[Regentropfen 2] Wohin geht der Weg?

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jaina
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Beitrag von jaina » 10.06.2004 - 13:30

"Wir werden zum Kloster zurückkehren..." Mit diesen Worten hatte Tauriel zumindest deutlich klar gemacht, was er wünschte. Nämlich, dsas der klägliche Rest von Miroels Schar mit ihm zum Kloster zurückkehren würde.

Nun - Taímel war zwar nicht begeistert darüber, konnte es aber natürlich nicht ändern. Er hatte sich schon stillen Hoffnungen hingegeben, dass er, nachdem der Herr seine Michaelitin zu sich berufen hatte, wieder nach Prag heimkehren dürfte. Doch dem schien vorerst nicht so zu sein.
Und in einem ganz kleine, versteckten Winkel in seinem Herz war er sogar irgendwie froh darüber. Vorallem wenn er daran dachte, wieviele Kilometer zwischen Prag und dem Himmel des Uriel lagen. Und daran, wieviele Probleme er schon beim Flug hierher gehabt hatte.

Der Ramielit beobachtete Tauriel, versuchte ihn so gut als möglich einzuschätzen, da es doch immerhin mögilch war, dass dieser noch weiterhin ihre Hilfe brauchte. Jedenfalls schien dieser Michaelit um einiges erfahrener als Miroel zu sein - und er hatte sich vorhin auch nicht an Taímels Ausbruch gestört... Nachgiebigkeit oder Taktik?
Aber warum betrachtete er jetzt das Meer so fasziniert? Der Bewahrer des Wissens fand nichts besonderes an den sanften Wellenbewegungen und so schlecht konnte er sich in andere hineinversetzen, dass er sich nicht einmal vorstellen konnte, dass andere dieses Bild vielleicht beruhigend fanden.

Was... Mit einem Mal wurde Taímel aus seinen Überlegungen geschreckt. Woher war dieses Kreischen gekommen? Und danach das Beben... Der hochgewachsene Engel hatte beinahe das Gefühl gehabt, als hätte die Erde ihn in die Luft geworfen, gerade als wollte sie ihn nicht länger tragen.
Zwar konnte man seinem Gesicht immer noch kaum eine Regung ansehen, es sei denn vielleicht ein leichtes Erstaunen, aber was keiner sehen konnte: Innerlich war er erschrocken genug um sich nicht einmal über das seltsame Verhalten der Zeit zu wundern. Würde das später nachkommen...?

Dashiel
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Beitrag von Dashiel » 10.06.2004 - 13:58

Gerade wollte Dashiel erleichtert das Buch unter Rock und Gürtel schieben, als ihn dieses Ohrenbetäubende sirrende, kreischen aufschreckte, gefolgt von diesem verwirrenden Gefühl das auch die letzte Erleichterung über den Fund zerschlug.

Dann hörte er die Urielitin in der Luft etwas rufen, doch er bekam nur die hälfte mit, da das Geräusch ihrer schlagenden Flügel und das kreischen das immer noch in seinen Ohren nachklang es überlagerten.

"MACH DASS DU HOCH GENUG, AUSSERHALB SEINER REICHWEITE KOMMST!!" rief er Iliniel in der Luft über ihm zu, während er das Buch wegsteckte und sich auch schleunigst in den Himmel aufschwang.

Dashiel wußte nicht wie schnell sich der Wurm bewegen konnte, doch wenn er jetzt am Strand war - falls er das richtig verstanden hatte -, er groß genug war um die Erde zum erzittern zu bringen, dann schien ihm dies die einzig anständige Lösung.
Vom Boden aus wollte er den ersten Kontakt mit diesem Ding auf jeden fall nicht haben!

"Ich hab das Buch. Lass uns zum Kloster zurückkehren und es in Sicherheit bringen bevor wir uns auf einen Kampf mit dem Vieh einlassen, dann können wir in ruhe Planen wie wir es erledigen!"

Er lies keine Zweifel daran, dass er gewillt war diese Traumsaat zu vernichten als er Tauriel diese Worte sandte.

Schnellstmöglich versuchte Dashiel sich hoch in die Luft zu bringen, um von dort aus einen Blick auf den Strand zu bekommen und mit Iliniel zu seinem Michaeliten zurückzukehren.

Tauriel
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Beitrag von Tauriel » 10.06.2004 - 23:00

Wieder einmal kribbelte es auf seiner Haut, als ihn der abschätzende Blick dieses Ramieliten musterte. Er hasste es, beurteilt zu werden, aber Tauriel wusste auch, dass das nötig war, um mit anderen umgehen zu können. Oder gab es da noch einen weiteren Grund? Ein leises Seufzen hob und senkte die Brust des Michaeliten, ehe er eine eigentlich absolut nebensächliche Frage stellte - nur um abzulenken. Doch seine Augen hielten sich weiter an dem unendlichen Ozean fest.

