Der Himmel der Michaeliten [Roma Æterna] - Setting

Die Ordensburg der Michaeliten und der Campus Sarielitorum in Roma Æterna
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Michael
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Der Himmel der Michaeliten [Roma Æterna] - Setting

Beitrag von Michael » 16.09.2004 - 11:39

Roma Æterna

Roma Æterna, eine Stadt der Superlative. Schön und trutzig zugleich, beherbergt die glänzendste aller Städte sowohl den Michaelishimmel als auch das Campus Sarielitorum und ist somit gleich Sitz zweier Engelsorden. Vom Vatikan, der kleinen, schwer befestigten Insel inmitten des Teveres aus werden die Geschicke Europas bestimmt und über Wohl und Wehe der Welt entschieden. In der Arx, der der Stadt vorgelagerten Feste der Ragueliten und gleichzeitig ihrem letzten Bollwerk, wird der größte Nachlass der ehemaligen Bewahrer der Technik eifersüchtig vor allen anderen verborgen gehalten. Der Palazzo Farnes ist das Ausbildungszentrum der Michaelis-Templer und Heimat des Dux, Oberbefehlshaber aller Templer des Herrn, sollte er sich denn nicht gerade auf irgendeiner Mission befinden.

Æterna ist das unumstrittene Zentrum Europas. Horden von Bittstellern, Pilgern, Botschaftern und Händler tummeln sich Tag für Tag in den Gassen, Straßen und Galerien des steinernen Molochs. Überall findet man Statuen, Parkanlagen und anmutig gebaute Häuser. Zu den Festtagen strömen Menschen aus dem Umland heran und man könnte meinen, die Straßen würden unter dem gewaltigen Ansturm zerbersten.
Eines der größten Feste ist sicherlich die jährlich stattfindende Engelsweihe, bei deren Verlauf der Pontifex Maximus Petrus Secundus die neu angekommenen Engel segnet und in die Welt hinaus entsendet um Gottes Wort zu verbreiten und durchzusetzen.

Das einzige, was den Michaelsländern etwas aufs Gemüt schlägt, ist der nahe Rauchvorhang des Brandlands, welcher eins Koriska, Sardegna und den Himmel der Samaeliten einhüllte. Nur die wenigsten Menschen ließen sich zu dem Gedanken hinreißen, die Ewige Stadt könnte eines Tages dem selben Schicksal erliegen.


Der Himmel der Michaeliten

Inmitten der ewigen Stadt erhebt sich der prunkvollste aller Engelsburgen auf Erden. Wie die Säule der Welt ragt die Heimstatt der Michaeliten über das riesige Häusermeer empor und erfüllt sowohl die rund 300.000 Städter, die täglich eintreffenden Pilger, Händler und Bittsteller, als auch die umliegenden Bewohner jeden Tag aufs neue mit unerschütterlichem Gottvertrauen. An den wenigen Tagen, an denen die dichte Wolkendecke über Roma Æterna aufreißt, können die Bewohner der Stadt einen Blick auf den geschwärzten Palas, die Spitze des Himmels mit der riesigen Flugplattform und der gigantischen Krone erhaschen. Dort oben, so nahe beim Herrn, lenkt Ab Vermonte Brindisi seinen Orden nach den Wünschen des Erzengels Michael selbst.
Der höchste aller Himmel ist natürlich auch der schönste. Über seine 500 Stockwerke erstrecken sich verspielt-kunstvolle Anbauten. Seine gigantische, einen Kilometer durchmessende Basis ruht auf der Magna Loca, dem große Platz, und bietet über sechs - natürlich bewachten - Portalen Zugang ins innere der Feste, wobei jedes der Portale eine bestimmte Bedeutung hat.
Die Basis stellt die Verbindung mit der Welt dar, auf ihr ruht die gewaltige Säule die sich unaufhaltsam nach oben, dem Herrn entgegen streckt. Dort oben, im Palas, unterhalb der Flugplattform liegen die Cellae und Übungsräume der geflügelten Sendboten des Herrn. Nur wenige ausgesuchte Menschen erhaschen jemals einen Blick auf diese obersten Etagen.



Ein Tag im Himmel könnte beispielsweise so beginnen:

Obwohl gerade mal die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne den höchsten Punkt der auf dem Palas thronenden Kathedrale erreichten, war das Innere des Himmels bereits von warmem Licht und morgendlicher Aktivität erfüllt. Claustrum Primum Postulanten wurden von ihren Nonni und Nonnae gerade aus dem Schlaf geholt, während die Polstulanten des Claustrum Secundum und Tertium sich bereits in den Übungshallen tummelten oder ihre fein säuberlich gekämmten Frisuren von den sturmartigen Windböen auf der Flugplattform zerzaust wurden. Dicke Regenwolken brachten der ewigen Stadt die Tränen des Herrn, doch die Spitze, welche über die Wolken hinausragt, blieb davon natürlich verschont. Gott beklagte das Leid in der Welt, doch im Himmel gab es schließlich nichts zu Beklagen.

Die Monachen und Beginen in den Speisesälen machten sich auf den ersten Ansturm bereit und richteten ein herzhaftes Frühstück für die menschlichen Bewohner der oberen Etagen und wärmten das Manna für die Engel.
Ein neuer Tag konnte beginnen.

Michael
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Beitrag von Michael » 14.12.2007 - 15:38

Inhaltsverzeichnis

Im Folgenden finden sich alle bisher im Himmel der Michaeliten gespielten Inplays verlinkt, so dass man nicht lange nach einem alten Spiel suchen muss. Die Spiele sind in chronologischer Reihenfolge aufgelistet.

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