenfarbe: Smaragd grün
Haarfarbe: schwarz
Größe: 1.80 cm
Gewicht: 70 Kg (ohne Flügel)
Flügel schneeweiß

Vorteile und Nachtteile des Ordens
- gute Schützin (exzellente Fernkämpferin)
- exzellente Fliegerin
- zurückhaltend im Umgang mit anderen

Vorteile:

- lesen und schreiben
- ruhig
- schwimmen
- gute Intuition
- künstlerisch begabt
- mutig
- Naturbursche
- Kenntnis in Anatomie (kommt durch das Zeichnen)

Nachteile:

- Weltfremd ( hat nicht in vielen Scharen gedient)
- Einzelgängerin
- dunkles Geheimnis (siehe Vorteile)
- neugierig
- Stolz
- Engstirnig
- unbekannt (außer im Orden der Urieliten)

Mächte:

Signum:
- Die Kraft des Boten (perfekt)
- Die Wege des Herrn (perfekt)
- Erleuchtete Augen (perfekt)
- Wasser aus dem Stein (sehr gut)

Sigil:
- Assisi (mittelmäßig)
- Augen des Wächters (sehr gut)
- Blutspur (mittelmäßig)
- Wie ein Dieb in der Nacht (gut)

Scriptura:
- Allsehendes Auge (gut)
- Eins mit der Schöpfung (sehr gut)
- Flammendes Fanal (weigert es sich zu erlernen)

Sprachen:
Latein ( Perfekt )
Common ( Gut ) (spanischer Dialekt)

Auftreten und Aussehen:
Aruniel ist als drahtig zu bezeichnen. Ihre Haut ist leicht gebräunt und besitzt schon einen fast goldenen Schimmer. Dies lässt darauf schließen, dass sie nach dem Bilde der südlichen Menschen geschaffen wurde. Ihre Smaragdgrünen Augen, erscheinen schon beinahe wild und ungezähmt. Obwohl ihre Haare zu dem typischen Zopf der Urielten gebunden sind, erscheinen sie doch etwas wellig, was ihr ganzes Auftreten noch verstärkt. Aruniel ist sehr zurückhaltend, was Menschen und Engel angeht. Sie bleibt so gut wie immer ruhig und gelassen. Egal was gerade passiert. Ebenso, sieht sie jeder Gefahr direkt in die Augen, was ihr ruhiges Gemüt meist erst ermöglicht, dem Tod ins Auge zu Blicken und ihn anzulächeln.

Kleidung und Ausrüstung:
Aruniel trägt wie alle Engel einen weißen Ordensrock. An ihren beiden Armen hat sie einige Vovitbänder. Ansonsten scheint sie keine zu besitzen.

Waffen :

- Urieliten - Kompositlangbogen
- 40 Pfeile
- 5 Ersatzsehnen
- 2 Saxe
- Dolch

In einer Umhängetasche ( gefertigt aus Leder und somit wasserabweisend. Sie scheint auf Aruniel genau angepasst zu sein, da sie eng am Körper anliegt. Ebenso ist das allsehende Auge in die Tasche eingestickt worden.)

- Feuerstein und Stahl
- Hanfseil
- wasserabweisende Dokumentenrolle
- Wasserschlauch
- Lederbeutel mit Manna
- Federkiele in unterschiedlichen Stärken
- Tintenfässchen
- Kohlestifte
- leere Blätter und bezeichnete
- Nähzeug

Chronik:

„Die Wege des Herrn sind unergründlich, doch das allsehende Auge Uriels, begleitet die seinen auf all ihren Wegen und erleuchtet ihre Augen, auf dass sie sicher ihren Weg beschreiten mögen um Uriel zu dienen.“

