Phariel - kleiner Streiter des Herren- Sigil

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Froiel
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Phariel - kleiner Streiter des Herren- Sigil

Beitrag von Froiel » 14.07.2010 - 10:32

Daten:
Name: Phariel
Geschlecht: männlich
Alter: dreizehn
Gewicht: 39 kg (34,5 kg + 5,5 kg)
Größe: 135 cm
Augenfarbe: himmelblau
Flügel: knappe 7 m Spannweite
Federn: weiß mit leichten Verfärbungen ist gelbliche, besonders bei den Schwungfedern
Haar: platinblond mit einigen dunkleren Strähnen, die Haare sind ein wenig länger als es sonst im Orden typisch ist

Aussehen
Auf den ersten Blick steht dort ein Engel, auch bei dem zweiten Blick mag dieser junge Streiter des Herren wie ein typischer Michaelit wirken. Einen weißen kriegsrock, weißgoldene schulterplatten, die Votivbänder um Arme gewunden. Erst auf den dritten oder vierten Blick erkennt man, dass der Engel, der wie gerade aus einem Himmel kommend wirkt, schon die Sigil Tätowierung trägt und das in seinen strahlend blauen Augen und seiner ruhigen, sanften Aura eine Reife und Erfahrung mitschwingt.
Der Junge ist älter als er wirklich wirkt, doch zeigt sein Gesicht fast immer Güte und Gelassenheit, selbst wenn manche zuerst lachen, innerlich wie äußerlich, wenn sie ihn sehen.

Wesen
Phariel hat ein sehr sanftes Wesen. Das Auftreten des Jungen ist so wie man es sich bei einem Michaeliten vorstellt. Voll Selbstbewusstsein, Ruhe und Würde, je länger er spricht, desto mehr mag man in ihm die Sanftheit und Freundlichkeit der Raphaeliten bei ihm finden.
Er spricht selten unüberlegt und arbeitet ungern in zu großem Streß, bereitet sich lieber doppelt auf alles vor. Dafür findet sich bis auf ein einziger Fehler, kein Makel auf der gesamten Geschichte des Michaeliten.
Den Menschen bringt er eine Güte und Liebe entgegen, wie sie wohl auch eher bei dem Orden des Raphael zu erwarten ist. Und so ist seine erste Wahl fast niemals der Kampf, sondern jeder kann die Güte des Herren bekommen, Fanatismus findet sich bei ihm nicht wirklich.

Mächte:
sehr schlecht / schlecht / mittel / gut / sehr gut

Mächte des Signum
• Seele der Schar - gut
• Die Stimme – sehr gut
• Ross und Reiter - mittel
• Innere Ruhe– mittel

Mächte des Sigil
• Herr über den Leib - mittel
• Die Hand Gottes - mittel
• Tohuwabohu - gut
• Korona – sehr gut

Fertigkeiten
Vorzüge
- Charisma Jeder mag das freundliche, offene Gesicht des Jungen, doch auch ohne Kräfte, ohne ein Engel zu sein, die Menschen würden ihn lieben, fast jeder findet ihn sympathisch und vertrauensvoll
- exzellenter Flieger/geschickter Kämpfer: Der kleine Engel hat sehr viel geübt, fast täglich trainiert er seinen Körper, viele unterschätzen ihn, da er so klein ist, doch er kämpft, wenn er kämpft, mit vollem Einsatz
- medizinische Kenntnisse. Phariel hat sich ein beeindruckendes Wissen über Anatomie und Gifte zusammen gesammelt, in verbindet eine besonderes Vertrauen zum Orden des Raphael und ein heimlicher Wunsch von ihm ist, dass er auch einmal durch eine Berührung heilen kann, doch er will niemals wirklich sich gegen Gottes Ordnung stellen

Schwächen
- Dunkles Geheimnis/ Abhängig: Schon lange nimmt er Engelsstaub zu sich um den Anforderungen besser entgegen treten zu können, manchmal nagt an ihm die Frage ob dieser Verhalten eine Sünde ist
- zu Klein: Der Engel des Michael ist kaum gewachsen, seit dem er auf der Erde verweilt, er ist kaum größer als die meisten Signumengel und hat dafür schon viel Spott abbekommen
- Ängste: Er hat Angst, dass er etwas falsch macht und ewig so klein bleiben wird, er sieht dies als Strafe für etwas an, was er im Himmel getan hat
- Aufopferung: Phariel tut alles für seine Schar, eher würde er sterben, als das seiner Schar etwas passiert, so kam er zum Engelsstaub und manchmal bringt er sich dadurch in Gefahr, nimmt vor den Oberen jeden fehler auf seine Kappe

