Ein Ende und ein Anfang.

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Alessiel
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 25.03.2012 - 17:18

Yukiel lachte leise und tätschelte den Hals der roten Stute.
"Nun gut..."
Die Raphaelitin kicherte vergnügt.
"Ich komme mir wieder vor wie eine junge Postulantin."
Sie räusperte sich lächelnd und begann dem Heiler etwas über die Anatomie des Pferdes zu erklären, sie musste hin und wieder ab und an leise kichern.
Ihre Anspannung war gelöst und die rothaarige Raphaelitin entspannte sich immer weiter. Wie aus der Pistole geschossen kamen die Erklärungen, das Corper Wissen war eins ihrer besten Spezialfächer.

"Und? Habe ich bestanden Herr Mentor?"
Fragte Yukiel mit einem frechen grinsen als sie geendet hatte.

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Magnetklaue
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 25.03.2012 - 17:24

"Jawohl, bestanden", bestätigte ihr Bruder und nickte leicht.
"Vielen Dank auch an dich, meine Liebe", wandte er sich der Stute zu und steckte ihr noch eine Brotkante zu. Dann sah er Yukiel lächelnd an.
"Wir sollten nun gehen und uns auf den Rückweg machen. Dein Bruder wird dich sicher schon vermissen, von deinem Michaeliten ganz zu schweigen. Der scheint mir der Typ zu sein, der für jeden Klogang eine Abmeldung braucht."
Er kicherte ein wenig und räusperte sich dann.

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Alessiel
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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 25.03.2012 - 18:02

Yukiel strich der Fuchsstute noch einmal über den seidigen Hals und musste dann Lachen als sie die letzten Worte ihres Mentors hörte.
"Ja so ungefähr ist das bei ihm."
Die Heilerin atmete tief ein und wieder aus, blickte Philiel noch eine Weile lang lächelnd an und nickte dann.
"Na dann lass uns mal. War doch ein schöner Unterrichtsabschluss oder?"
Sie streichelte der Stute noch einmal über das weiche Maul.
"Mach es gut meine Schöne."

Yukiel wandte sich zum gehen um und kletterte wieder über den Zaun, mit einem kleinen Sprung landete sie im Gras und sah sich zu ihrem Mentor um.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 25.03.2012 - 19:12

Philiel folgte seiner Ordensschwester und setzte über den Zaun, dann gingen sie noch ein Stück um einfach wieder in die Luft zu gelangen. Zielsicher führte der Heiler sie wieder zurück nach Gratianopel und strebte als Landepunkt wieder jenen Hanggarten an, den sie vor ein paar Stunden verlassen hatten.
Nachdem er gelandet und ausgelaufen war, drehte er sich zu Yukiel um und lächelte sie an.
"Es freut mich, das es dir nun wieder besser geht und ich bin überzeugt du wirst gut anwenden was ich dir gezeigt habe."

Er sah noch einmal über ihren Kopf hinweg.
"Und es war ebenfalls schön mit dir einen kleinen Rundflug zu unternehmen."

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 25.03.2012 - 19:38

Yukiel folgte ihrem Mentor und war wesentlich entspannter als vorhin.
Die Anspannungen waren wie weggewischt, als hätte der Wind sie davon getragen.
Diesmal gelang ihr eine bessere Landung, lächelnd blieb sie stehen als sie ebenfalls ausgelaufen war.

Einige Haarsträhnen die ihr wild im Gesicht lagen strich sie aus dem Gesicht.
Sie fing den Blick ihres Mentors auf und lächelte sanft.
"Das werde ich. Ich werde mir viel Mühe geben."
Bei seinen letzten Worten wurde die Heilerin leicht rot und blickte verlegen weg.
"Mir hat es auch sehr gefallen."
Ihre bunten Augen sahen ihn wieder an.
"Wenn dir nochmal danach ist du weißt ja wo ich zufinden bin."
Yukiel zwinkerte und setzte sich dann in Bewegung.
"Ich glaube es ist Zeit. Er wollte mich vor deiner Cella abholen."