"Niniel, bei was hast du dich eigentlich derart verausgabt, dass du nun sogar fast zu erschöpft zum Fliegen bist? Waren so viele Schargeschwister zu heilen?" - Belanglos und unwichtig. Ändern konnte man nichts an dieser Tatsache, doch er hatte irgend etwas sagen müssen. Es war keinerlei Vorwurf oder Ähnliches in der charismatischen Stimme, nur simples Interesse - wenn auch lediglich oberflächlich.

Doch gerade, als die Heilerin antworten wollte, bebte der Boden ... und die Zeit. Tauriel versteifte sich, als plötzlich sein Blick nervös über die Umgebung tanzte, die großen Schwingen sich peitschend öffneten und wieder an den schlanken Körper zogen.
'Bitte, Herr, lass die Beiden noch am Leben sein!'

"Dashiel, Iliniel, was ist geschehen?"

Doch schon im nächsten Moment gestattete Tauriel es sich, erleichtert aufzuatmen, als ihn die Nachricht des Gabrieliten erreichte. Er biss sich auf die Unterlippe und die blau-grünen Augen musterten Niniel und schließlich auch Taímel, ehe der goldene Engel knapp nickte. Es war eine Entscheidung gefallen - wieder einmal - zum Wohl der Engel und gegen ihre Bestimmung. So teilte der Michaelit es auch seiner Schar mit.

"Gut, wir werden uns vorerst zum Kloster zurückziehen, um neue Kräfte zu sammeln und uns zu beraten. Fliegt bitte hoch genug!"

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Beitrag von Iliniel » 13.06.2004 - 20:29

Iliniel zog eine Augenbraue nach oben. Der Wurm regte sich doch nicht ... furchtbar, wenn andere nicht richtig hinhören konnten, aber sie flog etwas höher, um genaueres erkennen zu können.

*Tauriel, es ist soeben dieser riesige Wurm wieder aus dem Sand gebrochen ... er hat dabei recht laut geschrieen ... aber jetzt rührt er sich nicht mehr ... soll ich einen Umweg machen und mir die Kreatur etwas genauer ansehen? Ich meine ... er rührt sich ja schließlich nicht mehr und mich würde wirklich interessieren, warum ...*

Innerlich machte sie sich darauf gefasst in Richtung Strand zu fliegen und versuchte etwas mehr erkennen zu können.

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Beitrag von Tauriel » 13.06.2004 - 22:05

Tauriel unterdrückte ein unwilliges Gegrummel, das so nun lediglich ein leises Schnauben wurde. Die Neuigkeiten über diesen Gesandten des Herren der Fliegen wurden sofort an alle der Schar weitergegeben. Und der Michaelit versah die Nachricht noch mit einer Bitte.

"Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr mir solche Informationen umgehend mitteilen würdet. Das würde mir doch Einiges an Planung und Organisation erleichtern. Andernfalls kann ich nicht dafür garantieren, möglichst richtige Entscheidungen für die Schar treffen zu können."

Es lag kein Zorn in der angenehmen, gedanklichen Stimme des Michaeliten, keine wirkliche Rüge - und doch war Tauriel anzumerken, dass ihm der mangelnde Zusammenhalt innerhalb dieser Gruppe Engel missfiel. Er gab eben nur keinem die Schuld und doch auf eine gewisse Weise allen. Es war kindisch, sich in einer extremen Situation anzukeifen und Schuldzuweisungen zu tätigen, die keinen weiter brachten und nur Zeit und Energie kosteten.
Der goldene Engel holte einmal tief Luft, massierte sich mit geschlossenen Augen die rechte Schläfe und sprach erneut zu der gesamten Schar.

"Gut... Also, Iliniel, sieh nach, was los ist - aber bitte pass auf! Du weißt, was deinen ehemaligen Schargeschwistern passiert ist, das darf sich auf keinen Fall wiederholen! Daher: Bitte Abstand halten und Augen und Ohren auf! ..."

Beinahe hätter er noch ein 'Verstanden?!' dazu gesetzt, unterdrückte es aber im letzten Moment. Ruhig bleiben, anderes würde hier gar nichts bringen!

"... Wir anderen werden uns vorerst bei Dashiel treffen."

Nach diesen Worten öffnete er die nun fast tiefgrün wirkenden Augen, nickte Niniel und Taímel zu, musterte Letzteren noch einmal kurz, wandte sich dann aber - als hätte er ursprünglich noch etwas sagen wollen - abrupt ab und startete ohne Umschweife von dem Felsen in den abendlichen Himmel, um möglichst zügig die Distanz zwischen sich und seinem Gabrieliten zu verkürzen. Doch er beging nicht den Fehler, zu schnell zu fliegen und so die junge Heilerin unter Umständen in eine peinliche Situation zu bringen. Rauschend zerschnitten die großen Schwingen die Luft und trugen die Stimme Gottes über den Wald, deren Gedanken sträflicher Weise nicht alle bei der bevorstehenden Unternehmung waren...

