Atemnot - Durch den Dschungel

Das Forum von Keranels Schar. Hier findet ihr Charbögen, Besprechungen und die Spielrunde der Schar.
Kentariel
Snickers
Snickers
Beiträge: 838
Registriert: 17.10.2002 - 09:11
Kontaktdaten:

Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Kentariel » 16.10.2018 - 11:20

Tatsächlich war es noch dunkel, als sich die Gruppe am Rand des Waldes beim Tor traf. Die anwesenden templer -15 ausgewählte, allerdings ohne den Armatura, hatten sich eingefunden.
Juan, sein Stellevertreter führte die Templer an, Der Armatura selbst musste ja hier bleiben, solange sie nicht grade einen Kampf mit allen Mann ausfochten.
Fion der angebliche Technikspezialist war auch hier. Etwas müde und verknautscht wirkte dieser noch, der Rest der Gruppe war hellwach, bepackt auch mit einiger Ausrüstung.
Kentariel und Mantuel waren natürlich ebenfalls bereits da und ausgeruht, wobei Kentariel tatsächlich guter Laune war UND seltsamerweise mit einigen der Templer versuchte ein Gespräch anzufangen, obwohl das sehr holperig war. Ganz offensichtlich versuchte der Gabrielit herauszubekommen wo er in dem Tross am besten hinpasste.
Auch Mantuel und Emariel soltlen sich da kurz einbringen, wobei man Emeriel und Fion gerne in die Mitte genommen hätte und sich Kentariel als Rückendeckung sah und die Templer aktuell dazu tendierte dass Juan und Mantuel vorne sein sollten.

Benutzeravatar
Emariel
Beiträge: 88
Registriert: 09.10.2017 - 08:18

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Emariel » 16.10.2018 - 14:52

Die Mitte... ja, warum nicht. Er würde weiter außen nicht besser kämpfen können und die Gruppe war eingespielt, also wollte er ihnen sicher nicht in den Weg gelangen. Wenn die Paste verteilt wird, sorgt er eben dafür, wie ein Gabrielit zu stinken. Und trotzdem beobachtete er das Zusammenspiel der Kämpfer, um sich ein wenig mehr darauf einzustellen, wie sie miteinander umgingen, wie sie sich bewegten. Ob es eine starre Formation gab, die er nicht stören sollte. Und die Beiden Engel hielt er im Blick. Das dichte Buschwerk würde sicher eine Herausforderung werden.
Er war schon fast wach, hergerichtet und mit einigen Taschen behangen, die nicht zuviel Gewicht, aber Vorräte erlaubten. Die Finger hatte er ineinander geschoben, während er schweigend beobachtete. Und ganz ganz leise summte er wieder.

Turgon
Beiträge: 1258
Registriert: 13.07.2012 - 08:00

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Turgon » 17.10.2018 - 06:55

Mantuel hätte sich auch selbst recht weit vorne einsortiert, durch seine Fähigkeiten war er dort am nützlichsten. Er hatte seine normale Ausrüstung dabei, auch wenn er befürchtete, dass sein Bogen ob der räumlichen Gegebenheiten nicht oft sinnvoll einsetzbar sein würde. Auch er wechselte ein paar Worte mit den Templern, um herauszufinden, wie sie normalerweise in so einer Gruppe vorgingen.
„Was für Licht habt ihr nun dabei? Wir sollten es nur wenig einsetzen“, meinte er zu Juan und den anderen, „Sonst machen wir schnell auf uns aufmerksam.“
Er blickte um sich, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen, insbesondere ob und wo sich wieder dieser seltsame Nebel ausgebreitet hatte.

Kentariel
Snickers
Snickers
Beiträge: 838
Registriert: 17.10.2002 - 09:11
Kontaktdaten:

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Kentariel » 17.10.2018 - 11:34

Die Templer hatten ihre Schwerter dabei, und auch Langwaffen, dazu jeder 2. eine Sturmlaterne die jedoch waren alle aus, und nur dafür gedacht in den finsteren Tunneln licht machen zu können.
Das Eincremen mit der stinkenden Paste wurde übernommen, man half sich gegenseitig und achtete darauf dass nichts frei blieb an Haut, da durften sich auch Emariel und Mantuel daran beteiligen, Lang dauerte es nicht und so sonderten alle einen irgendwie recht gabrielitischen Geruch aus. Kentariel schnüffelte zwar aber meinte er würde nichts riechen. Wahrscheinlich war er das so sehr gewöhnt.