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 25.03.2012 - 20:02

"Ja, das ist es. Komm, wir gehen."
Damit führte der Hieler den Weg zurück zu seiner Cella an und tatsächlich ging vor selbiger ein nervöser Urielit auf und ab. Philiel lächelte, als der große Enbgel sich umwandte und seine Augen sich sofort erleichtert weiteten und er eilends auf sie zukam.
"Salve Bruder, da sind wir wieder."
Er trat beiseite um nicht zwischen den beiden Geschwistern zu stehen. Damit machte er auch gleich seine Position in dieser Situation klar.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 25.03.2012 - 20:08

Yukiels Lächeln und auch ihre Augen wurden strahlender als sie Nezumiel sah.
"Nezumiel." Sprach sie den Namen ihres Urieliten sehr sanft und liebevoll aus.
"Wir sind fertig für heute. Wollen wir dann?"
Fragte die Heilerin in mit einem sanften Lächeln und strich sich das rotte Haar aus dem Gesicht.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 25.03.2012 - 20:46

"Salve", gab der Urielit zurück und man sah ihm an, das er nur Augen für die Raphaelitin hatte. Doch er fing sich schnell und wandte sich Philiel zu.
"Ich bin froh das ihr gut zusammenarbeiten konntet", sagte er bemüht gelassen und wippte doch ein wenig mit den Flügeln.
"Aber Nathanael hat mich regelrecht darauf angesetzt Yukiel hier schnell zurückzubringen, also..."
Er lächelte entschuldigend.
"Wir sollten dann nun gehen."

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 25.03.2012 - 20:57

Als Yukiel das hörte rollte sie mit den Augen, aber lächelte dann wieder.
Anscheinend machte sich ihr Michaelit viel zu viele Sorgen.
Sie wandte sich Philiel zu und nickte.
"Ich schaue morgen nochmal bei dir vorbei. Es gibt da noch einiges das ich dich fragen will. Mach es gut Philiel."
Die Heilerin schenkte ihm ein sanftes Lächeln und ging dann zusammen mit Nezumiel den Gang entlang Richtung ihrer Cella.

"Was ist mit unserem Spaziergang?"
Fragte die Heilerin unsicher. Würde Nathanael ihnen daraus einen Strick ziehen?

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 25.03.2012 - 22:31

Philiel winkte zum Abschied und sah den beiden Schargeschwistern hinterher. Er seufzte, stemmte die Hände in die Hüften und ging dann in seine Cella. Fürs erste würde er sich etwas mit Etienne beschäftigen und dann vielleicht noch ein wenig an seinem neuesten Rezept weiterarbeiten.

Nezumiel führte seine Yukiel derweil zielstrebig in Richtung einer Flugplattform.
"Also...um ehrlich zu sein hat Nathanael gar nicht gesagt das wir sofort zurückkommen müssen. Er meinte nur, das ich ihm Bescheid geben sollte ob alles gut gelaufen ist. Ich wollte dich nur ein wenig..", er sah sich um und senkte die Stimme weiter, während seine gebräunte Haut etwas rot um die Wangen wurde, "schneller für mich haben."

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 25.03.2012 - 22:40

Yukiel war etwas verwirrt als sie zur Plattform gingen und blickte ihren Urieliten neugierig aber auch skeptisch an.
Hatte er eben nicht noch gesagt das Nathanael...

Die Heilerin lächelte sanft und auch liebevoll als sie die Röte in Nezumiels Gesicht erkennen konnte.
"Oh duuu!"
Lachte sie leise und knuffte ihn in die Seite, doch dann wurde ihr Blick plötzlich sehr sanft.
"Du bist unverbesserlich und das ist gut so. Komm lass uns einfach irgendwo hin. Ich folge dir."
Ihre Stimme war ein Hauchen.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Magnetklaue » 25.03.2012 - 22:53

Nezumiel errötete noch etwas mehr, doch er nickte eifrig als sie meinte, sie sollten einfach losfliegen. Ja, nichts sehnlicher wünschte er sich gerade. Einfach ein wenig Zeit mit seiner Schwester zu verbringen und sich daran zu freuen, dass es ihr wieder soviel besser ging. Das tat ihm genauso gut wie ihr.

Also führte der Urielit sie auf die Plattform, stieß sich in den grauen Himmel ab und führte den Weg hinunter ins Tal, ein Stück darüer hinaus und mitten hinein in weitläufige Getreidefelder, wo sie in Ruhe dahinspazieren konnten.

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Re: Ein Ende und ein Anfang.

Beitrag von Alessiel » 25.03.2012 - 23:11

Yukiel folgte ihrem Urieliten und flog ihm hinterher.
Wieder genoss sie den Wind in ihren Federn und im Gesicht.
Lächelnd sah die Heilerin immer wieder zu ihrem Urieliten und beobachtete ihn beim fliegen.
Es war immer wieder schön ihm beim fliegen zuzusehen, so elegant wie er durch die Lüfte flog.
Yukiel ertappte sich wieder beim schwärmen, aber mit einem verträumten Lächeln wurde ihr klar das sie es durfte.
Nezumiel war ihr Urielit, ihr Lebenspartner, ihr Mann.

Die Heilerin landete und lief sogar ein Stück weiter als nötig und lachte dabei.
Sie wandte sich zu ihrem Urieliten um und ihre Augen strahlten ihn glücklich an.

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