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Beitrag von jaina » 15.06.2004 - 08:47

Mit einem unhörbaren Seufzer erhob Taimel sich mühselig in die Luft. Er war einfach schon zuviel geflogen heute um noch weiter fit zu sein.
Nicht einmal mehr die Wut auf die Stimme in seinem Kopf war noch wirklich ausgeprägt denn der Bewahrer des Wissens hatte nicht mehr die Energie dazu.

Der Tadel Tauriels jedoch hätte beinahe wieder das etwas hitzige Temperament des Engels entflammen lassen.
So jedoch bemühte er sich, möglichst in der Gruppe zu bleiben,.Dem Himmel sei Dank war dieser Gabrielit nicht weit weg und in Folge dessen mussten sie wohl im Moment nicht so besonders weit fliegen.
Und tatsächlich - in kurzer Entfernung nur sah der hochgewachsene Engel Dashiel über dem Wald schweben.

Die kleine Raphaelitin war noch hinter Taimel und dem Michaeliten und obwohl Taimel kurzfristig das Gefühl gehabt hatte, Tauriel wollte ihnen einfach davon fliegen - was er wohl ohne Probleme geschafft hätte - blieb dieser dann doch zurück, schlug ein Tempo an das auch die schon sehr ermüdete Niniel einhalten konnte.
Und Taimel blieben nur noch die Gedanken warum er, der so war wie Gott, ihn wohl so seltsam angeschaut hatte. Hatte Tauriel noch irgendetwas sagen wollen...?

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Beitrag von Rakiel » 15.06.2004 - 11:08

Niniel war es hundeelend zumute, als sie sich schon wieder in die Luft erhob. Ohne eine Gefühlsregung folgte sie den anderen. Sicherlich war es der Verdienst des Michaeliten, dass sie mit ihnen problemlos mithalten konnte. Ihr Kopf fühlte sich so leer an und sie wollte ruhen, einfach nur noch ausruhen.

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Beitrag von Iliniel » 15.06.2004 - 11:38

Iliniel verzog nur etwas ihre Lippen zu einem gehässigen Grinsen, als der Michaelit um sofortige Aufklärung bat.

SdS: *Verzeih ... aber ich war etwas abgelenkt ... wird nicht mehr vorkommen.*

Der Augenblick war aber schnell wieder vorbei und voller Neugierde und natürlich auch etwas Vorsicht, flog sie näher an den Wurm heran. Ihr war nicht ganz wohl bei der Sache, schließlich hatte diese Kreatur ja bereits zwei Engel getötet ... Trotzdem wollte sie wissen, warum diese sich nicht mehr rührte.

Ta-mil
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Beitrag von Ta-mil » 15.06.2004 - 18:58

Iliniel kam immer nährer und spürte kurz ein Kribbeln in ihrem Kopf, so als wollte sich der Michaelit wieder melden, aber es blieb still. Die Kreatur lag halb im Wasser und die Wellen brachen sich an ihr, das vordere Ende lag im Meer. Vorsichtig näherte sie sich weiter und legte einen Pfeil auf, noch hatte sich das Ungetüm nicht bewegt. Sie zog den Bogen aus und zielte auf das Maul, zumindest auf den engen Spalt, welchen dieses bildete, dann ließ sie ihren gefiederten Freund frei. In Windeseile überbrückte er die Entfernung und schlug ein - kurz darauf zersplitterte er von der Wucht des Aufpralls, aber nichts rührte sich.

Gerade wollte sie noch ein wenig näher heran, als der Wurm in der Mitte der Länge nach aufriss und das Innere freigab. Die Augen der Urielitin weiteten sich vor Überraschung, dann erklang auch schon die Stimme von Miroel.

*Stimme: Komm zu mir, Iliniel, Misariel ist verletzt und braucht Hilfe!

Was sich unter ihr bot war grauenvoll, die beiden Engel lagen halb in den Resten der Kreatur, scheinbar hatten sie diese von innen her förmlich zerschnitten, einige Stückchen rauchten noch. Die Hand des Gabrieliten war immer noch um den Griff seiner Seele verkrampf, das sie noch lebten grenzte an ein Wunder. Sie blickte Miroel an, dann wurde es dunkel ...