Über dem Wald, in der Richtung wo sie wollten lag dicker gelblicher Nebel, der klar machte, dass man da besser drunter durch lief als flog, aber zwischen den Bäumen schien nichts davon zu sein. Man hörte auch durchaus Tiergeräusche aus dem Wald. Und genau ind er Formation, Manutel und Juan vorne, Kentariel hinten und Emariel in der Mitte würden sie losgehen. Die erste Stunde war auch direkt langweilig, denn es ging auf einem bereits recht gut ausgetreten Pfad dahin, und außer dass man ein wenig außer Puste kam weil es bergauf ging, geschah absolut nichts.

In der 2. Stunde wurde es unangenehm schwül und wärmer, obwohl es ja noch früh war, und sie begannen schon zu schwitzen. Der pfad war jetzt auch schon so unkomfortabel, dass Mantuel seine Flügel nah hinten halten musste, aber noch kam er damit recht gut zurecht.
Dafür ging es steil bergauf.
Kurze Pausen zum Trinken waren immer wieder dabei, und die Templer nutzten das auch.

Ende der 2. Stunde durchwateten sie einen flachen Bach- und schon hatten 2 Templer diese ekligen riesigen Blutegel am Bein kleben, - man konnte die Biester abmachen und weitergehen aber es kostete 15 MInuten.

In der Luft lag ein leichter schwefeliger Geruch und die Luft über den Baumwipfeln schimmerte goldgelb. Mantuel war klar, dass man da oben nicht atmen wollte. Vögel waren klug genug drunter durch zu fliegen.
Mückenschwärme belästigten sie, aber verloren das Interesse schnell wieder. Es begann leicht zu nieseln. Die Luft kochte, und das obwohl es erst Vormittag war. Emariel schwitzte unter der Robe tatsächlich ein wenig. Nicht zu schlimm- aber er wollte sich gar nicht ausmalen wie sehr die Templer in ihren Rüstungen klebten.

Tiere schrieen, pfiffen, sangen, hüpften und krabbelten- der Dschungel Iberiens war erschreckend lebendig und egal wo man hinsah, krabbelte es. Man musste aufpassen wohin man trat, zumindest vorne. Mantuel zählte 7 Schlangen, von denen er zwei direkt auch wegräumte und wohl isn Gebüsch warf, aber ihn schreckte das nicht.

Der Weg wurde beschwerlicher, es ging steil in ein Tal, dann wieder nach oben. Manche wegteilen waren ein wenig zugewuchert aber Juan hackte sie frei und die ganze zeit über sprachen die Templer kein Wort sondern griffen mit großen Schritten aus.

Es war vielleicht zur 10. Stunde und Juan ließ die Gruppe halten. "Wir kommen gut voran, wir sollten hier eine kleine rast einlegen, was essen und weitergehen aber wir wissen nicht wie es am Zielort aussieht, also rasten wir jetzt, in etwa 40 Minuten sind wir am Ziel-" verkündete er, die Templer stellten sich auf, sicherten den Lagerplatz, zwei verschwanden im wald.der Rest trank und aß tatsächlich eine kleinigkeit. Manche schmierten sich erneut ein, und keiner redete. Kentariel schien das nur recht zu sein, der blieb einfach wo er war und nahm einen Schluck aus seiner Feldflasche.
"was für eine Luft, man könnte sie auch kauen!" brummte er ganz leise.