Am Fuße des Weltenbaumes, wo alles Leben seinen Anfang findet, begann auch die Reise von Aruniel, einem Kind Uriels.
Nur langsam vermochten ihre Augen, die dunklen Schemen um sie herum von den Schatten zu unterscheiden und kraftlos hingen die kleinen Knospen herab, die sie eines Tages auf dem Wind begleiten sollten, als sie in warmes Tuch gehüllt wurde und von den Diener Gottes in Empfang genommen wurde.
Damals wusste keiner, welchen Weg, der hohe Engel, für sein Kind auserwählt hatte und lange sollte sie brauchen um den Pfad zu erkennen, den er für sie auserwählt hatte.
Ihr Augen gewöhnten sich an das Halbdunkel unter dem Baum des Zwielichtes, doch kam der Tag, an dem sie hinaus trat um unter den Wurzeln des Baumes hervor zu lugen und die Welt ein erstes Mal zu sehen.
Das Licht war so grell und bizarr, das der kleine Engel, die Augen sofort wieder verschloss. Bizarr und verwirrend waren die bunten Lichtpunkte und Spektren, die sie trotzdem war nahm und viel zu verlockend, war der sanfte Atem des Windes auf ihren Wangen, der sie verführte, ihr Augen zu öffnen um Gottes Werk zu schauen.
Die Eindrücke, die Aruniel gewahr wurde, waren überwältigend und der Wind stahl ihr mehrere Wasserperlen ihrer Augen, so hin und hergerissen, war der junge Engel, von Gottes Werk und so schrie sie von der obersten Plattform des Himmels Mont Salvage hinab, den Satz, der sie lange begleiten würde. .
„Ich möchte Gottes Werk schauen und jedes einzelne seiner Wunder sehen und ihm Danken.“
Doch noch war ihre Zeit noch nicht gekommen....
Die Zeit verging und wie der allmächtige Schöpfer, alles Leben wandelte, wie aus etwas kleinem etwas großes wird, so wandelten sich auch Aruniels kleine Knospen zu schneeweißen kräftigen Schwingen, die sie bald ihrer Bestimmung zuführen sollten, denn so wie die kleinen Jungvögel im Baum des Zwielichtes, so sollte auch sie ihre Schwingen ausbreiten um sich in die Lüfte zu erheben und so tat sie ihren ersten Sprung, hinab in die Tiefe des Tales.
Schneller und schneller rauschte sie hinab, da ihre Schwingen noch nicht die Kraft hatten, sie zu leiten und der eisige Wind der Abendsonne umfing den jungen Engel, in einer liebevollen Umarmung, doch ein Schatten schnellte hervor kurz bevor Aruniel das Bewusstsein verlor und tiefer Schlaf sie umfing, um in den Armen, ihres Schatten aufzuwachen, der sie mit einem warmen Lächeln begrüßte.
Es war Famiriel, ihr Bubos, der sie in seinem warmen Umarmung behütete und von da an, ihr treuer Begleiter und Lehrer wurde und sie die Kunst des Fliegens lehrte.
Das Rad der Zeit drehte sich und Aruniel war nun bereit, den Pfad des Lernens zu beschreiten um Uriel einst dienen zu können.
Doch wie alle Wege, war auch dieser sehr verschlungen, denn Aruniel war ein regelrechtes Ass in Tier- und Pflanzenkunde, so wie in Geographie, jedoch mangelte es ihr an Teamfähigkeit und allein dadurch, wäre sie beinahe in einen jüngeren Schwarm zurückgestuft worden, wenn ihre Qualitäten dies nicht überflügelt hätten.
Aruniel bangte stets darum, nicht zurück gestuft zu werden und so war sie glücklich, als ihr Schwarm zum Fuße des Monte aufbrach um dort den letzten Teil ihrer Ausbildung anzutreten.
Doch noch wusste Aruniel nicht, dass sie mehr oder minder in eine halbe Katastrophe hineinschlitterte....
Im Ausbildungslager angekommen, war ihre Schar, gottlob die erste. Doch als es an den Waffenunterricht ging, stellte sich schnell heraus, dass Aruniel, mit einem Dolch oder ähnlichem in der Hand, eher sich, als einen Gegner, im Kampf verletzten würde.
So musste die junge Urielitin, einen langen und harten Trainingsplan auf sich nehmen, während die anderen schon frei hatten, um den Umgang mit der Waffe richtig zu erlernen.
Jedoch überraschte Aruniel, ihre Ausbilder im Umgang mit dem Bogen und in einigen anderen Disziplinen.
Ein Glück für sie.
Das Gremium bestehend aus Templern , Monachen und Beginen, schien sie gerade eben überzeugt zu haben, ob sie ihres Mangels an kämpferischen Geschicks bereit war, die Weihe zu erhalten.
Doch das Schlimmste stand ihr noch bevor.....
In Roma Aeterna empfing sie nun die Weihe und versuchte auch in ihrer ersten Mission ihrem Michealiten so gut wie möglich zu dienen, doch verwandelte sich der Erfolg der Mission in einen Misserfolg, als Aruniel in den Nahkampf mit einer Traumsaat, von ihrem Michealiten geschickt wurde und der Gabrielit ihrer Schar, Aruniel in letzter Sekunde vor dem sicheren Tod retten musste.
Schimpf und Schande, waren Aruniel von ihrem Scharführer gewiss und so wurde sie abkommandiert nach Mont Salvage und ein anderer Urielit nahm ihren Platz an.
Man beschloss, Aruniel vorerst nicht mehr in einer Schar einzusetzen und so gab man ihr die leichte Botenflüge zur Aufgabe, die sie mit ungeheurer Geschwindigkeit und Präzision erledigte.
Von da an, verbrachte sie die meiste Zeit auf Botenflügen, die sie von Mont Salvage wegtrieben und wieder zu diesem Schoß führten.
Bald darauf, tat sich für den jungen Engel, die Gelegenheit auf, die Welt zu bereisen und einer ihr gewachsenen Aufgabe nach zu gehen.
Man verfolgte ihre Fortschritte mit Interesse, da man nicht wusste, was man mit diesem Engel machen konnte, wenn sie noch nicht für eine Schar geeignet war und so übertrug man Aruniel an Kardinal Orosos von Vigo, der den jungen Engel, auf Botenflügen, in die entlegensten Himmel und Kloster schickte um das Kartarium von Lacoru zu erweitern.
Aruniel machte ihre Aufgabe gut und so, erntete die junge Urielitin das erste Mal, nach ihrem Absturz wieder Lob und so wuchs sie an ihren Aufgaben.
Ihr wurde sogar die bitte nach Papier, Federkielen, Tinte und Kohlestiften, nicht abgeschlagen, obwohl sie zunächst streng überwacht wurde, was sie mit solch Werkzeug wolle, doch nun sah man, Aruniels Talent, dass in ihren Händen lag.
Sie waren nicht zum führen eines Schwertes gemacht, sondern zum führen eines Stiftes, denn sie bannte mit Leichtigkeit, die Schöpfung Gottes, so lebensnah, auf Papier, dass man sie gewähren ließ.
Als der Kardinal davon erfuhr, ließ er Aruniel, in die Kunst der Kartographie einweisen, da der Kardinal, immer auf der Suche, danach war, den Schatz an Karten zu erweitern .
So, sendete er Aruniel aus, um einen weiteren Teil Iberia´s zu aktualisieren, um diesen Schatz zu erweitern.
Lange Zeit, war Aruniel unterwegs und viel sah sie von Gottes Schöpfung, die sie nun auf Papier bannte. Seltsame Tiere, die der Dschungel Iberia´s sein eigen nannte und nur hier aufzufinden waren. Von ihrer Neugier gepackt, untersuchte sie auch gleich, diese Tiere und selbst tote Kadaver hielten sie nicht davon ab, ihren Wissensdurst zu stillen, den sie auf Papier bannte.
Doch es geschah, was kommen musste.....
Die Städte und Ruinen, die der Urwald verschlungen hatte, glichen dem Abbildern, der Kirche, die sie über die Ketzerstädte gab, in den vieles vor der Zeit verloren ging. Getrieben von der Neugier und Gewissenhaftigkeit, ihren Auftrag erfüllen zu wollen, zeichnete Aruniel auch diese Städte und Ruinen auf, ließ sich jedoch verleiten, durch die verlassenen Gassen zu Wandeln, die nun von einem grünen Grasmeer bedeckt waren und die Gebäude zu sehen, die vom Zahn der Zeit zerfressen waren und ihre Neugier, trug sie noch weiter, denn sie konnte nicht ohnehin, wenigstens einmal eines dieser Gebäude betreten zu wollen. Keiner konnte sie aufhalten.... denn sie war allein und so ab sie den Schreien ihrer Neugier nach.
Überall wuchsen Pflanzen und zerfraßen den Stein, der aus einem Stück war. Uriel holte sich das ihm Genommene zurück.
Es waren viele Räume. Überall standen kleine Tische und Stühle und in jedem dieser Räume, war eine grüne Tafel angebracht, die noch voller Zeichen waren. Wie gebannt stand Aruniel, vor diesem Abbild, ramielitischer Schreibkunst und so lehnte sie sich an einen Schrank, der kurz darauf krachend in sich zusammenbrach.
Aruniel war erschrocken, denn durch die weiten leeren Hallen, fegte das Echo des Krachens und bohrte sich in ihren Kopf hinein, das sie sich reflexartig die Ohren zuhielt.
Das Echo war vergangen, doch der Schock saß noch immer tief. Hatte sie jemand gehört? Doch dann rief sie es sich zurück ins Gedächtnis, sie war alleine, sie stand vor den Trümmern des Schrankes und vor ihr hatte sich ein Schatz ausgebreitet. Bücher!
Mit dem Gedanken, dass dies sicher die Ramieliten interessieren würden, ergriff sie etwas zögerlich, das erste aufgeschlagene Buch.
Überall waren bunte Zeichnungen und ein seltsames Ornament, dass die Ramieliten häufig als Buchstaben bezeichneten.
Ein Apfel war dort abgebildet und auf der nächsten Seite, eine Birne... hieß dieses Ornament nun Apfel und das andere Birne? Aruniel, packte wieder die Neugier und so verweilte sie dort bei den Büchern und nahm sich zuletzt einige der Exemplare mit und verwischte ihre Spuren
Ihre Mission dauerte ja noch und es würde sicherlich keiner erfahren....
Die Mission dauerte und Aruniel zeichnete unblässlich an den gewünschten Karten, doch nun hatte sie auch die Bücher....
Die Zeit verging und der Auftrag neigte sich dem Ende und so trennte sich Aruniel von ihrem Schatz, in der Gewissheit ihn nun, in ihrem Herzen und Kopf zu tragen, wo ihr ihn niemand wegnehmen konnte.
Der Kardinal, war sehr erfreut über die Karten und noch mehr über die genauen Zeichnungen, der sonderbaren Tiere, die er sofort nach Gratianopel schickte, wo man sehr erstaunt, über die Forschungen, der Urielitin war und so war es nun an der Zeit für Aruniel, die zweite Weihe zu erlangen und nun häufiger in Scharen eingesetzt zu werden.
Doch Aruniel, konnte sich nie, so recht, daran gewöhnen, obwohl sie nun, nach der Mission, ihren Aufgaben in einer Schar, mehr als gewachsen war, da sie nach ihrer Zeit im Dschungel, sich nun mehr zum positiven gewandelt hatte, bat sie darum, wieder einige Botenflüge erledigen zu dürfen, was ihr auf gewährt wurde. Die Einsamkeit lockte sie mehr denn je und so verstrichen die Jahre, in den Aruniel, mal in einer Schar diente um darauf wieder Botenflüge zu erledigen.
Dann erhielt sie, mit 14, die letzte Weihe, der Scriptura. Aruniel hatte es wirklich geschafft. Das Gefühl des Glücks durchströmte, die gereifte Botin des Herrn und sie machte sich sofort daran, ihre neue gewonnenen Fähigkeiten zu schulen.
Ungefähr 6 Mondes danach, wurde sie von Mont Salvage, nach Gratianopel versetzt, da sie den dortigen Raphaeliten, weitere Anatomie- und Detailzeichnungen bringen sollte und ihr bisher gelieferten Zeichnungen zu katalogisieren.
Dazu gehörten allerlei Aufgaben, wie die Bestimmung des Auffindungsortes , systematische Einzeichnung des Verbreitungsgebietes in weitere Karten, eine korrekte Bestimmung der Art, Farbe und Blüten, wenn es sich um Pflanzen handelte oder, wenn es ein Tier war, die Art, das Aussehen usw.
Aruniel hatte viel zu tun, also wasr es das beste gleich aufzubrechen. Nach Gratianopel. In den Schoß der heilenden Hände Raphaels und in die Berge der Alpen.
Stets auf dem Wege Uriels und Urielsgefällig.