Sprachen:
- Latein
- Common
- Michaelsland
- Raphaelsland
- Urielsland
- einige Dialekte sehr gut, besonders aus Raphaels- und Michaelsland

Waffen und Ausrüstung:

- Hasta (klein)
- Dolch (zwei)

- Kriegsrock
- Schulterplatte
- Ein kleines Buch, mit Zeichnungen des menschlichen Körpers
- Votivbänder
- Tragetasche
- Sandalen
- Mana
- Schatulle mit Phiolen, Skalpell und Verbandszeug, sowie Alkohol zum desinfizieren
- Schnitzmesser
- Seife und Bürste
- Kamm
- Schachtel mit Engelsstaub, Feuersteinchen und Zunder, Spritze, Band und Löffel

Geschichte:
Als Phariel auf die Erde kam und erwachte war für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen. Auch wenn er sich kaum an sein Leben vorher erinnert, so fühlt er noch immer die Wärme und die Liebe, die im Himmel herrscht. Schon zu Anfang konnte er diese Gefühle auf seine Umgebung projezieren. Die Beginnen und Monarchen lachten in seiner Umgebung und waren gern bei ihm, er erzählte phantasievolle Geschichten über das Licht und die Welt des Himmels, auch wenn er selbst sich so wenig erinnert.
Er selbst ist stolz auf das was er tat und lernte, er war klug, wissbegierig und offen. Er zog Wissen auf wie ein Schwamm, die Strategien, die Übungen, er war wirklich talentiert, doch seine unglaubliche Begabung zeigte sich erst, als er bei den Menschen war. Sie fassten fast direkt Vertrauen zu ihm, sie lauschten gebannt seinen Worten, sie genossen seine Nähe.
So folgte im zweiten Jahr die Zusammenführung zu einer Schar.
Es war eine harmonische Gruppe, die fast 1,5 Jahre lang zusammen durch das Raphaels und Michaelsland zog. Hier baute sich eine feste Freundschaft zwischen Phariel und Heliel, dem Raphaeliten auf. Ebenso verband das gemeinsame Flugtrainig den Michaeliten mit Moriel, dem Urielten.
Erst danach wurde die Gruppe getrennt, nur Phariel und Heliel blieben gemeinsam, als sie ihre Sigil erhielt. Deutlich zeigte sich nun das Nichtwachstum von Phariel und im Himmel erntete er ersten Spott von seinen Ordensgeschwistern, da er sonst so überragende Leistungen besaß und nicht einmal der Sünde des Hochmuts erlegen war. Heliel half ihm sehr, doch konnte er keine Ursache für den stagnierenden Wachstum finden. Nach 1 Jahr musste Heliel doch nach Britannien, Phariels Schar begleitete ihn, sie gingen wieder gemeinsam in die Welt hinaus.
Hier zeigte sich mehr und mehr wie sehr Phariel die Menschen beruhigen konnte. Er blieb bei den Britonnen und zeigte ihnen Gottes Güte.
Doch eines Tages kam es zu kämpfen und Phariel merkte mehr und mehr, dass er nicht überall zugleich sein konnte, dass die Ruhe zuviel Zeit nahm und so begann er Engelsstaub zu nehmen, heimlich. Hatte Gott ihn im Vorfeld gestraft?
Doch eines Tages brach der Engel zusammen, dem Tode nahe, vollkommen erschöpft, wurde er gepflegt und zum Festland zurück gebracht. Er hatte versagt, ein Schwarzer Fleck auf seiner weißen Robe, nichts konnte ihn helfen. Dabei war es ein Gerücht gewesen, dass seine Schar und er bald die Scripturaweihe erhalten sollten.
So verbrachte er lange Zeit in seinem Heimattempel, gepflegt, doch ein kleiner Riss war im makellosen Wesen und er verschwand niemals, nun soll er wieder eine Schar führen, fast 1 Jahr nach den Geschehnissen.
Innerlich hat er plötzlich erste Zweifel und doch weiß er, dass er wieder sich überanstrengen würde, um seiner Schar und den Menschen zu dienen. Die Menschen sind Gottes Geschenk gewesen, ein Geschenk für die Welt und die Engel mussten sie beschützen. Und jeder gestorbene Mensch ist für Phariel ein persönlicher Verlust. Egal ob Ketzer, Diadoch oder Verbrecher, es sind alles Gottes Kinder.

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