Benutzeravatar
Emariel
Beiträge: 88
Registriert: 09.10.2017 - 08:18

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Emariel » 18.10.2018 - 18:00

Hatte Emariel auch vorher schon darauf geachtet, dass er sich selbst ordentlich, aber eben auch allein eincremte, so nahm er auch nun etwas von der Salbe mit - ganz nebensächlich und verabschiedete sich kurz in den Wald.
Alle waren so still... nur die Schritte und das Knacken der Zweige war zu hören, und das gefiel ihm gar nicht. Und er konnte es verstehen. Das machte es so schlimm. Sie wollten keine Traumsaat anlocken, wo sie hier waren, aber jede Stunde wurde ihm unbehaglicher. Und dann kam der Schweiß dazu. Glücklicherweise war er mit Stoffen bedeckt, damit seine Haut sich frei lag und hatte dadurch eine gute Erklärung, warum er sie ständig prüfte. Tatsächlich aber überkam ihm die Sorge, dass die Salbe seine Schminke lösen könnte - die dem Schweiß wegen des hohen Fettanteils bisher noch immer standhalten konnte... aber er konnte einfach nicht sagen, was die Salbe, die ihn so stinken ließ nun tat.

Also suchte er ein Stück im Wald, das blickdicht war, aber wirklich nicht zu weit von den Templern entfernt, denn die Gefahr war, nicht zuletzt durch die drückende Stille, zum Greifen nah. Und hier erst, als er niemanden mehr sah, zog er die Robe ein wenig von seinem nassen Hals weg, um darunter auf seine Brust zu sehen. Er hatte Salbe dabei - und im Zweifelsfall würde er die Gotteslinien, die trotz des Stoffes sichtbar wurden, wieder abdecken, bevor er in das Lager zurückkehrte.

Es ist dann doch das leise Summen, das ihn wohl ankündigt, als er die Stille wirklich nicht länger aushielt. Erschöpft wirkt er und ein paar Schluck Wasser nimmt er zu sich, als er in Kentariels Nähe tritt. "Man bekommt richtiggehend Druck auf dem Kopf bei der Feuchtigkeit hier. Ich fürchte nur, dass die Ruinen, auch wenn sie vielleicht kühler sind, noch viel unangenehmer werden."

Turgon
Beiträge: 1258
Registriert: 13.07.2012 - 08:00

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Turgon » 19.10.2018 - 22:29

Mantuel war während des Marsches aufmerksam vorangeschritten, immer bereit, auf Traumsaat oder Ketzer zu reagieren. Er kannte das nicht anders, hier war er wieder in seinem Element. Die verschiedenen Sinneseindrücke, die auf ihn von allen Seiten einprasselten, störten ihn überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Nach einer gewissen Gewöhnungszeit konnte er den Geruch dieser Anti-Traumsaat-Salbe gut ignorieren. Fast schon automatisch sortierte er die Geräusche und Bilder in unwichtig, störend oder gefährlich und richtete seine Reaktion danach aus. Auf richtig gefährliches waren sie ohnehin bisher nicht getroffen.
An den wenigen Stellen, an denen die Baumriesen einen Blick nach oben auf den seltsamen Dunst freigaben, versuchte Mantuel Art und Zusammensetzung zu erkennen, jedoch ohne großen Erfolg.

Als Juan die Rast verkündete, hatten sie zwar keinen einfachen Weg hinter sich, doch Mantuel fühlte sich noch relativ frisch. Er blieb stehen und hielt Wache.
Leodan verschwand im Wald. Beunruhigt sah Mantuel ihm hinterher, sie sollten doch zusammenbleiben, zu aller Sicherheit. Glücklicherweise entfernte sich der Monach nicht sehr weit, Mantuel konnte ihn noch ausmachen. Er war zwar teilweise durch dickes Blattwerk verdeckt, doch es bewegte sich genug, dass Mantuel deutlich sah, wie Leodan sich frische Luft unter seinem Gewand verschaffte – und für einen Augenblick die Ärmel so weit von seinen Armen rutschten, dass Mantuel am Oberarm ein feines Netz an Linien wahrnehmen konnte.

Etwas überrascht kratze sich Mantuel an der Nase. Schon kurze Zeit später kam Leodan zurück. Mantuel begrüßte ihn mit einem Lächeln und einem wissenden Nicken. Als dieser sich auf dem Weg zu Kentariel machte und ihm damit den Rücken zuwandte, gab Mantuel dem Gabrieliten ein Zeichen, dass sie sich in Kürze einmal unterhalten sollten.