Asariel
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Beitrag von Asariel » 09.05.2004 - 13:03

Name: Cynthiel
Orden: Michaelitin

Alter: 15
Geschlecht: weiblich
Größe: 1,65 m
Gewicht: 52 kg (+ ca. 20 kg Flügel)
Statur: schlank

Augen: grau
Haare: blond, etwas längere Locken (Schulterlang)
Haut: normal
Flügel: hell weiß (Flügelspannweite: 11,2 m)


Erscheinung:
Cynthiel hat lange blonde Locken. Früher einmal hatte sie den typischen Pagenschnitt … aber sie bemerkte dass sich nunmal ihr Körper etwas veränderte, warum sollte sie dann nicht ihre Haare wachsen lassen. Die blonden Locken bändigt sie ihn einem hohen Pferdeschwanz. Sie ist sehr schlank und hat eine hübsche Figur. Ihr Gesicht strahlt die meiste Zeit sehr viel Wärme und Freundlichkeit aus. Ihre Flügel sind in der Sonne fast etwas grell.

Ihr Rock ist gepflegt, kann aber auch manchmal Gebrauchsspuren aufweisen. Eines ihrer Votivbänder trägt sie bei ihrem Haarzopf, wobei die Enden des Bandes mit in die Locken fallen. Andere hat sie um ihre Hüfte und um Ihre Unterarme gewickelt.

Charakter:
Auch wenn man es ihr nicht ansieht … aber in ihrer Freizeit schnitzt sie am liebsten Holzfiguren. Sie ist sehr geschickt mit ihren doch recht dünnen Fingern. Sie mag das warme Material in ihren Fingern. Außerdem liebt sie die Wälder, vor allem die Bäume. Die Natur sieht sie als die schönste Schöpfung Gottes an. Deswegen wird es auch niemanden wundern, dass ihre Schulterplatte ein graziler grüner Baum schmückt.

