Famael - Scriptura

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Froiel
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Famael - Scriptura

Beitrag von Froiel » 03.05.2013 - 00:39

Name: Famael
Orden: Michael :michi:
Geschlecht: weiblich
Alter: 19
Zeichnung: Scriptura
Augenfarbe: cognac
Haarfarbe: dunkles blond
Flügel: weiß mit goldrotem Schimmer an den Rändern der Schwungfeder, zum Teil mit filigranen Ornamenten bemalt
Größe: 1,69m


Aussehen:
Famael entspricht genau dem, was wohl jeder vom Orden des Michael erwartet würde. Hochgewachsen, sportlich und trainiert, ist ihr Körper. Eindrucksvoll, charismatisch und selbstbewusst ihr Auftreten. Das blonde Haar fällen etwas länger als üblich bei dem Orden, meist zu einem festen Dutt gebunden, ein gutes Stück, so offen, über die Schultern. Die goldbraunen Augen, die wie gebrannter Conagc schimmern, blicken aufmerksam und zuversichtlich in die Welt und die sanften geschwungenen Lippen tragen oft ein offenes und ehrliches Lächeln.
Unzählige Votivbänder sind um Arme und Oberkörper gewickelt, zeugen von dem Ruhm der Trägerin, die Kleidung rein weiß, ebenso die gewaltigen Schwingen, die den Körper hinauf in den Himmel tragen. Die großen äußeren Schwungfedern sind bemalt, kleine Kunstwerke, mit goldener Farbe. Die vergoldeten Sandalen finden sich ab und an den Füßen, wenn ihr danach ist und runden das perfekte Bild ab.
Und doch, ein paar kleine Makel gibt es, so können die rein weißen Bänder, die um den Oberkörper fest geschnürt sind, nicht verdecken, dass der Engelskörper gereift ist und die leichten Rundungen darunter zeigen, wie weit dies schon geschehen ist. Zudem finden sich am linken Arm kleine Einstiche, die aber meist von reinweißen Stulpen verdeckt sind.

Wesen:
Auch das Wesen der Michaelitin ist so, wie man es von dem Orden erwarten mag. Sie ist folg- und strebsam. Sie kann sanft und unerbittlich, führsorglich und streng sein. Zu Menschen, wie auch zu himmlischen Geschwistern.
Sie strahlt eine Ruhe, ein Vertrauen und eine Erfahrung aus, die nicht viele Engel in sich vereinen. Unschwer sieht man, dass dieser Engel schon lange auf Erden weilt, Autorität gehört ebenso in ihr Auftreten und ihre Stimme, wie auch Sanftheit oder Mitgefühl.
Sie ist ein Fels in der Brandung, sie schwankt nicht, sie weicht nicht. Sie ist ein Streiter des Herren, sie ist ein Engel Michaels.


Vorzüge:
Charismatisch
exzellente Nahkämpferin
herausragende Malerin
Kriegserfahren
Schauspielerin
Glück (dieses echte, wo der Lastwagen mit Kernbetten langfährt wenn man aus einem Haus fällt *gg*)


Schwächen:
Pubertät
Müde
Drogenabhängig (aber leicht bisher)
Leistungsansprüche an sich und die Welt


Mächte: sehr schlecht – schlecht – mittelmäßig – gut – sehr gut – perfekt

Signum:
Die Seele der Schar (perfekt)
Innere Ruhe (sehr gut)
Ross und Reiter (sehr gut)
Die Stimme (perfekt)

Sigil:
Die Hand Gottes (perfekt)
Herr über den Leib (gut)
Korona (sehr gut)
Tohu wa bohu (mittelmäßig)

Scriptura:
Bannstrahl (perfekt)
Der Schrei (gut)
Vollmacht (sehr gut)


Waffen:
Hasta
Dolch

Ausrüstung:

Ersatz Kriegsrock
Votivbänder
Pinsel und Farbe
Manariegel
Schulterplatte, mit kunstvollem Gemälde
Kamm, Bürste, Duftöle
Wasserschlauch
Spritze (in einer Holzdose, sehr sorgsam verpackt)
Engelsstaub (min 10 Portionen)
Lederne Gürteltasche