(Die Beutereiter: Strukturwandel)

Kentariel
Snickers
Snickers
Beiträge: 838
Registriert: 17.10.2002 - 09:11
Kontaktdaten:

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Kentariel » 23.10.2018 - 09:57

Kentariel hasste den dschungel. Es war als hätte jemand versucht aus der Luft eine Paella zu backen und alles stank nach Dreck und Morast und überall kroch irgendwas herum.
Jeder Schritt ergab ein feuchtes Geräusch und wenn sie nicht im Morast waren, gab es scharfkantige Felsen- gut das störte ihn kaum, dafür hatte er seine Mächte, aber es nervte ihn hier rumzuklettern und sich alle Naselang irgendwo zu verfangen. Er wusste nicht wie Mantuel das anstellte aber ihm klebten schon eine Tonne Kletten in den Federn.
"ja doch.. " murmelte er, weil Mantuel reden wollte.

Er selber trank einen Schluck und starrte in den trüben Himmel. Das zeug hing hier sogar bis in die Baumwipfel und ab und zu fiel irgendein Vogel runter, grade eben war wieder ein bunter Papagei vor ihm aufgeschlagen, das war der dritte Vogel heute.
Die Gruppe scheuchte die Vögel auf, diese flogen zu hoch..

Der Vogel zuckte auf dem Boden herum und krächzte würgend. Kentariel sah mit einer gewissen faszination zu- nicht weil ihm das gefiel sondern weil man nun sah was das zeug mit einem lebewesen machte. Das arme Viech bekam wohl keine rechte Luft mehr.

Turgon
Beiträge: 1258
Registriert: 13.07.2012 - 08:00

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Turgon » 24.10.2018 - 16:08

Mantuel blickte zu Kentariel. Dieser hatte seinen Wunsch bemerkt, machte sich aber zunächst einmal ein wenig frisch nach dem Stopp. Unwillkürlich fächelte sich Mantuel etwas Luft mit seinen Flügeln zu, um sich ein wenig zu kühlen. Er selbst fand das Klima hier im Dschungel nur ein wenig unangenehm, aber er war dieses ja auch aus den letzten Jahren gewohnt. Kentariel schien es hier deutlich schwerer zu haben, er fühlte sich deutlich unwohl. Mantuel sah auch zu Leodan, der bei Kentariel stand und diese Umgebung ja auch nicht unbedingt gewohnt war. Vielleicht hatte deiser sich in den letzten Tagen besser akklimatisiert.

Kentariel starrte auf einen Vogel am Boden, der wohl aufgrund des seltsamen Nebels abgestürzt war und anscheinend nicht mehr zu retten war, höchstens für einen Raphaeliten. Damit konnten sie aber nicht dienen. Mantuel war froh, dass er im Fall des Falles wohl einfach durch die Wolke fliegen konnte im Gegensatz zu dem Tier.

Mantuel beobachtete weiter die Umgebung, während er auf eine Gelegenheit wartete, mit Kentariel zu sprechen.

Benutzeravatar
Emariel
Beiträge: 88
Registriert: 09.10.2017 - 08:18

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Emariel » 25.10.2018 - 19:12

Leodan schaute von links nach rechts... Hier war es offenbar nicht erwünscht zu reden... Still waren sie ja alle und... etwas stand wohl zwischen den Engeln. Er hatte das Zeichen nicht mitbekommen, daher konnte er die Blicke nun nicht richtig zuordnen - aber unwohl fühlte er sich irgendwie. Und das gefiel ihm gar nicht. Er atmete tief ein... und hustete. Die hohe Feuchtigkeit in der Luft... und der Geruch dieser Paste hatte ihn doch überrascht. Nun, das Malheur kam ihm gelegen.

"Entschuldigt mich bitte... Himmlischer."
er räuspert sich, lächelt verlegen und geht mir gesenktem Haupt etwas fort - ein Stück abseits, wo er sich so setzt, dass er die Engel aus dem Augenwinkel beobachten kann - und mit Glück auch belauschen. Das fühlt sich falsch an... aber nur ein wenig mehr als das, was er seit so langer Zeit macht. Wenn es etwas wichtiges gab, das sie besprachen, so musste er es erfahren, um selbst entscheiden zu können, wie er mit der Information umgeht.