So freundlich ihr Gesicht auch ist und vor allem die lachenden Augen wirken … man sollte sich nicht in ihr täuschen. Sie kann von jetzt auf gleich zu einer gnadenlose Furie werden. Ihre Mimik und Gestik hat sie vollkommen unter Kontrolle. Es kann auch sein, dass sie jemanden diese Freundlichkeit nur als Maske präsentiert, nur um im nächsten Moment zuzuschlagen. Außerdem ist sie ein furchtbarer Morgenmuffel. In der Früh tut jeder Engel gut daran ihr aus dem Weg zu gehen. Zumindest die erste Stunde.

Signum:
- Die Seele der Schar (gut)
- Die Stimme (sehr gut)
- Innere Ruhe (gut)
- Ross und Reiter (mässig)

Sigil:
- Die Hand Gottes (gut)
- Korona (sehr gut)
- Tohu wa Bohu (gut)
- Herr über den Leib (gut)

Scriptura:
Bannstrahl (gut)
Der Schrei (gut)
Vollmacht (mässig)



Vorzüge:
- guter Flieger
- sehr guter Nahkämpfer
- Naturbursche
- künstlerisch begabt


Schwächen:
- aufbrausend (launisch)
- Morgenmuffel
- manchmal zu selbstsicher und doch sehr von sich überzeugt.


Sprachen:
Latein
Common

Ausrüstung:
- Schwert
- langer Dolch
- Schnitzmesser und ein kleines Stück weiches Holz


Cynthiel war während ihrer Postulantenzeit relativ ruhig und zurückhaltend. Aber das war nicht lange so. (Andere Engel können ja sooo gemein sein.) Schnell wurde ihr klar, dass sie sich gegenüber den anderen immer und jederzeit beweisen musste. Sie wurde lauter und auch auffälliger … aber durch die ständigen Herausforderungen jeder Art, auch immer besser.

Es stellte sich recht schnell heraus, dass sie einen persönlichen Konkurrenten hatte. Nemorael lief ihr ständig über den Weg und oft trainierten sie beide hart, um sich gegenseitig zu überbieten und einfach besser zu sein. Cynthiel empfand ihn als störend und wirklich furchtbar. Immer wieder versuchte er sie bei anderen schlecht zu machen. Sie fing dann an, genauso ihre Mitstreiter gegen ihn aufzuhetzen. Sehr oft musste man die miteinander prügelnden Engel von einander trennen. Daraufhin folgten meist gemeinsame Bussen, bei denen sie sich mit giftigen Blicken anfunkelten.

Endlich kam ihre Signumsweihe und damit bekam sie auch eine eigene Schar. Endlich! Eigentlich empfand sie den Himmel der Michaeliten schon als Heimat, aber solange sich Nemorael auch dort aufhielt, wurde dieses Heimatgefühl schnell in den Hintergrund gedrängt. Sie wollte so schnell wie möglich weg. Sie bekamen am Anfang die normalen „Paßt–auf-den-auf“ – Aufgaben und kleinere Erkundungsflüge.

Nach mehreren erfolgreich abgeschlossenen Missionen, wurde die Schar wieder in nach Roma Aetherna zitiert, um die Sigilweihe zu empfangen. Stolz führte sie ihre Schar wieder zurück und war seltsam berührt, als sie nach so langer Zeit wieder ihren Heimathimmel vor sich sah. Dort blieben sie auch eine Woche und schon am dritten Tag lief ihr Nemorael über den Weg, der es noch nicht geschafft hatte, seine Sigilweihe zu empfangen. Überheblich und selbstsicher trat sie ihm in den Weg, die darauf folgenden Wortgefechte gingen zugunsten Cynhtiels und ihr ging es dann wirklich sehr gut. Sie fühlte sich als heimliche Siegerin und wahrlich überlegen.

Dann wurde die Schar in die Nähe von Lissabon geschickt, um dort einen wichtigen Kleriker zu begleiten, der dort Verhandlungen geführt hat. Seit dem letzten Besuch war sie einfach zu selbstsicher und immer wieder in Tagträumen versunken, ihrem ewigen Feind wieder einmal um Meilen voraus zu sein. Der Urielit flog voraus um den Weg zu überwachen und vor möglichen Angriffen zu warnen. Er warnte auch vor einem Traumsaatangriff, doch Cynthiel reagierte nicht schnell genug und nicht mit dem Eifer, der von ihr gewohnt war. In dem Kampf starben der Urielit und der Kleriker, den sie beschützen sollten. Ein Tiefschlag für die gesamte Schar … vor allem für die Michaelitin. Nach Rückkehr zum nächstgelegenen Himmel Mont Salvage, wurde die Schar dort aufgelöst und Cynthiel zurück in die ewige Stadt geschickt. Was sie dort erwartete war voraus zu sehen. Nemorael hatte seine Sigilweihe, eine Schar, die geschlossen hinter ihm stand und nun war er derjenige, der auf sie hinab sah.

Sie war niedergeschlagen und fühlte sich leer. Ihre Schar war ihr genommen worden. Täglich war sie dem Spott und Hohn des Konkurrenten ausgesetzt. Es verging eine Zeit, die sie sehr stark mit Selbstmitleid verbrachte. Sie ging Nemorael aus dem Weg … es wurde ihr sogar zugetragen, dass das Gerücht herumging, dass sich Cynthiel der Schar Nemoraels anschließen sollte, um sie wieder auf den rechten Weg zurück zu bringen. Dies war Ansporn genug, dass sie endlich aus ihrem monotonen Dasein erwachte. Sie musste aus dem letzten Fehler lernen und begann sich wieder zusammenzureißen und hart zu trainieren. So etwas durfte ihr nicht noch einmal passieren. Die „Drohung“ half und sie gewann schnell wieder ihr fast altes Selbstbewusstsein zurück.