Sprachen:
Latein
Commen (Michael, Raphael, Uriel, Ramiel und Gabrielsländisch, sowie einige selteneren Dialekte)

Hintergrund:
Famael betrat vor vielen Jahren die Erde, sie absolvierte ihre Postulantenzeit und fiel durch ihre strebsame und offene Art auf. Die Missionen waren zu Anfang leicht, später schwer und es gab große Erfolge und bittere Niederlagen, aber Famael lernte schnell, wuchs an jeder Aufgabe und zerbrach an keiner.
Und so folgte Schar auf Schar, Auftrag, um Auftrag und Famael erhielt das Sigil und vor mehr als fünf Jahren auch das Scriptura. Sie ist ein Engel, sie hört und gehört. Sie dient der heiligen Angelitischen Kirche und dem Pontifex Maximus mit aller Kraft, mit allen Fähigkeiten und mit allem Glauben.
Doch langsam ist sie tief im Inneren müde.
Sie hat so viel gesehen an Traumsaat, an Ketzern, an Versuchten, an Krankheiten, an Giften und an ketzerischer Technik. Nichts hat sie jemals in ihrem Glauben schwanken lassen.
Doch jetzt, jetzt möchte sie langsam heim.
Sie hat Scharen geführt, hat Kämpfe ausgetragen, hat ihre Geschwister sterben sehen, hat sie auf Erden willkommen geheißen, sie hat Diplomaten getroffen, hat so viel gelernt, hat Versagt, hat Gesiegt, hat erkannt und geglaubt. Sie hat Bilder gemalt, in Kathedralen und Kirchen, hat gesungen und Stein geformt, auch wenn nur die Malerei ihr Herz berühert hat. All dies, immer und immer wieder.
Es waren drei Scharen, die unter ihrer Führung große Verluste hinnahmen. Sie starben, kehrten Heim, nach einem Kampf, manchmal um Famael selbst zu schützen, zu retten. Und sie selbst gab die Aufgaben. So viele schon. Sie schickte Urielten in ein ungewisses Schicksal, sah wie ein Ramielit durch Traumsaat starb, hat erlebt wie ihr Gabrielit durch Ketzerwerk in der Luft zerfetzt wurde und wie ihr Raphaelit sich bei einer Heilung selbst aufbrauchte. Sie sah wie ein Engel sich opferte um die Schar zu retten und in Gottes Flammen verging.
Sie hat die Luft des Brandlandes gekostet, hat ketzerische Technologie gesehen und auch benutzt, hat Traumsaat aus den tiefsten Ängsten der Menschen gegenübergestanden. Sie hat junge Engel unterrichtet und sie von älteren gelernt. Sie hat sture Ramieliten gebändigt und verrückte Urieliten in ihre Schar intergiriert. Sie hat Raphaeliten an ihrer Schulter sich ausweinen lassen und mit ihrem Gabrieliten zusammen trainiert. Sie hat ihre Scharen immer geliebt, sich selbst für sie aufgeopfert und niemals Schaden zu ihnen dringen lassen.
Sie hat so viel gesehen und immer ist sie daran gewachsen und hat es überlebt. Und immer hat Gottes Segen sie begleitet.
Niemals hat sie in ihrem Glauben geschwankt.
Sie hat von den anderen immer etwas weniger verlangt, als von sich selbst. Alle müssen 100% geben, sie hat immer 110 gegeben.
Nur jetzt, jetzt ist sie erschöpft, innerlich fühlt sie eine Müdigkeit. Sie möchte zurück, zu ihrem Erzengel, zu ihrem himmlischen Gott. Schon die letzten drei Aufträge sollten angeblich die letzten Aufträge für sie sein und doch, je weniger Engel der himmlische Herr zur Erde schickt, desto wertvoller wird ihr spezielles Wissen, ihr Können und der Krieg gegen die Ungläubigen Britten lässt die Furcht in ihr aufkommen, dass sie noch länger hier verweilen soll und dabei zeigt ihr sterblicher Körper doch schon deutlich, dass sie zu lange hier ist.
Der weiße Engelsstaub hat die anfänglichen Zweifel zerstreut, doch weiß die Michaelitin, dass dies keine Lösung auf Dauer sein kann. Schließlich wünscht sich Famael nichts mehr, als einfach einmal wieder lange zu schlafen.

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