Kentariel
Snickers
Snickers
Beiträge: 838
Registriert: 17.10.2002 - 09:11
Kontaktdaten:

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Kentariel » 26.10.2018 - 10:13

Die Templer hielten zwar Wache, aber nutzten die Gelegenheit um zu essen, zu trinken, auszutreten und ihre Ausrüstung zu prüfen und tatsächlich hatten Kentariel und Mantuel wirklich noch gute 10 Minuten Zeit um schlichtweg ans Ende des Trosses oder etwas abseits zu gehen und zu reden. Wie Mantuel auffiel war der Platz gut gewählt, denn der Wald war hier etwas lichter, nicht ganz so steil und man sah Gefahr durchaus bereits kommen - vereinzelte Büsche boten Sichtschutz für jemand der austreten wollte, ohne dass er sich weit entfernen musste, aber keinen perfekten Schutz für feinde um sich zu verbergen und heranschleichen konnte man sich an die Gruppe auch nicht mit dieser eher mickrigen deckung. Hinter der nächsten Hügelkuppe des leicht ansteigenden Geländes musste das liegen, was sie erreichen wollten und so dicht wie die gelben, beißend stinkenden Schwaden hier hingen, sah es für Mantuel wirklich so aus als käme es von hier aus der Nähe.
Emariel indes konnte beobachten wie die templer sich unterhielten und wie Fion, derjenige der als Technikspezialist dabei war auf ihn zusteuerte und leise sprach "auf ein Wort- Ehrwürdiger"

"was gibt es Bruder?" hakte indes Kentariel leise bei Mantuel nach.

Benutzeravatar
Emariel
Beiträge: 88
Registriert: 09.10.2017 - 08:18

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Emariel » 27.10.2018 - 19:14

'Warum denn jetzt?' schießt es Emariel gleich durch den Kopf und doch will er sich das gar nicht anmerken lassen, sondern schenkt Fion ein eingeübt-sympathisches Lächeln. "Natürlich,Fion. Was gibt es denn?"

Er wollte hören, was die Engel zu besprechen hatten - wenn er im Gespräch war, war das nicht möglich, aber abzulehnen wäre sehr auffällig... Also sah er den beiden Himmlischen nur nach, als sie fortgingen und wandte sich dem Techniker zu. Man musste für sie ein offenes Ohr haben, ihr Leid und ihr Opfer war groß... Und vielleicht wäre das Gespräch schnell genug vorbei, dass er die Essenz des Gespräches noch mithören könnte, wenn die Engel dann noch nicht fort waren.

Kentariel
Snickers
Snickers
Beiträge: 838
Registriert: 17.10.2002 - 09:11
Kontaktdaten:

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Kentariel » 27.10.2018 - 20:41

Der Mann meinte leise "Ich möchte euch sagen, dass ich euch kontaktieren soll, wenn es soweit ist und ich denke das wäre der rechte zeitpunkt, Fra Leodan" meinte der Mann ruhig mit einem Lächeln.

Benutzeravatar
Emariel
Beiträge: 88
Registriert: 09.10.2017 - 08:18

Re: Atemnot - Durch den Dschungel

Beitrag von Emariel » 28.10.2018 - 13:52

Ach, sollte es tatsächlich Fion sein, den sie eingeweiht hatten? Das war eine denkbar seltsame Situation, um eine Phrase einzubauen...
"Der Dschungel scheint mir schwerlich der rechte Zeitpunkt zu sein, sich in Ruhe zusammen zu setzen. Ich kenne Euch kaum und würde mit Ruhe gern mehr über Euch erfahren. Wo Ihr herkommt, was Eure Ziele sind, wie Eure Stimmung ist und wie ihr die Moral im Lager wahrnehmt, und ob Ihr glaubt, dass tapfere Worte oder Tanz und Theater erst helfen, sie und Euch aufzubauen."
Er versuchte das nebensächlich und eher wie einen Scherz klingen zu lassen. Dazu lächelte er auch weiterhin und hob die Schultern kurz an. "Aber unsere Aufgabe hier ist ernst und Eure Expertise sicher gefragt."

Antworten

Zurück zu „Atemnot [Keranels Schar]“