Wieder bekam sie eine Schar. Diesmal mit sehr erfahrenen Engeln. Wohl dass diese ein Auge auf sie warfen. Die Schar wurde in einigen umkämpften Gebieten eingesetzt und sie waren sehr erfolgreich. Immer wieder kehrten sie ohne große Verluste aus mehreren Schlachten zurück. Sie mochte ihre Schar und nach einigen Bewährungsproben stand diese auch geschlossen hinter ihr. Fast alle aus ihrer Schar trugen schon die Scriptura und endlich, nach mehreren erfolgreichen Schlachten sollte Cynthiel in ihren Himmel zurückkehren, um die Scripturaweihe zu empfangen.

Wie es der Zufall wollte, hatte Nemorael bereits einige Monate zuvor seine nächste Weihe erhalten und er fing wieder an, auf sie hinab zu sehen. Dieses mal lies sie sich aber davon nicht aus der Ruhe bringen … zumindest nicht äußerlich. Sie versuchte ihn gar nicht zu beachten, zumindest hörte sie immer wieder ermunternde Worte ihrer Schargeschwister nicht auf ihn zu hören. Es erfolgten einige ruhigere Aufträge, bis sich die ganze Schar wieder von den Kämpfen erholt hatte. Danach wurden sie wieder in umkämpfte Gebiete zur Unterstützung geschickt. Ebenfalls auch Nemoraels Schar. Nach einigen bitteren Kämpfen verlor dieser die Gabrielitin seiner Schar und er wurde zurück in den Michaeliten-Himmel kommandiert … Cynthiels Schar blieb weiter im Krisengebiet und auch ihre Schar vom Feind dezimiert. Es war aber nicht ihre Schuld … diesmal nicht. Sie wurde mit ihrer Raphaelitin und dem Urieliten ihrer verbliebenen Schar in den nächsten Himmel zitiert. Dort wurde die Schar aufgelöst. Alle sollten in ihren Heimathimmel zurückkehren, um sich dort von den Kämpfen erholen zu können. Bald wurde ihr mitgeteilt, dass die beiden Mitglieder ihrer ehemaligen Schar geläutert wurden.

Wieder war sie allein, doch sie fiel nicht mehr in dieses tiefe Loch zurück. Nemorael schien sich ebenfalls von seinem Rückschlag erholt zu haben. Er bekam bald einen neuen Gabrieliten und immer wieder trafen sich die beiden Michaeliten zufällig auf den Gängen, wo sie sich gegenseitig mit Sticheleien bombadierten. Dann wurde sie nach Gratianopel geschickt, um dort wieder eine Schar zu führen.

Haniel
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Beitrag von Haniel » 13.05.2004 - 14:32

Name: Abigaijel
Orden: Gabrieliten
Geschlecht: Männlich
Größe: 167cm
Gewicht mit Flügeln: 70kg
Augenfarbe: Braun
Haarfarbe: Braun, rot gefärbt
Flügel: 11m Spannweite; grau, zu den Spitzen hin heller werdend, bis hin zu strahlendem Weiß
Alter: 15

Wesen:
Abigaijel ist ein sonniges Gemüt. Er versucht durch seine Aufgedrehtheit und durch seine Witzchen seine Ängste und seine Unsicherheit zu überspielen., die ihn hin und wieder überfällt, wenn er seinen Gegnern gegenüber steht und Aufträge für die heilige angelitische Kirche erfüllt. Diese relative Unüberlegtheit führte allerdings auch dazu, dass er nur selten über die moralische Richtigkeit seiner Missionen nachdenkt. Er habdelt einfach nach dem Willen der Michaeliten und ich glücklich, dass er noch seinen Dienst tun darf. Mit seiner Unbeschwertheit wurde Abigaijel schnell beliebt unter den anderen Gabrieliten, auch, weil er nie einen Wettkampf oder eine Ludarmati ausließ. Immer gab er sein bestes, denn Verlieren ist ihm zuwider. Er lässt sich nicht lange bitten, wenn es irgendetwas neues zu sehen oder auszuprobieren gibt.
Doch bei all dieser "Verspieltheit" vergisst er nicht, welche Aufgabe ihm zugedacht wurde und übt sich stetig, um die Feinde seiner Schar zerschmettern. Allerdings liegt ihm wenig daran laut auf seine Feinde loszugehen, er schaltet sie lieber leise aus.
Im Umgang mit Menschen ist er, wie viele seines Ordens, zurückhaltend, aber doch nicht hochmütig.Er weiß halt nicht recht, wie er mit ihnen umzugehen hat. Engeln begegnet er freundlich, ein gutes KLima in der Schar ist Garant für erfolg, hält er sich oft vor, besonders Raphaeliten gegenüber benimmt er sich zuvorkommend, er versteht nicht, wie sich seine Ordensbrüder es gerade mit den Heilern so oft verscherzen können.

Mächte:
Signum:
Daniels Geschenk (gut)
Davids Flinkheit (gut)
Goliaths Kraft (gut)
Samsons Haar (gut)

Sigil:
Golem (mittelmäßig)
Gottes Rüstung (gut)
Kelch der Rache (schlecht)
Licht des Herrn (gut)

Vorzüge:
-beliebt
-exzellenter Nahkämpfer
-witzig
-lautloser Angreifer

Schwächen:
-schlechter Verlierer
-neugierig
-Impulsiv

Ausrüstung:
Gabrielitenkriegsrock, Gabrielisschulterplatte, Flammenschwert, Feuersalbe, 2 Fußscheiden, 2 Dolche, kleine Bauchtasche