... Einen Moment oder eine Ewigkeit später war sie über dem Strand an der Stelle, wo sie den Pfeil abgeschossen hatte und allein, die Sehne vibrierte immer noch ... kein Wurm, nur noch eine ausgewaschene Stelle, wo gerade noch der Wurm gelegen war. Hatte sie sich das nur eingebildet oder war es wirklich geschehen? Ein einzelner Regentrofen traf ihre Nase oder war es nur die Gischt der Brandung?

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Beitrag von Iliniel » 16.06.2004 - 05:55

Iliniel sah sich um ... wie konnte es sein, dass die Kreatur so schnell einfach verschwunden war? Sie hatte sich bisher noch nie etwas eingebildet ... zumindest nicht so sehr ... Sie sah kurz nach oben, um festzustellen, woher der vereinzelte Regentropfen kam.

Mit der einen Hand hielt sie immernoch den Bogen fest. Die andere wanderte zitternd in ihre kleine "Geheimtasche" und zog nochmal ein paar Blätter hervor ... Sie musste sich besser konzentrieren ... wieder ruhig werden. Schnell waren die Kräuter in ihrem Mund verschwunden. Sie schloss kurz die Augen und strich sich mit der freien Hand über die Augenlider.

Danach gewann sie wieder etwas an Höhe und sah sich um. So schnell konnte doch dieser riesige Wurm nicht verschwunden sein ... Es war wie ein Rätsel ...

SdS: *Tauriel ... es ist etwas sehr seltsames gesehen. Der Wurm war vom einen Augenblick auf den anderen weg ... aber zuvor habe ich noch gesehen, wie Miroel und Misariel ... nunja ... sie standen in dem aufgeschnittenen Wurm und Miroel hat mich im Geiste gerufen, um Misariel zu helfen ... Ich habs mir nicht eingebildet ... da bin ich mir sicher ... glaub ich ... Aber jetzt sind nur noch die Spuren im Sand zu erkennen ... *

Tauriel
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Beitrag von Tauriel » 17.06.2004 - 14:39

Wie gerne hätte Tauriel jetzt einfach laut geflucht! Aber nein, er als Michaelit musste Ruhe bewahren, mit gutem Beispiel voran gehen... Ruhig und gelöst, das war es...

Zuerst einmal sortierte er im Geiste das Gestammel der Urielitin in ordentliche Sätze und als er mit dem Ergebnis wenigstens einigermaßen zufrieden war, runzelte der Michaelit im Flug die Stirn. Entweder Iliniel war ebenso übermüdet, wie der Rest der ehemaligen Schar, oder diese Biester konnten weit mehr, als er bisher angenommen hatte!

Da kam der Stimme eine Idee, für die er sich hätte ohrfeigen können. Warum war er darauf nicht schon früher gekommen?!

*Iliniel, bitte versuche doch einmal, deine Michaelitin zu kontaktieren. Wenn sie noch lebt, dann sollte sie vielleicht in der Lage sein, dir zu antworten. Aber egal, was sie antwortet, bitte erstatte mir zu allererst Bericht und unternimm nichts auf eigene Faust!*

Tauriel war trotz dieses Details entschlossen, diese Engel nun - ohne Rücksicht auf etwaige sonstige noch vorkommende Ungereimtheiten hier in Strandnähe - möglichst schnell zum Kloster zurück zu bringen. Das, was ein Großteil hier dringend brauchte, war schlicht und ergreifend Ruhe. Mit diesem Haufen jetzt noch eine sinnvolle Handlung durchzuführen, würde wohl an ein Wunder grenzen - und die waren rar, wie er gelernt hatte.

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Beitrag von Iliniel » 17.06.2004 - 14:45

Darauf hätte ja Iliniel auch kommen können ... aber naja, vielleicht war ja alles doch nur eine Einbildung gewesen ...

Aber nun versuchte sie Miroel zu erreichen: *Miroel? Lebt ihr noch? Antworte mir bitte, damit ich helfen kann. Ich habe euch nur kurz gesehen. Wo seid ihr?*

Und nun hieß es Abwarten. Sie konzentrierte sich auf jede noch so kleine und leise Stimme in ihrem Kopf ... Es wäre wirklich ein Wunder, wenn die beiden überlebt hätten. Sie schloss auch für einen Moment die Augen, um sich besser konzentrieren zu können.

Ta-mil
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Beitrag von Ta-mil » 17.06.2004 - 19:25

Die Bewahrerin der Weg lauscht, lauschte immer tiefer, förmlich konnte sie die Anspannung spüren ... war da ein Stimme gewesen oder hatte sie sich geirrt ... dann war da auf einmal ein Zwitschern, wie der Gesang eines kleinen Vogels ... Iliniel lauschte versuchte etwas zu verstehen ... doch da war nur das Zwitschern ... die Urileitin spürte, wie kleine Klauen auf ihrer Schulter bewegten ... und immer wieder dieses Zwitschern ...

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