Chronik:
"Angelus domini estis, et tuum Gabriel parens caelestis."
Mit diesen Worten erwachte Abigaijel in das Leben, dass ihm Gott und Gabriel zugedacht hatten. Er war abitioniert und gab sein Bestes um die Discipulae zu bestehen, doch oftmals schaffte er es nicht den Anschluss zu wahren, da er nie so richtig ernsthaft bei einer Sache bleiben konnte. Auch gewann er selten nur bei den Ludarmati, was ihm eine Menge Spott einbrachte, den er aber mit Witz versuchtre zu überspielen. Es kam, wie es kommen musste, Abigaijel schaffte es nicht, die Prüfung des Discipulum Quartum zu bestehen und wurde endlosen Demütigungen und Entwürdigungen überzogen, denen er nicht einmal seine gewohnte Witzigkeit entgegen setzen konnte. Dies nahm er sich zur Lehre und verdoppelte seine Anstrengungen. Das D4 schaffte er beim 2. Mal überdurchschnittlich gut und viele gewonnene Ludarmati konnte er verbuchen. Seitdem trainiert er regelmäßig um nicht nochmal diesem Spott ausgesetzt zu werden.
Nach seiner Weihe in Aeterna wurde Abigaijel einer Schar zugestellt, die genauso unerfahren war wie er. Sie bekamen mehrere leichte Missionen wie as Überführen von Klerikern oder das Überbringen von Relikten. Die meisten verliefen ohne Schwierigkeiten. Die eigentliche Problematik daran war, dass die Schar mit Abigaijels überschäumendem Charakter nicht klar kam. Sie waren zu ernst und noch zu verfahren in angelitischen Dogmen um seine Witze als witzig zu empfinden. Es kam zu Streitereien zwischen Abigaijel und sowohl dem Michaeliten als auch dem Ramieliten der Schar.Diese internen Zankereien nahmen solche Ausmaße an, dass Abigaijel die Schar verlassen musste. Er wurde einer anderen Schar zugeteilt, in der er ´nur` der zweite Gabrielit war und er musste schwer um die Anerkennung seiner neuen Scharmitglieder kämpfen. Unter anderem artete das in persönlichen Wettstreiten zwischen dem älteren Gabrieliten und Abigaijel aus, von denen er so viele gewinnen konnte, dass er von seiner Schar freundlich akzeptiert und aufgenommen wurde. Mit dieser Schar wurde er mit Aufträgen von Nürnberg aus losgeschickt, die schon um einiges gefährlicher waren. Der erste dieser Aufträge war eine Traumsaatjagd in Silva Thuringa. Sie waren mit zwei weiteren Scharen ausgesandt worden eine regelrechte Treibjagd zu veranstalten und die Saat in die Hände der Templer zu treiben, die auf sie warteten. Der Plan, die Kreaturen in die gestellten Fallen zu treiben ging leider nicht auf und Abigaijel wurde schwer verletzt, als Gejagdte zu Jägern wurden. Die Zahl der Traumsaat war zu groß um schnell mit ihnen fertig zu werden und Abigaijel erlitt durch einen Feuerkäfer eine lebensgefährliche und für einen Gabrieliten natürlich auch besonders peinliche Brandverletzung an Bauch und rechtem Oberschenkel, die er immer gut unter dem Kriegsrock versteckt. Die Raphaelitin hatte viel Arbeit, ihn unter den Lebenden zu behalten. Letztendlich konnten die höllischen Insekten besiegt werden, doch nur zu hohem Blutzoll unter den Templern, die den Engeln zur Hilfe kamen und zwei Engeln.
Für seine Verdienste zumindest bekam Abigaijel die Sigil verliehen. Kurz darauf wurde die Schar wieder ausgesand, einen Ketzerkult auszuheben, der in Landshut Fuß zu fassen schien.
Während der Nachforschungen und des Kampfes gegen die Ketzer stellte sich heraus, dass der Führer der Menschen, die sichgegen die Kirche erhoben, ein Versuchter des Herrn der Fliegen, in besitz eines vorsintflutlihcen Artefaktes war. Dieses Artefakt war in der Lage auf kurze Entfernung Flammen zu speien und forderte bei der Festsetzung des Versuchten auch den Tod des Michaeliten und des zweiten Gabrieliten, bevor er durch einen Pfeil des Urieliten und einen mächtigen HIebs Abigaijels fiel. Zerstört durch diese Erfahrungen ging Abigaijel zurück nach Nürnberg und unterrichtete dort jüngere Gabrieliten, bevor er für bereit empfunden wurde, wieder mit einer Schar auszuziehen. Durch diese Phase seines Lebens konnte er im Kampf keine weiteren Erfahrungen sammeln und er konnte die Scriptura nicht erhalten, als es schon längst an der Zeit für ihn war. Die letzte Mission, die er zu absolvieren hatte, war die Exekution eines den Templern entlaufenen Ketzers. Doch bevor Abigaijel diesen stellen konnte, sprach dieser ihm zu, erzählte dem Engel von der angelitischen Kirche, den Engeln und von vielem weiteren, doch der Gabrielit hörte schon garnicht mehr zu. Es war viel zu viel auf einmal um es zu verstehen und viel zu viel Ketzerei um es verstehen zu wollen.. Abigaijel wollte diese Worte nicht wahrhaben, erkannte, warum dieser Mann zum Ketzer exkommuniziert wurde und erschlug ihn in Raserrei, derrer er sonst nie anheim fiel. Seit diesem Tag quälen Abigaijel Zweifel, doch immer wieder erinnert er sich daran, was die Kirche für ihre Gläubigen tut und daran, dass dieser Mann ein Unheiliger war, dem der Herr der Fliegen die Worte eingab und der somit nur Unwahres erzählen konnte ...
Zerrüttet und verwirrt wurde er von der Äbtissin Susat nach Gratianopel geschickt. Der Himmel der Raphaeliten sollte Abigaijel wieder aufbaun, ihm neue Kraft geben und ihn nicht ständig an den Tod erinnern. Und nach einiger Zeit der Ruhe war er auch wieder bereit, in den Kampf zu ziehen, mit einer neuen Schar, mit neuem Vertrauen in die Kirche, die sich die Mühe gab, sich um ihre Engel zu kümmern.

Lazarel
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Beitrag von Lazarel » 13.05.2004 - 18:52

Name des Engels: Lazarel
Orden: Raphaelit
Geschlecht: Männlich
Größe: 1,58m
Gewicht: 48 kg + Flügelgewicht = 64kg
Augenfarbe: Blau
Haarfarbe: Silberweiß
Flügel: Silberweiß
Alter: 13


Aussehen:
Bräuchte man ein Bild um eine Lichtgestalt zu beschreiben, so würde man wohl Lazarels auswählen.
Der junge Engel ist, bis zur Mitte des Bauchs, in einen weißen Kriegsrock gekleidet der am unteren Rand mit einem silbernen Saum versehen ist. Haare und Flügel sind ebenso strahlend weiß und scheinen, je nach Lichteinfall sogar silbern zu schimmern. Ganz typisch für Raphaeliten, trägt auch er seine Haare streng zurückgekämmt und zu dem unverkennbaren Knoten gebunden. Obwohl die Haut des Heilers ebenfalls blass ist, scheint sie im Gegensatz zum ganzen Weiß schon fast gebräunt zu sein. Die Linien der Sigil bilden jedoch den stärksten Kontrast und vervollständigen das Bild des Hüters der Schöpfung.
Lazarels Gesichtszüge sind mild und seine Augen schauen wach und voller Neugierde und Wohlwollen in die Welt hinaus.
Um die Hüfte und jeweils um die Arme des Engels sind Votivbänder geschlungen, die mit ihren Segenssprüchen den Raphaeliten auf seinen Wegen schützen und begleiten.
An dem Ledergürtel den er trägt sind mehrere Beutelchen und kleine Taschen befestigt. Das Meiste Gepäck befindet sich allerdings in der ledernen Umhängetasche, die er stets zu seiner Linken trägt. Zu seiner Rechten, etwas verborgen, kann man einen kleinen filigranen Dolch erkennen, der zwar nicht als Kriegswaffe angesehen werden kann, vor dessen Schärfe man sich allerdings dennoch in Acht nehmen sollte.

Wesen:
Lazarel ist ein sehr führsorglicher Engel, der stets bemüht ist alles und jeden bei bester Gesundheit zu halten. So sehr wie er die Menschen und Engel liebt, so sehr liebt er auch den Rest der göttlichen Schöpfung, was dazu geführt hat, dass er sich mit Pflanzen bestens auskennt und sie häufig nutzbringend einsetzen kann. Immer wieder mal unternimmt er kleinere Streifzüge in die Wildnis, um seinen Kräutervorrat aufzufrischen, oder um einfach seiner Neugierde nachzugeben und sich an der Schönheit der Natur zu erfreuen.
Recht früh hat man dem jungen Engel die Zeichnungen der Sigil tragen lassen, was darauf zurückzuführen ist, das er ein ganzes Dorf vor einer Epidemie bewahrt hat und den Ab des nahe gelegenen Klosters vor der tückischen Krankheit retten konnte.
Was nur wenige wissen ist, dass Lazarel dabei vor Übereifer seine Grenzen weit übertrat und es nur der fürsorglichen Pflege einer Raphaelitischen Begine zu verdanken ist, dass er noch auf Erden weilt.
Dieser Eifer und die frühe Weihe zur Sigil hat aber auch eine andere Fraktion des Raphaelitischen Himmels aufmerksam auf ihn werden lassen, diejenigen die sich dem Kampfe verschrieben haben. Und so kam es, dass ihm ein schmaler Dolch geschenkt wurde und ihm nahe gelegt wurde seine Fähigkeiten und Mächte im Kampfe gegen Feinde der angelitischen Kirche zu …erweitern.
Lazarel wurde bisher noch nie einer Schar zugeteilt, die in einen Kampfeinsatz geriet und hat bisher seine Kräfte nur zum Heilen eingesetzt. Sehr wohl weiß er welche verheerenden Auswirkungen die Umkehr dieser Mächte haben, doch zweifelt er noch ob er jemals dazu im Stande wäre ein Leben auszulöschen, oder jemanden Schaden zuzuführen.
Seine Führsorge Gegenüber den Menschen, die mit einer ordentlichen Portion Neugierde gepaart ist, hat Lazarel immer wieder vor allen den Dorfbewohnern um Gratianopel nahe gebracht. Nie konnte er sich von einem Dorfbesuch losreißen, ohne zumindest hier mal eine kleine Schürwunde oder dort mal eine kleine Brandblase zu versorgen, was den jungen Engel zu einer gewissen Beliebtheit verholfen hat.
Da man Lazarel meist mit offenen Armen empfängt, denkt er nicht im Träume daran da man in belügen könnte, was natürlich zu einer gewissen Leichtgläubigkeit führt.
Fernab großer Städte, oder gar der Himmel verrichtete Lazarel seine von Gott aufgetragene Pflicht in St. Malo einem Kloster der Heilung, bis er vor kurzem den Befehl bekam zum Himmel der Raphaeliten zurückzukehren und neue Befehle entgegenzunehmen.


Mächte:

Signum
Das sehende Auge [sehr gut]
Heilende Hand: [sehr gut]
Knochenfeld [schlecht]
Mein Leib: [gut]

Sigil
Benedeiung [ausreichend]
Bittere Galle [gut]
Krankheiten heilen [sehr gut]
Spinnen des Lebensfadens [ausreichend]


Fertigkeiten:

Vorzüge
-aufopfernd
-Naturfreund, Kräuterkundig
-Ausweichen
-beliebt (im Raphaeliten Himmel, aber vor allem in den Dörfern um Gratianopel)

Schwächen
-aufopfernd (überschreitet zum Teil seine Grenzen)
-Kampfunerfahren
-leichtgläubig
-neugierig


Sprachen:
- Latein
- Common (im typischen Dialekt, welches in den Dörfern um Gratianopel gesprochen wird)

Waffen:
Feiner Dolch, Skalpell

Manna (Geld):
28 Münzen (von einen reichen Händler als Lohn für die Heilung seines Sohnes bekommen)

Ausrüstung:
Lederumhängetasche, Wetzstein, Medizinische Instrumente, Pflegefett für Metall, Verbände, Salben und Kräuter, Tee, ein Stück Seife, Lederschnüre, Feuerstein und Zunder, Wasserschlauch, Proviantsäckchen

Cynthiel
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Beitrag von Cynthiel » 14.09.2004 - 20:42

Schaut mal her!

So sieht eure Michi aus ... Hat mir Kim gemacht ... ich find sie toll!! (mehr als das ... einfach *seufz*)

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Cassandra
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Beitrag von Cassandra » 09.11.2004 - 10:44

Name des Engels: Zarael
Orden: Gabrielitin
Geschlecht: weiblich
Größe: 1,62m
Gewicht: 52kg ohne Flügel + 18kg Flügelgewicht
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: rot
Flügel: beige, Spannweite: 11m
Alter: 15 Jahre

Charakter:
Zarael ist sehr direkt, manchmal vielleicht zu direkt und stößt damit andere schnell vor den Kopf, auch wenn sie das eigentlich gar nicht will, denn ab und an ist bei ihr das Mundwerk einfach schneller als ihre Überlegungen.
Menschen gegenüber ist sie eher schüchtern, hier hält sie sich möglichst im Hintergrund. Es ist ihr unangenehm, dass die meisten Menschen sie aufgrund ihrer Narbe, die schräg über ihr linkes Auge verläuft, anstarren.
Sonst ist mit Zarael ein hervorragendes Auskommen. Sie kennt ihren Platz in der Schar, steht loyal zu all ihren Scharmitgliedern und tut alles, um ihre Aufgabe als guter Gabrielit zu erfüllen.


Erscheinungsbild:
Optisch gesehen ist Zarael ein typischer Gabrielit. Die sehnige sportliche Statur lässt die Kraft und die Wendigkeit erahnen, die in diesem Engel stecken.
Ihre kurzen feuerroten Haare hält sie mit einem schmalen schwarzen Band aus dem Gesicht. Die Spitzen ihres Wuschelkopfs stehen wild in alle Richtungen ab.
Zarael hat ein sehr hübsches Gesicht... eigentlich, jedoch verläuft schräg nach außen über ihr linkes Auge eine ca. 3cm lange Narbe. Im Vergleich zu ihrer sehr hellen, sonst ebenmäßigen Haut fällt dieser Makel natürlich umso mehr auf.
Als sich vor einiger Zeit an ihrem Körper unübersehbar wohlgeformte weibliche Rundungen zu entwickeln begannen, war Zarael alles andere als begeistert.. Sie empfindet sie als äußerst störend, besonders beim Kampf und versucht sich damit zu behelfen indem sie ihren Oberkörper fest mit einer Bandage umwickelt.


Mächte:
Signum:
· Daniels Geschenk: gut
· Davids Flinkheit: sehr gut
· Goliaths Kraft: sehr gut
· Samsons Haar: gut

Sigil:
· Golem: sehr gut
· Gottes Rüstung: gut
· Kelch der Rache: mäßig
· Licht des Herrn: gut

Scriptura:
· Das jüngste Gericht: ungeübt
· Opferlamm: ungeübt
· Schild des Glaubens: mäßig

Fertigkeiten:
Stärken:
· Sehr gute Fliegerin (hat in einer früheren Schar oft mit dem Urieliten Flugmanöver trainiert, kann natürlich mit den Künsten eines Urieliten nicht wirklich mithalten, aber muss sich zumindest nicht verstecken)
· Sehr gute Nahkämpferin
· ausdauernd

Schwächen:
· leichte Sehschwäche auf dem linken Auge
· voreilig (redet oder handelt ab und zu ohne vorher richtig nachzudenken, und bringt sich damit häufig in Schwierigkeiten)


Sprachen:
· Latein
· Versteht Common (Nürnberger Dialekt), spricht diesen aber kaum, weil sie Menschen gegenüber eher zurückhaltend ist

Waffen:
· Flammenschwert
· Kleiner Dolch in den Tüchern an ihrem linken Unterarm versteckt
· Steinschleuder

Ausrüstung:
· Gürteltasche (Inhalt: Kieselsteine, Pflegeutensilien für Flammenschwert, Flammensalbe)
· Wasserschlauch
· Gabrieliten-Schulterplatte


Zusätze:
Ängste:
· Angst vor Spinnen

Ziele:
· Nie wieder ein Mitglied ihrer Schar zu verlieren


Charaktergeschichte:
Zarael hat erst vor kurzem die Scriptura erhalten. Nach ihrem letzten Auftrag wurde sie in ihren Heimathimmel in Nürnberg geschickt, um diese Zeichnung zu empfangen. Desweiteren sollte sie dort zur Ruhe kommen. Das bei ihrem letzten Auftrag lediglich der Raphaelit und sie selbst überlebt hatten, hatte Zarael zunächst in eine tiefe Krise gestürzt. Zunächst war man sich auch nicht sicher, ob die Gabrielitin sich je wieder erholen und wieder einsatzfähig sein würde. Doch Zarael war zäher als die meisten dachten und sie nutzte ihre Chance. Nach einigen Monaten der Zurückgezogenheit und der Depressionen, rappelte sie sich wieder auf und fand zu ihrem alten Wesen zurück.

Eigentlich war der Auftrag recht einfach. Sie sollten einen Monachen auf seinem Weg zum Gabrieliten-Himmel in Nürnberg begleiten. Über Nacht wurden sie überraschend von einer Übermacht an Traumsaatkreaturen angegriffen. Zarael kämpfte bis zur Erschöpfung. Als sie die letzte der Kreaturen getötet hatte und am Rande ihrer Kräfte zusammenbrach, gab es außer ihr und dem Mariel, dem Raphaeliten, der ebenfalls verletzt, nicht weit von ihr entfernt lag, bereits keine Überlebenden mehr. Mariel, den es nicht ganz so schwer erwischt hatte, rappelte sich als erster wieder auf und kroch zu der bewusstlosen Gabrielitin.
Mit Mühen schaffte er es, ihr Augenlicht retten. Die Narbe schräg über ihr Auge sowie eine leichte Sehschwäche blieb.

Vor einigen Wochen hatte sich Zarael mit Genehmigung der Gabrielitenoberen auf den Weg nach Gratianopel gemacht, um Mariel zu besuchen und sich bei ihm zu bedanken. Sie hatte die Zeit sehr genossen und eine tiefe Freundschaft und Dankbarkeit verband sie mit dem Engel der heilenden Hand.
Vor wenigen Tagen erhielt sie dann Nachricht, dass sie sich zurück nach Nürnberg begeben sollte. Nach einem herzlichen Abschied machte sich die Gabrielitin schließlich auf den Heimweg.

Michael
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Beitrag von Michael » 17.05.2006 - 21:51

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